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  1. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Landkreis Reutlingen
    Beiträge
    117

    Noch ein kleiner Witz am Rande, der nur im weitesten Sinne mit dem Thema zu tun hat.
    Ein Lieblingsspruch meines verstorbenen Schwiegervaters:
    Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, ohne Suff und ohne Rauch stirbt die andere Hälfte auch. ;-)

  2. #12
    Dodo Food
    Gast
    Hey, bin neu hier!
    Beim lesen der Einträge betreffend Ernährung ist hier jede Meinung vertreten
    Meine möchte ich gern dazu beitragen

    Betreffend der Aussage des Neurologen: Die haben meiner Meinung nach überhaupt keine Ahnung wenn es um das Thema Ernährung geht! Den ist es eher wichtig welches Medikament, welche Wirkung hat usw....! Mediziner halt
    Bin in Göttingen/Uni-Klinikum in Behandlung, die Neurologen sind alle nett und sehr kompetent in ihrem Bereich, aber leider alles relative "Fachidioten" (Nicht Alle, aber die meisten!)!

    Zum eigentlichen Thema Ernährung gibt es meiner Meinung nach viele Optionen, die jeder für sich wohl überlegt wählen und hinterfragen sollte.

    Unter gesunder Ernährung versteht jeder was anderes, deshalb sollte man sich meiner Meinung selbst ein Bild machen was für einen persönlich gesund ist oder nicht!

    Raffinierter Zucker, Zuckerersatzstoffe,
    Milch und alle Produkte,die daraus entstehen,
    Gluten, Glutamat und
    Schweinefleisch, wie alle Produkte die daraus entstehen (Fleisch sollte man meiner Meinung nach sowieso selten essen, wenn man MS hat!).

    Diese Auswahl steht auf meiner No-Go-Ernährungsliste (Einige fehlen, aber ich wollte die Frage "Was isst der denn überhaupt noch" außen vor lassen.)! Wenn ich ein Lebensmittel aus dieser Gruppe esse geht es mir schlecht, entweder unmittelbar nach den Essen oder verzögert innerhalb von Tagen oder sogar Wochen.

    Ein Beispiel, Zucker: Wenn ich ein leckeres Stück Schokolade esse fangen meine Hände an zu kribbeln und die latente Spastik sagt: Hallo da bin ich

    Man ist, was man isst! Ein recht ausgelutschter Spruch, dennoch finde ich ihn sehr passend.

    Vielleicht fragt sich jemand wieso gerade diese Lebensmittelgruppen?

    Ganz einfach, da MS eine Autoimmunerkrankung ist (Wieso ist der Neurologe und nicht der Immunologe mein behandelnder Arzt? Ein kleiner Denkanstoss.), versuche ich alle Lebensmittel zu meiden, die eine Immunreaktion in Richtung entzündliche Reaktion auslösen.

    @maikäfer
    Habe eine Laktoseunverträglichkeit, wie die meisten Menschen auf dieser Welt! Seit ich Milchprodukte meide, beziehungsweise komplett aus meiner Ernährung gestrichen habe, geht es mir wesentlich besser!

    Meine abschliessenden Worte richten sich an alle die Ernährung für unbedeutend halten, probiert es mal über einen längern Zeitraum aus (Also mehr als 8 Wochen!) und Ihr werdet staunen welchen Einfluss Nahrung hat!

    mfG

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    03.09.2011
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    1.025

    Keine Frage, natürlich kann und wird jeder frei entscheiden, wie er sich ernährt. Er hat damit großen Einfluss auf seine eigene Gesundheit.
    Gesund sollte unser Essen sein und darunter verstehe ich, eine abwechslungsreiche, ausgewogene und frische Mischkost. Dies gilt, sofern keine Unverträglichkeiten oder durch Krankheiten bedingt, andere Kriterien gegeben sind.

    Unsere wichtigsten Nahrungsbestandteile sind aber doch wohl unbestritten Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett.

    Da ein einzelnes Lebensmittel alleine nicht alle dieser notwendigen Nähr- und Vitalstoffe enthaltenkann, kommt es eben auf eine gute ausgewogene Mischung an.

    Milch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte z.B. zeichnen sich durch qualitativ wertvolles und hochwertiges Eiweiß aus und es sollte eines der Hauptbestandteile der Ernährung sein. Es ist wichtig für die Bildung von Hormonen, die Reparatur der Zellen, den Muskelaufbau und auch deren Intakthaltung. Selbst für unser Immunsystem ist Eiweiß sehr wichtig.


    Auch auf Kohlenhydrate sollte/kann auf keinen Fall verzichtet werden, aber wie bei allem müssen es die richtigen Kohlenhydrate sein. Sie werden z.B. vom Gehirn gebraucht um arbeiten zu können.


    Fette sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie essentieller Fettsäuren. Die Vitamine kann der Organismus eben nur mit Hilfe von Fetten verwerten. Fett ist im übrigen der größte Energielieferant.


    Aus diesen und anderen Gründen ist die richtige Auswahl und auch die Verarbeitung enorm wichtig
    Geändert von W E R ? (28.01.2012 um 18:33 Uhr)
    viele Grüße W E R ?

  4. #14
    Dodo Food
    Gast
    Frohen Sonntag wünsch ich!

    "Milch, Milchprodukte und Hülsenfrüchte z.B. zeichnen sich durch qualitativ wertvolles und hochwertiges Eiweiß aus und es sollte eines der Hauptbestandteile der Ernährung sein."

    Hier ein Link, der vielleicht auf diese Aussage ein neues Licht wirft oder sie zumindest in Frage stellt.

    http://www.lichtnetz.at/mich-macht-k...eintolera.html

    Es gibt viele Wahrheiten bezüglich Nahrung, die üblich verbreiteten sind meist Halbwahrheiten, die einen Zweck nur dienen: Wir wollen ein Produkt an den Mann bringen!

    Einen netten Grüß

    P.S.: Schon gewusst, dass die WHO zur 50% von der Pharmaindustrie finanziert wird (Hans Weiss, "Korrupte Medizin")! Das zum Thema Ernährungsempfehlungen von höherer Stelle.

  5. #15
    Dodo Food
    Gast
    Für den Menschen gilt: Bei reichhaltigem und häufigem Proteinverzehr hat der Organismus Probleme, alle Endprodukte des Eiweißstoffwechsels auszuscheiden. Auch heute noch wird gelegentlich die Ansicht vertreten, dass der menschliche Organismus pro Tag zwischen 110 und 130 Gramm Gesamteiweiß benötige. Diese Eiweißmast birgt die Gefahr von Krankheiten. Mittlerweile wurde das Eiweißminimum von der offiziellen Ernährungslehre auf rund 70 Gramm pro Tag reduziert.

    Neben den Erkenntnissen der klassischen Wissenschaft gibt es jedoch zahlreiche Untersuchungen, die belegen, dass eine tägliche Zufuhr von 20-30 Gramm Eiweiß nicht nur völlig ausreicht, sondern auch Folgeschäden durch nicht verdaubare Eiweißprodukte ausschließt. Dies insbesondere dann, wenn es sich beim Eiweiß um pflanzliche Proteine handelt! Naturbelassene Aminosäuren aus Pflanzen werden vom Körper leichter aufgenommen und verwertet als hitzebehandeltes und geronnenes tierisches Eiweiß. Bisher wurde bei Vegetariern, die auch auf Milch und Milchprodukte in ihrer Nahrung verzichten und sich überwiegend von Rohkost ernähren, kein einziger Fall von Eiweißmangel festgestellt. Bis heute ist in der Medizin auch kein einziger Fall bekannt geworden, dass Vegetarier unter den Folgeerscheinungen einer zu hohen Eiweißaufnahme zu leiden gehabt hätten. Im Gegenteil: Professor Dr. Lothar Wendt stellte in seinen Untersuchungen fest, dass vegetarische Kost bei Vermeidung tierischen Eiweißes die "überfüllten" Eiweißspeicher des menschlichen Organismus abbaut."

    http://equapio.com/de/gesundheit/eiweiss-bzw-protein/ 14:32Uhr 29.01.2012

    Ein Grund mehr sich doch genauer mit Ernährung bei MS genauer auseinanderzusetzen.

    Gruß an W E R ?

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    1.025

    @Dodo Food,

    danke für den Gruß.

    Genauso wie bei vielem kursieren auch bei der Ernährung viele unterschiedliche, teilweise auch widersprüchliche Vorschläge. Trotzdem kann ich in meinem Beitrag nichts finden, was falsch sein sollte.

    “Gesund sollte unser Essen sein und darunter verstehe ich, eine abwechslungsreiche, ausgewogene und frische Mischkost. Dies gilt, sofern keine Unverträglichkeiten oder durch Krankheiten bedingt, andere Kriterien gegeben sind.“

    “Aus diesen und anderen Gründen ist die richtige Auswahl und auch die Verarbeitung enorm wichtig.“


    Der Eiweißgehalt sollte ca. 10 - 20 % der Gesamtkalorienzufuhr am Tag betragen.
    Dabei gibt es Proteine mit einer höheren Wertigkeit, die vom menschlichen Körper besser verwertet werden können, als andere.

    Protein kommt in tierischen, als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Für den Menschen ist tierisches Protein aufgrund seiner höheren biologischen Wertigkeit wertvoller als pflanzliches, da es vom Aufbau her dem Eiweiß des menschlichen Körpers ähnelt und körpereigene Substanz leichter aufgebaut werden kann.

    Bei tierischen Eiweißen beträgt die Wertigkeit ca. 80 - 100, das heißt aus 100 g aufgenommen Eiweiß können 80 - 100 g Körpereiweiß gebildet werden.
    Bei pflanzlichen Eiweißen beträgt die biologische Wertigkeit nur 60 - 70, da die für den Menschen lebensnotwendige Aminosäuren nicht im richtigen Mengenverhältnis zugeführt werden.

    Der normale Mensch benötigt ca. 0,8 - 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht und Tag, wobei der Bedarf an Eiweiß sicher nicht bei jedem gleich ist.

    Ernährungsempfehlungen ergeben sich auch aus der Überlegung, welche Nahrungsmittel der Mensch im Laufe vieler Jahrtausender gewöhnt war. Die gleichen Nahrungsmittel etwa wird sein Organismus erwarten.
    Wie er dagegen mit den neuen Speisen zurechtkommt (z.B. Fertiggerichten, Fast Food), ist zumindest fraglich.

    Jeder Mensch ist aber auch ein Individuum, welches unterschiedlich auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert. Notwendig ist deshalb, dass jeder selbst entscheidet, was für ihn gut ist.
    Geändert von W E R ? (30.01.2012 um 10:38 Uhr)
    viele Grüße W E R ?

  7. #17
    Dodo Food
    Gast
    @ W E R ?

    Hey!

    Vorweg erstmal. Interessant mit Dir eine Art Diskussion zu führen.
    Danke für den Austausch.

    Ich wollte deine Aussagen nicht als falsch deklarieren, sondern nur eine etwas tiefergreifendere Ebene einbeziehen, da Ernährung in meinen Augen mehr ist als Kohlenhydrate, Proteine und Fett!

    Ich glaube dessen sind Wir uns beide bewusst. Oder nicht?

    Deinen Aussagen stimme ich auch größtenteils zu, leider finde ich persönlich mangelt es ihnen an Tiefe.

    "Jeder Mensch ist aber auch ein Individuum, welches unterschiedlich auf verschiedene Nahrungsmittel reagiert. Notwendig ist deshalb, dass jeder selbst entscheidet, was für ihn gut ist. "

    Da sind wir vollkommen einer Meinung und somit können wir das Thema abschliessen

    Find es immer wieder interessant wie wenig Bedeutung Nahrung bei MS zugeschrieben wird. Alternative Wege mit der Erkrankung leben zu können werden einfach beiseite geschoben und als nichtig deklariert. Leute, die berichten mit einer strengen Diät ein Weg gefunden zu haben ohne Defizite ihr Leben bestreiten zu können, werden als Spinner abgestempelt. "Ich esse was mir schmeckt", ist ein Satz, der teils Lebensqualität definiert. Welche Lebenqualität? Diejenige, die mich krank macht?

    Es mangelt an der Vorstellung die Krankheit mit recht einfachen Mitteln so zu beeinflussen, dass sie nur auf den Papier existiert! Intrinsische Motivation und Disziplin sind natürlich Voraussetzung, aber wer ist bereit dies zu investeren, wenn er zum Neurologen rennen kann, der ihn für jedes Symptom ein "nettes" Mittel verschreiben kann?!?!?

    netten Gruß

  8. #18
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    ich könnte ja ohne milch nicht leben und zum glück habe ich da bislang auch keine probleme gehabt. aber ich muss zugeben, dass der verzehr von milch nicht wirklich "natürlich" ist. jedes säugetier kommt nur in den genuss von milch, solange es gesäugt wird. danach nicht mehr. also wäre es natürlicher, auch als mensch nach dem abstillen keine milch mehr zu sich zu nehmen. klingt für mich logisch. früher hat man auch den katzen milch gegeben, es gibt aber so gut wie keine erwachsene katze, die das verträgt. aber das viel ja nicht auf, weil die tiere damals noch nicht so eng in der wohnung lebten.

    leute die generell probleme mit der nahrung haben, sollten mal austesten, ob sie evtl. die milchprodukte nicht gut vertragen....

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von Honey
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    @ Claudia, Geht mir genau so, Milch möchte ich jeden Tag und teilweise bin ich richtig süchtig danach;-) und es geht mir sehr gut dabei.
    Ich vertrage aber viele andere Sachen nicht, z.B. Rohkost und selbst viele weich gekochten Gemüse vertrag ich nicht und bringen würden sie in diesem Zustand eh nix mehr:-) Auch vertrage ich Fruchtzucker und Soja nicht.... was ich etwas ärgerlich finde, WEizenprodukte und Schokolade kann ich ohne jedes Problem essen ,-) Teilweise wärs mir lieber, wenns andersrum wär!-)
    Und bei Katzen ist es wohl auch wie beim Menschen, meine erste Katze konnte Milch trinken ohne Durchfall zu bekommen, aber erst nachdem sie erwachsen war, als "Baby" hat es ihrnnicht gut getan. Meine jetztigen Katzen mögen Milch nicht und daher kann ich auch nicht sagen wie sie ihnen bekommt ,-)



    @Dodo, meine Vorstellungskraft ist sehr groß und intrinsisch zu Handeln find ich auch nicht so schwer, wieso auch,obwohl wir Menschen doch mehr extrinsisch orientiert sind ich muss aber für niemanden meine Gesundheit vernachlässigen, gut die andauernde Disziplin könnte ein Problem werden ,-) aber andauernd Disziplin auszuüben wird sicher auch gar nicht nötig sein, sollte nur eine gesunde Basis sein. Deshalb würde ich unheimlich gern etwas mehr erfahren über Deine recht einfachen Mittel mit denen ich die MS aufs Papier bannen kann, hast da einen Internetseite, die man dazu lesen kann?

    Aber eins möcht ich noch sagen, der Satz ich esse was mir schmeckt, muss nun wirklich nicht unbedingt krank machen.

    Grüßle
    Honey

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von W E R ?
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    Zur Ernährung bei MS kursieren viele unterschiedliche, teilweise auch widersprüchliche Vorschläge.
    Aber, gesund und bewusst essen sollte man nicht nur als MS-Kranker.

    Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist für jeden Menschen gut. Das gilt natürlich genauso für Menschen mit Multiple Sklerose. Aber eine spezielle Diät, die eine Heilung bewirkt, gibt es nicht.

    Es gibt keine "MS-Diät", welche alle Beschwerden und Begleiterscheinungen dieser Nervenerkrankung wegzaubert oder sie sogar heilen könnte.
    Bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln haben einen etwas positiveren Einfluss auf entzündliche Reaktionen. Es gibt aber bisher noch keine gesicherten Erkenntnisse darüber, ob eine bestimmte Ernährung sich tatsächlich günstig auf den Verlauf der Multiplen Sklerose auswirkt.

    Um mögliche Einflüsse der Ernährung auf die MS und ihr Fortschreiten zu finden wurde und wird auch viel Forschung betrieben. Bis heute ist es noch nicht gelungen, einen eindeutige Einfluss einer bestimmten Ernährungsweise und der Schubrate bei schubförmig–remittierender MS bzw. der Progressionsgeschwindigkeit bei chronisch–progredienter MS zu finden.


    Da ein einzelnes Lebensmittel alleine nicht alle diese notwendigen Nähr- und Vitalstoffe enthalten kann, deshalb kommt es eben auf eine gute und ausgewogene Mischung an.

    Aber, gesund und bewusst essen sollte man nicht nur als MS-Kranker.
    Geändert von W E R ? (07.02.2012 um 19:25 Uhr)
    viele Grüße W E R ?

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