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  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Oft Müde, Neurologe meint kann nicht sein ...

    Hey Leute,

    bin neu hier und habe seit Mai die Diagnose. Ich bin und war auch schon vor der Diagnose oft Müde und Schlapp, hab es immer auf meinen chronischen Eisenmangel geschoben .. als ich von der Fatigue erfuhr (habe ms+ müde gegoogelt) erhoffte ich von meinem Neurologen irgendwie ein Mittel dagegen, bzw. die Bestätigung dass es an meiner MS liegt. Er aber meinte dass kann bei mir nicht sein, da meine Entzündungsherde ja primär im Rückenmark seien und (leider nuschelt er nach einem Schlaganfall so stark dass wir zwei oft Kommunikatonsschwierigkeiten haben) hat es dabei belassen.
    Jetzt fühl ich mich so als wäre ich ein Hypochonder und als würde ich mir die Müdigkeit nur einreden. Was sagt ihr dazu?
    Mehr Kraft, als Mut.
    Mehr Schnaps, als Blut.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ped
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    Hallo Sarmia,
    ob der Neurologe da Recht hat weiß ich nicht.Ich habe auch die starke Fatique habe aber viele Herde im Kopf und im Rückenmark.Medi`s gibt es nur bedingt mir wurde in der Reha Sport gegen die Müdigkeit empfohlen.Aber du kannst dir ja eine zweite Meinung einholen.
    LG Ped

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von nick80
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    Hallo Sarmia,

    soweit ich weiss, ist die Fatigue NICHT an Herde im Kopf gebunden.
    Ich hab selber auch nur eine winzige, unspezifische Läsion im Hirn- und den Rest in der WS-, und leide trotzdem unter Fatigue.

    Falls bei dir noch nicht die anderen möglichen Ursachen für deine Müdigkeit untersucht worden sind (z.B. Mangelerscheinungen, Schilddrüse, Depressionen...), würde ich das mal machen lassen, und dann mir mal Rat bei einem anderen Neurologen suchen.

    Schau mal hier rein: http://www.dmsg.de/service/index.php...kenverzeichnis

    Vielleicht findest da eine Praxis in deiner Nähe.



    Gruß,
    Nick

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    624

    jo ich hab zur zeit auch das problem, dass ich total antriebslos bin. hab das gefühl, dass mir vielleicht was wichtiges fehlt? evtl. Vitamin D3, weil ich übelst selten in der Sonne bin und bei einem Test grade mal bei einen Wert von 15 im Blut hatte, man jedoch ungefähr 40-60 haben sollte. Ich probiers die Tage mal mit Vitamin D3 auf 1000 i.E. und wenn die nicht helfen dann wars das wohl ned. Hat jemand Erfahrung mit Vitamin D Mangel und Depris, Müdigkeit, Abgeschlagenheit etc? Heisst ja auch, dass die Gefahr an MS und anderen Krankheiten (Herz/Kreislauf) steigt wenn man zu wenig Vitamin D im Körper hat?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    ja, wer kennt das nicht. bei mir hat der ha gemeint, das sei nur sehr selten. hat das aber inzwischen, spätestens nach dem reha-entlassungsberucht, revidiert! meine läsionen sind im gehirn. klar, kann es noch andere ursachen geben, aber es war bei mir auch so, dass ein paar monate vor der diagnose ich einfach nur noch k.o. war und das sogar meiner chefin aufgefallen ist. hab's auf burn-out geschoben ... an ms hab ich damals noch nicht gedacht. inzwischen sehe ich das anders.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    Das Problem liegt vielfach doch daran, dass vielen Ärzten die Kenntnis und die Erfahrung in diesem Bereich fehlt und sie die Fatigue nicht als Symptom der MS kennen. Fatigue wird auch fälschlicherweise als psychologisches Problem gewertet.

    Trotzdem hat sich in den letzten Jahren wohl einiges getan. Heute ist das bei Krankenkassen als auch bei Sozialmedizinern etwas anders geworden. Fatigue wird viel realistischer betrachtet und als Krankheit anerkannt.


    Leider ist sie bisher nicht heilbar, aber die Auswirkungen lassen sich manchmal mit Medikamenten mindern. Auch sportliche Aktivität kann helfen.
    viele Grüße W E R ?

  7. #7
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    mag ja sein, dass sich das inzwischen etwas geändert hat, nur hat man trotzdem die a...karte gezogen, wenn das hauptproblem fatigue und kognitive störungen sind. wird ja auch beim sba nicht berücksichtigt. zumindest nicht "freiwillig". man ist demzufolge weiterhin z.b. voll verkehrstauglich, auch wenn man fast einschläft beim autofahren.

    irgendwo hab ich mal einen artikel im netz gefunden, so ein paar jahre alt, wo angekündigt wurde, man wolle und müsse sich dafür einsetzen, dass auch den von diesen problemen betroffenen mehr geholfen würde. und was ist? eigentlich nichts.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ped
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    Hallo,
    finde auch man hat mit der Fatique die A...karte gezogen,habe immer das Gefühl man wird als Simulant behandelt weil eben keine sichtbare Einschränkungen da sind.
    @Claudia
    das mit dem Autofahren kann ich nicht so sagen,bei mir in der Reha hat der Neuropsychologe spezielle Test`s gemacht und es war haarscharf das ich die bestanden habe er hätte die Ergebnisse bei nicht bestandenen Test´s weiter geben müssen.
    LG Ped

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    Hallo Ped,

    ich glaube nicht, dass bei nichtbestehen das Ergebnis weitergegeben werden muss.


    Ich habe in der Reha auch diese Tests gemacht und mir wurde versichert, Ergebnisse würden auf keinen Fall weitergegeben werden.


    Denn auch hier gilt die Schweigepflicht, d.h. es werden bei negativem Ergebnis keine Hinweise an entsprechende Behörden gegeben.
    Geändert von W E R ? (02.01.2012 um 15:46 Uhr)
    viele Grüße W E R ?

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    ja, klar, die ergebnisse werden nicht weitergegeben. aber das hilft mir nicht wirklich. mir wurde vom neurologen und neuropsychologen sehr ans herz gelegt, nicht mehr zu fahren, mit dem hinweis darauf, wenn ich - unschuldig! - in irgendeinen unfall verwickelt sein sollte, man rausbekommt, dass ich ms hab und in reha war, dann würde keine versicherung auch nur einen cent bezahlen.

    und ich will nicht unbedingt andere gefährden. ich weiss, da scheine ich "exot" zu sein!

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