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Hallo!
Wo fange ich an?
Arbeite momentan noch Vollzeit. Doch gut geht es mir nicht dabei.
Habe seit 2 Jahren die Diagnose MS. Letztes Jahr kam dann ein Lymphödem dazu.
Trotzdem hatte ich mich Anfang 2008 für eine Stelle in der Altenpflege beworben. Und die Stelle auch bekommen. Hatte allerdings nicht erwähnt, daß ich MS habe.
Nun habe ich endlich Antwort vom Versorgangsamt und 50 % Schwerbehinderung bestätigt bekommen. Hatte lange überlegt, meiner Chefin von der MS zu erzählen. Und es dann vor 2 Wochen doch getan. Hatte ihr gesagt, daß ich bis zum Ende meines Arbeitsvertrages am 31.3. 2011 noch so wie bisher weiterarbeiten werde. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, daß mein Vertrag dann nicht verlängert wird (wäre nach 2 Jahren ein Festvertrag geworden). Aber es kam gleich, daß sie schauen, wie sie mich dann weiter beschäftigen können.
Eine Kollegin hatte mich gefragt, wie ich mir denn meine berufliche Zukunft dort vorstelle. Darauf konnte ich nicht wirklich was sagen, außer, daß ich halt schon gerne aus dem Schichtdienst raus käme (ab April). Nun kam letzte letzte Woche die Meldung, daß sie mich ab Oktober aus dem Nachtdienst nehmen, um mich zu entlasten.
Gestern als ich zur Arbeit kam,drückte mir die PDL einen Zettel in die Hand, daß ich bitte ein formloses Schreiben an die Leitung geben solle, wo drin steht, daß ich aufgrund der Schwerbehinderung ab Oktober nicht mehr als 16 Stunden pro Woche arbeiten könne.
Habe dann mir ihr geredet, daß ich ja bis März noch so wie gehabt weiter arbeiten wollte. Aber sie meinte, daß ich die Krankheit nicht unterschätzen sollte. Nachdem ich mich halbwegs nach dem Schock beruhigt hatte, habe ich nochmal mit ihr gesprochen, daß ich ja auch 20 Std. arbeiten könne, eine Woche 2 Tage, die andere 3 Tage.
Und dann, als ich nach Hause kam, und es meinem Mann gesagt habe, meinte der, ich solle bloß nichts unterschreiben, ich hätte ja schließlich einen Vertrag über 40 Std.Ich solle mir einen Krankenschein holen.
Und noch irgendwas von Abfindung, und daß es ja ganz schön dreist sei, daß ich auf Druck von denen weniger arbeiten solle.
Klar kommt mir das psychisch entgegen, aber finanziell so gar nicht. Wenn ich jetzt eine Teilverrentung beantrage, darf ich ja nur unter 6 Std. pro Tag arbeiten, normal geht ein Dienst aber 8 Std.
Mein Mann ist arbeitslos, macht gerade eine Umschulung. Bis nächstes Jahr. Wenn er dann nicht direkt einen halbwegs bezahlten Job findet, droht Hartz 4. Und für Hartz 4 haben wir hier zu viel Wohnfläche. Und Umziehen mag ich auch nicht. Haben uns doch gerade erst eingerichtet, bzw. sind noch dabei, Stück für Stück, so weit, wie es halt finanziell geht.
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Hallo bundaAl
ich kann deine ängste gut verstehen, mei wertegang ist ähnlich, aber ich habe mein dignose schon fast 10 jahre, hatte auch ziemlich schnell 50% und habe dennoch in der altenplfege(insgesamt 24 jahre) gearbeitet, dann ging es nicht mehr und ich sollte verkürzt arbeiten, aber bei dem job musst du in 6 stunden genau das gleiche leisten wie bei 8 stunden, dass kennt man ja.
Als ich mich damit nicht einverstanden erklärte sollte ICH kündigen(ha,ha)
habe dann das integrationsamt eingeschaltet und die haben mir gesagt AUF KEINEN FALL SELBER KÜNDIGEN.
Inzwischen habe ich einen rentenantrag gestellt gehabt und auch gleich die VOLLE EU RENTE bekommen.
Mit dem job hatte es sich dann auch erledigt ich habe einen anwaltRechtschutzversicherung ein geschalten und der hat eine tolle abfindug in 5stelligen bereich rausgeholt.
Ich rate dir denke an deine gesundheit.
Ich habe inzwischen einen neuen job, wo ich 7 nachtdienste im monat in einem wohnheim für geistig behinderte junge erwachsene für 400,00€ mache, es ist einfach wieder etwas zu tun was in meinen kräften steht, denn bei voller rente kannst du 400,0€ verdienen.
Ich hoffe ich konnte dich motivieren und aufmuntern.
Viel glück und LG claudia
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Hm, das ist ja so ne Sache.. überleg Dir auf jeden Fall ganz in Ruhe Deine Schritte.
Einerseits hört sich Dein Arbeitgeber recht sozial-vernünftig an.. anederseits ist´s schwer aus der ferne zu beurteilen, was da nun wirklich hinter steckt. Unterschreiben, da geb ich Deinem MAnn recht, würde ich auf keinen Fall irgendwas ohne eingehende Überprüfung, was das eigentlich für Dich bedeutet.
Selber kündigen- tät ich GAR nicht, denn dann wird eine Abfindung ggf. auf ALG I angerechnet (cih hatte sow as ähnliches vor 1-2 Jahren; mein Arbeitgeber wolte mich netterweise von Chef auf Assistent runtersetzten.. mich dann unausgesprochen zu Kündigung motivieren- komischerweise, nachdem sie von 3. Stelle mine Diagnose hörten. Hab mir nen Anwalt genommen und mich natürlich auch bzgl. Kündigung, Abfindung und Co beraten lassen. Gleiches gilt übrigens bei Aufhebungsvertrag.. da gibtst Du inoffiziell zu, dass die Kündigung berechtigt ist, stimmst Ihr zu.. hasta la vista ALG. Also gut überlegen).
Andererseits, wenn es ein ernst-& gutgemeintesAngebot von deinem AG ist.. überlegs Dir genau. Denn in diversen Punkten hat er ja auch recht- die Belastung solltest Du möglichst am unteren Limit halöten, alles andere ist so ne Sache bei MS.
GGf: der VDK ist da ne echte HIlfe..wenn man den richtigen erwischt, auch die gewerkschaftsverbände (Mitglied sollte man sein.. unterstützen udn vertreten auch in juristischen Sachen).. DMSG hat fähige Arbeitsrechtler.
UND hlft Dir, auch Deine Krankheit zu berücksichtigen, die sollte man nämlich bei all den tollen Plänen nicht vergessen. Denn, auch das gilt´s zu bedenken: Du hast nix davon, wenn Du des Geldes wegen durchziehst.. und dann echte gesundheitliche Probleme anlandest,die eben auch die Finanzen beeinflussen werden.
Insofern geb ich Roberts/Claudias Rat absolut Recht- Russisch Roulette geht spätestens beim 5. Mal in die Vollen
PS: Und wenn auch Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist- genau abwägen, was die in Deinem JOb mitdenkend meinen oder eher "bösartig". Man kann ja auch mal ne gute Intention voll falsch auffassen.. und umgekehrt auch, klar.
Also doof gesagt.. lass Dir von KEINER Seite irgendwas aufreden, was Du nicht willst
(und. jaja, ich hab das alles schon hinter mir, Job-trala, ALG 1, Fortbildung mit wenig Geld, Hartz$ nicht weil zu viel Fläche; lebenspartner, selbst WG hätte angeblich für mich aufkommen müssen lalala.. also ich quak nicht auf blauen Dunst rum)
Halt die Ohren steif!
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hm..
wie is n das nu weitergegangen, frage ich mich.
das thema betrifft denke ich sehr viele, arbeit-ja-wieviel/wenig= geldsorgen; rente ja /nein-reichts zum leben..
wer oder welche stelle kann uns unterstützen?
ja.. würde mich interessieren, wie es weiter geht und sich dabei lebt..
lg, der chris
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Erfahrener Benutzer
Hallo der Chris,
hab damals (vor einem Jahr) auch gründlich überlegt, was nun wird. Ständig krank, Kollegen ärgerst irgendwann, Krankengeld ist auch nicht die Masse, bloß auf Arbeit gehen und schlaff rumhängen, naja, Kollegen ärgerst wieder, Chefin bezahlt mich nicht für´s anwesend sein. Also hab ich die Rente beantragt. Auch die volle Erwerbsminderung bekommen. Rente reicht für Miete, Strom, Gas usw. . Wohngeld bekomme ich nicht, weil das Azubigeld und der Unterhalt für das Kind mit angerechnet wird. Kann mir auch noch Geld dazu verdienen. Aber was wird, wenn ich die Kraft für das Dazuverdienen nicht mehr hab? Momentan halt ich mich irgendwie über Wasser. Vielleicht lerne ich ja mal einen reichen Mann kennen ;-).
LG Bambus
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Erfahrener Benutzer
Ich habe zum Glück eine gute Beratung während der Reha von der DRV gehabt und bin nun in einer Umschulung, die zu mir und meinen Fähigkeiten paßt. Ich leide aber auch nicht permanent an der Fatigue, nur wenn ich wirklich total überlastet bin, aber ich versuche halt immer ausreichend Schlaf zu bekommen,auch wenn sichalle drüber lustig machen...nach dem Motto: die alte Frau muß früh in die Heia. Mir doch wurscht. Hilft ja.
Aber ich sehe es auch sehr skeptisch, dass man wegen Erwerbsunfähigkeit zum absoluten Sozialfall wird. Ich hatte auch erkrankungsbedingt meinen Job verloren und war ein gutes Jahr auf ALG I und dann ALG II und das ist echt undankbar, vor allem wenn die nicht kapieren, dass man manche Dinge einfach nicht kann...auch wenn da ein Attest vorliegt. Ja, wie sagte mein Ex so schön:"In diesem Land muß keiner hungern, weil er krank und arbeitslos ist!" Das ist wohl leider leicht an der Wirklichkeit vorbei. Das ist ganz schön krank.
LG Grüße trotzdem und KOPF HOCH, ARSCHBACKEN ZUSAMMENGEKNIFFEN UND DUUUUURCH!
Oder so.
Raquel
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Ja wen plagen diese Sorgen nicht? Bin seit Aug´10 in EU-Rente (700€). Das reicht nicht wirklich zum leben und zum sterben. Wenn ich nicht im eigenen Haus wohnen würde und Unterhalt für meine beiden Kinder bekommen würde, dann sähe es duster aus. OK, im Moment schaffen wir das ganz gut. Doch was wird, wenn der Unterhalt der Kinder wegfällt,große Reparaturen am Haus kommen (und die kommen), die EU-Rente in eine normale Rente übergeht?
Ich will gar nicht dran denken, doch erst heute morgen 4:30Uhr haben mich diese Gedanken mal wieder nicht schlafen lassen :-(
LG von einer im Moment deprimierten susa
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Hallo 
Also ich habe auch Probleme mit Fatigue und war jetzt auch öfter krank, immer nur für ein zwei tage... Gut im Dezember bis Januar für fast 4 Wochen, aber sonst immer so ein zwei Tage. Dann hatte ich letztens ein Personalgespräch, hatte natürlich totale Panik... Aber mein Chef hat mir geraten meine Stunden zu reduzieren, erstmal auf 30 und dann mal sehen wies läuft und damit ich finanziell nicht in Schwierigkeiten komme, (obwohl es ja jetzt "nur" 200€ weniger sind, aber haben oder nicht haben...) hat er einen Antrag ans Integrationsamt gestellt das die Praxis (ach ja, ich bin Arzthelferin) finanziell unterstützt wird und so bekomme ich mein altes Gehalt weiter. Es kann sein das ich meine Stunden noch auf 20 oder 25 reduzieren muss, weil man einen bestimmten Prozentsatz erfüllen muss, aber das ist in Ordnung solange ich das alte Gehalt bekomme 
Also, einfach mal beim Integrationsamt nachfragen. Unser zuständige Berater ist sehr nett und versucht auch wirklich uns zu helfen, so dass mein Chef und ich glücklich sind.
Viele Grüße
Sanni*
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Hallo sanni, also mir ging es ähnlich(war altenpflegerin) sehr oft für 2-3 tage krank, da war die diagnose noch nicht bekannt, als es dann feststand und mir das ganze ausmaß bewust wurde, hat man mir auch angeboten, auf 6stunden zu gehen, aber es war einfach so, dass man auch in 6 stunden schaffen wofür sonst 8 stunden angedacht sind, da brauchte ich mir nichts vormachen, dazu weinger geld und auch urlaub, dann hieß es auf eimal, ich sollte doch, nach 24 jahren, kündigen einfach so, habe mich anwaltlich und vom integrationsamt vertreten lassen und eine seht gut abfindung bekommen.
Jetzt bin in einem job bei der lebenshilfe sehr glücklich und verdiene mir zur EU-rente die erlaubten 400€ durch 7 nachtdienste dazu.
Lg claudia
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hallo, ich bin momentan auch in einer zwickmühle. arbeite seit mitte februar (bin also noch in der probezeit!) und merke schon starke beeinträchtigungen durch die ms. heute habe ich erfahren, dass ich eine gleichstellung bekomme. eigentlich würde ich gerne die stunden reduzieren. in der probezeit damit anzufangen ist allerdings arbeitstechnisch betrachtet selbstmord, oder ? ausfälle aufgrund der belastung ist allerdings auch keine lösung. vielleicht habt ihr einen tipp für mich! LG Stefan
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