Wohlbefinden und MS

Signale des Körpers ernst nehmen

Mann sitzt am Meer auf Bank

Wenn Sie von MS betroffen sind, sollten Sie Ihr persönliches Befinden und die Signale Ihres Körpers ernst nehmen und mit entsprechenden Maßnahmen auf diese reagieren.


Vielleicht haben Sie in letzter Zeit aufgrund der MS einige Lebensgewohnheiten, die Ihre Ernährung, Bewegung, Ihr Privat- und/oder Berufsleben betreffen, geändert. Oder Sie haben gute Vorsätze gefasst, daran in der nahen Zukunft etwas zu ändern. Besser als jede andere Person können Sie selbst einschätzen, was Ihnen weiterhilft und was nicht. Hier finden Sie einige Hinweise für ein aktives Leben mit MS:

  • Suchen Sie sich einen Neurologen, zu dem Sie Vertrauen haben, und halten Sie ihn auf dem Laufenden über Ihre MS-Symptomatik und Ihr Allgemeinbefinden. Halten Sie sich an seine Empfehlungen und scheuen Sie sich nicht, neue Sorgen oder Ängste mit ihm zu besprechen!
  • Bleiben Sie "am Ball" mit Ihrer Langzeittherapie! Denken Sie daran, sich Ihr Medikament regelmäßig und sorgfältig zu verabreichen. Eine frühe und konsequente Behandlung der MS kann Ihnen helfen, langfristig eine hohe Lebensqualität zu erhalten.
  • Hören Sie auf Ihren Körper und nehmen Sie sich immer die Ruhe, die Sie brauchen.
  • Bleiben Sie so fit wie möglich! Physiotherapie und körperliche Bewegung sollten zu Ihrem Alltag gehören. Schwimmen, Yoga und Reiten haben sich als Sportarten mit einem positiven therapeutischen Effekt erwiesen.
  • Trainieren Sie Ihr Gehirn! Ob mit speziellen PC-Spielen, Büchern oder Sprachkursen, versuchen Sie, auch im Kopf fit zu bleiben.
  • Für chronische Erkrankungen wie MS gibt es zwar zahlreiche Diäten, die meisten allerdings ohne wirklichen nachweisbaren Effekt. Kasteien Sie sich nicht! Achten Sie auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung – dieses Gebot zu beherzigen schadet niemandem.
  • MS birgt eine gewisse Unsicherheit gegenüber der Zukunft. Deshalb sollten Sie für sich möglichst konkret überlegen, wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen. Diese Pläne und Ziele und konkrete Ideen für deren Umsetzung können helfen, Zukunftsängste zu vermindern.
  • Erlauben Sie Ihren Liebsten und Freunden, Ihnen zu helfen.
  • Seien Sie Ihren Kindern gegenüber immer ehrlich. Kinder merken schnell, wenn etwas nicht stimmt. Für ihre Entwicklung benötigen sie ehrliche und altersgerechte Erklärungen.
  • Versuchen Sie, optimistisch und gleichzeitig realistisch zu bleiben. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt auch über empfohlene Impfungen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.rki.de.
  • Betreiben Sie eine sorgfältige Hygiene. Sie schützt Sie vor Infektionen, die bei MS eine Schubgefahr bergen können.



Beobachten Sie Ihren Körper aus einer kritischen Distanz.
Deuten Sie Körpersignale richtig. Nutzen Sie alle Hilfen zur Therapie und Unterstützung. Nur Sie selbst entscheiden, was Ihnen zu Gute kommt.


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