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  1. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von coffee
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    @ laurii, machst Du eine Basistherapie? Wenn noch nicht schon mal mit Deinem Neuro drüber gesprochen?

    in erster Linie hast Du Verantwortung für DICH. Und im zweifelsfalle solltest Du da auch etwas EGO entscheiden :-) Eine Reha abzulehnen weil es Dir gerade mit Familie & Job nicht in den Kram passt klingt eigentlich nach zusätzlichen Stress den Du diesbezüglich derzeit hast, bzw einen gewissen Druck den Du dir vielleicht sogar selbst machst. Gerade aber in einer Reha könntest Du auch hier viel dazu lernen. Auch mal NEIN zu sagen um DIR zu helfen.

    lg coffee
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  2. #22
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    @coffee: hab letzten Mittwoch mit der BT angefangen und seitdem spritze ich Rebif
    Ja da wirst du sicherlich recht haben, dass des für mich zusätzlich stress ist, immerhin mach ich mir ja selber den Druck. Aber so easy ist es im Moment nicht das ich jetzt auf Reha geh.

    @W E R ?: keine angst ich hab mich nicht angegriffen gefühlt wollte nur auch nicht das ein falsches Bild von mir entsteht denn das will ich auch nicht.
    Im Grunde seh ich es schon auch so wie du. Aber nachdem das mit den Beinen schon auch wieder weggeht, man das ganze nur beschleunigen will (zumindest hab ich des so verstanden - war bei Schub 1 ähnlich nur ohne diese Maßnahmen. Hat aber dann auch Monate gedauert) seh ich Reha eher als letzte Maßnahme. Ich hab jetzt 10 Physiotherapie Stunden bekommen. (Zusätzlich Fampyra)

    @Ped: leider weiß ich auch nicht warum meine Eltern sich querstellen. Nur mein Dad war nicht begeistert als er das von der Reha hörte...

  3. #23
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    Halli Laurii,
    Ich kann deinen Vater einerseits schon verstehen, Reha würde ihm nochmal vor Augen führen, dass sein Kind wirklich "Krank" ist, MS ist nun eben was anderes wie ein gebrochenes Bein, was jeder sehen kann und natürlich werden sich auch Gedanken um deine Ausbildung machen - so sind Eltern nun mal. Ich kenne zwar deine Eltern nicht, könnte ich mir aber so vorstellen. Andererseits musst du an dich denken! Diese Krankheit wird dich voraussichtlich (wenn kein Wundermittel gefunden wird) ein Leben lang begleiten und du bist mit dafür verantwortlich wie sehr sie dich einschränken wird. Klar, man hat nicht auf alles einen Einfluss, aber wie sagt das Sprichwort:"wehret den Anfängen!".
    Versuch egoistisch zu sein, eine Reha ist nicht der Weltuntergang, mir hat sie sehr gut getan, eben auch mal aus dem Alltagstrott rauszukommen und sich direkt mit anderen Betroffenen austauschen zu können.
    Natürlich bist du erst 19 und in diesem Alter sieht man die Welt und die eigene Zukunft noch anders, meiner Erfahrung nach. Aber überlege Dir, ob du vielleicht nicht in 10 Jahren sagen wirst "Barett ich doch!"
    Liebe Grüße
    Schestersophia

  4. #24
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    Ja das mit meinem Pa kann gut sein, aber es nervt trotzdem... Manchmal hab ich das Gefühl sie wollens nicht verstehen wie ich mich fühle, oder es interessiert sie nicht. Und dann noch so ein "ausflipper" wegen ner Reha war wie ein kleiner Schlag ins Gesicht.

    Ich glaub schon auch das eine Reha guttun würde aber ich hab nochmal mit meinem Arzt gesprochen und er hat mir jetzt Physiotherapie verschrieben, inkl. Fampyra, und ich geh das ganze jetzt mal so positiv wie möglich an. Wenn ich danach immernoch nicht richtig fit bin, dann sag ich auch "ja" zur Reha.
    LG, Laura

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Avatar von coffee
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    Zitat Zitat von Laurii Beitrag anzeigen
    Ja das mit meinem Pa kann gut sein, aber es nervt trotzdem... Manchmal hab ich das Gefühl sie wollens nicht verstehen wie ich mich fühle, oder es interessiert sie nicht. Und dann noch so ein "ausflipper" wegen ner Reha war wie ein kleiner Schlag ins Gesicht.
    Vielleicht würde aber gerade da JETZT der Abstand gut tun!? Für Angehörige ist der Umgang mit solchen Krankheiten und deren Betroffene oft noch viel schwieriger wie für den Betroffenen selbst. Sicher brauchen Deine Elter auch etwas Zeit. Viel wichtiger ist aber das DU das tust was DIR gut tut, dazu würde sicher auch die Reha zählen.

    lg coffee
    Reisejunkie

  6. #26
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    Hallo Laura,

    Ich denke mal nicht, das Deine Eltern/Vater es nicht verstehen könnten, viel mehr wollen sie/er es wohl nicht.

    Sie wollen sich nicht darauf einlassen, denn dann müßten sie sich ja mit der Krankheit ernsthaft beschäftigen, gerade da es eine Krankheit ist, welche nicht auf den ersten Blick zu sehen ist, wie etwa ein Gipsbein.

    Angehörige stehen der Krankheit oft noch hilfloser, verzweifelter, wütender gegenüber als ein Betroffener selbt. Nur können sie es nicht anders zum Ausdruck bringen.


    Aber Du hast ein Recht darauf, dass man dir hilft mit allem, was z.Zt. zur Verfügung steht und dazu gehört auch Reha, und dass Du von jedem ernst genommen wirst.
    Geändert von W E R ? (26.01.2012 um 10:52 Uhr)
    viele Grüße W E R ?

  7. #27
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    [QUOTE=Laurii;47118]
    Natürlich bin ich etwas down. Aber wer würde mir das verübeln. Ich hab am 21. Dez 11 meine Diagnose bekommen, und seitdem gehts nicht wirklich aufwärts.

    Mensch Laurii, da hast du aber jetzt erst vor kurzem die Diagnose erhalten. Ich denke, da spielt alles zusammen. Es dauert, bis du "kopfmäßig" einigermaßen damit klar kommst.
    Das mit den Beinen kenne ich gut. Ich sage dann immer "ich lauf grad wieder, als wenn ich die Mondlandung nachspiele". Beine wie Blei ist schon der richtige Ausdruck. Nenn ich auch so. Ich mach jetzt Sport und gehe ins Fitnessstudio. Hauptsächlich Muskeltraining (Beine). Dadurch habe ich nicht so starke Muskelschmerzen mehr in den Beinen und nicht ständig das Gefühl, ich müsste sie bewegen.
    Ich habe 2 Hunde und muss deswegen regelmäßig raus. Das ist, wenn man Bleibeine hat, nicht gerade angenehm, aber es bleibt mir dann nichts anderes übrig. Ohne die beiden würde ich sonst gar nicht draußen rumlaufen.
    Ich kann mir gut vorstellen, wie es dir zurzeit geht. Lass hier ruhig alles raus. Haben wir alle schon gemacht.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    LG
    Melanie
    Geändert von MissMarple (26.01.2012 um 19:50 Uhr)

  8. #28
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    Meine Ma hat mir gestern mal bestätigt was hier einige schon sagten, dass die beiden schon auch sehr damit zu kämpfen haben das zu verarbeiten. Mittlerweile versteh ich es jetzt auch besser (durch euch ^^), immerhin wissen die ja nicht wies mir wirklich geht...

    Hab jetzt mit der Physiotherapie angefangen. Hat mir sehr gutgetan. Aber da ich ja nur einmal war bis jetzt kann ich dazu jetzt noch nix großes sagen. Beine sind durch das Fampyra auch nicht schlimmer geworden. Zwar auch nicht besser aber immerhin.

    Montag wollt ich für einen halben Tag arbeiten gehen, und schauen wies läuft.
    Ich bin echt froh wenn ich diesen Schub ganz überstanden hab...

    Wie lang dauert denn das bei euch so? Auch so lang oder seid ihr schon nach 10 tagen wieder fit?
    LG, Laura

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