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  1. Hallo in die Runde, zunächst bitte ich um Entschuldigung, denn ich bin hier schon länger unter anderem Namen angemeldet. Nun habe ich mich als "Malkurzinkognito" neu angemeldet, denn meiner Familie ist es schon verschweigenswert genug, dass ich MS habe. Nun ist bei meinem Vater (77) eine Disposition für Alzheimer festgestellt worden. Sonst schreibe ich hier sehr offen, möchte aber bei diesem Thema gerne vermeiden, dass Rückschlüsse gezogen werden könnten. Deshalb heute Malinkognito... Danke für euer Verständnis... Schon seit Jahren bemerken meine Geschwister und ich bei unserem Vater deutliche Veränderungen im Wesen, im Verhalten und bei Gedächtnisleistungen (Kurzzeitgedächtnis). Nach jahrelangem (!!!) Ringen und vielen Tränen von allen Seiten hat er sich auf eine Diagnostik eingelassen. Meine Mutter hatte beschlossen, dass sie das Ergebnis nicht gesagt bekommen wollen, hat sich aber Wochen später doch ans Telefon gesetzt. Laut meiner Mutter hat der Arzt von einer "Disposition für Alzheimer" gesprochen und gesagt, noch sei es kein Alzheimer. Den Arztbrief habe ich nicht zu sehen bekommen, aber ich erlebe meinen Vater und kann nicht verstehen, dass da nichts weiter sein soll!!!! Wenn ich über Alzheimer und seine Warnzeichen / Vorstufen lese (auf der RehaCare habe ich mich mit Infomaterial eingedeckt und bin am Infostand ins Gespräch gekommen), bin ich erschrocken, so viel wiederzuerkennen. Meine deutlich älteren Geschwister sind näher dran, haben auch Großmutter noch erlebt und erkennen Pallelen. Die Situation macht mich gerade ziemlich fertig, denn ich sehe, dass so viele Dinge (einschl. Vorsorgvollmachten, Versicherungen, Testament) ungenügend geregelt sind. Hat früher ja alles der Papa gemacht... Meine Mutter ist völlig überfordert, fühlt sich durch jedes Unterstütungsangebot bevormundet und vergräbt sich in Gartenarbeit oder Shopping. Sie weint viel, gleichzeitig wertet sie jeden Tag, an dem ihr Mann mal nicht vergisst, dass kein Essig auf den Salat soll oder wo sie hingefahren ist oder wer gerade angerufen hat oder dass eine Bekannte kürzlich verwitwet ist usw. als strahlendes Zeichen dafür, dass eigentlich alles in Ordnung ist. Aber das ist es nicht... Was mache ich nun damit? Ich arbeite Vollzeit, hoffe jeden Tag, dass die MS ruhig bleibt und habe Angst um den mittlerweile doch eher trügerischen Familienfrieden, der eigentlich mehr einem Pulverfass gleicht. Spätestens beim Thema Erbe / bei Geld können selbst die stärksten Bande ganz schnell zerfallen. Und wie es momentan aussieht, wird Papa, auf den / über den so git wie alles läuft, nichts mehr anständig auf die Reihe kriegen. Und meine Mutter musste sich nie um was kümmern und hat es auch nicht gemacht. Was ja bequem. Jetzt kokelt es vor sich hin, irgendwann wird es brennen und dann kann es sein, dass niemand einen Feuerlöscher hat oder weiß, wie er bedient wird. AHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Meine Neurologin werde ich natürlich ansprechen. Sollte / kann ich testen lassen, ob ich auch diese Disposition für Alzheimer habe? Bringt das was? Danke fürs "zulesen" - M-in-ko