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dieKleine

Wohnen

4 posts in this topic

Hallo alle zusammen,

obwohl ich mir nun Kopfschmerzen angelesen habe von den ganzen interessanten Beiträgen auf dieser Seite, fande ich bisher noch nichts darüber, was mich momentan am intensivesten beschäftigt:

Meine Mutter ist seit ihrem 24ten Lebensjahr (1983) an MS erkrankt. Sie bekommt glücklicherweise seit Jahren keine Schübe mehr, jedoch schreitet die Krankheit immer weiter vorran. Inzwischen sitzt sie fest im Rollstuhl. Dadurch musste sie umziehen. Leider ist sie "in der Eile" in eine Wohnung gezogen, die zum einen nicht 100%tig rollstuhlgerecht und sich zum anderen sehr abgelegen in einem wahnsinnig kleinen Dorf befindet.

Sie ist geschieden und lebt alleine. Sie bezieht nur eine kleine Rente und obwohl oder vielleicht auch weil sie Pflegestufe II hat, reicht das Geld hinten und vorne nicht in eine geeignete Wohnung zu ziehen. Sozialhilfe möchte sie nicht beziehen, da sie eine Eigentumswohnung besitzt, in die mein älterer Bruder (25 Jahre) erst vor einigen Monaten gezogen ist und das Sozialamt sofort auf diese Wohnung zurückgreifen würde. Sie möchte ihren Sohn da nicht rausschmeißen. Sie ist zu gutmütig in allen Lebenslagen. Ihr geht es schlecht, aber sie will andere - gesunde - Menschen immer schützen. Auch bei dem Anspruch auf Unterhalt verzichtet sie lieber auf vieles, als das zu fordern, was ihr nunmal zusteht.

"Lange Rede, kurzer Sinn". Meine eigentliche Frage ist nun: Wo und wie wohnen denn alle anderen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden? Nur will ich noch dazusagen, dass sie erst 49 Jahre alt ist und wir (meine Mutter und ihre Kinder) es nicht unbedingt für das Richtige oder gar Beste halten, wenn sie in ein Alten- oder Pflegeheim geht. Doch allein fällt es ihr immer schwerer ihren Alltag zu meistern. Wir fühlen uns in einer Zwickmühle gefangen.

Ich würde mich sehr über jeden Rat, jede Anmerkung jeglicher Art freuen!

Liebe Grüße dieKleine

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Hallo dieKleine,

Wohne noch im 5ten Stock, da Treppen steigen manchmal ein Problem ist. ziehn mein Freund nächstes Jahr um, da es dieses Jahr nich geht.

Geplannt in eine Erdgeschoßwohnung bin 24.

Das halte ich auch nicht so gut mit dem Gedanken eure Mutter mit 49 in ein Alten- Pflegeheim abzugeben.

Als erstes zur Hausärztin Überweisung für Psychaiter holen termin ausmachen und ihn alles schildern wie das alles für eine Belastung es ist.

Wichtig deine Mutter soll mit dabei sein reden wäre glaub gut wenn dein Bruder auch dabei wäre, wenn sie es nich packt dann musst du es erzähln, dann wird der Psychiater auf die Körperhaltung ,Gesicht und Mimik drauf achten wie deine Mutter reagiert. Ich denke deine Mutter wird in tränen ausbrechen.

Hast du und dein Bruder schon psychische Veränderungen war genommen?

Wenn ja wäre es nicht verwunderlich

Hat sie schon Depression?

Denn das ist eine große Psychische Belastung für euch alle. Oder zu einer Psychischen Ambulanz Hoffe es gibt sowas in eurer Gegend. Gibt es meisten einen schnelleren Termin.

Es gibt auch Pflege Familien, meine Mutter ist bei einer habe kein kontakt zu ihr sie hat auch ms. Sie ist glaub aus psychischen Gründen dort, evtl auch wegen ms

Habe eine Freundin mit einen Sohn, die hat aus psychischen Gründen eine Haushaltshilfe bekommen wo 2 mal die Woche kam.

Ich weiß das mit der Haushaltshilfe ist nicht die lösung aber vielleicht für jemand anderes.

Ich hoffe konnte dir damit bissle weiter helfe

Gruß von Cola

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Hallo Kleine!

Ich bin noch relativ mobil, habe aber schon erhebliche Probleme mit dem Treppensteigen und wohne im Reihenhaus, dass von Keller bis Dach 4 Etagen hat. Da denke ich natürlich auch öfter über das Thema wohnen nach. Aber noch geht es, also schiebe ich es noch weg.

Ich weiß, dass es für Behinderte oder anderweitig beeinträchtigte Personen die Möglichkeit des ambulant betreuten Wohnens gibt. Da wird einem über einen Träger eurer Wahl eine fachkundige Person an die Seite gestellt, die dem Betroffenen in wichtigen Lebensfragen - wie z.B. wie und wo wohnen, Regelung der finanziellen Angelegenheiten, Organisation von Hilfen - zur Seite steht. Finanziert wird das ganze durch den jeweiligen Landschaftsverband. Je nach Einkommensverhältnissen muss man etwas dazu bezahlen. Das wird bei deiner Mutter wahrscheinlich nicht zutreffen. Man kann es sich auf jedenfall mal durchrechnen lassen, dann kann man immer noch überlegen. Beim Landschaftsverband kannst du Adressen von den Trägern, die das betreute Wohnen durchführen, erfragen.

Vielleicht wäre euch damit etwas geholfen.

Viele Grüße

Cumeira

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Hallo Kleine,

leider habe ich deinen Beitrag erst heute gelesen. Ich selber habe auch MS, bin w42 und meine Mutter ist ohne MS wegen anderer Erkrankungen im Rollstuhl.

Kommen wir zur Sache: ich bin Innenarchitektin und arbeite inzwischen ausschließlich für die Wohnbedürfnisse der Barrierefreiheitsuchenden.

Wenn du oder deine Mutter eine Frage zur Wohnsituation haben solltet, werde ich sie gern beantworten. Kostenlos in dem Fall.

Also eine direkte Mail an piratenbraut@hotmail.com

Liebe Grüße

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