Forumregeln
MoniK

Weiß nicht wie ichs einschätzen soll

15 posts in this topic

Hallo,

 

bei mir fings 5/2015 mit 47 J über Nacht mit beidseitig kribbelnden/brennenden Händen an.

Neben einer deutlichen Läsion im Bereich der HWS sprach man von ein paar wenigen (drei?) winzigen Punkten im Gehirn, die an sich nicht zwingend für eine MS sprechen würden. 3 OB im Liquor.

Das Kribbeln verbreitete sich über Kopf, Füße, Kontroll-MRT nach 6 Monaten zeigte dabei aber keine Veränderung.

Im Laufe der Monate ging das wieder zurück, an den Händen ists geblieben, allerdings mit der Veränderung, dass es nach mehr als einem Jahr in der früh dann deutlich weniger zu spüren war. Unter Stress nehmen die Symptome deutlich zu, dann kribbelt auch vermehrt Kopf und Füße. 

Beim letzten MRT hatte ich nun 8 Pünktchen im Hirn; alle winzig, nichts am Hirnstamm und Kleinhirn. Damit sprach man zum ersten Mal von der gesicherten MS.

Leider war ich in der Neurologie gar nicht darauf vorbereitet etwas zu fragen. Bei derart mildem Verlauf auch angesichts des Alters konnte mir der Arzt keine klare Empfehlung hinsichtlich BT geben.  So habe ich mich dagegen entschieden und erst wieder Kontrolle in einem Jahr ... wenns so bleibt. 

Nun lässts mich doch nicht ganz los. Ich habe gelesen, dass bildliche  Veränderungen ohne Symptome auftreten können genau wie umgekehrt. Das kribbeln an Kopf und Füßen trat dann eher in Stresssituationen auf, eher unvermittelt, nicht so markant wie damals über Nacht an den Händen; genauso verschwindet es auch immer wieder.  

 

Muss ich vielleicht davon ausgehen - weil ich nie konkret einen Schub gespürt habe - dass ich diesen chronisch schleichenden Verlauf habe, wenngleich auch langsam? 

Oder ist es jemandem von Euch anfangs auch so ergangen, dass er einen Schub nicht als solchen einordnen konnte?

Oder ist es dann doch so,  dass es auch bei der schubförmigen MS zu Veränderungen im Hirn kommt, ohne dass man dies wirklich wahrnimmt. 

Zudem hab ich Angst wegen der anfangs häufigen Kontrastmittelgaben (Gadolinum - Ablagerung im Gehirn), so dass ich versuche wann immer das geht wegzulassen. Der Arzt  an der Uniklinik meinte, die Aufnahmen wären trotzdem gut gewesen. Versteh ich das richtig,  dass man ohne KM Läsionen zwar erkennt, aber nicht differenzieren kann ob dies aktuelle Entzündungsprozesse sind? 

Entschuldigung für die konfusen Fragen, vielleicht kann mir Eure Erfahrung meine Unsicherheit etwas nehmen. Danke.

 

Gruß 

MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Moni! Es ist ganz typisch, dass sich nicht jede Läsion mit einem Schub äußert. Bei meinem ersten MRT waren es 3 Läsionen im Gehirn. Bei einer Kontrolle waren es dann 6 ohne dass ich neue Symptome hatte oder etwas davon gespürt habe.

Vorhandene/alte Symptome zeigen sich gerne unter Stress oder bei Hitze (Uthoff-Phänomen). Davon alleine kannst du nicht ableiten, dass du schubförmig oder sekundär progredient bist.

Basistherapie ja oder nein - die Antwort und Entscheidung muss jeder selbst für sich treffen. Nur weil man selten Schübe hat oder nur leichte Symptome heißt dass nicht, dass nicht irgendwann was kommen kann - auch wenn eine Therapie keinen 100% Schutz bieten kann.

Letztendlich reicht ein Entzündungsherd an der falschen Stelle und das Leben verändert sich von heute auf morgen...

Dir alles Gute und mit der Zeit lernt man sich nicht zuviele Gedanken zu machen. Es kommt wie es kommt und das kann auch kein Arzt vorhersagen...

LG Anne

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Moni,

Anne hat alles sehr gut zusammen gefasst und wie ich finde, auf den Punkt gebracht.

Wichtig sollte aber auch sein, dass Du Dich bei dem Neurologen gut aufgehoben fühlst, da finde ich, ist nicht jeder gleich gut. Und wenn dir das keine Ruhe lässt - Ggf. auch zum Thema BT eine weitere Meinung einholen, denn diese sollte ja möglichst früh gestartet werden, um bestmögliche Erfolge sichern zu können.

Alles Gute !

Share this post


Link to post
Share on other sites
um 28.4.2017 um 11:42, MoniK hat geschrieben:

Hallo,

 

bei mir fings 5/2015 mit 47 J über Nacht mit beidseitig kribbelnden/brennenden Händen an.

Neben einer deutlichen Läsion im Bereich der HWS sprach man von ein paar wenigen (drei?) winzigen Punkten im Gehirn, die an sich nicht zwingend für eine MS sprechen würden. 3 OB im Liquor.

Das Kribbeln verbreitete sich über Kopf, Füße, Kontroll-MRT nach 6 Monaten zeigte dabei aber keine Veränderung.

Im Laufe der Monate ging das wieder zurück, an den Händen ists geblieben, allerdings mit der Veränderung, dass es nach mehr als einem Jahr in der früh dann deutlich weniger zu spüren war. Unter Stress nehmen die Symptome deutlich zu, dann kribbelt auch vermehrt Kopf und Füße. 

Beim letzten MRT hatte ich nun 8 Pünktchen im Hirn; alle winzig, nichts am Hirnstamm und Kleinhirn. Damit sprach man zum ersten Mal von der gesicherten MS.

Leider war ich in der Neurologie gar nicht darauf vorbereitet etwas zu fragen. Bei derart mildem Verlauf auch angesichts des Alters konnte mir der Arzt keine klare Empfehlung hinsichtlich BT geben.  So habe ich mich dagegen entschieden und erst wieder Kontrolle in einem Jahr ... wenns so bleibt. 

Nun lässts mich doch nicht ganz los. Ich habe gelesen, dass bildliche  Veränderungen ohne Symptome auftreten können genau wie umgekehrt. Das kribbeln an Kopf und Füßen trat dann eher in Stresssituationen auf, eher unvermittelt, nicht so markant wie damals über Nacht an den Händen; genauso verschwindet es auch immer wieder.  

 

Muss ich vielleicht davon ausgehen - weil ich nie konkret einen Schub gespürt habe - dass ich diesen chronisch schleichenden Verlauf habe, wenngleich auch langsam? 

Oder ist es jemandem von Euch anfangs auch so ergangen, dass er einen Schub nicht als solchen einordnen konnte?

Oder ist es dann doch so,  dass es auch bei der schubförmigen MS zu Veränderungen im Hirn kommt, ohne dass man dies wirklich wahrnimmt. 

Zudem hab ich Angst wegen der anfangs häufigen Kontrastmittelgaben (Gadolinum - Ablagerung im Gehirn), so dass ich versuche wann immer das geht wegzulassen. Der Arzt  an der Uniklinik meinte, die Aufnahmen wären trotzdem gut gewesen. Versteh ich das richtig,  dass man ohne KM Läsionen zwar erkennt, aber nicht differenzieren kann ob dies aktuelle Entzündungsprozesse sind? 

Entschuldigung für die konfusen Fragen, vielleicht kann mir Eure Erfahrung meine Unsicherheit etwas nehmen. Danke.

 

Gruß 

MoniK

Hallo MoniK

vielleicht kann ich ein klein wenig helfen. 

Meine Lebensgefährtin konnte lange ihre Schübe auch nicht einordnen.

Wir versuchen langsam die Vergangenheit aufzuarbeiten. Und immer mehr stellt es sich raus dass es wohl doch Schübe waren.

Vielleicht zB fälschlicherweise den Bandscheiben in die Schuhe geschoben...

Egal ob Schübe oder nicht. Läsionen findest du bei allen Verlaufsformen.

Wegen dem KM. Es gibt unterschiedliche KM. z. B. Magnevist oder Omniscan (lineare KM). Darüber, so habe ich gelesen, sollen die größeren Risiken ausgehen wegen der schwachen Bindung des Gadoliniums. 

Besser Gadovist oder noch besser Dotarem. Falls jemand andere Infos hat freue ich mich über einen Austausch!

Die Dosierung sollte auch möglichst niedrig gewählt sein.

Dass man jetzt, nach vielen Jahren der Verharmlosung des MRTs mit KM erst rausgefunden hat, dass häufigere KM-Gaben zu Ablagerungen im Gehirn von Patienten geführt haben kann,  die MS-typisch wie Läsionen aussehen, finde ich auch erschreckend. Sehr sehr verwunderlich.

KM oder nicht. Das hängt bisschen davon ab wie lange das letzte MRT her ist. 

Bei Kontrollen gehts auch ohne KM. Denn dann kannst du ja gut vergleichen. Welche Läsion kam dazu. Die muss ja dann frisch sein.

KM-aufnehmende Läsionen sind  aktiv. Deshalb machen MRTs mit KM nach Cortison-Stoß auch wenig Sinn.

Du schreibst von winzigen Püntchen. 

An der Form, Erscheinung  und Lage der Pünktchen kann ein Radiologe/ Neuroradiologe eindeutig unterscheiden welche Läsion MS-typisch ist.

Die Größe, winzig oder groß macht nicht den vorrangigen Unterschied. 

Hoffe ich habe verständlich und nicht zu wirr geschrieben.

Es sollte halt auch kein Roman werden.

Dir alles Gute!!

LG Quitta 

 

 

 

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo, 

vielen Dank für Eure Meinungen. Ich habe mittlerweile auch den Arztbrief, nach dem es sich um schubförmigen Verlauf handelt, aktuell EDSS 1,5.

Anne; ja, ein Entzündungsherd an entscheidender Stelle kann alles verändern. Womöglich bin ich da ein bisschen blauäugig. 

Bin bei einem homöopathischen Arzt in Behandlung, der hat mir ein paar Dinge aufgeschrieben. Berge kann man damit wahrscheinlich nicht versetzen, aber es gibt mir ein gutes Gefühl.

Ich hoffe einfach, dass ich vor einem so entscheidenden neuen Entzündungsherd erst noch einmal einen Schuss vor den Bug bekäme wenns denn so sein soll ... 

Miss Sylt: Ich bin zur Diagnostik an der Uni Würzburg. Dort ist mein Mann seit Jahren hämatologisch gut betreut, ich fühl mich dort aufgehoben, soweit ich das überhaupt kann. Etwas Misstrauen in die Pharma steckt mir leider in den Knochen, da kann ich nicht aus meiner Haut. Nicht generell kontra, aber stets sehr gut abwägen. Zusätzlich hab ich noch einen Neurologen vor Ort, wegen der schnelleren Erreichbarkeit.

Quitta: Ich finde das auch erschreckend. Vor allem,  dass immer noch verharmlost wird. Bisher hatte ich ja keinen akuten Handlungsbedarf und für jährliche Kontrollaufnahmen werd ich versuchen das weiterhin so zu handhaben. Hatte 2015 sieben oder acht KM-MRTs und hab nicht das Gefühl, dass ich in meinem zermarderten Hirn Kapazitäten zu verschenken hätte :-x

Eindeutig MS zuzuordnen und trotzdem wird vermutet, dass es falsch diagnostizierte MSler gibt oder auch nur dass MS so individuell ist, dass es vllt verschiedene Krankheiten gibt, die in das Muster passen.  

Jetzt ists ein Roman geworden.  Danke Euch allen und allseits stabile Gesundheit.

Liebe Grüße 

MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo zusammen.

Ich möchte mich mal wieder melden.

Bislang bin ich mit meiner Entscheidung gegen eine Basis-Therapie gut gefahren.

Im Befund des letzten MRT im Mai 2018 steht, dass es obwohl die Patientin eine Therapie abgelehnt hat erfreulicherweise keine Hinweise auf einen erneuten Schub gibt.

Neu aufgetretenes Kribbeln, damals im ersten halben Jahr auf der Suche nach Diagnose, konnte man damals nicht einordnen. Auch nicht meine geschwollenen Hände, Kloßgefühl, Kribbeln am Schädel, Schwächegefühl in den Beinen etc.. Jedenfalls gab es damals keine neurologische Erklärung für diese Symptome.

Hellhörig bin ich nach einem TV-Bericht zu Gadolinium-Vergiftungen geworden. Im Zeitraum Juni bis November 2015 hatte ich sechs Kontrastmittelgaben; fünf mit linearen Kontrastmitteln, eine mit makrozyklischem.

Ein Provokationstest beim Fachmann hat ergeben, dass der Grenzwert von Gadolinium im Körper um mehr als 30fach erhöht ist. Der Arzt hält es für denkbar, dass meine Signalstellen im Gehirn, anhand derer meine MS seit 2017 als gesichert gilt, Gadoliniumablagerungen sind, die MS eventuell sogar eine Fehldiagnose ist.

Auf meine Frage, wie Gadolinium ohne durch eine wie bei MS geschädigte Blut-Hirn-Schranke überhaupt ins Gehirn gelangte, meinte er, die Blut-Hirn-Schranke könne auch durch andere Metallbelastungen wie Blei durchlässig werden.

Ich strebe eine Ausleitung an, werde zu gegebener Zeit wieder hier berichten.

Liebe Grüße, beste Gesundheit für Euch,

MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Ab dem Alter von im Schnitt ca 40 Jahren geht erstaunlicherweise jede MS in eine schleichende Form über.

Auch bei der schubförmigen kommt es zu einer sekundären Krankheitsprogression. 

Es lässt sich bei so spätem Krankheitsbeginn bzw Diagnose dann auch kaum noch erkennen ob die Erkrankung schubförmig begann oder nicht und in welchem Alter du wirklich erkrankt bist.

Das macht aber nichts da sich die Prognosen nicht mehr groß unterscheiden.

Rumrätseln ist also nicht hilfreich.

Somit hat dein Neurologe dir kein Medi nahegelegt. Vielleicht hätte er es wenn du noch eindeutige Schübe angegeben hättest.

 

Trotzdem geht das Leben weiter... Es gibt viele Möglichkeiten den weiteren Verlauf zu beeinflussen.

LG und einen schönes WE

Quitta

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Quitta, 

nahegelegt schon, ich hab es abgelehnt. 

Meine "MS" ist ein Zufallsbefund mit 50. Zu den  Symptomen wegen derer ich in die Mühle geraten bin - das Kribbeln in den Händen -  wurde mir von vier verschiedenen  Neurologen gesagt, die hätten nichts mit der MS zu tun. 

Letztlich wuede das Liquor mit 3 oligoklonalen Banden als grenzwertig bezeichnet und die winzigen Signalstellen im Gehirn als Sicherung der Diagnose gewertet. 

MRT mache ich voraussichtlich nur noch ohne Gadolinium. Ich bin optimistisch und glaube, das ist im Moment die beste Möglichkeit meine Unzulänglichkeiten positiv zu beeinflussen. 

Alles Weitere muss die Zeit zeigen. 

LGe und ebenso ein schönes Wochenende 

MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Monik,

ich kann dich da sehr gut verstehen meine Diagnose kam im Sommer 2016 mit den ganz gleichen Symptomen wie bei dir!!

was ich jetzt nach zwei jahren noch immer habe ist das Kribbeln in den Händen, am morgen fast gar nichts und im laufe des Tages einmal mehr einmal weniger,

bei Stress wird es schlimmer!!

hatte bis zu Diagnose 7 KM MRT leider weiß ich nicht welches KM

nach den ersten zwei KM MRT keine Signalstellen und beim letzten KM MRT nach ca einen Monat 4 kleine punkte und die MS war gesichert und jetzt frag ich mich die ganze zeit wo waren die Punkte bei den anderen KM MRT?? :()

eine Untersuchung vor einen Monat ergab einen extrem hohen Schwermetall Gehalt im Körper!!

ich weiß nicht was ich denken soll

 

Lg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo :-)

ich habe bisher auch Probleme mit der Schuberkennung und daher lange Zeit Angst vor der progredienten Form.

 

Die beste Erklärung eines Arztes war, dass hier meist kein Beginn genannt werden kann. Auch gibt es keine wirkliche Besserung, sondern nur schleichende Verschlechterung.

Vielleicht hilft das?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Mia und andere,

wie könnte mir das helfen ...

Ich habe eine MS-Diagnose, die gestellt wurde, weil man nach den Ursachen für Symptome gesucht hatte, die jetzt laut Neurologen mit dieser MS nichts zu tun haben.

Unmittelbar nach den Kontrastmittelgaben hatte ich massive Probleme. Kloßgefühl, Atemnot, Kribbeln am ganzen Körper, Muskelschwäche, Fatigue u.v.m.. Damals ging ich davon aus, dass sich "mit meiner MS" gerade etwas verschlechtert. Die weiteren MRT's zeigten nichts und die Ärzte gaben mir zu verstehen, dass dies im Moment dann wohl eher psychisch sei.

In fünf Monaten habe ich sechs Mal Gadolinium bekommen. Fünfmal Lineares, einmal Makrozyklisches. Als ich im Sommer im TV einen Bericht zu Gadolinium-Vergiftung gesehen habe, hatte ich schon einiges darüber gelesen. Der Bericht hat mich bestätigt.

Aktuell bin ich beim Metall-Toxikologen in Würzburg. Es wurde festgestellt, dass mein Gadoliniumwert im Körper um mehr als das 30fache erhöht ist. Somit halte ich es für denkbar, dass die kleinen Veränderungen im Gehirn, die im ersten MRT nach den sechs Kontrastmittel-MRT's aufgetreten sind, Gadolinium-Ablagerungen sind. Im Netz hieß es, ab vier Kontrastmittelgaben seien mitunter Ablagerungen erkennbar.

Die damals nach den Untersuchungen aufgetretenen, oben geschilderten Symptome, haben sich zum Teil zurückgebildet. Von einer schleichenden Verschlechterung kann ich keineswegs sprechen. Wie gesagt, als ich dachte es wäre schlechter, hat man nichts gefunden. Als man etwas gefunden hat, hatte ich keinerlei Anzeichen dafür.

Vielleicht liege ich falsch und werde irgendwann eines Besseren belehrt. Im Moment ist mir diese Diagnose zu schwammig. Ich habe gerade die zweite Infusion zur Ausleitung hinter mir und eine Nacht mit mächtigem Flow-up, die innere Unruhe hat mich am Schlafen gehindert. Dagegen kann ich sagen, dass meine Müdigkeit tagsüber abgenommen hat.

Mein Hauptaugenmerk richtet sich auf die Gadoliniumvergiftung, nicht mehr auf MS. Mit dem Kribbeln in den Händen dagegen lebe ich. Die Ärzte zucken mit den Schultern, Diagnostik ausgeschöpft. Orthopäden sprechen zum Teil vom Atlaswirbel. Warten was die Zukunft bringt ...    

@Hando: Ich habe Dir eine private Nachricht geschrieben.

Liebe Grüße,

MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Man kann Läsionen auch erkennen ohne KM.

Wenn du beim nächsten mal im gleichen MRT mit den ganzen gleichen technischen Bedingungen und der gleichen Einstellung liegst (gleicher GAP, gleiches Areal, gleiche Schichtdicken,gleiches TR...) brauchts auch nicht unbedingt das KM.  Wenn der zeitliche Abstand nicht zu groß ist. 

Dann kann man wirklich zählen was an Läsionen dazukam.

Und für den Mediwechsel / Medibeginn und/oder Cortison zählen ja auch noch diverse Untersuchungen..

Was mich interessieren würde ist wer die Diagnose der KM-Vergiftung gestellt hat und wer die Entgiftung bezahlt.

Deine Krankenkasse?

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo Quitta, 

ich geh derzeit jährlich zum MRT, gleiche Klinik, gleiches Gerät. Die Untersuchungen würden weiterhin mit Kontrastmittel gemacht, wenn ich es zugelassen hätte. Warum regelmäßig mit KM, wenn es nicht unbedingt notwendig ist? 

Die Messungen meiner Nervenleitströme, die Untersuchung mit der Magnetspule und der Test mit den Schachbrettern waren alle im Normbereich. Bei drei oligoklonalen Banden 2015 sprach man nur von MS-Verdacht. Welche Untersuchungen wären  dann noch fällig?

Die Gadoliniumbelastung wurde  bei Herrn Dr.  Jennrich in Würzburg getestet. Die Krankenkassen kommen noch nicht dafür auf. Passieren kann nur etwas, wenn mehrere Geschädigte aufstehen. 

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/gefaehrliche-mrt-kontrastmittel-100.html

 

Gruß 

MoniK

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo,
 

ich knüpfe heute einfach mal hier an und berichte, wie es mir zwischenzeitlich ergangen ist.
 

Als Auslöser meiner Symptome - dem Kribbeln in den Händen, welches aus neurologischer Sicht räumlich nicht meiner Läsion zuzuordnen ist - bin ich mittlerweile auf Fluorchinolone gestoßen. Ich hatte in den Monaten zuvor Norfloxacin und Ciprofloxacin bekommen. Die vom BfArM beschriebenen Nebenwirkungen passen für mich wie Arsch auf Eimer.
 

Ich war auch 2019 und 2020 wieder im MRT. Es gibt weiterhin keine ms-typischen Veränderungen. Während man 2019 noch ziemlich eindringlich zu einer Basistherapie geraten hat - ich hab jetzt so lange Glück gehabt, man könne ja nicht wissen, wie lang das noch gut geht - hat der Neuro 2020 dann gemeint, es wäre wohl für mich die richtige Entscheidung gewesen, nichts zu nehmen, da meine MS 'erfreulicherweise überhaupt keine Dynamik zeigt'. Auch könnten wir nun getrost die Kontrollabstände etwas weiter ausdehnen (bisher jährlich).

Ich weiß dass ich mich weit aus dem Fenster lehne. Die vergangenen Monate/Jahre stärken mich aber umsomehr in meiner Überzeugung, dass es sich bei mir um eine Fehldiagnose handelt. Es gab EIN Ereignis im ZNS, wann auch immer das war, aber nicht multipel. Die einzigen winzig kleinen Veränderungen, die nach den sechs Kontrastmittelgaben zu sehen waren (laut Neurologen so klein, ohne die Vorgeschichte würde man es auf altersgemäße Veränderungen zurückführen) schiebe ich auf Gadoliniumablagerungen. Der mit drei oligoklonalen Banden als grenzwertig für MS eingestufte Liquorbefund ist zwar nicht in Ordnung, ich hatte jahrzehntelang ein miserables Immunsystem, wer weiß was sich da abgespielt hat.

Mit der Einstellung bin ich die letzten fünf Jahre ganz gut durchgekommen. So mach ich weiter ...

 

LGe, MoniK

Share this post


Link to post
Share on other sites

Hallo, 

Von dieser Sendung habe ich auch gehört und habe mir das dann im Internet angeschaut und durchgelesen.

Ich bin auch davon überzeugt das das KM nicht komplett aus dem Körper wieder ausgeschieden wird und sich die Rester im Körper ablagern und Probleme  machen.

Bei mir wurde der MS Verdacht 2007 ausgesprochen. Da wurden ja dann MRT s gemacht, innerhalb von einer Woche drei mit KM und nach vier/fünf Wochen noch eins mit KM.

Das nächste folgte sechs monate später, ein Kontroll MRT mit KM. Darauf folgte eine Schubbehandlung, Schub Syntome hatte ich nicht, aber die bestätigte Diagnose MS. 

Bis jetzt habe ich ca. zehn  MRT's  mit KM und zwei ohne.

Habe mir bis zu meinem letzten Schub 10.2018 nie Gedanken über die MS gemacht. Habe damit im Prinzip nur angefangen weil mein Neuro von Copaxone auf Gilenya umstellen wollte.

Wurde dann zwecks Zweitmeinung an eine MS UniKlinik überwiesen, dort wurden mir sämtliche MS Medikamente aufgezählt und auch ihre zuteil gefährlichen Nebenwirkungen. Darauf hin habe ich angefangen mir richtig Gedanken zumachen, wie kann ich die MS positiv beeinflussen und was ist die Ursache bzw Auslöser der MS.

Habe das Medikament nicht umstellen lassen nehme seit 10.2019 nichts mehr und KM lass ich mir auch nicht geben, hab von dem Zeug nervigen Juckreiz. 

Bei mir sind wahrscheinlich die FSME Impfungen der Auslöser, MS ist  auch unter seltenen Nebenwirkungen aufgeführt. Bei mir passt das, nach jeder Impfe folgte  ein Schub,  dabei ist es egal was es für eine Impfe ist.

Was ich schade finde das man vom behandelnden Arzt nicht ernst genommen wird.  Wenn ich so etwas angesprochen habe war die Antwort immer Nein hat damit nichts zu tun. 

Ich überlege ob ich eine Amalgamsanierung und Entgiftung  machen lasse, das ist ja schon sehr kostenintensiv. 

Meiner Ansicht nach sind das KM und Impfungen  mitverantwortlich für viele Autoimmunerkrankungen und  Allergien.

 

 

 

 

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now