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  1. #21
    Erfahrener Benutzer
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    Hi,
    ich bestehe immer auf ein Original, Stempel inkl. Nachdem mir die Apotheke zweimal einen Reimport quasi "unterjubeln" wollte, habe ich auch die Apotheke gewechselt. Da hatte ich allerdings noch keinen Stempel auf dem Rezept. Ich spritze zwar manuell, bin aber nicht sicher, ob die Blister so o.k. sind,und wenn ich hier von Glasbruch höre, die dinger sind ja nunmal auch nciht günstig, selbst die Reimporte nicht... LG Lernmaus
    Alles wird gut! Falls nicht, wird es besser...!

  2. #22
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    Hallo Zusammen,

    ich hatte bisher nur einmal das Problem mit dem Reimport, da flog mir auch der Pen um die Ohren und die Spritze splitterte auch. Danach hatte ich das Problem bisher nicht noch einmal.
    Aber es ist schon verwunderlich das es mit den Reimporten nicht klappt. Müsste eine einheitliche Regelung dafür geben.

    Viele Grüße
    Jansö

  3. #23
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    Hallöchen,
    wollte mich hier mal zu wort melden. Ich spritze jetzt seit gut 10 Monaten, mal per Hand mal mit Injektor (nach Lust und Laune, ich Vertrags besser ohne injektor, aber an manchen tagen müsste ich mich zu sehr überwinden, dann also per Automat).
    Ich bekomme meist Reimporte, es seie denn mein Apotheker kriegt grade keine, und habe damit noch nie mehr Probleme gehabt als auch mit dem "original". Meine persönliche Meinung ist das schon die Bezeichnung als Original ne falsche ist: die Patente für Copaxone laufen noch bis 2014, solange darf niemand ausser Teva das Zeug herstellen, und auch Teva hat meines Wissens zumindest für Europa (über andere Bereiche bin ich schlicht nicht informiert) nur ein Werk, in den Niederlanden. Da also kommen alle Spritzen her, egal welche Verpackung und welche Aufkleber, Inhalt und Spritze sind identisch (wäre auch viel zu kompliziert 2 verschiedene glaskolben herzustellen, einen für D und einen für die anderen). Folglich ist die Spritze immer "Original".
    Manchmal haben die Reimporte einen etwas dickeren Aufkleber, wenn der ein wenig schwerer in den Automaten geht, mach ich den halt ab und gut ist. Die Verpackung ist halt die Verpackung, sie kommt in den Mülleimer, und muss keinen Designpreis gewinnen. Doppelt verpackte Spritzen hatte ich ehrlich gesagt noch nie.
    Einmal ist mir eine im injektor gebrochen, deutsche Verpackung, nicht reimportiert, keine Aufkleber, nur ein flügelchen abgebrochen. ich hatte beim Einlegen der Spritze nicht richtig aufgepasst und sie sass nicht ganz drin, und ist etwas zu kräftig auf dem Plastikteil gelandet, jetzt bin ich aufmerksamer und alles ist gut.
    Insgesamt sehe ich das ganze sehr entspannt.
    Mal sehen wie es wird wenn das Patent ausläuft, ich denke ab da an haben wir hier echte Diskussionen über Original vs. Generikum (wirkstoffgleiches Präparat einer anderen Firma).
    Liebe Grüße

    die Blubbel

  4. #24
    Erfahrener Benutzer Avatar von Turtle
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    Blubbel, so sehe ich das auch, mit der Ausnahme, dass ich nicht sicher bin, ob ein Generikum auf den Markt kommen wird.
    Cop ist nicht so ganz einfach herzustellen, und weil sich jede Charge etwas von der anderen unterscheiden kann, muss auch jede Charge auf die Wirksamkeit überprüft werden, habe ich mir sagen lassen. Vor diesem Hintergrund und dem, dass orale Medikamente (BG-12!) den Wert der jetzigen Basismedikamente vermutlich drücken werden, wird es vielleicht kein Generikum geben.

    Ich vergaß: Übrigens ist der ursprüngliche Patentschutz für Copaxone bereits ausgelaufen. Es sind irgendwelche anderen Patente, die Copaxone noch bis 2014 bzw 2015 auf dem internationalen Markt schützen.
    Geändert von Turtle (06.02.2012 um 23:00 Uhr)
    Auch mit Steinen, die dir im Weg liegen, kann man was schönes bauen!
    - J. W. von Goethe -

  5. #25
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    hallo turtle,
    ja, obs ein generikum gibt ist ne andere frage, ich bin mit dem herstellungsprozess vertraut, inklusive tests. und ja jede einzelne charge muss erst in den Tierversuch, da es sich um eine organische Verbindung handelt und man nicht für das Ergebnis des herstellungsprozesses 100% sicher sein kann was rauskommt. Von daher stimme ich dir persönlich schon zu, eine Firma wird sich ein generikum mehrfach überlegen, je mehr Konkurrenz es gibt, umso höher der Preisdruck, und umso geringer die Gewinnmargen, bei einer derart aufwendigen Herstellung muss man sich dann schon fragen ob sich das lohnt.
    Orale Medikamente haben den Vorteil die Kunden/Patienten mit Nadel-angst zu bedienen, folglich müssen die nur eine ähnlich gute Quote wie das cop oder die anderen spritzen aufweisen um erfolgreich zu sein. Ich warte ab, bin ganz zufrieden mit dem zeug.
    Welche Patente das Cop genau schützen ist mir nicht bekannt, ich halte es nur für relevant dass es eben bis 2014 gültig ist.
    Liebe Grüße

  6. #26
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    Benutze seit 2006 Copaxone hatte bisher noch keine Probleme,das mir Spitzen kaputt gingen

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