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Quitta

Barrierefrei- wie sieht so eine Wohnung aus?

11 posts in this topic

Ich hab jetzt mal im INet interessehalber eine barrierefreie Wohnung in der Umgebung gesucht.

Denn ich bin mir unsicher wie lange wir noch in unserem Haus wohnen bleiben können.

Gefunden habe ich nicht ganz billige Wohnungen (mieten oder kaufen) deren Eingang eben ist. Das wars.

Also normale Küche. Badewanne oder ganz normale Dusche. Nichts besonderes.

Was bedeutet barrierefrei für euch bzw. auf was legt ihr euer Augenmerk wenn ihr eine neue Wohnung sucht?

Und ist behindertengerecht auch barrierefrei?

Meine Mutter hat jedenfalls eine Seniorenwohnung. Toll, mit Aufzug und Hausmeister. Aber mit Rolli oder Rollstuhl kommt man

eigentlich nicht zu den Mülltonnen die im UG stehen und schwere Brandschutztüren zu überwinden sind.

Also fallen die Seniorenwohnungen schon mal weg. 

 

 

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Hallo Quitta,

also ich habe meine Wohnung vor mittlerweilen acht Jahren bezogen. Das war damals das Beste was ich finden konnte. Barrierefrei heißt für mich überall problemlos hinzukommen, auch mit Rollstuhl und Rollator. Meine Wohnung geht als behindertengerecht durch. Fahrstuhl, breite Türen, keine Absätze und Schwellen, ebenerdige Dusche, erhöhte Toiletten. Ob und was es für einen Unterschied zwischen barrierefrei und behindertengerecht gibt, kann ich dir auch nicht sagen.

Und was die Kosten angeht......habe ich ja schon im anderen Beitrag geschrieben. Sehr teuer. Unsere Not lassen sich irgendwelche Leute eben gut bezahlen.

VG Mona

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Interessante Frage. Wir wohnen auch in einem "normalen" Einfamilienhaus. Es gibt einige Stufen. Die üblichen Häuser halt. Habe auch schon mal interessenhalber nach anderen Häusern geschaut. Bungalow, barrierefrei usw. Sind allesamt nicht zu bezahlen. Ebenerdige Eingänge - damit fängt es ja schon an. Selbst wenn man Bungalows googelt, gibt es unglaublich viele, die nur über Stufen zu erreichen sind. Macht für mich keinen Sinn.

Ich stelle mir barrierefrei und/oder ebenerdig auch so vor, dass ich ohne Stufen ins Haus/ins die Wohnung gelange und die Räumlichkeiten bequem mit Rolli oder Rollater zu erreichen sind. Bodengleiche Dusche sowieso.

Aber was als barrierefrei auf dem Markt angeboten wird, ist ganz und gar nicht barrierefrei. Es sei denn, man nimmt ganz viel Geld in die Hand um alles "eben barrierefrei" umzubauen. Das allerdings sprengt bei den meisten - bei uns auch - den finanzielle Rahmen.

Neubauten, die speziell "für Senioren" gebaut werden und daher komplett barrierefrei sind (meistens Wohnungen) sind einfach zu teuer. Miete oder kaufen - geht in den meisten Fällen nicht. Wer soll das bezahlen?

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Danke Dir Pete, und auch dir MonaL und MissMarple,

ja interessantes Thema.

Was ja echt absoluter Luxus zu sein scheint, ist eine passende Küche. 

Also niedrige oder höhenverstellbare Arbeitsplatte und mit dem Rollstuhl unterfahrbar. 

Und was mir Kopfzerbrechen macht ist der richtige Zeitpunkt.

Falls man doch selbst umbaut, baut man doch keine rollstuhltaugliche Küche ein solange man noch locker laufen kann, oder?

Aber die Tücke der MS ist ja dass sich alles von jetzt auf nachher ändern kann und dann hat man eine schicke neue Küche die 

so gar nicht praktikabel ist weil langes Stehen einfach zu anstrengend ist und sitzend die Arbeitsfläche zu hoch und die Unterschränke im Weg sind.

 

@Miss Marple , vielleicht lässt sich euer Eingang ja wirklich umbauen wenn es momentan nicht zu viele Stufen sind. 

Mit dem passenden Landschaftsbauer muss so was gar nicht so teuer sein..und es wäre ein Anfang

 

 

 

 

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Hallo Quitta,

mein Mann hat sich schon Gedanken darüber gemacht, wie unser Eingangsbereich zu ändern ist. Wir haben eine Ministufe ins Haus und wenn man das Haus betritt drei Stufen im Eingangsbereich. Da könnte man so eine Art Lift (Rampe) einbauen lassen, das gleiche um in den Garten zu kommen, weil auch der über Stufen zu erreichen ist. BIsher geht das noch ganz gut, aber wenn ich dauerhaft mit dem Rollator gehen muss - auch hier im Haus, dann muss die Rampe (weiß gar nicht, ob es so genannt wird) eingebaut werden.  Unser Bad ist auch "nomal". Über kurz oder lang werden wir die Wanne raushauen und eine bodengleiche Dusche einbauen.

Gibt es dafür eigentlich irgendwelche Zuschüsse? Weiß das jemand?

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Hallo MissMarple,

Wenn du einen Pflegegrad hast, bekommst du für den Umbau deines Bades einen Zuschuss von der pflegekasse.

Wenn du keinen Pflegegrad hast, Frage einfach bei deiner KK nach. Vielleicht gibt es dann trotzdem was, wenn dein Arzt es entsprechend begründet.

Kommst du noch in die Wanne? Ich habe eine Einstiegahilfe und einen Wannensitz.

Damit geht es. Aber ich habe im Haus noch ein Bad mit Dusche. Die müssen wir auch etwas ändern. Da ist noch eine hohe Stufe dran.

LG von mir 

 

 

 

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Danke Ilona 1, ich habe keinen Pflegegrad, bin mir auch nicht sicher, ob ich einen bekommen würde, da ich viele Dinge noch selber kann - dauert nur wesentlich länger.

Ich komme noch mit Mühe in die Wanne; es fällt mir aber immer schwerer, weil ich Angst habe zu fallen. Die Gleichgewichtsstörungen machen sich schon ziemlich bemerkbar. Mein Mann hilft mir oft dabei.

WIr haben oben auch noch eine Dusche, aber dort ist der Einstieg sehr hoch.

Ich frage mal bei der KK bzw. zuerst bei meinem Arzt nach, ob er mir attestiert, dass ich nur noch mit Mühe und Hilfe in die Wanne steigen kann.

Das wäre für mich erst mal das Wichtigste, dass ich irgendwann eine bodengleiche Dusche im Bad habe. Das würde echt helfen.

LG

Melanie

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Hallo Miss Marple!

Ilona1 hat schon recht, wenn man eine Pflegestufe hat, beteiligt sich die Krankenkasse nicht schlecht am Umbau!

Als ich in meine Wohnung eingezogen bin, hat die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt, die Wohnung für mich einigermaßen anzupassen.

Die Sitzbadewamme kam raus und dafür eine ebenerdige Dusche, auch die Armaturen können mit Mischhebel ausgestattet werden. Es besteht die 

Möglichkeit für eine Toiletten-Erhöhung usw. Du solltest schon ein wenig planen was die Zukunft betrifft. Es gibt aber auch Rampen aus Metall oder 

man kann zusätzlich einen leicht ansteigenden Weg verlegen, welches sicherlich auch nicht verkehrt ist.

Für die Pflegestufe muss aber auf jedem Fall der MDK vorbeikommen und man sollte daran denken, das man auch einen ganz  "mießen Tag"  haben kann, sonst steht man sich selbst im Wege. Mann oder Frau sollte sich GENAU informieren und vorbereiten.

Viele Grüße 

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Meine vorherige Wohnung war barrierefrei, ebenerdig, breite türen! küche hatte ich selbst beschafft, ganz normal. dann hatte ich das pech, dass der verwalten ein paar millionen veruntreut hatte und ich bin dann ausgezogen. auf die schnelle halt nichts barrierefreies gefunden. aufzug ist da, aber so ein zwischengeschoss. aber im falle des falles wäre wohl ein treppenlift a la lifta kein problem.

ansonsten von der ausstattung auch nicht wirklich rolligerecht. das sieht man dann, wenn es soweit ist. hoffe mal, dass es noch lange gut geht!

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