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sisterofchaos

Prednisolon

13 posts in this topic

Hallo,

ich habe jetzt anderthalb Wochen Prednisolon genommen. Angefangen mit 100 mg und heute mit 25 mg aufgehört. Meine Beschwerden sind nicht besser geworden und ich war heute beim Neurologen. Dort sollte es eigentlich eine Fusion geben. Leider habe ich so schlechte Venen, dass das nicht geklappt hat.

Nun hat mir der Neurologe gesagt, ich soll die Tabletten hochdosiert nehmen.

Hat damit jemand schon Erfahrung gemacht? Ist das üblich?

 

Ich würde mich über Antworten freuen, ehe ich mich morgen auf das Experiment einlasse.

 

LG sisterofchaos

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Hallo Sisterofchaos, 

üblich ist es wohl nicht unbedingt, meist werden doch Infusionen gegeben. Schon weil es für den Magen verträglicher ist. 

Ich habe aber vor einiger Zeit mal von einer Studie gelesen, nach der eine Stoßtherapie in Tablettenform quasi genauso gut wirkt, wie per Infusion. 

Evtl solltest du nach einem Mageschutz fragen. 

Alles Gute und gute Besserung !

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Hallo Sisterofchaos,

Schübe werden doch üblicher Weise mit 1000 mg  über 3-5 Tagen behandelt. Das wäre schon eine Menge Tabletten, die du schlucken müsstest!  Armer Magen!!!

Warum suchst du nicht ein KH mit Neurologie auf oder eine MS Ambulanz. Da findet sich sicher ein fähiger Arzt,welcher Venen bei dir trifft.

Gute Besserung! 

LG Sandra 

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Also normalerweise gibt es Cortison wie schon hier geschrieben wurde per Infusion und mir wurde mal gesagt die Aussage "schlechte  Venen" ist Schwachsinn, man findet immer eine Stelle, setzt allerdings voraus das der Arzt/Schwester erfahren genug ist, auch bei mir wird seeeeeehr oft mehrere Anläufe genommen, aber bisher hat es immer geklappt. 

Aber ich hatte auch schon einmal Tabletten während einem Schub um die Stoßtherapie nicht übers Wochenende zu unterbrechen....ich wollte nicht in die Klinik und eine ambulante Infusion ist hier in der Klinik nicht möglich,  nur stationär und das wollte ich nicht.  Da meine Infusionen am Donnerstag begannen bekam ich fürs Wochenende das Cortison in Tablettenform,  allerdings ist die höchste Tablettendosis bei 50 mg und ich musste daher 10 Stück auf einmal nehmen, natürlich mit Magenschutz und laut meinem Arzt sollte man nicht mehr als 500mg oral zu sich nehmen....Infusionen sind 1000mg, zum überbrücken wie in meinem Fall zwar nicht optimal aber okay,  aber nur über Tabletten,  glaub ich ist nicht so optimal, allein schon wg.dem Magen.

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Sogar bei den Infusionen bekomme ich Pantoprazol für den Magenschutz verschrieben.

Sorry hatte mich verschrieben. Prednisolut gibts dazu ;-)

Edited by CONCEPT-TROOPER

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Hallo Sisterofchaos,

da ich auf Prednisolon-Infusionen allergisch reagiere, suchte ich auch eine Möglichkeit, Kortison in Tablettenform einzunehmen. Ich bin durch Recherchen auf Dexamethason gekommen. Dies ist eine andere Form des Glukokortikoid und wird dementsprechend auch anders dosiert. Verschrieben bekam ich 8 mg Tabletten.  Bei meinem letzten Schub habe  ich 4 Tage lang 32 mg  pro Tag genommen, dazu natürlich einen Magenschutz (den ich bei Infusionen auch immer verschrieben bekommen habe). Ich habe das gut vertragen.

Frag doch mal deinen Neurologen, vielleicht kann er etwas dazu sagen. Oder googeln, es gibt einige, die die Vorzüge beschreiben...

Viel Glück!

Emsebremse

 

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@Saja: Ich hab zwar ein Krankenhaus mit einer Neurologie in der Nähe, aber als ich da letzten März lag, hatte ich einen so kompetenten Arzt, der mich wegen meinen Venen zur Schnecke gemacht hat. Deswegen ist das Krankenhaus keine Option mehr für mich. Und mein Neurologe hat gemeint, ich sollte die 1000 mg oral nehmen. Aber ich vertrau dem Prednisolon nicht wirklich.

 

Okay, ich bin leider noch keinen Schritt weiter. Ich finde die 1000 mg heftig. Kann der Magen das trotz Schutz verarbeiten? Den Magenschutz hatte ich mir nämlich letzte Woche von meinem Hausarzt geholt. Ich fand meinen Neurologen eigentlich immer kompetent, aber diesmal mag ich seine Entscheidung nicht. :(

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Ich würde dir raten einen Artzt aufzusuchen der dir die Infusion legen kann. Schlechte Venen kann sein aber unmöglich gibt es nicht. Meisten haben es die Schwestern eh besser drauf weil Sie es häufiger machen. Würde einfach mal schauen wer noch so bei dir in der Gegend ist. Habe es auch schon einmal vom meinem Hausartzt machen lassen.

Wünsche dir viel Gluck.

Und Übrigens viel trinken dann kommen die Adern besser zum Vorschein .

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 und nicht nur viel trinken hilft sondern auch den arm vorher wärmen mit einer wärmeflasche

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Danke für eure Antworten.  :happy:

 

Wie ich erwartet habe, kam der Joghurt mit den zerstoßenen Tabletten zurück. Nach einem Telefonat und dem Hinweis der Arzthelferin, dass ich ja zu schlechte Venen hätte, war ich bedient. Mit dem Arzt dann telefoniert, ich soll 3x 150 mg übern Tag verteilt nehmen. Und von Copaxone gehen wir jetzt auch weg. 

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Oh man, das klingt alles mehr als uninformiert und unseriös sry.

Bei einem Schub braucht man eine Stoßtherapie (wenn man sich entscheidet etwas zu tun). Nur wenn man einen progredienten Verlauf hat, bekommt man teilweise Cortison als Tabletten über einen längeren Zeitraum. Eine Stoßtherapie bedeutet 500-2000mg pro Tag über 3-5 Tage. Deutlich mehr also als deine Minitabletten, die du ja schon kaum runter bekommst. Das was du bekommst, hat man früher zum Ausschleichen NACH der Stoßtherapie gegeben. Heute macht man das selten.

Schlechte Venen... hm... naja... ich habe auch keine wirklich guten Venen... ich musste schon Heißwasserbäder über mich ergehen lassen und bekomme immer eine Brauneüle gelegt, die dann auch drinnen bleibt, weil es eben nicht ganz einfach ist. Aber da heißt es durchhalten. Ein einziges Mal hat mein Neuro, nachdem 3 Schwestern und 2 Ärzte versucht haben einen Zugang zu legen und ich schon 3 Mal 2000 mg intus hatte, damit gedroht,  Tabletten (es waren schon knapp 15 Versuche gewesen) zu verschreiben. Da habe ich dann aber gesagt, dass ich dann lieber drauf hoffe, dass die 3 Mal reichen, weil er hätte mir 500 mg Tabletten gegeben und meinte auch, dass das schon sehr sehr heftig für den Magen ist.

Ich würde schnellsten jemand kompetenteren suchen.

btw. vor der Infusion ganz ganz ganz viel trinken, macht das Blut dünner und die Venen damit gefüllter. Da klappt das Stechen besser und die Infusionen laufen leichter. Bei mir ist es außerdem so, dass man nicht nach Augen stechen kann, sondern nach Gefühl. Eine Ader, die sichtbar ist, ist meist unnütz, eine die man ertasten kann, ist meist eher da. Und es gibt auch Orte, wo sich viele nicht trauen zu stechen, weil die Patienten rummosern. Z.B. geht verläuft am Handgelenk eine Vene (da wo der Knöchel sitzt), die sieht man auch nicht, aber bei mir z.B. kann man sie nach Gefühl super stechen.

 

Viel Erfolg!

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Hi sisterofchaos,

Such doch noch mal einen anderen Neurologen auf.

Wenn deine Venen soooo schlecht sind,dann macht bei dir auch keiner ein Blutbild? Zu welchen Medikament möchte dein Neurologe denn wechseln? Bei den meisten anderen Therapien werden regelmäßige Blutkontrollen empfohlen. 

Es gibt auch Medikamente, welche als Infusion gegeben werden. 

Aber ganz ehrlich, würde ich mir wegen Müdigkeit und eingeschlafenen kl.  Finger mich auf die Coach legen und mich ausruhen. Wenn es nicht schlimmer wird kann man denke ich das getrost aussitzen. All diese versuche stressen dich doch noch mehr und ist kontra produktiv bezügl.  MS. 

LG Sandra 

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Guten Morgen Saja,

das ist schon der zweite Neurologe innerhalb eines Jahres. Beim Ersten hab ich mich ja gar nicht wohlgefühlt. Die Therapie mit Copaxone wurde in der Reha angefangen, im April das erste Mal zum Neurologen. Als ich ihm von meinen Blasen durchs Spritzen erzählt habe, habe ich zur Antwort bekommen, dass ich froh sein kann, dass ich keine anderen Nebenwirkungen habe. 

Dann hab ich den Arzt gewechselt. Der hat auch zugesehen, dass ich in ein offenes MRT komme. Da wurde dann zusätzlich ein Herd in der HWS entdeckt.  

Das mit dem Blutbild ist so eine Sache. Ich hab bei meinem Hausarzt eine Helferin, die kriegt immer Blut. Aber der Rest ist entweder unfähig oder unmotiviert. Das war der Neurologe am Montag auch. Wir haben zwar Blut für ein Blutbild bekommen und ich muss Anfang Februar auch zur Kontrolle hin, aber Vorfreude sieht anders aus.

Wegen dem Medikament. Da ich bei Copaxone seit Anfang Dezember einen SPIR nach dem Nächsten bekomme,  wollen wir auf Aubagio umsteigen.  Wenn ich mir da so die Nebenwirkungen angucke, dann traue ich dem Versuch jetzt schon nicht wirklich.

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