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  1. Hi Leute, mal rein interessehalber.. hab gestern mit einer Freundin drüber geredet und wir wussten es beide nicht: Bei einer Gleichstellung GDB 30 auf 50 wird der Arbeitgeber ja informiert.. einfach dadurch, dass er zu der Sache gehört wird. Wie ist denn das eigentlich, wenn man einen Verschlechterungsantrag stellt und dann auf 50 oder höher kommt? Erfährt der AG das dann ebenso? (wir theoretisieren.. theoretisch würde er es ja spätestens bei Nutzung diverser Ausgleiche erfahren) Wir sind nämlich beide in der Situation, ich beantrage die Gleichstellung aus o.g. Grund bewusst nicht (kann man drüber streiten, abern wenn einem selbst ein Anwalt für Arbeitsrecht so rät).. sie ist am Überlegen und hat aber Sorge, bei ihrem AG quasi schlafende Hunde zu wecken. Ich hab den üblichen Telefon-Joker gezogen: mal die DMSG fragen? Aber interessieren würde es mich auch. Also falls da einer mehr zu weiss- ich freu mich über Info.
  2. Hallo zusammen, ich weiß zur Zeit mit meiner beruflichen Situation nicht weiter. Vielleicht hat jemand von euch ja einen Rat. Ich arbeite in einem Büro mit drei Angestellten als Webdesignerin 40h/Woche. Mir ist bewusst, dass es der Job mitbringt, dass es immer wieder stressige Zeiten gibt und eben Projektphasen, wo viel auf ein mal kommt und man gefordert ist. Damit habe ich auch kein Problem, zeitweise halte ich das aus und kann es ausgleichen. Nur seit ca einem Jahr belastet mich Dauerstress. Ich bin die einzige Designerin im Team und niemand kann mich vertreten. Das heißt, eigentlich dürfte ich nie krank werden und Urlaub wurde dieses Jahr auch schon zum Problem. Ich hatte sechs Monate keinen, weil ich ihn um zwei Monate verschieben musste und dann noch mal um ein paar Tage. Und selbst im Urlaub heißt es dann "Aber du bist erreichbar oder?". Wenn ich mal krank bin, wird auch gefragt, ob ich von zuhause aus etwas fertig machen kann, damit das noch rausgeht. Das Nein sagen fällt mir da oft schwer. Doch so langsam ist meine Grenze was das alles betrifft, erreicht. Ich sehe es schon als Grenzverletzung an, dass ich überhaupt danach gefragt werde. Ich fühle mich inzwischen kaum noch in der Lage, 40h/Woche zu arbeiten. Als würden meine Batterien nicht bis zum Ende des Tages reichen. Das Wochenende ist nur für die Regeneration da, etwas anderes mache ich nicht. Ich habe keine Hobbies mehr, habe keine Freunde - das alles kostet Energie, die ich nicht habe. Die MS macht mir im Berufsleben wie auch im Alltag zu schaffen, weil ich vieles einfach vergesse, mir nicht so gut merken kann. Ich bin teils unkonzentriert und schrecklich müde. Mit Tecfidera (zweite Woche) ist es noch schlimmer geworden. Meine Chefs wissen, dass ich MS habe und sie "verstehen" es auch. Das heißt aber eher, dass sie akzeptieren, dass ich es habe, aber nicht, was es eigentlich für mich bedeutet. Bisher habe ich sie das auch noch nicht spüren lassen. Nachdem ich die Diagnose erhalten habe, war ich direkt wieder im Büro, ernsthafte Schübe hatte ich noch nicht. Mein längster Ausfall war bei der Lumbalpunktion, da war ich 1,5 Wochen krank. Im Moment zweifel ich auch daran, ob dieser Beruf noch der richtige für mich ist. So langsam habe ich einfach keinen Bock mehr, diesen kleinkarierten Möchtegern Firmeninhabern nach dem Mund zu reden, wie toll ihre Designideen sind, die eigentlich völliger Quatsch sind. Sorry, das musste mal sein. Aber ich kann nichts anderes und ich habe keine gute Ausbildung. Studium kann ich nicht finanzieren, genau so wenig eine zweite Ausbildung. Ich wüsste schon, was mich interessieren würde - aber nicht, was ich auch beruflich würde machen wollen und was für meine MS geeignet wäre. Ach so, das wichtigste: Seit einem Jahr warte ich schon, dass das Team verstärkt wird, damit es eben nicht mehr so stressig ist, doch das wird nicht passieren. Mein Chef redet immer davon, es gäbe "Flaschenhälse", die wir überbrücken müssten (sprich, er hat Angst, dass er jemanden neu einstellt und wir dann keine Aufträge mehr bekommen), aber ehrlich gesagt, fühle ich mich mehr, als würde ich in so einem Flaschenhals feststecken. Das ist also aktuell der Stand der Dinge. Mir ist klar, dass ich das Gespräch suchen muss und dass nur ich die Situation ändern kann. Aber das Aufschreiben hilft schon mal, die Gedanken zu sortieren. Nun zu meinen Überlegungen/Bedenken: 1. Reduzierung der Arbeitszeit auf 30 Stunden Von dem Gehalt könnte ich grade noch so leben und meine Fixkosten begleichen. Vorteil: Mehr Zeit für mich. Allerdings würde ich damit meinen Chef in die Lage bringen, noch jemanden einstellen zu müssen, denn ich schaffe ja schon mit 40h die Arbeit nur + Überstunden. Und ich glaube, das würde eher dazu führen, dass er mich kündigt. 2. Selbst kündigen bzw. kündigen lassen Dann würde ich ein Jahr lang ALG I bekommen, wovon ich nicht vollständig leben kann, mein Freund müsste mich da unterstützen, was er ohne zu fragen machen würde, aber ich fühle mich dabei natürlich nicht so wohl. Der Vorteil wäre, dass ich Zeit hätte, mich zu orientieren. Will ich weiter in diesem Beruf arbeiten oder doch etwas anderes machen? Jedoch gehört dazu auch Disziplin und ich weiß, dass ich schnell in meiner Depression versumpfe, wenn ich nichts zu tun und keinen geregelten Tagesablauf habe. Der Vorteil an meiner aktuellen Arbeitsstelle ist, dass ich mich hier menschlich wohl fühle und das soll was heißen. Ich kann mir kaum vorstellen, woanders neu zu beginnen und wieder mit fremden Menschen arbeiten zu müssen (Hallo Sozialphobie). 3. EU-Rente Das ist ein Thema, mit dem ich mich bisher noch nicht befasst habe und daher auch keine Ahnung davon habe. Sicherlich ein Schritt, vor dem ich Hemmungen habe, weil ich mich ja nicht vom Arbeitsmarkt abschreiben will, immerhin bin ich erst 25. Gibt es eine Möglichkeit, sich bei einer Stelle unverbindlich beraten zu lassen, welche Möglichkeiten es im persönlichen Fall überhaupt gäbe? Muss man zB schon längere Zeit krank geschrieben sein oder ALG II beziehen? Habe den Gedanken, weil sich die Rente doch auch am Einkommen orientiert (oder?) und wenn man aus einem Vollzeit-Job direkt in EU-Rente ginge, wäre diese ja entsprechend höher. Wenn mich jetzt nicht alles täuscht. Wäre eine halbe EU-Rente ratsam, wenn man eben noch schafft, täglich sechs Stunden zu arbeiten? Oder würde das nur mehr Probleme bringen, wenn man später doch die volle EU-Rente braucht? Ich hab auf dieses ganze Hickhack überhaupt keine Lust, ich will meinen Job nicht verlieren, aber ich weiß, wenn ich so weiter mache, werde ich am Ende doch behindert sein und dann werde ich eh gekündigt. Deswegen will ich auch nicht alles mit mir machen lassen. Nur gefällt mir keiner der Lösungswege. An diesem Punkt stand ich schon mal vor fünf Jahren. Damals habe ich mich gegen den schlechten Job mit den Selbstmordgedanken und für die Arbeitslosigkeit entschieden, aus der ich dann aber sehr schlecht wieder herausgekommen bin. Und damals hatte ich noch keine MS. Gibt es eine Berufs-/Lebensberatung z.B. vom DMSG, die ihr empfehlen könnt? Vielleicht hat das hier ja jemand komplett gelesen ;) Und vielleicht weiß dann jemand sogar noch etwas dazu beizutragen. Vielen Dank ness
  3. Neu - Und verunsichert

    Hallo zusammen*, ich bin quasi neu hier und habe vor ca. 5 Monaten die Diagnose "Klinisch isoliertes Syndrom" bekommen. In zwei Wochen steht ein Kontroll-MRT an und ich sitze derzeit zwischen allen Stühlen, da ich mich weder beruflich, noch privat offenbaren und über meine Ängste und Hoffnungen sprechen kann. Ich stehe kurz vor der Übernahme einer Abteilungsleitung und fühle mich absolut nicht wohl dabei; auch daher, daß ich nicht sicher bin, wie ich meinem Arbeitgeber gegenüber reagieren soll/ darf. Ich würde mich sehr freuen, wenn ein anderer "Betroffener" (ich hasse dieses Wort - wer sonst macht sich mehr nen Kopf - ha! - als Risikopatienten oder MS-ler?) sich einmal zum Reden bei mir melden würde. Danke und viele Grüße MS