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  1. #21
    Erfahrener Benutzer
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    Kann wohl echt total unterschiedlich sein.. ich muss meinen ersten Schub so um 2003 rum gehabt ghaben, hab aber nix gemerkt von Fatigue. Auch nicht als später (ca 2006) ein fieses Burnout zu Besuch kam (ich hatte zwischendurch viel Spass uind massig Überstunden im Job).

    2008 dann die Diagnose, seit 2009 Basistherapie.. komischerweise meldet sich die Fatigue immer noch nicht und ich bin immer froh drum, wenn ich mir so Erfahrungen etc anhöre. Darf auch gerne erst 2080 an mich denken...

    Was ich aber definitiv merke: Wenn ich angeknackst bin, werd ich viel schneller müde bzw. unkonzentriert, das hatte ich früher definitiv nicht so.
    Insofern hab ich mich jetzt liebend gerne für nen Teilzeitjob entschieden, denn ich merke, wenn ich da Überstunden mache, dann bin ich auch schon relativ neben der Rolle.

    Dementsprechend ist mir klar, dass das kein zu unterschätzendes Thema ist.

    Und im Endeffekt denk ich, es ist bei der Fatigue wie beim allem mit dieser Krankheit: Nix genaues weiss man nicht. Ob es kommt, wann es kommt, in welcher Ausprägung.. das ist wie Lesen im Kaffeesatz.

    Ich freu mich jedenfalls, dass das Thema im Moment (noch) einen Bogen um mich macht :-)

    Euch allen ein schönes Wochenende!
    Geändert von SchnickSchnack (15.02.2012 um 15:00 Uhr)

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ped
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    hallo SchnickSchnack,
    hoffe auch das es dich erst 2080 heimsucht,und der Bogen groß genug um dich rum geht.
    LG Ped

  3. #23
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    Hallo Powerbora,
    zunächst muß ich mitteilen, dass ich schon eine Weile nicht mehr in der Communty zugegen war. Bin mittlerweile
    nicht mehr auf dem Arbeitsmarkt present (Amtliche Gutachten haben das bestätigt) Ein Grund dafür war eben auch das Fatiguesyndrom, welches mich zu unterschiedlichen Tageszeiten heimsucht. Meistens jedoch in den Nachmittags-
    stunden.Fühl mich einfach erschöpft und kraftlos. In dieser Situation hat meine Neurologin und eben der Amtsarzt
    des Arbeitsamtes ein Arbeitsverhältnis ausgeschlossen. Also spreche mit der/dem Neurologin/en und den Damen und
    Herren vom Arbeitsamt über Deine Situation. Ich für meinen Teil habe mir darüberhinaus über das Eingliederungsamt
    der Stadt Pforzheim (Mein Wohnsitz) Hilfe geholt. Diese Unterstützung, zweimal wöchentlich wird von zwei Damen der
    Lebenshilfe Pforzheim durchgeführt. Mit großem Erfolg. Vieleicht ja auch eine Option für Dich. Bis demnächst sage ich
    Dir alles, alles Gute, Kopf hoch
    VLG Thomas

  4. #24
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    ped: Sorry. zu lange nimmer hier geguckt :-S
    DAnke für die Grüße und auf 2080 dann ;-))

  5. #25
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    es ist eigentlich gut zu wissen, dass man mit seiner fatigue, depris, brain fog etc. nicht allein ist. leider ist es aber auch so, dass ich jetzt trotzdem noch nicht weiß, wie ich das managen soll. ich hab auch nocheinen fulltime job, rente ist beantragt, abersolange die nicth durch ist, heißt es halt "zähne zusammen beißen". ich weiß an manchen tagen wirklich nicht,w ie ich die stunden rumkriege. und dann haushalt, katzen, kinder, der private papierkram ... ich kann mich zu nichts wirklich aufraffen.

    früher hab ich alles gelesen, was mir in die finger kam. ist mir heute viel zu anstrengend.
    ich habe gestrickt, genäht ... heut ist mir das aufräumen danach ein gräuel, sodass ich es lieber gleich lasse
    ich habe gemalt, gitarre gespielt ... ist mir auch alles viel zu anstrengend.

    lebensqualität ist das wirklich nicht ... aber, was soll man machen?

    und dann noch nicht mehr autofahren, wodurch dann auch die einkäufe sehr anstrengend werden.

    hab antidepressiva unt amantadin, aber - obwohl die neuro sagt, da bestünde keine suchtgefahr - irgendwie sträubt sich was in mir gegen die einnahme von medis, die letztlich ja die psyche verändern bzw. auf sie einwirken.

  6. #26
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    Hallo claudia19,
    du beschreibst die gleichen Symptome wie ich sie habe. Ich musste mich auch oftmals aufraffen um so vieles zu erledigen. War ätzend. Als dann meine Mutter 2009 starb und mein Vater ins Pflegeheim ging, stand ich mit einer Riesenwohnung, meiner MS und Single da, wie vor den Kopf geballert. Die Wohnung konnte ich nicht mehr bezahlen, also brauchte ich professionelle Hilfe. Das lief dann über das Amt für Eingliederungshilfe für behinderte Menschen. Ich war erleichtert, wie rasch alles ging. Doch gleichzeitig baute mein Körper immer mehr ab und meine Psyche war auch jenseits von Gut und Böse. Seit einem Jahr habe ich nun Hilfe für den Haushalt, eine neue kleine aber feine Wohnung und Leute, die mich unterstützen und auch psychisch begleiten. Vielleicht ist das auch für Dich eine Option. Frag bei den zuständigen Behörden einfach mal nach, denn Du bist schließlich doppelt, wenn nicht sogar dreifach belastet. So viel zum Thema Lebensqualität bei MS. Im übrigen: Gitarre habe ich auch gespielt in einer lokalen Band. Die üblichen verdächtigen Hits wie Sachen von Van Halen, Loverboy, ZZ Top usw.- Geht auch nicht mehr. Meine Finger machen da nicht mehr mit.(Heul) Aber zum Tippen am Laptop eignen sie sich noch.(Triumph, Tusch, Applaus) Wenn ich jetzt noch die übrigen Sachen wie Ängste, Depris, Panik auf die Reihe bekomme, ist ein Stück Lebensqualität zurück. Sowieso schon allein dadurch, dass ich hier meine Geschichte ablassen konnte. Für heute sage ich danke und wünsche Dir einen hoffentlich geruhsamen Abend.
    VLG, thomaspahl
    Geändert von thomaspahl (15.02.2012 um 20:36 Uhr)

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