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Mit MS auf 7000
Hallo,
möchte übernächstes Jahr auf den Pig Lenin.
Wirkt sich die Höhe irgendwie bei der MS aus?
Freu mich über jeden hilfreichen Komentar.
Noch aus der Tiefe - Lilofe
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Erfahrener Benutzer
Hallo Lilofee,
erstmal herzlich willkommen hier.
Leider kann ich Dir nicht sagen, ob das sich auf die MS auswirkt oder nicht.
Hast aber ganz schön viel Mut, um da rauf zu kraxeln.
Falls Du es macht, viel Spaß und gutes Gelingen.
LG Bambus
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So so, der Berg ruft :-)
Also ich würd da mal nen Neuro nach Fragen bzw. auch mal die DMSG, ob sie Dir ggf. wen empfehlen können, der sich da auskennt, denn es ist ja ein recht spezielles Thema.
Und da würd ich nicht auf irgendwen hören, derjenige sollte wirklich wissen, wovon er redet (denn es geht ja nicht um den Mount Kuschel mit 2m über NN).
Generell sollte Dir klar sein, dass Du Dich bei der Aktion sehr gut und ehrlich beobachten solltest.. kein Aufstieg, wenn Du Dich irgendwie komisch fühlst. Sollte eigentlich eh überflüssig sein, das zu sagen, denn wer sich diesem Hobby hingibt, sollte normalerweise sehr ehrlich mit sich selber sein, eben weil er/ sie genau weiss, was er sonst riskiert für sich und andere..
Aber ich wills trotzdem nochmal gesagt haben.
Coole Aktion jedenfalls, ich wünsch Dir das es was wird!
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Hi SchnickSchnack,
danke für deine Meinung.
Neurologen wären jedoch meine letzte Wahl. Ich hab sie als sehr einschränkend erlebt und dann beschlossen, das kann nicht meine Messlatte sein, was sie mir anbieten.
Mir ist eine Amerikanerin bekannt, die irgendwann 2004 mit MS auf den Mount Everest wollte, im Basislager jedoch abbrechen mußte, weil ihr das "Schönwetterfenster" nicht lang genug war.
So ist mir eine praktische Meinung viel lieber. Die aus dem Lehrbuch kenn ich auch und hemmen eher als das sie Mut machen.
Cool wird die Besteigung allemal. -20 wird's schon geben, und dazu noch gegorene Schafmilch!!!
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Erfahrener Benutzer
Na da wirst dann mal auf alle Fälle keine wärembedingten MS PRobleme haben und einen Kühlkragen musst auch nich mitschleppen... ,-)
Also wirklich Hut ab!!!!!
Hast Du keine Fatigue Probleme??? Ich müsste mich schon wieder hinlegen hät ich nur nen Blick auf den Berg geworfen ,-)))
Na ja, mal ein kleines Nickerchen im Schnee is da ziemlich sicher nicht ratsam, oder??
Aber wie auch immer, ich find es toll was Du vor hast und ich wünsch Dir das aller Beste wenn Du es dann wirklich umsetzt!!
Grüßle
Honey
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Hi, deshalb eben auch der Gedanke: Vielleicht gibt es nen FAchmann, der da Ahnung hat, denn das wollen wir mal nicht ausschließen ;-)
Das Cool war definitiv doppeldeutig *grins* mache solche Begehungen zwar nicht selber, bin "nur" Sportkletterer, aber da interessiert einen eben das andere auch und man verfolgt es mit.
So was wie kein Risiko eingehen z.B. bzgl. des Schönwetterfensters gilt ja generell.. aber ioch denke, da sollte unsereiner doppelt abwägen, weil unser Körper ja eh seine eigenen Spielchen spielt (tut er immer, aber ich mein halt, MSler sollten da ein s e h r gutes Ohr auf sich haben).
Kann auch nur bestätigen: gibt genug Leute, die meinen, man lässt "so was" (whatever) doch besser.. und ich sag auch, wtf, wenn ich das möchte und mich dabei realistisch einschätze- wieso nicht?
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Mir wurde sogar zu einem 3-Wochen-Aufenthalt in den Rocklands, Südafrika, gesagt, "lieber lassen mit der MS".. ööhhmm.. hallo? Das war seit langem der genialste Trip überhaupt!
Also, Pig Lenin- aufi geht´s ;-))
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Hey Honey,
das mit der Fatigue hatte ich auch mal, und wenn's blöd läuft gibt es sie auch hin und wieder immer mal. Und wie ich diese Spaßbremse ausschalten kann ist eben bewegen soweit es geht.
Angefangen hab ich mit einer Minute und hab mich tlw. fluchend und auf die ganze Kacke schimpfend (in Anlehnung auf Joe Simson) gesteigert.
Mittlerweile klettere ich in den Dolomiten, schaff es zwar nie rechtzeitig vor dem Ausschank des letzten Bieres zurück zu kommen, doch vor dem absoluten Dunkel werden hat's bis jetzt immer geklappt. Und bei diesen Aktionen kenn ich keine Fatigue - warum auch immer.
Danke für dein Mut machen, das tut immer gut.
Noch aus dem sonnigen Oberland - Lilofee
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Erfahrener Benutzer
Hey Lilofee,
Mut machen is ja auch einfach, ihn zu haben aber nich immer!-))
Is doch ne tolle Sache wenn Du was gefunden hast bei dem die olle Fatigue Dich nicht plagen kann!
Na ja und wenn Du nich im Dunkeln durch die Berge tapperst is doch alles gut.... (0= ....
Es ist schon ne komische Sache mit dieser Müdigkeit, mir ist auch schon aufgefallen, wenn ich auf dem Hundeplatz bin, is alles ok, da hat ich auch noch nie Probleme, aber dann daheim, batsch..... ist doch aber echt toll wenn es Dinge gibt wo man den ganzen Mist einfach mal vergessen kann!!
Du hälst uns ja bestimmt auf den Laufenden was Deine Bergtour angeht!
Mit sonnigen Grüßen kann ich leider heut nicht mehr dienen, war grad mit den Hunden gassi, patsch nass sind wir geworden, war aber trotzdem schön!-)
Honey
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Hallo Lilofee,
Respekt, bis auf 7000 Meter bin ich noch nicht gekommen. Ich war aber im Jahr 2000 (hab seit ´91 MS) acht Wochen nach einem Schub in Nepal und bin auf 5415 Meter hoch.
Ich danke heute wirklich noch einem Arzt in der Uni-Klinik, der gesagt hat, wenn ich wirklich will, soll ich die Reise machen. Es war eine der schönsten Erfahrungen überhaupt!
Geschadet hat es mir glaube ich wirklich nicht. Ich hatte zwar nach dem "Pass-Tag" ein taubes Gefühl in einem Bein, aber das war mit Sicherheit die Anstrengung (11 Stunden) Ging aber auch wieder weg.
Das Gefühl, dass mir oder der MS die Höhe etwas ausmacht, hatte ich nicht. Höhenkrankheit kann einen immer erwischen, egal wie fit man ist. Den am besten trainierten und gesündesten von uns dreien hatte es etwas erwischt.
Auch ein Jahr später bin ich nochmal auf 5000 gestanden, da gab es keinerlei Probleme. Allerdings ist 7000 Meter auch eine andere Liga.
Mittlerweile bin ich leider aufgrund der Nebenwirkungen sehr oft erkältet und fühle mich nicht mehr so fit, aber ich bin dankbar, dass ich damals nicht darauf verzichtet habe.
viele Grüße, Sonja
Geändert von Sonja1 (19.10.2011 um 15:45 Uhr)
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Erfahrener Benutzer
Hallo Ihr Bergsteiger :-)
7000 ist ja schon mal ne Hausnummer :-) Was hast Du denn bisher so schonbestiegen? Hochtouren bzw Hohe Berge. Oder ist das Dein erster "Berg" Ich war mit meiner MS auch schon auf dem Kilimanjaro, Leider hat mir am letzten Camp die Höhe dann doch zugesetzt und ich habe es nicht bis auf den Gipfel geschafft sondern habe dann umgedreht. Aber wenn wollte ich eben "clean" rauf und nicht mit speziellen Mittelchen (die ja viele im Vorfeld nehmen um die Anzeichen einer Höhenkrankheit zu unterdrücken). Mein Fehler war es das ich keinen Akklimatisierungstag eingelegt habe auf ca 4000 - 4500m, der hätte sicher was gebracht. Und als "Sportler" (habe früher Leistungssport gemacht) Braucht der Körper eben mehr Sauerstoff als ein Otto Normalverbraucher, deswegen kann es eben einen Trainierten mit der Höhenkrankheit auch durchaus schneller treffen als einen "untrainierten".
Wen Du fragen kannst wenn Du Deinem Neuro nicht traust? Vielleicht einen Höhenmediziner? Oder eben Einen anderen Arzt Deines Vertrauens. Was machst Du zur Vorbereitung?
Ich hoffe wir bekommen dann auch entsprechende Berichte und Bilder :-)
Und "cool" ist das schon, ich bin inzwischen ne echte Frostbeule, mir würde da wahrscheinlich nicht mal mehr so ein expeditions Daunenanzug reichen *lach*
lg Tanja
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