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Quitta

Arbeitszeit-Reduktion

7 posts in this topic

Wie habt ihr begonnen weniger zu arbeiten?

Meine Lebensgefährtin arbeitet momentan noch ganztags.

Aber sie kommt damit ganz gewaltig an ihre Grenzen.  Lange geht das nicht mehr gut. 

 

Es wäre jederzeit möglich weniger zu arbeiten, aber dann wäre keine Erwerbsminderungsrente mit inbegriffen.

Aber wie bekommt man den besten Einstieg in die Teilzeitarbeit?

Wäre froh über eure Erfahrungen und Tips!!

 

 

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Bekommt sie schon eine Erwerbsminderungsrente? 

Ich arbeite zB Teilzeit weil es zu anstrengend war aber erhalte keine Rente weil ich dafür zu gesund bin.

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Mein Mann hat vor 1 1/2 Jahren begonnen seine wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 30 Stunden zu reduzieren. Das ging mit dem Arbeitgeber problemlos - es fehlt hat etwas Geld. Dafür ist der Druck auch nicht mehr so groß. Für uns war es die richtige Entscheidung.

 

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Meine Erfahrung ist, auf keinen Fall von alleine die Stunden reduzieren. Ich habe damals eine Teils-erwerbsminderungsrente bekommen, das war ein kleiner

Ausgleich. Bin jetzt aber ganz berentet. Was heißt den zu gesund. Du schaffst dein Pensum ja wegen der MS nicht mehr. Mit den richtigen Ärzten und Attesten

ist das eigentlich kein Problem, wir würden ja gerne arbeiten, werden aber ausgebremst.

LG Moggel

 

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Danke Euch!!

@Muggel, wie hast du das genau angestellt? Über einen Schub und die Reha?

Oder direkt über ein Attest des Neurologen...?

Ich befürchte auch dass es nicht bei nur einer Reduktion bleiben wird sondern weitere folgen. 

Also einen Einstieg in die Teilerwerbsminderungsrente sein sollte.

 

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Wie schon sehr oft geschrieben.. die Arbeitszeit von sich aus ohne eine EMR zu reduzieren ist das schlimmste was man machen kann. Schafft man das volle Pensum von 8h nicht mehr so liegt es doch mehr als nahe eine EMR zu beantragen.

Der einfachste Weg ist der, das man erstmal ein paar Wochen/Monate krank macht und auf die Aufforderung der KK zur Reha wartet. Von Vorteil ist es auch min. 1x im Quartal seinen Neuro zu besuchen um Berichte in der Hand zu haben. In der Reha wird man dann gecheckt. Stellt man sich als MS-ler nicht allzu blöd an in der Reha sollte min. die Teilrente drin sein. Hat man die durch dann steht der Stundenreduzierung im Betrieb nichts mehr im Wege.

Ist zwar alles etwas vereinfacht dargestellt.. aber so läuft es in der Regel ab.

 

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Ich habe eine absolut kompetente Hausärztin, die sich sehr gut auskennt. Als erstes habe ich einen

Schwerbehindertenausweis beantragt und nach dem Besuch beim Gutachter 50 % bekommen.

Ich war sehr lange krank geschrieben und hab nach der Wiedereingliederung es leider auch nicht geschafft.

Dann haben meine Ärztin und ich die Teilserwerbsminderungsrente eingereicht, die wurde auch ganz fix

bestätigt. Leider hat die Reduzierung mir nicht geholfen. Dann wollte ich doch zur Reha, vorher hab ich gemeint, dass brauch

ich doch nicht. Mein Wunsch von der Reha war, dass ich  besser wieder alles schaffe. Nach knapp 14 Tagen haben die mich

nach Hause geschickt, weil ich es nicht gepackt habe und mir erklärt: Ich muss versuchen meine Lebensqualität zu

erhalten und haben mich voll berentet. Wie Catweazle schon schrieb, viele Atteste und Arztberichte vereinfachen es.

LG

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