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CONCEPT-TROOPER

Cortison

21 posts in this topic

Hallo in die Runde,

habe mir letzte Woche 5 Tage Cortison 1000mg Tropf gegönnt und die Probleme verschwinden so langsam nur habe ich oft das Problem das die Woche nach dem Cortison schlimmer ist als während der Stoß Therapie. In der Zeit unter Kortison achte ich darauf Kartoffeln und Tomaten, Calzium und Kalium, Magnesium durch Nüsse und getrocknete Pfirsiche, wenig Salz , Zucker oder Fett zu mir zu nehmen inklusive einiger Spaziergänge. Das hilft wunderbar denn so habe ich nie Probleme während der Behandlung.

Mein Problem entsteht erst die Woche darauf. Ich bekomme Gelenkschmerzen in jedem Gelenk meines Körpers. Kann kaum 5 Minuten in einer Position sitzen oder liegen.  Gefühlsstörungen in den Händen kommen und dieses Kribbeln beim Kopf nicken. Das kann eigentlich kein neuer Schub sein denn die Probleme habe ich jedes mal nach den Cortison. Schlimmer noch wenn ich 5 Tage mit 2000mg verbracht habe. Hat jemand ähnlich erfahrungen gemacht und Tipps was man dagegen tun kann? 

Vielen Dank schonmal und einen schönen Tag...

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Hallo, bekommst du denn nach der Cortison Stoßtherapie auch wieder was zum ausschleichen? Ich kann davon ein Lied singen, bei mir haben die Ärzte es mal vergessen, danach ging es mir ziemlich schlecht und mir taten die Hand und Fußgelenke ziemlich weh. Hat dann mit dem ausschleichen eine gute Woche gedauert bis ich wieder richtig laufen konnte.

LG Nadine

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@calubax : Dann müsste ich ja nach jeder Stoß Therapie einen BS Vorfall haben denn die Syntome habe ich wie gesagt nach jeder Cortison Behandlung.

@sunface : Bis jetzt habe ich kein einziges mal etwas zum ausschleichen bekommen. Ist es denn nach einer Stoß Therapie nötig? Dachte nur nach einer längeren Beandlung über Wochen mit niedrigeren Mengen Cortison müsstet das langsam abgesetzt werden.

LG Dennis

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Hallo Dennis,

Oh ja,die Zeit nach dem Absetzen ist die schlimmste! Stiernacken,Gelenk-und Muskelschmerzen, aggressiv...Rede und fass mich nicht an!!

Habe gehört,das wären Entzugserscheinungen und Ausschleichen wäre da von Vorteil. Hatte ich bis jetzt auch noch nie. Man weiß gar nicht,wie man liegen soll. Alles tut weh!

Wünsche dir schnelle Besserung! 

LG Sandra 

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Vielen Dank Sandra,

müsste da der Neuro nicht drauf kommen? Ich bin soh froh das ich keine Probleme während der Stoß Therapie unter Cortison habe aber die Woche danach ist echt mies. Geht schon langsam wieder Bergauf. War gestern so platt das ich sogar Nachmittags kurz eingeschlafen bin. Wenn die Müdigkeit größer wird als die Schmerzen dann bin ich auf dem Weg der Besserung ;-)

LG Dennis

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Hallo Dennis

Ja ich kenne das auch nur zu gut, leider. Während der Stoßtherapie geht es mir so gut, das ich viel auf dem Gang der Klinik laufe und man nicht meint, das ich überhaupt krank wäre. Beim Essen achte ich auf gar nichts, sondern bestelle was mir schmeckt. Das mit dem Ausschleichen muss ich jedesmal sagen das ich das brauche und will, denn mir wurde gesagt, das es eigentlich nicht üblich ist. Habe gelernt hier sehr hartnäckig darauf zu bestehen, da die Ärzte in der Klinik das eher ablehnen (weil es angeblich nicht nötig ist). Aber nachdem ich da dann durch muss, bestehe ich immer darauf. Ich sage immer "die 2 Wochen danach...". Aber wenn ich das weiß, kann ich mich darauf einstellen.

Gute Besserung und halte durch!!!

Renny

 

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Hallo Dennis

Also nach 5x 2 g Kortison in der Klinik, fange ich mit 100 mg Tabletten an und dann täglich 20 weniger. Nehme dann auch zuhause immer noch einen Magenschutz in der Zeit. Bin dann also nach 6 Tagen durch. Die Nachwirkungen spüre ich trotzdem, aber es ist deutlich besser.

LG Renny

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Hallo Dennis,

nein, auch bei kurzen und niedrigen Dosierungen wird  das Cortison ausgeschlichen. Frag mal deinen Neuro beim nächsten mal, ob du was zum ausschleichen bekommen kannst, da du nach der Cortisonstoß Therapie so schmerzen hättest. Da wird er dir sicher etwas verschreiben und dann wirst du sehen werden deine Schmerzen langsam besser werden. Sonst kannst du auch deinen Hausarzt fragen, der wird dir sicher auch was zum Ausschleichen verschreiben. Ich kann es dir nur empfehlen.

LG Nadine

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Hallo.

nach einer Corti-Stoßtherapie ist es doch völlig normal, das man rs dann im ganzen Körper spürt. Nach den 5 Tagen hat man die volle Dröhnung im Körper und das Corti ist mittlerweile bis in den letzten Winkel vorgedrungen. Das Corti bekämpft jede Endzündung im Körper und nicht nur dort wo der Schub ist.  Seit doch froh wenn es Euch dann überall zwickt und zwackt, dann wirkt das Corti bei Euch. Jede Endzündung ist dann wenigstens weg.

 

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Hallo Longracer,

das ist leider kein Zeichen dafür das es wirkt denn über die Zeit mit Cortison habe ich die Probleme nicht und es wirkt ja nicht erst wenn die komplete Menge über 5 Tage drinnen ist. Meistens beginne die Probleme 2 Tage nach der letzten Dröhnung.

Was leider noch dazu kommt ist das ich seid heute wieder Probleme habe in Händen und Füßen kein Gefühl. Wenn die Probleme dadurch kommen das es wirkt passt das ja auch nicht. Eigentlich soll das Cortison doch 14 Tage seinen Dienst tun. Letzte Packung ist nun 8 TAge her. Muß jetzt die kommende Woche abwarten sont geht das ganze mit 2000mg von vorne los. Das wäre Kacke das mag ich nicht.

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Nein, es sollte nicht ausgeschlichen werden. Das hat man anno dazumal gemacht, aber das ist schon lange nicht mehr aktuell.

Die Tabletten machen mehr Probleme als das sie helfen. Es ist normal, dass man nach dem Absetzen so hoher Dosen Cortison Entzugserscheinungen bekommt. Die wirken sich bei den Leuten unterschiedlich stark aus. Jedoch gibt es natürlich auch Ausnahmen und die Leute vertragen kein Cortison oder bestimmte Sorten von Cortison nicht. Da würde ich einfach den behandelnden Artz ansprechen und genau die Neben- bzw. Nachwirkungen besprechen und ob diese bekannt und noch ins "normale" Spektrum der Nebenwirkungen gehören.

 

http://www.ms-life.de/ms-wissen/was-ist-ms/therapien/schubtherapie/

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Das Corti tut aber nicht nur 14 Tage seinen Dienst, es braucht bis zu einen halben Jahr bis es komplett aus dem Körper ist.

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Hallo Concept-Trooper,

zuerst einmal guuute Besserung und vieeel Geduld und innere Ruhe.

Bei meinen Cortisonbehandlungen, hat mir der Neuro (erste war ambulant) etwas zum Ausschleichen gegeben, die Ärzte im Krankenhaus meinten, dass man das nicht mehr machen würde. Die Variante hat mir besser gefallen, da ich persönlich nicht so viel Sinn in den kleinen Dosen sehe mit denen ausgeschlichen wird. Bei mir war es immer so, dass ich nach dem Absetzen der Infusionen immer total k.o. war und das über Wochen - als hätte mir jemand den Energiestecker gezogen und es hat mir auch total auf die Stimmung geschlagen (Mischung aus depressiv und nervt - konnte mich selbst kaum ertragen)

Die Symptome des Schubs haben mich auch noch eine Weile begleitet. Mal mehr mal weniger - macht verständlicherweise Angst je nachdem welche Symptome es sind. Und dann noch noch die Frage hat die Menge gereicht oder braucht es mehr?

Letztlich habe ich für mich rausbekommen, dass es wichtig ist, die Zeichen die der Körper sendet neu Lesen zu lernen. Vor der MS wußte ich, dass ein bizzeliger Zeh etwas mit meinen Bandscheiben zu tun hat und bin abhängig vom Rückenschmerz zum Arzt oder nicht. Mit der MS war ich unsicher was es jetzt nun ist. Mein Neurologe hat zu meiner Beruhigung für alle Rückenbereiche ein Kontroll MRT angeordnet (bei mir waren die Entzündungen in HWS und BWS). Somit hatte ich auch für die LWS einen aktuellen Befund und konnte so wieder meine Beschwerden für mich eher einschätzen.

Mir hat auch meine Therapie gut geholfen, mit den aufgetretenen Ängsten, der Panik und allen Unsicherheiten umzugehen. Der innere Streß ist mit Sicherheit nicht gut und für meine Lebensqualität war mich wichtig wieder meine innere Mitte zu finden. Da ich das allein nicht geschafft habe, habe ich mir halt gute Unterstützung geholt. Zahnschmerzen behandele ich ja auch nicht selbst, sondern gehe zum Zahnarzt - nur bei "Seelenschmerzen" versucht jeder es selbst in den Griff zu bekommen - bis zu einem bestimmten Grad geht das auch und danach braucht man/frau halt Unterstützung.

Wünsche Dir und allen anderen noch einen schönen Sonntag mit gaaanz viel Sonne und alles erdenklich Gute

Birgit

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Guten Morgen,

nach welcher Zeit habt ihr denn mit der doppelten Dosis begonnen? Ich weiß das die Probleme die ich als erstes bei den Schüben hatte auch erst als letztes verschwunden sind. Ich hatte ja diesesmal 1 Woche gewartet bis ich begonnen habe weil ich dachte das ich  den Schub diesmal vielleicht ohne Cortison Überstehe weil ich ja die BT gestartet habe und auch sonst mit Ernährung und Sport ganz gut dabei war. Es wurde aber ja nach 1 Woche schlimmer deswegen hab ich dann 5 Tage 1000mg bekommen.

Bin dann alle Missempfindungen unter Cortison losgeworden aber seid Samstag ja wieder Probleme. Sonst hat es nur länger gedauert. Aber das es verschwunden war und danach wiederkam das habe ich jetzt zum ersten mal. Kennt das von euch jemand und wie soll man damit umgehen?

LG Dennis

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Hallo Dennis

Ich hatte sowas ähnliches 2013. Habe nach 5 Tagen 1000 mg kaum Besserung gemerkt und deshalb mit den Ärzten gesprochen, ob man da nicht nochmal "nachsetzen" kann. Weil ich zu dieser Zeit noch arbeiten ging, war es mir wichtig, möglichst schnell wieder "fit" zu sein. Die Ärzte meinten damals, das man frühestens nach 3 Monaten wieder gibt. Ich wollte aber nicht so lange warten und so gab man mir nach einigen Wochen nochmal die gleiche Dosis. Mittlerweile weiß ich aber, das es die falsche Entscheidung war !!!  :blush: Also ich würde zum jetzigen Zeitpunkt in so einem Fall mich doch an die Ärztliche Meinung halten. (Schaden macht klug, sag ich da nur)...

Gruß Renny 

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Hallo Renny, 

ich hatte vor 2 Jahren einen Schub der nicht nach der ersten Stoß Therapie besserung zeigte. Da habe ich 2 Wochen später die doppelte Dosis bekommen. Wenn das nicht geholfen hätte dann hätte mich mein zu der Zeit verantwortlicher Neurologe zur Dialyse geschickt.

Wollte nur Wissen ob jemand auch schon früher mit der doppelten Dosis gestertet ist um bleibende Schäden zu verhindern.

LG Dennis

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vor einer Stunde, CONCEPT-TROOPER hat geschrieben:

Hallo Renny, 

ich hatte vor 2 Jahren einen Schub der nicht nach der ersten Stoß Therapie besserung zeigte. Da habe ich 2 Wochen später die doppelte Dosis bekommen. Wenn das nicht geholfen hätte dann hätte mich mein zu der Zeit verantwortlicher Neurologe zur Dialyse geschickt.

Wollte nur Wissen ob jemand auch schon früher mit der doppelten Dosis gestertet ist um bleibende Schäden zu verhindern.

LG Dennis

Genauso hat man es mir auch gesagt.  Mir wurde gesagt,es wird erst noch einmal mit Kortison versucht,wenn dann nicht gut mit Plasmapharese. Das hilft nur,wenn der Beginn des Schubes noch nicht länger als 6 Wochen her ist! So meine Information!

LG Sandra 

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Mal zum aktuellen Stand,

hatte jetzt die Woche über 5 mal 2000mg und es wird etwas besser. Ab jetzt gibts noch Tabletten zum ausschleichen. Mal sehen ob ich dann besser mit klar komme. 3 Tage 100mg dann 3 Tage 75mg usw.

Hab meinen Neuro schon drauf angesprochen was wir machen können wenn es nicht komplett wieder besser wird. Physio oder Reha oder Plasmapherese. Er sagt das Plasmapherese nur in besonders schweren fällen gemacht wird z.B. bei erblinden oder Lähmungen. Hätte aber gerne meine komplette Kontrolle wieder wie es bis jetzt jedes mal geklappt hat. Gibt es hier jemanden der vielleicht schonmal 3 Stoßtherapien über sich hat ergehen lassen oder ist so etwas nicht möglich?

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du solltest vielleicht mal diesen Beitrag vollständig lesen:

 

http://www.ms-forum-weihe.de/fdw/archiv/f_050829.html

 

Dann kannst du selber entscheiden, ob das Cortison noch weiter sinnvoll oder eher sinnlos ist.

Ich hatte leider in der Anfangszeit ständig das Problem, dass ungefähr 1-2 Wochen nach Cortisongabe meine Herde erneut aktiv wurden. Eventuell eben auch gerade durch das Cortison?!...man weiß es leider nicht so ganz genau.  Habe dann später kein Cortison mehr genommen, aber hatte auch keine starken Schübe mehr, sondern eher leichte mit leichteren Gefühlsstörungen. Da habe ich dann auf Cortison verzichtet und die Herde sind nicht mehr aufgeflammt. Schwerer zu entscheiden ist das natürlich, wenn man wirklich einen starken Schub hat, der richtige Beinträchtigungen mit sich bringt. Vielleicht solltest du dir trotzdem eine Pause gönnen mit wenig Stress, viel gesundem Essen, viel Schlaf, ein bisschen spazieren gehen (mit Sport hab ich während der akuten MS-Zeit bei mir gar keine guten Erfahrungen gemacht).

LG

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