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Zauberhamsti

Huhu ich bin auch da!!

5 posts in this topic

Nun möchte ich mich auch mal ein bißchen vorstellen. Ich bin die Iris und komme aus München. Meine Diagnose habe ich seit 16.04.2007. Seit 30.11.07 bekomme ich Copaxone. Im großen und ganzen geht es mir zurzeit aber noch sehr gut und ich bin auch noch zu 100 % arbeitsfähig, was mich sehr glücklich macht. Ich arbeite beim Landgericht München I als Justizfachwirtin (auf einer Geschäftsstelle). Meine Hobbies sind in erster Linie LESEN sowie Rätsel machen, puzzeln, Akkordeon spielen u. v. m. Am besten entspannen kann ich mich aber immer noch beim Lesen. Würde mich sehr freuen, wenn ich nette Leute hier finden könnte. Meine ehemalige beste Freundin hat sich leider inzwischen komplett aus meinem Leben zurück gezogen. Ich vermute mal, dass sie mit meiner Diagnose nicht umgehen konnte. Am Anfang hat es richtig weh getan, aber mit der Zeit wird es besser. Würde mich freuen, wenn ich wieder so eine liebe Freundin hier finden könnte mit der man lachen und weinen kann. Das ist gar nicht zu leicht zu finden.

GLG von Iris aus München!

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Hallo Iris .

erst einmal begrüße ich dich ganz herzlich hier bei uns MS'lern!!

Das was du mit deiner Freundin durchgemacht hast kenne ich auch zu genüge. Ich habe die MS jetzt schon 10 Jahre und was da an richtigen Freundschaften geblieben sind ist überschaulich.Aber ich sage mir , lieber wenig Freunde aber dafür sehr gute ,die mit einem durch dick und dünn gehen.

Da hast du aber auch einen spannenden Beruf.Da erlebst du bestimmt auch einiges.Ich arbeite schon seit ca. 6 Jahren nicht mehr ,bin gelernte

Verkäuferin.

Meine Hobby's sind meine Meerschweinchen ,unser Garten ,viel viel lesen ,rätseln ,chatten und sich mit Freundinnen zum Shoppen treffen oder mit Freunden auf die Piste gehen.

Ich schicke liebe Grüße aus Niedersachsen nach München

Heike

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Hi Iris!

So was.. und ich dachte, nur ich find das so komisch mit meinen Freunden (die eh wenig waren- der Job ließ kaum Zeit-.. aber dafür kennt man sich seit 20 Jahren).

Hörtsich jetzt vielleicht dumm an.. aber dann geht das also nicht nur mir so, ich war 11/2008 2 Wochen im Krankenhaus und nebenbei entdeckten sie die MS.. wow. Wieder daheim stellte ich fest, dass die "Freunde" mich manchmal wohl treffen wollen, aber allein schon die Frage "Wie geht´s" scheint aus dem Wortschatz gestrichen. Dabei hatte ich ja nicht vor, die jetzt alle zuzuquatschen? Aber seltsam ist das schon; der Teil von mir scheint nicht zu existieren- ich denke, sie haben Sorge, überfordert zu werden und spielen drum Hase. Oder die 3 Affen (da es sich um 3 Mädels handelt, passt das ja auch, wie mir grad aufgeht).

Und platt gesagt, dass scheint wohl typisch zu sein..

eine Bekannte hat nach dem Tod ihres Mannes exakt diese Erfahrung gemacht.. die gebliebene Freundin, Epileptikerin, dito.. Man ändert´s nicht, akzeptiert es halt- aber ehrlich gesagt enttäuschend oberflächlich ist es schon!

Mein bald 100-jähriger Großonkel, 2 Weltkriege bei der Marine erlebt, sagte dazu und allem Drumherum nur "Ach Liebes- auf See gibt´s NOCH Schlimmeres und Du überstehst es doch"

Na, da hätt ich ihn küssen können (hab ich auch, da freut er sich so süß)- und dann hat er gesungen "das kann doch einen Seemann nicht erschüttern"- ja, da hat er recht, das wäre ja gelacht!

Also viel Mut, Nerven und Freude- Simone

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Hi Simone

im Herkunftsland der 3 Affen wird deren Haltung, anders als bei uns, als vorbildlich betrachtet. - Den Anderen und sich selbst nicht belasten mit Dingen, die nun einmal so sind, die man nicht ändern kann.

Ein Freund von meinen früheren hat nie das Thema angerührt, nur hilft er stillschweigend, ungefragt. Hat er schon immer. Warum sollte die MS auch die Freundschaft verändern? Ich empfinde das als verlässlich. Nichts hat sich verändert.

:)

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Puh, was habe ich ein Glück mit meinen Freunden. Niemand hat sich abgewand, manche Beziehungen haben sich intensiviert. Und ich habe durch die MS und die damit verbunden Depressionen einen langen Weg durch verschiedene Therapien zurück gelegt und dabei auch noch einige ganz liebe und verlässliche Freunde gefunden.

Schade für alle, die diese Erfahrung nicht machen durften. Ich wünsche euch trotzdem viel Halt im Leben. Und auch wenige Freunde oder "nur" einer können ganz wertvoll sein.

Liebe Grüße

Astrid

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