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  1. Today
  2. "Sinniges"

    Nichts vergoldet eine Vergangenheit so sehr wie ein schlechtes Gedächtnis. John Steinbeck
  3. Yesterday
  4. MS und Partnersuche

    Hallo Christian, ich behaupte jetzt mal so ganz frech, dass ich glaube zwischen deinen Zeilen herauslesen zu können, dass Du mit dir selbst noch nicht so richtig im Reinen bist und es von deinem Gegenüber schon sehr viel erwartet ist, dich "einfach" nur mit offenem Herzen und offenen Armen anzunehmen, wie immer der weitere Verlauf des Kennenlernens sich auch gestalten mag. Du must ja nicht gleich jeden oder jede die Du triffst ehelichen und bis zum Ende aller Tage mit ihr/ihm zusammen bleiben. Grundsätzlich würde ich es für eine gute Idee halten, wenn Du dich bei allen Gelegenheiten zu denen Du neue Menschen kennen lernst, mit dir und deinem "Päckchen" das Du zu stemmen hast, erprobst. Du kannst ja bei vielen Gelegenheiten Erfahrungen sammeln und schauen wie es wirkt wenn Du mit deiner/unserer Diagnose von Vornherein offen/siv umgehst oder dein Gegenüber auf dem zweiten Bildungsweg hinter den Vorhang schauen lässt. Einer meiner ersten Gedanken war es sogar, dass es fast schade ist, dass Du nur einen "leichten" Verlauf hast, denn so sind die Aussichten in absehbarer Zeit eine Reha machen zu können erfahrungsgemäß eher gering. Im Rahmen einer Reha könntest Du zum einen ganz viele Menschen kennen lernen, denen es eher wurscht ist, was Du für eine Erkrankung hast, weil dort alle eine haben und es nicht wichtig ist (die reine Erholung!!!) und zum Anderen könnte es Dir passieren, dass Du genau dort deinen Menschen triffst. Lieber Christian ich wünsche Dir viel Erfolg und halte bitte die Ohren gerade - Volker
  5. Erfahrung mit Kühlwesten?

    für die die noch immer auf der Suche sind :Tipp auch einmal fremd suchen bei Freund Gockele auch Bauarbeiter , Arbeiter am Hochofen, " Kampfbüglerinnen" etc. gieren nach Kühlung www.heatpack.de/Kuehlwesten-und-mehr Pete
  6. "Sinniges"

    Wenn wir ganz und gar aufgehört haben, Kinder zu sein, dann sind wir schon tot. Michael Ende 12.11.1929 - 28.08.1995
  7. Last week
  8. Hallo Cebulon, morgen werde ich zum Neurologen bzw. seine Vertretung fahren und diese wird mich bestimmt ins KH stecken (darüber wäre ich auch froh). Mir geht es echt besch... . Ich bin mal gespannt, ob bei mir auch die Blutwäsche gemacht wird und wo. Vielleicht hilft es mir so gut wie dir. Eine Begleittherapie habe ich zur Zeit nicht, ich sollte im Frühjahr mit Ritux anfangen. Und dann kam Corona :-(. Ich habe schon einiges durch, darunter war auch Copaxone. Drück mir die Damen für Morgen. LG Petra
  9. Injektion

    Hallo Jenny, es stimmt ein blauer Fleck kann mal passieren. Ok die rechte Seite fällt bei dir weg, es gibt noch genügend Stellen zum spritzen. Es stellt sich nur die Frage ob Du die Einstichstellen kühlst und zwar wann. Nur danach oder davor und danach. Dies kann Deinen Körper verschieden reagieren lassen. Dies mit den blauen Flecken ist ein kleines Problemchen, das ist aber lösbar. LG Longracer
  10. Liebe Leute, ich hätte mal eine Erfahrungsfrage an euch - ich vermute mal, sie ist hier schon öfter gestellt worden: Ich (34m) bin single und hatte seit meiner MS-Diagnose nur eine kurze Beziehung. Dabei habe ich die MS nicht angesprochen, und es haben sich recht schnell andere ich nenns mal Unterschiede gezeigt, die die Beziehung dann am Ende recht kurz sein haben lassen. Darüber, wie ich die MS anspreche, hatte ich jedoch natürlich recht viel nachgedacht. Nachdem wir uns zuvor schon länger kannten, gab es einfach kein großes "Kennenlernen" am Beginn, im Zuge dessen ich die MS wohl noch eher angesprochen hätte. Wann erwähnt ihr die MS? Unmittelbar beim ersten Treffen, bei den darauf folgenden, oder gar erst später? Es ist ja recht klar ein Dilemma, irgendwo. Man will niemanden verschrecken, aber gleichzeitig sollte man auch ehrlich sein, bevor sich eine Bekanntschaft hin zu einer Beziehung entwickelt; das ist ja auch unehrlich und könnte sich für das Gegenüber anfühlen als hätte man es hintergangen. Ich habe seit mittlerweile einigen Jahren MS, es hat sich gezeigt, dass ich sehr milde "verlaufe"; ich bin bei einzelnen Spots quasi stehengeblieben. Meine Prognose ist recht gut, ich lebe eigentlich beschwerdefrei, nehme nach einem Neurologenwechsel nun doch Copaxone als BT, aber vor allem prophylaktisch ("Pensionsversicherung"). Stichwort Pension, mein Neurologe meinte, dass auf Basis meines Verlaufs davon ausgegangen werden kann, dass ich ein aktives, einschränkungsarmes, vielleicht so gar einschränkungsfreies Leben führen kann, mindestens bis zur Pension. Und doch fällt es mir total schwer mir auch nur auszumalen, wie ich das anspreche. "Ach übrigens"? "Ich muss dir was sagen"? Ich würde echt gerne eine Familie gründen, merke einen doch recht deutlichen Kinderwunsch, nachdem die Karriere jetzt langsam gut Form annimmt. Mir wäre im Leben total fad ohne Partnerin und Kinder. Ich male mir das alles recht düster aus (damit meine ich nicht meinen MS-Verlauf, ich freu mich eigentlich darüber, dass soweit alles gut läuft und hinterfrage es nicht weiter) - die Dating-Welt ist so oberflächlich. Gleichzeitig verstehe ich auch Menschen, die die Vorstellung, sich bewusst einen Partner auszusuchen, der eine klar risikobehaftete Prognose für das (höhere) Alter hat, falsch finden. Gleichzeitig denke ich mir, jeder von uns kann morgen vom Auto niedergefahren werden oder Krebs kriegen. Aber es ist in der Partnerwahl halt auch irgendwo irrational, das ist halt eine Entscheidung wo man sich "den/die Richtige/n aussuchen will" und dabei kann einem ein solches Risiko, bzw. das Bauchgefühl rund herum, wohl schnell einflüstern, das sein zu lassen mit mir. Ich muss auch ehrlicherweise sagen, dass ich umgekehrt sicherlich genauso abwägen würde - es wäre einfach gelogen, wenn ich sagen würde, dass solche Dinge in meiner Partnerwahl sicher keine Rolle spielen würden, generell oder sogar weil ich MS habe - wiewohl die MS definitiv meinen Horizont erweitert hat. Danke für eure Erfahrungen und sonstige Kommentare! LG, Christian
  11. "Sinniges"

    Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen. Nagib Mahfuz, 11.12.1911 -30.08.2006, ägyptischer Schriftsteller
  12. "Sinniges"

    Das Wertvollste im Leben ist die Entfaltung der Persönlichkeit und ihrer schöpferischen Kräfte. Albert Einstein, 14.03.1879 - 18.04.1955,
  13. "Sinniges"

    Nenne dich nicht arm, weil deine Träume nicht in Erfüllung gegangen sind; wirklich arm ist nur, der nie geträumt hat. Marie Freifrau Ebner von Eschenbach, 13.09.1830 - 12.03.1916
  14. Hallo Zusammen, kennt jemand diese Nahrungergänzungsmittel? Ich habe Probleme mit meinem Knie (Meniskusriss // Schleimbeutelentzündung im Knie und Knorpelschäden) nun hat mir mein Orthopäde dieses Ergänzungsmittel "Dona" empfohlen. Leider konnte er mir nicht sagen, wie sich dieses Mittel mit der MS verträgt und ob es Wechselwirkungen mit Copaxone gibt. Meinen Neuro Termin hab eich in 14 Tagen und werde natürlich auch mit ihm darüber sprechen.... Aber es geht nichts über "Erfahrungswerte" ;o) Im Internet habe ich nichts darüber gefunden und darum wollte ich hier mal Nachfragen ob jemand von euch dies kennt oder sogar einnimmt. Wenn ja, hilft es tatsächlich den Gelenkknorpel wieder aufzubauen und hilft es gegen die Gelenkschmerzen? Ich treibe viel Sport und es trifft mich grade sehr, dass ich jetzt auf vieles verzeichnet muss und nicht nur durch Corona eingeschränkt bin. Ich würde mich freuen, wenn sich jemand meldet. Viele liebe Grüße Biene
  15. Hallo zusammen🙋🏼‍♀️ Ich habe letzten Sonntag mit der BT Mit Avonex i.m.-Spritzen 1x wöchentlich begonnen. Die erste Spritze war 1/4 Dosis. Ich hatte das Gefühl das sich am Sonntag und Montag meine MS Symptome verstärkt haben ( Schwindel, Probleme beim Sehen, allgemeine Kreislaufprobleme und völlig matschig und langsam vom Kopf her). Leider konnte mir meine spritzenschwester diesbezüglich keine richtige Auskunft geben und ich frage mich natürlich ob das normal ist bzw da es nur 1/4 Dosis war wie krass es bei den nächsten Injektionen mit mehr Medikament kommt. Habt ihr da Erfahrungen? ich hatte an dem Spritzentag eigentlich gar nichts weiter gemacht außer auf demSofa liegen, da mir gesagt wurde ich solle mich ausruhen und viel trinken. Bei der nä Spritze wollte ich es dann mal mit mehr Bewegung versuchen in der Hoffnung das es nicht so auffällt. Wie seid ihr damit umgegangen? LG Nadine
  16. "Sinniges"

    Der Aphorismus will nicht Dumme gescheit, sondern Gescheite nachdenklich machen. Sigmund Graff
  17. Earlier
  18. Unsicherheiten

    Ich wollte das alles auch einfach nur verdrängen. Verdrängen kann ich auch wirklich gut. Ich mein, ich habe meinen ersten Schub über zwei Monate sehr gut verdrängt obwohl ich nichts mehr an meinem rechten Fuß gespürt habe. Ich finde es auf jeden Fall super wichtig und gut, das du deine Gedanken teilst. Diese sind wirklich auch echt nachvollziehbar. Ich kann das soo gut verstehen, du stehst wie ich noch in den Startlöchern was deinen eigenen Lebensweg angeht und kannst diese Ungewissheit da gar nicht gebrauchen. Da macht man sich natürlich super viele Gedanken. Du solltest dich da auch auf keinen Fall ausbremsen. Solange du dich in der Situation wohl fühlst ist es auch das richtige. Da du aber gerade auch den direkten Austausch mit anderen suchst, machst du dir deine Krankheit natürlich bewusster. Als ich mich das erste mal damit auseinander gesetzt habe wollte ich auch die ganze Zeit wissen, wer welche Beeinträchtigungen hat um das für mich selbst abzuschätzen zu können. Ist natürlich totaler quatsch, hat mir aber geholfen. Ich finde nicht das dein Verhalten kindisch ist. Ich denke es ist eine normale Reaktion, wenn man in unserem Alter davon erfährt. Wenn man das Wort unverantwortlich bei seiner reinen Bedeutung sieht und nicht mit irgendwelchen Gefühlen verknüpft, dann bist du schon eher unverantwortlich damit umgegangen. So wie es sich liest, hast du vorher ja keine Verantwortung in Bezug auf die Krankheit übernommen, was aber nicht schlimm ist. Das war deine Entscheidung und du kannst das für dich ja auch so handhaben. Wenn du jetzt das Gefühl hast du möchtest da mehr Verantwortung dir selbst gegenüber übernehmen, dann ist das doch schön und sicherlich nicht falsch. Andersrum aber auch nicht, da es dein Köper und deine Entscheidung ist. Ich kann dir auch nur noch raten, dein Medikament zu überdenken. Vielleicht kommst du mit was anderem besser zurecht. Ich dachte auch nie, dass ich mir mal selber ne Nadel ins Bein rammen kann, aber das geht auch ohne Probleme
  19. Unsicherheiten

    Hey Meina, vielen Dank für deine Antwort! Ich muss sagen, dass mich das alles, was hier geschrieben wurde, schon zum Nachdenken angeregt hat... Ich nehme meine Medikamente jetzt schon seit ein paar Wochen auf jeden Fall schon wieder regelmäßiger. Vllt. nicht 100% so, wie ich sollte aber ich nehme sie öfter und das ist, finde ich, schon mal ein Anfang. Dass Sport und Ernährung eine wichtige Rolle spielen, hab ich auch schon oft gehört. Es gibt in meiner Ernährung immer Phasen, ich würde nicht sagen, dass ich mich komplett gesund ernähre aber ich achte schon darauf, relativ viel Obst und Gemüse zu essen. Das liegt aber auch daran, dass ich wie gesagt oft Probleme mit meinen Kraftreserven habe, also ich bin schon oft schlapp, müde oder erschöpft aber jetzt im Moment ist es viel besser und ich versuche diese Phasen dann immer mit Obst und Gemüse (und teilweise auch Kaffee :D) auszugleichen. Zu allem weiteren, was du so geschrieben hast (es dem Umfeld erzählen, dass die Krankheit leider tatsächlich nicht mehr weggeht und wie eine Wundertüte ist)... Ich bin froh, dass du so ehrlich bist. Wenn ihr es mir hier in diesem Forum nicht sagt, sagt es mir niemand. Aber ich versuche gerade diese Fakten zu verdrängen, auch wenn das vielleicht nicht der richtige Weg ist. Mein Ziel ist es grade nicht mal meine Medikamenten-Einnahme zu verbessern, sondern erstmal nur sie auf diesem Level zu halten und das würde ich nicht schaffen, wenn ihr mich hier nicht daran erinnern würdet, dass es wichtig ist. Ich weiß, dass du das aufgrund meiner Anregung geschrieben hast. Es war ja meine Frage, ob es meine eigene Schuld wäre, wenn es mir irgendwann einmal schlechter geht. Aber jetzt gerade bin ich wieder voll auf mein Leben fokussiert und vergesse meine Krankheit oft. Ich nehme die Medikamente so gut ich eben kann aber ich denke dabei gerade nicht mehr so stark an die Folgen sondern an das Jetzt. Es ist jetzt mein Ziel, diese Medikamente in voller Dosis regelmäßig zu nehmen. An dem Punkt bin ich gerade leider noch nicht aber es ist mein Ziel. Was die Medikamente bewirken oder was sie nicht bewirken oder was die Krankheit evtl. mit mir machen wird, ist mir jetzt gerade in diesem Moment egal. Für diesen Gedanken ist mein Leben gerade anderweitig zu erfüllt. Findet ihr das kindisch? Oder unverantwortlich? Es geht mir aber insgesamt dank euch besser :) Von daher bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die hier etwas schreiben!!
  20. Unsicherheiten

    Hallo Lesley, ich bin auch erst 22 Jahre alt und keine deine Gedanken zu 100% nachvollziehen. Habe aber meine Sichtweise auf die genannten Themen etwas geändert und würde dich gerne daran Teilhaben lassen. Ich hatte bisher zwei Schübe, bei beiden waren meine Beine betroffen. Der erste ging von alleine zu 100% weg, der zweite ging auch zu 100% weg, allerdings hatte ich da meine Diagnose bekommen und somit auch Kortison. Ich hatte bisher Glück, das mein Körper beide Schübe sehr gut verkraftet hat und von alleine bereits viel gekämpft hat. Als Medikament habe ich Copaxone bekomme und spritze mir das drei mal die Woche. Das wird auch von spritze zu spritze besser. Zum Thema Medikament und so weiter leben: Ich habe mich für eine Basistherapie entschieden, solange ich mit den Nebenwirkungen normal leben kann. Hätte ich die gleichen Probleme wie du, ganz ehrlich, würd ich die Tabletten auch nicht nehmen. Soweit ich mich aber belesen habe, ist dein Medikament auch eines der ''stärkeren'' da sind die NW dann auch schlimmer. Such dir zunächst einen Neurologen, der dir ein gutes Gefühl gibt und dann erzähl ihm genau das, was du uns hier erzählt hast. Ich denke dann wird die Suche nach der richtigen BT für dich losgehen. Eins steht aber fest und zwar das wir diese Krankheit nicht mehr loswerden. Vermutlich werden wir auch irgendwann Einschränkungen haben, aber das dass passiert, können wir nicht mehr ändern. Man kann nur versuchen es zu dämpfen und das geht zum einem mit einem Medikament (solange es nichts schlechter macht) aber du kannst auch dein Leben etwas darauf ausrichten. Es gibt einige Studien und Erfahrungsberichte, das die Ernährung da eine Rolle spielt, genauso wie Sport. Ich habe nie auf meine Ernährung geachtet, es ist für mich aber keine Einschränkung da mehr drauf zu achten. Ich essen bspw. viel weniger Fleisch und achte auf den Konsum von Milchprodukten. Ich reite bereits seit vielen Jahren und ändere deswegen im Bezug auf Sport nichts. Mein Gedanke dahinter ist: Solange ich mich durch die Umstellung gewisser Sachen nicht negativ einschränken muss, mach ich es gerne. Natürlich weiß niemand zu 100%, ob es die Krankheit positiv beeinflusst, aber die Chance besteht und das reicht mir. Zum Thema Job und soziales Leben: Ich habe anfangs auch gedacht, bloß niemanden erzählen. ABER: Ich habe es doch getan und bereue es nicht. Natürlich will ich aufgrund der Krankheit nicht bevorzugt oder komisch behandelt werden, aber deine Umgebung kann in schwierigen Momenten nur dann Verständnis zeigen, wenn sie darüber bescheid wissen. Denn auch diese Einschränkungen die wir alle hin und wieder, mal mehr mal weniger, haben kannst du nicht von der Hand weisen. Sie sind da und wir und unsere Umgebung müssen damit lernen umzugehen. Ich denke, du kannst erst dann richtig damit umgehen, wenn du akzeptierst, dass du MS hast. Denn auch wenn du dich jetzt in diesem Moment nicht krank fühlst oder aussiehst : Du bist es leider. Das klingt vermutlich härter als es ist, aber man kann es nicht verdrängen. Früher oder später holt es dich eh ein und trifft dich dann nur umso härter. Allgemein: In deinem letzten Post, hast du dich gefragt, ob dir das ebenfalls passieren wird: Das kann dir niemand sagen, jede Diagnose ist wie eine Wundertüte, man weiß nicht was man bekommt. Vielleicht nimmst du Medikamente und bekommst deinen nächsten Schub erst in 20 Jahren, vielleicht in einer Woche. Vielleicht nimmst du keine Medikamente und bekommst deinen nächsten Schub in 20 Jahren, vielleicht auch in drei Tagen. Vielleicht bekommst du nächstes Jahr einen Schub, der deine Beine betrifft, vielleicht sind es deine Augen, deine Arme oder dein Bauch. Das sind alles zu viele ''Vielleicht'' für eine Gewissheit, nur Gewissheit kann uns keiner geben. Wenn ich keine Medikamente nehmen, mich massiven Stress aussetze und mit meinem Körper nicht gut umgehe und in 10 Jahren im Rollstuhl sitze, würde ich mich fragen: was wäre gewesen wenn... Wenn ich meinen Wissens nach aber alles erdenkliche tue, gibt es kein was wäre wenn.
  21. MS und Auto fahren

    ich finde auch, dass muss jeder für sich entscheiden. ich fahre kein Auto mehr, weil ich das mit dem schwindel nicht mehr schaffe. hin würde ich vielleicht noch kommen, aberr nicht mehr zurück und die Gefahr für mich und andere ist mir zu groß. deshalb habe ich für mich entschiden, kein Auto mehr zu fahren. aber jeder, wie er kann und will und sich zutraut!!!
  22. Erfahrung mit Kühlwesten?

    vielen dank für eure hilfe!!!! ich hatte mir eine weste bestellt und war damit nicht zufrieden. sie hat nur den rücken gekühlt und nicht die Vorderseite und zudem war ich total eingeschränkt um bewegen. gut, ich bin auch nicht die dünnste, aber trotzdem. jetzt fange ich wieder an zu suchen. eccoline soll gut sein. mal sehen. danke auch für den tipp mit dem Ventilator!!!
  23. Diagnose MS und jetzt?

    Hallo Meina, Mein Name ist Christin. Ich habe die Diagnose auch seit April 2020. Bekomme auch Copaxone und soweit komme ich ganz gut zurecht damit. Ich denke die ersten Anzeichen hatte ich schon im März 2020. Da dachte ich allerdings, ich hätte mir einen Nerv eingeklemmt, da ich "nur" ein starkes kribbeln in der rechten Hand hatte. Nach einer Woche war es weg und ich habe nicht weiter darüber nachgedacht. Als dann aber im April die selben Symptome nur stärker wieder kamen (zusätzlich noch ein überempfindliches Hören) wusste ich, irgendetwas stimmt nicht. Ich habe ehrlich gesagt die Symptome gegoogelt (habe ich vorher nie getan) und rief bei meiner jetzigen Neurologin an. Sie nahm sich wirklich viel Zeit und nach Nervenwasser Entnahme und MRT stand die Diagnose fest. Ich bin ehrlich froh über die Diagnose. Ich hatte vor ca 3 Jahren schon einmal einen Schub, dieser wurde aber nicht behandelt, weil keiner an MS gedacht hat. Mein Hausarzt dachte ich hatte ein Herzkreislauf Problem. Nun kann ich ganz anders reagieren und weiß woher es kommt und wer mein erster Ansprechpartner ist. Meinem Arbeitgeber habe ich es auch erzählt. Dieser hat es wirklich gut aufgenommen und ermöglicht es mir, meine Arztterminen wahr zu nehmen. (ging früher leider oft nicht) Ich wollte gar nicht so viel schreiben. Ich wollte dir nur kurz sagen, Ich bin auch ganz neu :) Angst habe ich aktuell auch nicht wirklich. Das liegt aber auch an meiner Neurologin, sie hat mir alles so toll erklärt und nimmt alles was ich frage sehr ernst. Ich wünsche dir alles gut weiterhin. :) Viele liebe Grüße
  24. Armbruch und vielleicht Platte

    Hallo, meinst du mit Spritzen deine BT? Als ich eine Platte in den Tibiakopf bekommen habe, habe ich weiter gespritzt, auch am Tag der OP. Natürlich in Absprache mit den Ärzten. Das ist immer sinnvoll, die zu fragen, die da rumfuhrwerken. Ob bei dir eine konservative Behandlung besser ist, als eine moderne, kann dir hier vermutlich keiner sagen. Hätte ich damals Zeit zur Recherche gehabt, hätte ich mich gegen die OP entschieden, aber weniger wegen der MS sondern mehr wegen der Probleme mit der Platte und der Heilung. Aber das habe ich in Forum zum Thema Tibiakopffraktur erfahren. Vielleicht informierst du dich dort mal.
  25. Armbruch und vielleicht Platte

    Hallo Dagmar, am besten bespricht du dies mit deinem Neurologen, sollte er sich für das spritze aussprechen würde ich aber auch den operierenden Arzt und den Narkosearzt zur Sicherheit informieren. Lg Sarah
  26. Armbruch und vielleicht Platte

    Hallo ,ich habe die Frage ob die Spritzen am Tag der op wegen einsetzen einer Platte am Handgelenk spritzen soll. Oder lieber auf Gips vertrauen und auf Platte verzichten Was haltet Ihr davon Die MS ist ziemlich brav außer bei Stress viele Grüße Dagmar
  27. Wichtige frage zu Copaxone und Anti Baby Pille

    Hallo Sunnysunshine! Frag mal bei der Hotline von Aktiv mit MS nach, die haben bei solchen Fragen auch ganz gute Antworten. LG Cebulon
  28. Hallo Petra, Ich habe letztes Jahr im Mai eine Blutwäsche per Immunadsorption bekommen. Ich hatte eine SNE und erst eine Kortisonstoß- und Eskalationstherapie bekommen, die Immunadsorption war dann das i-Tüpfelchen, um die letzt mögliche Besserung noch rauszuholen. Hat dann auch geklappt. Ich würde das jederzeit wieder machen, weil ich das 1000mal besser vertragen habe als die NW's vom Korti 😊 Die Behandlung an sich erfordert schon eine große Portion Geduld. Ein Durchgang dauert so ca 3-4 Stunden, man liegt die ganze Zeit platt auf dem Rücken und darf sich nicht großartig bewegen. Das ist aber nicht dramatisch. Ich habe mir die Zeit mit Musikhören (Handy + Kopfhörer) und Gedankenreisen vetrieben . Bei mir war alles in einer Uniklinik. Stationär war ich zwar in der Neurologie, durchgeführt wurde die Immunadsorption aber bei den Fachleuten auf der Dialysestation. Die SNE war mein erstes Ereignis. Vielleicht ist es die Kombination aus Immunadsorption und BT mit Copaxone, dass ich seitdem nichts mehr hatte, noch nicht einmal eine Erkältung. Vielleicht solltest Du deine Ängste davor zur Seite schieben und das auch noch versuchen? Alles Gute für Dich! LG Cebulon
  29. Wichtige frage zu Copaxone und Anti Baby Pille

    Hallo, ich nehme die Pille (Velafee) und Spritze Copaxone. Bei mir wirkt sie ohne Probleme. Wie es bei anderen Pillen ist weiß ich aber nicht Eine bitte habe ich: mache bitte Absätze in deinen Text. Dann können die Leute ihn besser lesen. Es gibt hier auch Leute, die Probleme mit den Augen oder mit der Konzentration haben. Plum
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