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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Ist das noch normal???

    Hallo liebe Freunde!
    Hab grad meine 2. Urbasonstoßtherapie hinter mir und schleiche gerade mit Tabletten aus.Mein Zustand ist irgendwie ziemlich mies.
    Als ichs noch als Infusion bekam haben sich die Symptome ziemlich schnell gebessert und ich hab es ziemlich gut weg gesteckt, obwohl ich vor 2 Wochen schonmal ne Stoßtherapie hatte.Aber seitdem ich nicht mehr die Hammerdosis bekomme gehts mir dauernd auf und ab.Meine linke Seite hat sich wieder verschlechtert und ich hab ein buntes Pottpourrie von Symptomen die ich schon irgendwann mal während diversen Schüben hatte.
    Alles strengt mich total an, dauernd ist mir schwindelig und ich hab Panik dass ich umkippe wenn ich irgendwo unterwegs bin.Heut war ich froh dass ich den Kinderwagen meiner Freundin schieben konnte, so habe ich mich beim Laufen sicherer gefühlt.
    Ich bin jetzt schon fast 2 Monate zuhause und wollte eigentlich auch mal wieder arbeiten gehen.Doch so wie es mir im Moment geht kann ich an Arbeiten noch garnicht wieder denken.
    Was tut Ihr um nach nem Schub besser wieder auf die Beine zu kommen?
    Komischerweise gehts mir gegen Abend meistens besser als tagsüber.Frag mich wann der ganze Mist endlich mal ein Ende hat?
    Habt Ihr vielleicht nen Tipp?
    Lg Katha

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Katha!
    Hast Du die zweite Urbasonthreapie auch als Infusion bekommen oder nur Tabletten? Das habe ich irgendwie nicht richtig verstanden.
    Aber wie auch immer, alles was Du beschreibst ist nach Urbason normal. Man ist absolut nicht belastbar danach.Und Du hast es zwei mal bekommen. Nach der ersten Stoßtherapie gleich nochmal einen drauf. Dein Immunsystem fährt jetzt erstmal Achterbahn mit Dir. Gerade weil Du geschwächt bist jetzt melden sich alte Symptome wieder an.
    Und dann machst Du Dir Gedanken wegen deiner Arbeit, das stresst Dich noch dazu. Ich kenne das nur zu gut.
    Eigentlich kann man nur versuchen sich zu entspannen, da man ja den ganzen Mist nicht ändern kann.
    Versuche Dich viel draußen auf zu halten. Man bekommt besser den Kopf frei. Und frag doch mal deinen Neuro wegen einer Kur? Ich finde, sowas hat man sich verdient und man kann sinnvoll trainieren.
    Ich wünsche Dir gute Besserung und schreib mal wie es geht.
    Liebe Grüße Mares

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Bambus
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    Hallo Katha,

    ja ich kenn das auch. Man kommt einfach nicht aus den Puschen.
    Habe Ende Juni und Ende Juli/Anfang August auch Kortison bekommen. Bin lange noch nicht wieder so fit, wie vor der Kortiinfusion. Dauert halt seine Zeit. Gib Dir die Zeit. Es wird ja wieder besser. Mal eher, mal später.
    Wenn es bei mir nicht geht, wie ich will, dann ist eben Couchtag angesagt. Arbeit reißt nicht aus. ich habe nichts von einer sterilen Wohnung, wenn ich in zwei Jahren im Rollstuhl sitze. Nee, dann bleibt der Staub eben mal auf der Anbauwand. Gefällt mir auch nicht, aber was soll´s. Wenn es wieder geht, ist der Staub auch weg.

    Mach Dich auch wegen der Arbeit nicht verrückt (ist immer leichter gesagt, als getan). Wenn Du Dich fit genug fühlst, dann geh wieder. Bis dahin sammle Kraft.
    Und genau diese Wünsche ich Dir, Du schaffst das, nur nicht verzagen.

    LG Bambus

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ped
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    hallo Katha,
    kann mich Bambus nur anschließen.Ich bin jetzt seit 4 Monaten krank und habe am Afang auch ein schlechtes Gewissen gehabt weil alles liegen blieb.So langsam geht´s wieder und ich mache eins nach dem anderen.
    wünsch dir gute Besserung.
    LG Ped

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Vielen lieben Dank für Euer Mut machen.Es tut gut zu wissen dass es Menschen gibt die sich einen hinein versetzen können.
    Ich denke dieses auf und ab macht es so schwer.An einem Tag gehts einigermaßen und man denkt, dass es bergauf geht und man bald wieder arbeiten gehen kann und kommt sich fast doof vor dass man sich zuhause "erholt".
    Der nächste Tag zeigt dann am Ende doch wieder dass es einfach noch nicht wieder geht mit dem Arbeiten.
    Ich muss einfach versuchen das in meinen Kopf zu bekommen.Fällt halt einfach schwer.Man muss eben einfach auf seinen Körper hören, man hhat ja nur den einen.
    Wünsch Euch noch nen schönen Abend.
    Katha

  6. #6
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    Hallo Mares!
    Ich hab zweimal Urbason als Infusion bekommen.Das letzte wurde am letzten Freitag beendet und jetzt schleiche ich es gerade als Tabletten aus.Bin grade bei 40mg.
    Teilweise finde ich es im Moment auch echt angenehm, dass ich alles völlig in Ruhe machen kann und mich nicht hetzen muss.Man kommt auch mal zu Dingen für die man sonst keine Zeit hat und so fühle ich mich manchmal richtig entspannt, seit sehr langer Zeit mal wieder.UND genau an dem Punkt kommt es dann wieder, das schlechte GEWISSEN.
    Aber normale Dinge wie Einkaufen oder umher laufen strengen manchmal wieder unendlich an, der Kreislauf spielt verrückt und man muss sich irgendwo festhalten weil man denkt dass man gleich umfällt.
    Ist schon ne alte Zicke, die MS.
    LG Katha

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Katha!
    Das mit dem schlechten Gewissen ist unnötig. Weil mal ehrlich, kein Mensch wird freiwillig mit Dir tauschen wollen.
    Deswegen hetze Dich nicht, wie gesagt, man kann es ja sowieso nicht ändern.
    Hast Du denn verständnisvolle Kollegen?
    Liebe Grüße Mares

  8. #8
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    Hallo Mares!
    Ich arbeite selber als Krankenschwester in der Klinik und muss sagen, dass meine Kollegen bis jetzt alle wirklich sehr geduldig und besorgt sind und mir keinen Streß machen.Dahingehend habe ich auch wirklich großes Glück gehabt bis jetzt.
    Der einzige der Streß macht ist der eigene Kopf.Schade dass man den nicht ausschalten kann.
    Machst Du noch irgendwas auf alternativer Basis oder ernährungstechnisch wegen der MS?
    Ich versuch gerade meine Ernährung umzustellen und weitestgehend auf tierische Fette zu verzichten.Hab das eigentlich schon mehrfach probiert, aber zur Zeit fällt es mir garnicht so schwer.War eigentlich nie so ein großer Obst und Gemüse-Esser, aber zur Zeit ess ich echt viel davon.Ich sag immer:"Ich füttere meine Zicke mit was Gesundem".Mal sehen ob ich sie so ein wenig besänftigen kann.
    Lg Katha

  9. #9
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    Hallo Katha!
    Ich arbeite auch als Krankenschwester in einer Klinik. Meine Abteilung ist nur nicht so groß, deswegen ist bei mir immer gleich Aufregung, wenn ich nicht da bin. Das setzt mich dann auch gleich unter Druck und das "Kopfkino" geht los.
    Eigentlich total blöd, weil man ja an seiner Situation erstmal gar nichts ändern kann.
    Auf alternativer Basis mache ich nichts gegen die MS. Ich versuche mich gesund zu ernähren, lieber Omega 3 Fette(Rapsöl, Lachs), Obst, Gemüse usw. Ich arbeite mit einem Arzt zusammen, der mich etwas bekehrt hat, was die Ernährung angeht. Und ich trinke immer gleich morgends Grünen Tee. Und ich versuche regelmäßig Sport zu machen. Mache das aber alleine für mich. Ich habe gemerkt, das es mir wirklich gut tut und einiges ist dadurch auch wirklich wieder besser geworden, z. Bsp. Gleichgewichtsprobleme.
    Ich wünsche Dir, das es Dir bald wieder besser geht. Liebe Grüße Mares

  10. #10
    Neuer Benutzer
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    4

    Hallo Katha-lein,
    ja das ist normal, ich brauche danach mindestens zwei Monate, um annähernd normal zu funktionieren. Auch habe ich durch den Entzug depressive Verstimmungen. Wenn es denn so ist, dann genieße ich den Blues, weil ich weiß, es geht wieder aufwärts - dauert nur. Zum sichereren Laufen benutze ich für Strecken über 200 m einen Rollator, da habe ich mich tüchtig gegen gewehrt, aber es ist so entspannend. Ich habe mir selbst einen Leichtgewichtrollator gekauft, weil ich den von der Krankenkasse wirklich nicht mochte. Wenn's Dir wieder besser geht, könntest Du ihn ja in den Keller stellen. Ich wünsche Dir Durchhaltevermögen und Geduld. Viele Grüße Amandara

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