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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Rente beantragt

    Erst ein mal ein freundliches Hallo miteinander,

    ich hoffe auf ein paar Hinweise im Umgang mit meinem Rentenantrag. Aufgrund meiner Sehbehinderung ( das rechte Auge hat nur noch 20% Sehkraft, aufgrund einer Sehnerventzündung, die leider zu spät vom Augenarzt erkannt worden ist ) wurde in 2009 die MS festgestellt, ich habe einen hellen Schatten auf dem rechten Auge und sehe mit dem Auge recht undeutlich, so als würde man durch Nebel sehen. Hinzu kommen Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Fatigue und leichte motorische Probleme beim Gehen. Ferner habe ich ständig kalte Füße und Beschwerden im rechten Bein. Soweit zu meinem Krankheitsverlauf. Aufgrund der Insolvenz meines Arbeitgebers in 2008 bin ich seit drei Jahren ohne richtige Anstellung. Somit habe ich beschlossen in 2010 eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen, aber in den letzten Monaten muss ich vermehrt feststellen, dass ich den Aufwand aus gesundheitlichen Gründen nicht leisten kann. Wenn ich abends nach einem stressigen Tag nach Hause kommen quält mich der Tinnitus oder ich schlafe auf der Couch ein, nach zwei Nervenzusammenbrüchen habe ich beschlossen eine Erwerbsminderungsrente zu beantragen und habe nun einen Bescheid der Rentenversicherung erhalten. Nun soll eine Reha zur Erhaltung meiner Arbeitskraft durchgeführt werden. Den Antrag habe ich nun bestätigt und warte seit dem auf einen entsprechenden Bescheid, wann und wo die Reha durchgeführt wird. Irgendwie freue ich mich auf die Reha, um mal Abstand von allem zu gewinnen und vielleicht ist diese auch für meine Gesundheit förderlich. Ich hoffe, auf eure Tips im Umgang mit der Reha und meinem Rentenantrag.

    Liebe Grüße an alle

    Fredy

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Locke
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    Hallo Fredy,
    eine Reha ist die beste Möglichkeit um einen Rentenantrag durchzubringen. Dort sind Fachärzte und Rentenberater (Sozialarbeiter) die dir dort am besten helfen können. Das gleiche gilt für die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises.
    Also nimm es war und erkläre alle deine Ausfälle - aber das merken die sowieso

    Viel Erfolg auf der Reha

    Gruß
    Moni

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Henkel74
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    Ich habe in der Reha auch gute Erfahrungen mit den Leuten von der Deutschen Rentenversicherung gemacht, die da einmal die Woche vor Ort waren. Ich habe einen Antrag auf Umschulung gestellt und er wurde durch die fachliche Kompetenz der Dame vor Ort auch genehmigt. Also einfach alles anbringen, was Du an Beschwerden hast. Die machen das schon! ;-)
    LG Raquel
    Trying to keep the faith!

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Hallo Moni,
    hallo Henkel,

    ich bin seid heute wieder Zuhause und möchte mich für eure Beiträge bedanken.
    Alles weitere werde ich nun von der Rentenversicherung erfahren, dies kann noch vier
    Wochen andauern.

    Gruß Fredy

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Hundstratzer
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    Hallo fredy,
    schön, dass du wieder hier bist!!
    Wie war die Reha, erzähl doch mal, wie es dir ergangen ist!
    Liebe Grüsse
    Maria mit Rudel

    Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht !

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Eckie
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    Hallo Fredy,
    ich habe volle Rente beantragt und war heute bei einem Gutachter. Ich bekomme schon halbe BU- Rente seit 2009. Ich kann meinen Beruf nicht mehr ausüben. Die Fatigue habe ich jeden Tag sehr stark. Bewusstseinsstörungen und bin jeden Abend am Ende.
    Viel Glück Eckie
    Der Weg ist das Ziel. (Konfuzius)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bambus
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    Hallo Ecki,
    warst Du auch in Jena zum Gutachten?
    LG Bambus

  8. #8
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    Hallo Maria,

    bin seid ca. einer Woche wieder Zuhause. Die Reha war sehr angenehm ich musste mich um nichts kümmern alles war bestens organisiert. Die Therapien wurden von gut geschulten Therapeuten durchgeführt auch dies alles recht angenehm. Zu dem habe ich nette Leute kennengelernt und lange Gespräche über Gott und die Welt geführt. Somit kam keine Langeweile auf. Die neuropsychologischen Testungen und Trainings haben ergeben, dass ich 20 - 30 % Verzögerung in der Reaktionszeit habe sowie deutliche Schwankungen in der Konzentration aufweise. Eine Therapie, die sogenannte Rückenschule hat ergeben, dass ich alles was ich tue langsamer angehen soll um nicht gleich an die Leistungsgrenze zu gelangen. Beim gehen habe ich die Neigung zu einem unsicheren Gang gehe ich nun langsamer und bewusster wird der Gang stabiler. Ferner habe ich Probleme mit der Aufmerksamkeit und der ständigen Müdigkeit. Nun wurde mir Bestätigt, dass ich nur noch zwischen 3-6 Stunden belastbar bin. Soviel zu dem derzeitigen Stand.

    Liebe Grüsse Fredy

  9. #9
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    Hallo Fredy
    die Reha hatte für mich erstens den Vorteil, dass man unter Menschen war, die mich sehr gut verstanden und die mir ein Gefühl von Behaglichkeit gaben und ich konnte neues Selbstbewusstsein tanken. Zweitens ist die Reha natürlich
    wichtig um deinen Antrag durchzubekommen. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, sich genauso zu verhalten wie es auch einem ist und nicht zu versuchen seine Mängel zu kaschieren. Nur so wird die eigene Leistungsfähigkeit richtig eingeschätzt. Außerdem soll ist ja auch die Gefahr von möglichen Schüben bei einer weiteren beruflichen Belastung nicht zu vergessen. Dies bestätigte mir auch mein Neurologe.
    LG zns1009

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Eckie
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    Hallo Bambus,
    ich war hier in Nordhausen beim Gutachter. Na, ja ich hatte den Eindruck, er war mit MS nicht so sehr bewandert. Das ist ein älterer Arzt, der war schon zu DDR- Zeiten Chef der Nervenklinik hier in NDH. Er hat mir gesagt ich habe eine Bewusstseinsstörung. Daher die Attacken in meinem Kopf, wie wenn ich nach der Seite umfalle. Die tägliche, manchmal abartige Erschöpfung kommt von der MS. Jedenfalls, ist er auch der Meinung ich kann meinen Beruf (Stahlbauschlosser u. Schweißer) nicht mehr ausüben. Da ich 1960 geboren bin, habe ich " Berufsschutz ", d.h. ich darf nicht auf einen anderen Beruf oder Umschulung verwiesen werden. Nun bin ich mal gespannt, was die RV mir schreibt.
    L. G. Eckie
    Der Weg ist das Ziel. (Konfuzius)

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