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Found 13 results

  1. Vorstellung

    Hallo Leute, ich bin neu hier und wollte mich mal vorstellen. Die Diagnose bekam ich mit 11 Jahren (2001)... Damals als Kind habe ich mich logischer Weise gar nicht mit der Diagnose oder der Krankheit beschäftigt. Begonnen hat das ganze im Sommerurlaub mit meiner Familie am Meer Kroatiens. Eines morgens spürte ich meinen linken Arm nicht mehr, er war komplett taub. Wir dachten uns nichts dabei.. man kann ja in der Nacht blöd auf dem Arm gelegen haben. Vielleicht ist der Arm nur eingeschlafen? Ein Tag später wurde es allerdings nicht besser. Das Gegenteil war der Fall, es wurde schlimmer. Wir suchten einen Arzt auf und er meinte, dass es sich um einen eingezwickten Nerv handeln könnte. Der Urlaub wurde abgebrochen und meine Eltern brachten mich sofort ins AKH Wien. Nach einigen Tests wurde es dann klar, ich habe MS. Seit der Diagnose habe ich mittlerweile mein 29. Lebensjahr erreicht und insgesamt 4 Schübe hinter mir. Alleine heuer habe ich zwei Schübe gehabt. (aktuell habe ich gerade einen und bin seit 1 Woche zuhause). Bin in letzter Zeit sehr ängstlich und unsicher geworden, obwohl ich eigentlich gut mit der Krankheit umgehen konnte. Jedoch habe ich Stimmungsschwankungen und bin des öfteren leider depressiv. Zum Glück unterstützt mich meine Familie und meine Freundin in den guten und in schlechten Zeiten. Meiner Familie habe nichts vom aktuellen Schub erzählt... sie würden sich nur sorgen machen. Wie ich bereits im Forum gelesen habe, fühle ich mich genau wie andere Mitglieder in der Arbeit so, als würden mich die Kollegen als gesunden Mitarbeiter sehen. Die Leute sind regelrecht enttäuscht wenn ich mal krankheitsbedingt ausfalle. Ich gebe immer 100% und wahrscheinlich war genau das mein Fehler! Als Therapie habe ich folgende Medikamente benutzt: Tecfidera - hier habe ich leider starke Nebenwirkungen gespürt. Ich hatte extreme Flush's und somit wurde ich kein Freund dieser Tabletten und musste absetzen. Gilenya - ich habe meiner Neurologin gesagt, das ich mit diesen Medikamenten unter starker Fatigue leide. Sie hielt es für unwahrscheinlich und da habe ICH nach einem Jahr beschlossen mit der Einnahme aufzuhören. Ich arbeite Vollzeit und habe mir in dieser Zeit echt schwer getan. Mavenclad - das ist die nächste Therapie mit welcher ich im Dezember beginnen werde. Bin gespannt wie sich diese verhält. Ohne Medikamente fühle ich mich am besten, jedoch ist das für den Krankheitsverlauf nicht besonders förderlich. Für eventuelle Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Beste Grüße, Lewis
  2. Hund

    Hallo Ihr Lieben, wir sind stark am überlegen, ob wir uns einen Labrador anschaffen sollen. Ich habe seit über 25 Jahren MS und momentan leider ich am meistern an meiner Fatigue. Gegen die Depressionen nehme ich schon seit Jahren Citalopram. Ich hoffe, dass ein Hund uns mehr Ausgeglichenheit, Freude, Bewegung und Spaß bringt. Ich habe drei Kinder, die hoffentlich auch davon profitieren würden. Mein Mann ist der einzige, der das Projekt als zu viel Arbeit ansieht. Na klar, Erziehung, Hundeschule etc. aber ich sehe irgendwie nur das positive an einem Vierbeiner. Habt hier jemand Erfahrung mit Hund, Kinder, Fatigue? Ich wäre dankbar für jeglichen Austausch. Alle in meinem Bekanntenkreis mit Hund sind begeistert, aber die haben auch keine MS. Liebe Grüße
  3. Hallo liebes Forum, bevor ich anfange zu schildern möchte ich mich dafür entschuldigen, dass sich Menschen, die nachweislich ein gesundheitliches Problem haben, sich mit mir befassen müssen... Ich habe großen Respekt vor allen, die sich hier gegenseitig zur Seite stehen und auch wenn ich das bewundere, hoffe ich doch dass ich hier nie wieder ein Beitrag schreiben werde (warum wisst ihr sicher alle. :D) Zu meiner Geschichte: Ich bin 20 Jahre alt, männlich und sportlich. Alles begann eigentlich schon vor 6/7 jahren. Ich habe Symptome im Internet gegoogelt, habe mir das eingeredet und konnte mein Leben nicht mehr richtig genießn. Oft war ich beim Arzt wegen Symptomen, die letztendlich nichts ergeben haben. Eines hatte sich aber gezeigt. Es waren merkwürdigerweise häufig Krankheiten, die etwas mit der Neurologie zu tun haben. Damals war es ein Kribbeln in den Gliedmaßen (wahrs. wegen Vitamin- oder Magnesiummangel). Das ist nun aber etliche Jahre her. Ausschlaggebend war jetzt aber ein Ereignis vor einem Jahr. Ich wurde beim Autokauf um einen 5 stelligen Betrag betrogen. Danach fühlte ich mich mehrere Monate nicht real. Ich fühlte mich als wäre ich "bekifft", schwer zu beschreibendes Gefühl. Als wäre alles nicht richtig real. Über mehrere Monate hinweg. Das Gefühl ist jetzt vollkommen weg. Vor 2 Monaten habe ich meinen Job verloren und es sieht so aus, als würde ich mich wieder zu sehr mit meinem Körper beschäftigen. MS scheint dabei irgendwie in meinem Kopf zu schwirren. Es geht um folgende Symptome, die ich bis jetzt feststellen konnte: vor einigen Tagen Kopfschmerzen mit Fieber (wieder weg) vor einigen Wochen für 3 Tage ein merkwürdiges Gefühl im Rücken, als würde sich ein Muskel selbständig machen und sich bewegen. (wieder weg) Rückenschmerzen vor einigen Tagen (wieder weg) Muskelzucken teilweise an verschiedensten Stellen (wahrs. wegen Magnesiummangel, esse sehr wenig) Benommenheit mehrere Monat lang (wieder weg) Das Gefühl, Schwierigkeiten beim Gehen zu haben, was aber nur vorkommt, wenn hübsche Mädchen an mir vorbei laufen und ich unsicher werde (klingt merkwürdig, ist aber die Wahrheit) Kribbeln in Gliedmaßen (ich vermute Vitamin oder Magnesium- Eisenmangel) Zudem gibt es folgende Tatsachen, die gegen eine MS sprechen: wenn ich meinen Kopf auf die Brust lege (das ist so ein Test, Name weiß ich nicht mehr), kribbelt es nirgends ich habe keine Sehschwierigkeiten Was denkt ihr? Sollte ich das ganze untersuchen lassen oder mein Leben normal weiter bestreiten? Ich lebe seit Jahren mit der Hypochondrie und weiß nicht weiter.
  4. Hallo ihr Lieben, Ich schildere euch mal meine Situation Vor 1 Monat hatte ich Sehstörungen auf einem Auge. Augenarzt oB. Neurologe oB. Mrt 1 Läsion im visuellen Cortex gesichtet. 3x1000mg Corti. Und seutdem gehts mir so richtig bescheiden. Zu den Sehstörungen kamen Schwindel und jetzt (Cirti ist 2 Wochen her) habe ich zeitweise kribbeln in Händen und Beinen (kann dass auch psychisch sein?) Sinnesstörungen hatte ich bis dato nicht aber ich steh halt unter dazerstrom da die Resultate vun der Lumbalpunktion noch nicht da sind. Und nur 1 Läsion? Mrt Hws soll noch gemacht werden und muss zum Cardiologen morgen. Ich steh völlig neben mir die Welt erscheint nicht real und habe seitdem eine Angststörung entwickelt. Komm aus meinem Gedankenkarusell nicht mehr raus .... Was denkt ihr über das alles? Bin für jede Antwort dankbar LG
  5. Hallo.. Ich habe meine Diagnose nun gesichert seit ein paar Wochen und habe heute das erste Rezept für Extavia bekommen. Ich habe keine Bedenken was das Spritzen angeht, nur hab ich mega schiss vor den möglichen Nebenwirkungen. Alle zwei Tage ne Grippe?! 🤔 und wie soll ich da arbeiten und leben? Ich möchte nicht auch noch alle Tage ibu dazu schlucken. Ich hab leider auch schon häufiger was von Depressionen als Nebenwirkungen gehört. Der eine Arzt in der Uniklinik meinte allerdings, dass dies nur kommt bei vorbelasteten Patienten. Ich hatte und habe keine Depressionen, nur die bekannten weiblichen Stimmungsschwankungen. Mehr möchte ich meiner Umwelt und vor allem meinem Partner und mir aber auch nicht zutrauen.. Wie denkt ihr darüber? Kann sich eine Depression bei einem eigentlich glücklichen Menschen nur durch ein Medikament entwickeln oder mach ich mir nur schon wieder zu viele Gedanken? Fragen über Fragen in der Hoffnung von Betroffenen ehrliche Antworten zu bekommen.. Man liest ja immer nur das schlechte im Internet. Vielleicht gibt es ja auch genau so viele positive Berichte. Ich versuch das Köpfchen oben zu halten, momentan fällt mir das allerdings recht schwer bei der ganzen Ungewissheit. Ich danke euch vielmals vorab für eure Antworten. Vg
  6. Sonne genießen

    Hallo Zusammen, Die Winterzeit neigt sich dem Ende zu. Ich freue mich, die warmen Sonnentage zu genießen ohne Risiko. Zu viel Sonne kann schädlich sein - aber auch zu wenig. In der Urlaubszeit haben wir allerdings eher mit einem Sonnenbrand zu rechen, als mit einem Vitamin D-Mangel. Für die Herstellung von Vitamin D benötigt unser Körper das energiereiche UV-Licht der Sonne. Leider wird das Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlung noch immer völlig unterschätzt. Als Krebsauslöser der Gefahrenklasse I steht UV-Licht auf einer Stufe mit Rauchen und Asbest. Die energiereiche Strahlung kann das Erbgut der Hautzellen schädigen und dazu führen, das noch Jahrzehnte später Tumore entstehen. "Die Haut vergisst keinen Strahl" - Je mehr Sonne die Haut im Laufe des Lebens abbekommt. desto höher ist das Erkrankungsrisiko. Vor allem Nasenrücken, Ohren und Stirn bekommen ungeschützt viel Sonne ab. Was also ist zu beachten? Raus aus der Sonne vor und nach dem Sonnenhöchststand. Lässt sich die direkte Bestrahlung nicht vermeiden, beispielsweise beim Wandern, dann sollte UV-dichte Kleidung getragen werden und natürlich eine Kopfbedeckung (Kappe oder Sonnenhut). Aber nicht nur am Strand sollte Lichtschutzfaktor auf die Haut aufgebracht werden - am besten 50 sondern bei jedem Sonnenspaziergang und auch bei Fahrten mit dem Cabrio z. B. Oh Weh Sonnenbrand! Spätestens wenn die Haut gerötet ist, Juckreiz, Spannen und Brennen auftreten, als erstes einmal - raus aus der Sonne ab in den Schatten. Eine weitere Sonnenexplosion sollte jetzt unbedingt vermieden werden. Besonders tückisch: Bereits einige Zeit bevor sich erste Anzeichen von Sonnenbrand bemerkbar machen, haben die UV-Strahlen Schäden in den Hautzellen hinterlassen. Auf lange Sicht wird so der vorzeitigen Hautalterung der Weg geebnet. Auch das Hautkrebsrisiko steigt. Die betroffene Haut zunächst kühlen! Denn so lassen sich entzündliche Prozesse möglichst früh unterbrechen. Da die Hautbarriere bereits geschädigt ist, wird das Eindringen von Mikroorganismen begünstigt. Umso wichtiger ist es daher, Wasser mit Trinkqualität zu verwenden, um Infektionen vorzubeugen. Auch kühlende Gels werden empfohlen. Ungeeignet zum Kühlen bei Sonnenbrand sind allerdings Eis oder Kühlkissen, da auf diese Weise eine zusätzliche Schädigung der Haut möglich ist. Bei Sonnenbrand gilt grundsätzlich: Viel trinken, am besten Wasser! Denn so unterstützen Sie den Regenerationsprozess der Haut und gleichen den Flüssigkeitsverlust direkt aus. Auch der Kreislauf, der nach übermäßiger Sonneneinstrahlung häufig in Mittleidenschaft gezogen ist, kommt mit einem Plus an Flüssigkeit wieder auf Trab. Gruß Silke Sonnencreme.pdf HautpflegeWinter.pdf
  7. Hi Zusammen. Vor ca. einer Woche bekam ich die Diagnose nun gesichert. Bei mir fing es 2013 mit einer Sehnerventzündung an. In den letzten Jahren hatte ich, Gott sei Dank, keine größeren Schübe (es kribbelte mal eine Zeit lang ab und an im Fuß oder in dem ein oder anderen Finger.) Da ich glücklicherweise einen tollen Mann kennen gelernt habe, der mich extrem unterstützt, genau wie meine guten Freunde und meine tolle Familie, komme ich einigermaßen damit klar. Ich denke mir immer, es geht dir doch gerade gut.. warum soll ich nicht Glück haben und der Verlauf ist bei mir gut bis nicht vorhanden? Und dann gibt es Momente, die sicher jeder von Euch kennt, in denen es mich einholt. So wie gerade. Ich habe so tierische Angst vor dieser sche** Krankheit. Was da alles kommen kann..oh man. Wovor ich einfach am meisten Schiss habe, ist, Depressionen zu bekommen oder das die Krankheit mein Wesen verändert. Ich hab doch noch so viel vor..ich will Reisen, Arbeiten; Lachen.. ich bin ein froher Mensch der gerne viel unterwegs ist. Ich habe auch unglaublich gerne Sex und habe Angst, dass sich das mal ändern könnte und mein Partner mich auf Lange Sicht dann verlassen wird. Ich möchte eine Familie gründen und Kinder haben. Und das führt wieder zu dieser Angst, vor der Zukunft und was alles kommen kann. Kann man damit irgendwann klar kommen? Hat jemand diese Ängste auch so wie ich? Kann man auch im schlimmstenfall mit einer Depression gut leben und trotzdem noch Spaß am Leben haben? Geht sowas auch ggf. wieder vorbei? Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.. VG Sara
  8. Unsere Geschichte

    Hallo, mein Name ist Nadja und mittlerweile bin ich 21. Jahre alt. Ich möchte mich ein bisschen mitteilen, das soll mir bei der Verarbeitung helfen. Ich erzähle eine Geschichte über meinen Vater, meine Mutter und Mich. Vielleicht haben einige unter euch sowas ähnliches erlebt und Tipps und Tricks oder Anregungen, wie man damit umgehen kann oder wie sie in manchen Situation reagiert haben oder auch, was sie dadurch gelernt haben. Und ich hoffe, das passt hier rein. Das Thema MS hat mich seit meiner Geburt begleitet, da mein Vater seine Diagnose MS in seinen 20ern bekam. Wie er damals damit umgegangen ist und was er mitmachen musste mit seinen Geschwistern, Freunden und Eltern habe ich nie erfragt. Es fehlte mir einfach an Interesse, denn ich sah nie eine Einschränkung für meinen Vater in seinem Alltag. Für mich war das eben selbstverständlich, dass mein Vater MS und meine Mutter Rheuma, Skoliose und leicht brechende Knochen hat. Irgendwann in der Schulzeit stellte ich dann eben fest, dass ich doch nicht so ein ganz normales Familienleben führe, dass vieles fehlt, das andere Kinder aber nicht ich haben. Große Probleme hatte ich damit trotzdem nie. Ich bin Einzelkind und meine Eltern haben mit mir dennoch immer sehr viele Ausflüge gemacht, sehr oft hatte ich meine damalige beste Freundin dabei, die mit mir dann eben die Sachen gemacht hat, bei denen eigentlich Eltern hätten mitmachen sollen. Bewusst war ich mir dessen eigentlich nie. Irgendwann im Laufe meiner Schulzeit, ich glaube erst nach dem Wechsel auf das Gymnasium, fingen bei meinem Vater die ersten für mich sichtbaren Schübe an. An Neujahr klagte er über einen Nebel vor den Augen, an manchen Tagen schlief er sehr viel, an anderen gar nicht und hin und wieder stolperte er. Das war in seinen 30ern und 40ern. In der Oberstufe des Gymnasiums kam es zur Facharbeit, bei der ich mir, naheliegend, das Thema "Multiple Sklerose" und als Nebenthema Behandlungsmöglichkeiten aussuchte. Viel komplexer als ich es mir vorgestellt hatte, aber auch interessanter als ich dachte. Erst da fing ich an, die Krankheit ein bisschen zu verstehen und mehr Rücksicht auf meinen Vater zu nehmen und mir Sorgen über die Zukunft zu machen. Zu ungefähr der gleichen Zeit, ich war etwa 15/16 brach ich den Kontakt zu meiner damaligen besten Freundin ab, da sie durch den Wechsel auf eine andere Schule kein Interesse mehr an mir hatte, mich schlecht behandelte und wir uns einfach nicht mehr so gut verstanden, fand zu einer neuen sehr guten Freundin und lernte durch sie auch meinen festen Freund kennen. Wie sich herausstellte, war das eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, denn die beiden haben mir bis heute immer zur Seite gestanden und waren in den schlimmsten Zeiten für mich da, was man von den Freunden meines Vaters nicht behaupten konnte, dazu mehr gleich. Mit 17/18 begann bei meinem Vater eine Veränderung. Er wurde häufig sehr aggressiv meiner Mutter und mir gegenüber. Aber bis dato nur verbal. Irgendwann brachte er Dinge durcheinander und meine Mutter und ich machten uns langsam Sorgen. Das Ganze begann in meiner Abi-Zeit, ziemlich ziemlich schlechter Zeitpunkt für so Etwas. Es wurde immer schlimmer, mein Vater fiel sehr häufig, war ein paar Stunden sehr gut gelaunt, dann wieder aggressiv und immer länger depressiv. Er zitterte immer mehr. Und die Erinnerungen an all das tun noch sehr weh... Eines Abends schickte mich meine Mutter zu meinen Großeltern, ich solle da übernachten, weil sie mich schützen wollte vor meinem Vater. Ich war so irritiert, dass ich gar nicht darüber nachdachte. Während ich mit meiner Oma im Bett saß, bekam ich den Anruf meiner Mutter, der das Unglück, das wir in nächster Zeit erleben sollten, startete. Für mich jedenfalls. Sie teilte mir mit, dass mein Vater zusammengebrochen wäre, durch seine Depression und sie einen Krankenwagen rief, der ihn nach Düsseldorf in eine Psychiatrie brachte. Er müsste dort ein paar Tage bleiben und könne dann wieder raus. Am nächsten Tag in der Schule haben viele meiner Mitschüler gemerkt, dass etwas nicht stimmte, aber keiner traute sich zu fragen, bis ich mich einer Freundin anvertraute. Sie wusste nicht viel dazu zu sagen, aber sie erklärte mir, dass ihr Onkel ebenfalls an MS erkrankte und darunter sehr leidet - psychisch. Irgendwann kam mein Vater wieder heim, das war einer unserer schlimmsten Tage. Durch sein starkes Zittern konnte er dort bei der Essensausgabe kein Tablett mit Essen halten und laut seiner Aussage hat ihm niemand geholfen. Er war sehr verzweifelt und hatte auch bei uns am Essenstisch starke Probleme damit und dort sah ich ihn zum ersten Mal weinen. Die darauffolgenden Abende mit Abendessen wurden zu einer Herausforderung für uns alle. Ich wünschte, ich hätte ihm nicht nur blöd beim Abendessen zugeschaut und schwer geschluckt und gehofft, dass ihm sein Essen nicht wieder herunterfällt, sondern ihm geholfen. Aber er war schon immer ein Sturkopf und lies sich nicht helfen. Die Depressionen wurden schlimmer, abends fiel er oft hin und ich musste ihm aufhelfen, da meine Mutter zu schwach war. Eines Abends habe ich mich zu ihm auf den Boden gelegt und gebettelt, er soll aufhören zu weinen, gesagt, dass wir das schon hinbekommen würden, aber dazu müsse er aufstehen. Das hat ein paar Male auch gefruchtet. Wir begannen einen Ärztemarathon, ich war mehr im Krankenhaus als irgendwo anders, in der Schule mieden es meine Mitschüler, mich zu fragen, ob es mir gut ginge. Daran gewöhnte ich mich schnell. Meine Mutter as immer weniger, bis sie nur noch 40kg o.ä. wog - sie war schon immer sehr leicht, max. 55kg, sie ist auch sehr klein - und lächelnde Gesichter gab es zuhause nur noch selten. Unsere Freunde kamen nicht mehr so häufig bis gar nicht mehr zu Besuch und wir waren irgendwann auf uns allein gestellt. Die Leute hatten Angst, anzurufen, mein Vater könnte ja schließlich abnehmen. Die Ärzte waren zunehmens überfordert mit der rapide schlechter werdenden MS und den extremen Symptomen. Irgendwann nahm mein Vater seine Medikamente nicht mehr, das geschah an den Tagen, an denen es ihm zu gut ging und er der Meinung war, er bräuchte sie nicht mehr. Er kam wieder am Tiefpunkt seiner Fähigkeiten an und fiel erneut in eine Depression. Zu oft musste er dann in die Psychiatrie in Neuss. Es fiel uns immer sehr schwer, ihn dort zu besuchen, wir sahen ihn schließlich nicht als geisteskrank an. Aber das war er. Er erfand öfter Geschichten, in denen er wirre Tatsachten aufstellte. Er büchste aus und nach einer 3-stündigen Suche fand ich ihn im Kaufhaus auf der Jagd nach einer neuen Hose. Ich muss dazu sagen, dass das in einer Phase war, in der er oft weinte und mein erstes Anfahrtsziel war der Rhein - der bei uns nur max. 10 Minuten zu Fuß entfernt ist - in der Panik, ihn dort treiben zu sehen. Umso wütender und entsetzter war ich, als ich ihn dann beim Shopping fand. Er wusste nicht, warum ich ihn gesucht habe, er war auch nicht ganz bei sich. Und diese Ausflüge wurden häufiger, diesmal sagte er uns aber Bescheid. Doch er gab Unmengen an Geld aus, das wir für Miete und andere Ausgaben brauchten. Hier 300€, da 600€. Neue Technik, neue Kleidung. Wir konnten ihn nicht mehr allein zuhause lassen. Immer, wenn ich bei meinem Freund oder in der Schule war, hatte ich Angst, nach Hause zu kommen und ihn tot auf dem Boden liegen zu sehen, weil er gestürzt war und sich den Kopf angeschlagen hatte oder andere grausige Dinge. Meine Mutter nahm weiter ab und ich fühlte mich mehr und mehr dazu verpflichtet, meine sozialen Kontakte hinter mir zu lassen und meine Eltern beschützen zu müssen. Aber eigentlich wollte ich das nicht und ich weinte sehr oft, fragte mich, warum das ausgerechnet uns passieren muss. Mit immer weniger Geld, weniger Support durch Freunde und weniger Freude im Leben wanden wir uns durch ein Labyrinth, aus dem wir nicht herausfanden. Irgendwann gaben ihn sogar seine Geschwister auf. Meine beiden Tanten, die ich sehr gern hatte damals, versuchten uns nur zu sagen, wir sollen ihn in ein Heim geben. Sie besuchten ihn nicht mehr, sie trafen uns nur ungern in der Stadt. Seit dieser Zeit hasse ich sie. Sie hätten uns wenigstens zur Seite stehen können, als es noch nicht zu spät war. Als er noch nicht gemerkt hatte, dass ihn alle allein ließen mit seiner Krankheit und er nur noch uns hatte! Er wurde zunehmens aggressiv und irgendwann kam der Abend, der alles verändern sollte. Mein Mutter und Ich saßen zusammen im Wohnzimmer, der TV ganz leise, wir flüsterten, um meinen Vater im anliegenden Schlafzimmer nicht zu wecken. Er wachte trotzdem auf und brüllte, wir sollen endlich leise sein. Dazu kurz: Er sah meine Mutter weniger als seine Frau an, eher als jemand, der ihn quält. Er erfand Geschichten, sie würde ihn vergiften mit Spüli und ähnliches und rief die Polizei. Er verbat ihr, zu reden oder in einem Raum mit ihm zu sein. Sie tat mir so leid, aber ich konnte ihm nicht gut zureden, auch, wenn er mich gut behandelte. So, also schlug er die Wohnzimmertür zu und legte sich wieder ins Bett. Meine Mutter hatte Angst, das sah ich in ihrem Gesicht und ich saß bis 2 Uhr nachts noch im Wohnzimmer mit ihr, durchgeschlafen hatten wir seit Monaten nicht mehr, da mein Vater oft stürzte. Auch an diesem Abend stürzte er 3-mal. Ich half ihm auf und half ihm zurück ins Bett. Doch irgendwann, wir saßen wieder im Wohnzimmer, stürmte er zur Tür herein auf meine Mutter los. Ich wusste, was passierte und stellte mich zwischen die beiden. Wir haben ein Ecksofa, in der Mitte steht ein Schiefertisch, das heißt, mein Vater musste an mir vorbei oder zur anderen Seite am Tisch vorbei. Ich stellte mich vor ihn und bat ihn, wieder runterzukommen und sich hinzulegen. Doch er hatte was Ernstes und Endgültiges im Gesicht, abseits dieser Welt. Es war furchteinflößend. Er packte mich fest an meinen Handgelenken und schob mich in mein Zimmer, schubste mich auf mein Bett ( das war der Moment, wo ich wusste, er würde mir nichts tun, denn hätte er mich woanders hingeschubst wäre ich mit meinem Kopf an einem meiner Möbel aufgeschlagen). Er hielt die Tür zu, meine Mutter war uns dummerweise gefolgt. Ich hörte, wie er brüllte und sie schrie und wie er sagte, er bringt sie um. Ich riss so stark an meiner Tür, 4 Anläufe habe ich gebraucht, bis ich ihn samt Tür zur Seite drängen konnte. Für mich ging es um Leben oder Tod! Ich stellte mich weinend vor ihn, bettelte, er solle überlegen, was er da tut, dass er seiner Frau, der Mutter seiner Tochter weh tun will und mir damit auch weh tut. Aber es drang nicht zu ihm durch. Ich rief meiner Mutter zu, sie solle ins Wohnzimmer und die Polizei rufen. Als sie die Nummer wählte und er erneut ausholen wollte, brach ich im Türrahmen vor Verzweiflung zusammen. Ich schrie mir die Seele aus dem Leib, in der Hoffnung, dass endlich einer unserer 5 Nachbarsfamilien im Mietshaus an der Tür klopfen käme oder mein Vater aufhörte, meine Mutter töten zu wollen. Meine Mutter versuchte mich nach dem Telefonat zu beruhigen, sie beachtete Papa nicht mehr. Und er erwischte sie mit den Fingerknochen an der Kopfseite und trat mit seinem Fuß in ihren Rücken, während sie mich auf dem Boden umarmte. Ein paar Minuten später tauchte die Polizei auf, auch der Krankenwagen, wir wurden in die Zimmer seperiert und abgehört. Die Sanitäter beruhigten mich. Ich erzählte ihnen das, was passiert ist, mein Vater stieg einige Momente noch über meine Mutter und mich durch den Türrahmen hinweg und machte sich einen Kaffee, als wäre nichts passiert. Er saß seelenruhig im Wohnzimmer und trank aus seiner Tasse. Nach meinem Verhör hörte ich nur ein Gebrülle der Polizei aus dem Wohnzimmer und einen stumpfen Fall. Die Sanitäter wollten mir nicht sagen, was geschehen war, weil ich noch zu aufgeregt und aufgewühlt war. Später sah ich meinen Vater mit einer Platzwunde am Kopf und Kabelbindern an der Hand zur Tür hinausgehen. Das war das letzte Mal, dass er unsere Wohnung verließ, denn er sollte sie nie wieder betreten. Wir nahmen das Angebot der Sanitäter an, noch Seelsorger kommen zu lassen, die mit uns entschieden, meinen Vater erstmal in eine psychiatrische Einrichtung und danach in ein betreutes Wohnheim zu geben. Ein paar Tage später fanden meine Mutter und ich uns im Polizeipräsidium wieder, wollten aber keine Anzeige erstatten, aber ich sagte meiner Mutter, wir würden das nicht mehr schaffen. Ich würde es nicht mehr schaffen. Ich könne nicht mehr. Und seit dem 3. Februar 2015 befindet sich mein Vater nicht mehr zuhause, wir organisierten einen staatlichen Betreuer und bis August hatte mein Vater das Verbot, sich uns zu nähern. Wir suchten ein betreutes Wohnheim gemeinsam mit dem Betreuer und dort ist seit Ende 2015 glaube ich. Erst im August 2016 konnte ich Mut fassen und ihn gemeinsam mit meiner Mutter besuchen. Im September 2015 schon suchte ich nach professioneller Hilfe, aber konnte nichts finden und ging bis Mitte 2016 zu einer Erziehungstherapeutin der Caritas, die mir kostenlos half, meinen Mut, mein Selbstvertrauen zu finden und mich herausfinden lies, was ich durch all das gelernt habe. Aber ich habe immernoch Tage, an denen ich sehr viel weine und lange traurig bin, am Schlimmsten ist es kurz vor Feiertagen, die man zusammenverbringt oder kurz vor seinem Geburtstag. Ich fahre 2 bis 3 Mal im Jahr mit zu meinem Vater, aber wenn ich da bin, bekomme ich kein Wort heraus. Ich schaue ihn einfach nur an, sehne mich nach meinem alten Vater und trauere den alten Zeiten hinterher. Ich verfluche all die schlechten Tage und versuche mich krampfhaft an die schönen Momente zu erinnern. Ich traue mich nicht, ihn etwas zu fragen, ich habe Angst, dass er fragt, wann er wieder nach Hause kommt oder fragt, warum er dort ist. Ich habe ein schlechtes Gewissen, ihm nicht helfen zu können und mache mir Sorgen um die Zukunft. Er wird dieses Jahr glaube ich 50... Er hat noch sein halbes Leben vor sich und soll das in diesem Wohnheim verbringen? Es tut immernoch so weh und ich komme nach 2 Jahren immernoch nicht drüber hinweg und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
  9. Depression

    Hallo Zusammen, Ich leide an mittelschweren Depressionen. Versuche ohne Medikamente klarzukommen, was schwierig ist. Was macht Ihr dagegen? Wünsche allen ein schönes Wochenende. Gruß Silke
  10. 1000 und eine Frage

    Dann stelle ich mich mal vor... Ich bin 27 und wurde im Februar diagnostiziert. Scheinbar ein klinisch isoliertes Syndrom (CIS), das gut mit Kortison (Urbason?) behandelt wurde und im Nachhinein kann ich auch sagen, dass es der massive Stress war, der den Schub ausgelöst hat. Ich hatte neuropathische Schmerzen, Spastiken, Paralysen auf der ganzen linken Seite, Ataxie, Sehschwäche, Taubheit. Angefangen hat es mit Ataxie und enormem Schwindel + Gleichgewichtsverlust. Die Ärzte dachten erst, es wäre ein Schlaganfall... Ich spritze jetzt seit 2 Wochen Avonex und habe Angst, dass ich zu spät damit angefangen habe. Stimmt es, dass Avonex erst nach 6 Monaten wirkt? Ich habe außerdem seit 4 Wochen extremen Haarausfall - die fallen mit der ganzen Wurzel aus, büschelweise, und ich habe bald keine Haare mehr auf dem Kopf. Ist euch da etwas bekannt im Zusammenhang mit Gabapentin, Baclofen oder Avonex? Mein größtes Problem ist, dass ich damit gar nicht zurecht komme. Ich habe ziemlich oft das Gefühl, dass es einfach zu viel wird, und denke daran, einfach aufzugeben, am besten einfach gar nicht mehr aufzuwachen. So bin ich eigentlich gar nicht. Mein ganzer Alltag ist plötzlich voller Angst. Angst vor dem nächsten Schub, Angst vor dem KH, Angst vorm Kortison und davor, von meinen Freunden und meiner Familie nicht mehr als der Mensch, der ich war, gesehen, sondern bemitleidet zu werden. Ich glaube, ich habe eine schlimme Depression. Ging es anderen ähnlich? Gibt es etwas, das dagegen hilft? Ich habe jetzt, nach meinem ersten Schub, ein halbes Jahr gebraucht, bis es mir wieder gut ging. Durch das Kortison habe ich 15 kg zugenommen, mein Gesicht war zeitweilen so zugequollen, dass ich kaum noch Gesichtsmimik besaß. Gibt es bessere Präparate als Urbason? Hat jmd ähnliche Erfahrungen gemacht? Nachdem ich gerade mit dem Bachelor fertig geworden bin, stehe ich jetzt vor der Entscheidung, für meinen Master sehr weit weg zu ziehen (4h), da das, was ich machen möchte, hier nicht angeboten wird. Der Stress ist enorm, die ganzen Termine, die Ärzte, das Studium, der Umzug - und ich breche fast zusammen, wenn ich nur daran denke. Dort kenne ich niemanden, was wird denn sein, wenn ich dort den nächsten Schub habe? Ich mache irgendwie mein ganzes Leben davon abhängig, kann es aber auch nicht einfach ausblenden. Ich weine ziemlich oft, aber meine Mutter spielt es runter, ich kann sie nicht wirklich dazu bewegen, sich mal eingehend damit zu beschäftigen. Wie habt ihr euren Familienmitgliedern "beigebracht", wie ihr euch fühlt? Und wie habt ihr euch gefühlt? Ich habe außerdem ein online-Tool zur individuellen "Vorhersage" des Krankheitsbildes benutzt und gesehen, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, in den nächsten Monaten einen weiteren Schub zu bekommen. Hat jemand Erfahrung damit? Da steht, dass meine Wahrscheinlich auf den nächsten Schub ziemlich hoch ist, und jetzt drehe ich natürlich total am Rad. Wozu umziehen und immatrikulieren, wenn ich dann ohnehin wegen dem Schub abbrechen oder noch mal von vorn beginnen muss? https://www.slcmsr.net/public/login.do Als ich ins KH kam, wurde nur ein Kopf-MRT gemacht. Noch dort habe ich extreme Rückenschmerzen bekommen, und seither springen meine Brustwirbel täglich bis wöchentlich wieder raus, dabei hatte ich vorher nie etwas. Meine Ärzte wollen aus Kostengründen kein Wirbelsäulen-MRT machen und ich wollte euch mal fragen, wie das bei euch so war und ob es ratsam ist, eines zu machen? Mein letzter Arzt (bereits gewechselt weil inkompetent) meinte, ein MRT von der Wirbelsäule würde an der eventuellen Läsion dort auch nichts ändern. Und am wichtigsten: Ich habe seit 4-5 Tagen ganz leichte neuropathische Schmerzen im rechten Arm (sonst nichts!). Meint ihr, ich soll das aussitzen, oder zum Arzt? Ich habe mittlerweile den absoluten Horror vor Ärzten, KHs und Kortison, und frage mich, in wie weit die mir damit überhaupt helfen könnten? Wird es gefährlich, wenn ich nicht gehe? Ich danke euch im Vorfeld schon mal für eure Antworten!!!
  11. ich habe massivste depressionen

    morgen! seit dez. 2012 steht die diagnose ms! (oglyglokale banden,.. halt irgendwas kaputt).. liquorbefund. ich schreibe bewerbungen da ich zu meiner vollen erwerbsminderungsrente, die eben zu wenig ist, was dazuverdienen muss.... ich habe keine partnerin und sowieso durch die ms eine gestörte libido. mir geht es oft "gemütsmäßig" sehr schlecht. als die diagnose noch frisch war, suchte ich die dmsg auf, unwissend mit dem befund eben ms zu haben. resultat, nachdem ich dort um rat gesucht hatte:"..und jetzt sei ich wohl enttäuscht!" (so die sozialpädagogin). vllt. werde ich dieses jahr 40 jahre?! noch nie ne partnerin gehabt, berentet, linker arm beeinträchtigt... was soll ich da machen? reisen? selbst wenn ich das geld hätte weiß ich wohl das der himmel überall auf der welt blau ist. ...sch .. ich habe keine ambitionen oder perspektiven. ich bin nicht enttäuscht! wenn in meinem leben kein freund oder noch utopischer, eine freundin eben vorenthalten ist, dann bin ich wohl für dieses nicht vorgesehen. danke fürs lesen! mfg (mir kann niemand helfen, deshalb danke das ich mich hier so artikulieren durfte!)
  12. Depression wegen der Ehe

    Hallo, ich bin ganz neu hier, diese Seite gefählt mir sehr. seit schon 10 Jahren lebe ich mit MS, seit 11 Jahren verheiratet. in letzter zeit ist mein mann unmöglich geworden. er versucht, mich von der welt zu isolieren: er fährt mich selten und ungern zu meiner mutter in nächste größere stadt, er tut alles, damit ich keine menschen mit ms kennenlerne. letzte woche war ich in einer psychotherapeutischer klinik. schon nach zwei minuten gespräch hat doktor bei mir depression diagnostiziert (war ein schock für mich, noch schlimmer, als ms selbst). ist ja klar: ich bin traurig und wütend auf meinen mann. das was er mit mir macht, ist doch körper- und psycheverletzung. ich muss dringend weit weg von hier, und zwar mit lichtgeschwindigkeit. deswegen meine frage: muss ich mich in anderem ort anmelden, bevor ich neue wohnung finde? klingt komisch. wenn ja, dann wo? ist ja ein anderer kreis. vielendank für eure antworten gruß nana
  13. Hallo, gestern war ich bei meinem Psychologen und habe ihm von meinen Beschwerden berichtet. Ich habe Fatique und kämpfe seit längerem damit das ich mir nichts merken kann. Ausserdem habe ich sehr oft Probleme längeren Gesprächen zu folgen. Ich kann dann zwar hören was gesagt wird, jedoch nichts davon umsetzen. Irgendwas blockiert dann. Erst wenn ich dann eine längere Pause habe kann ich nochmal nachfragen und versuchen es zu verstehen. Ich kann auch längere Texte nur mit Pausen lesen und verstehen, das ist etwas, was mich nervt, denn ich habe immer sehr gerne gelesen. Filme kann ich auch nicht gucken, weil sie zu lang sind. Ich bin nun kein Mensch, der sich zu Hause hinsetzt und sich nichts vornimmt, aber wenn ich unterwegs bin, schlafe ich kurzzeitig ein. Das fühlt sich folgendermaßen an: Erst geht es mir gut, ich unterhalte mich, dann merke ich ein kribbeln auf der Kopfhaut und schlagartige Müdigkeit. Mein Körper wird ganz schwer und ich bin kurze Zeit am schlafen, das ganze dauert nur ein paar Sekunden, aber ich muss mich danach erst mal wieder zurecht finden. Es ist komisch und oft sehr schwer. Mein Mann meinte am Anfang immer ich soll mich zusammen reißen, aber ich kann es noch so versuchen, ich kann da nicht gegenan kämpfen. Ich gönne meinem Körper schon sehr viele Pausen, lege mich oft für kurze Zeit hin, schlafe oder lasse den Körper einfach nur ruhen und dann geht es weiter, aber trotzdem habe ich immer wieder solche Situationen. Nun meinte mein Psychologe, das psychische und neurologische erkrankungen oft zusammen hängen und auch oft gleich zu deuten sind. Ich soll nun mit meinem Neurologen darüber reden, weil der auch gleich Psychiater ist. Er könnte Tests mit mir machen. Ausserdem wusste mein Psychologe nicht, ob es bei MS solche kognitiven Störungen gibt. Es könne auch mit der Fatique zu tun haben. Hat das vielleicht einer von Euch auch und kann mir vorab schon mal eine Auskunft geben, ich habe erst nächste Woche einen Termin bei meinem Neurologen. Liebe Grüße Anja