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  1. Wer kann helfen?

    Ich wende mich hiermit an das Forum, da ich von Medizinerseite nicht viel Unterstützung erfahre: Im August 2012 wurde bei mir MS festgestellt. Seitdem werde ich mit jedem Arztbesuch kränker. Ich habe das Gefühl, dass mich die Ärzte nicht ernst nehmen. Bei meinen Hautproblemen verweist mich der Hautarzt zum Neurologen (er selbst kennt das Medikament Copaxone nicht und kann deswegen nichts über eine evtl. Hautreaktion sagen). Wegen den Wassereinlagerungen schickt er mich zum Internisten (dort Wartezeit bis Oktober?!) Ach ja, zum Cardiologen soll ich auch auf jeden Fall noch, könnte ja was mit dem Herzen sein... Über die Frauenärztin und meinem Versuch, mich über evtl. Kinderwunsch zu unterhalten, gar nicht zu reden. Oftmals bin ich nicht gut drauf, verzweifle an der Situation und bekomme Existenzängste (die real sind). Erwähne ich dies bei einem Arzt, werde ich sofort als pathologisch perfektionistisch eingestuft ("Sie haben doch keine Einschränkungen, warum jammern Sie denn?). Ich traue mich schon gar nicht mehr, etwas in diese Richtung zu sagen und fresse es nur noch mehr in mich rein. Darunter leiden natürlich auch meine Liebsten. Ich will nicht immer nur jammern, weiss aber auch nicht, wo ich einen Ansprechpartner finden kann, ohne, dass mir dies als "Schwäche" negativ ausgelegt wird. Kann mir da jemand helfen? Hat einer eine Idee? Psychotherapeut? Selbsthilfegruppe? Bäume umarmen? Urschreitherapie? Idealvorstellung meinerseits: 1 Woche Klinikaufenthalt und alle Ärzte abklappern...