SilkeL

Ocrelizumab

18 posts in this topic

Hallo Zusammen,

Letzte Woche war ich bei meinem Neurologen, der der mir erzählt hat,
dass ein neues Medikament auf die Zulassung wartet.

Es ist für die schubförmige und primär progrediente Form.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/09/28/schweiz-laesst-ms-antikoerper-ocrevus-zu

Wer hat davon schon was gehört?

Gruß

Silke

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Hallo Silke :) 

Hier ganz aktuell:  http://www.amsel.de/mobil/index.php?kategorie=medizin&anr=7067

Ich warte ja auch schon drauf. Das ist quasi der Nachfolger von Rituximab.  In den Studien war es wohl sehr gut verträglich, wie Rituximab auch, und die Nebenwirkungen empfand ich als genauso gut/schlecht wie bei allen Therapien derzeit. 

LG Lena

 

 

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Also ich habe davon schon gehört , bzw.mich auch schon informiert.....aber erstmal kommt es für mich nicht in Frage.

Aktuell bin ich ja bei Tysabri und was Nebenwirkungen/Verträglichkeit betrifft sehr zufrieden,  bi  auch JC negativ also ein recht geringes PML Risiko, aber natürlich werde ich nicht langfristig negativ bleiben und halte daher schon die Augen nach Alternativen aus, Ocrevus wird es aber wohl nicht werden. Zum eine  gab es i  der Studie wohl eine Häufung an Tumoren und da habe ich sowieso schon ein  erhöhtes genetisches Risiko, zum anderen gab es bei einer deutschen Personen  die zuvor mit Tysabri behandelt wurde trotz Einhaltung der vorgeschrieben Pause eine PML und soweit ich es aktuell weiß ist noch unklar ob es die Kombination Tysabri und dann Ocrevus war oder rei  am Tysabri oder rein am Ocrevus liegt,  also werde ich erstmal davon Abstand nehmen.

Generell bin ich nicht so ein Freund recht  neue Medis zu nehmen....oftmals kommen die Probleme /Nebenwirkungen erst nach der Zulassung wenn es einer breiten Masse zur Verfügung steht und man weiß auch noch nicht wie die Langzeitauswirkungen sind, das weiß man erst einige Jahre später. ...

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Ich hatte mich jetzt an die Nebenwirkungen von Rituximab gehalten. Dort gab es ja auch Fälle von PML. Daher denke ich das diese sicher bei Ocrevus auch möglich sind. Die Frage ist nur wie häufig? 

 

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Hallo Zusammen,

Progressive multifokale Leukenzephalopathie auch PML ist,  eine seltene, aber schwere
unerwünschte Arzneimittelwirkung nach Rituximab.

Ocrelizumab ist der Nachfolger von Rituximab.                          

Die Diagnose wird in der Regel durch Untersuchungen des Liquors und in Verbindung mit
passenden Veränderungen des MRT gestellt.

Wie hoch ist das Risiko an PML zu erkranken ? 
Gibt es schon Studien?

Gruß
Silke

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Hallo,

Ich hab in einer Patientenveranstaltung der MS Ambulanz davon gehört. Ocrelizumab ist für RRMS und PPMS bei einem EDSS von 3,0 bis 6,5.

In der Studie kam es vermehrt (4) zu Krebsfällen. 

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Hallo Lena,

Gibt es schon Studien darüber wieviele Krebsvorfälle unter Gilenya aufgetreten sind?

Im Augenblick nehme ich Copaxone 40mg dreimal die Woche.

Gruß 

Silke 

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Hallo ...

Ich habe vor ein paar Tagen meine erste "Gabe" Ocrelizumab (300ml) bekommen, in 2 Wochen nochmal das gleiche. Mal sehen, ob es irgendwas bringt?

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Hallo  ihr Lieben,

habe jetzt die zweite Infusion Ocrevus  erhalte.Ich fühle mich damit besser wie vorher.Habe MS seit 2012 und seit Beginn eine PPMS

die aber nicht erkannt wurde.So habe ich mitCop 20 angefangen und 4 Jahre gespritzt. Natürlich hat es bei mit keine positive  Verbesserung gebracht. Wie auch. Habe unter Ocrevus keine Nebenwirkungen. An eine mögliche Krebsgefahr denke ich nicht nach.

LG Amöbe

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Hallo ihr Lieben,

auch meine Neurologin hat mir dazu geraten Ocrevus statt Kortison zu erwägen. Da sie aber selber noch keine Erfahrungen mit dem Medikament gemacht hat will sie lieber noch abwarten......zur Zeit bekomme ich alle 3 Monate eine Kortisonstoßtherapie mit 3-5 mal 1000mg......danach geht es mir meistens von der MS her besser aber die Nebenwirkungen hauen mich völlig um.....dazu kommt das die Therapie nicht sehr lange hilft und es mir sehr schnell wieder schlechter geht.....nebenher nehme ich Pregabalin,Tramadol,Velafaxin und Restex was auch erhebliche Nebenwirkungen hat.....im Sommer zum Beispiel wirkt Kortison bei mir überhaupt nicht und daher auch die Überlegung auf Ocrevus zurück zu greifen.....von einer möglichen Krebsgefahr ist mir nichts bekannt

LG Christine

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Hallo,

ich kann mich Amöbe nur anschliessen.

Auch ich habe die PPMS und da gibt es ja keine Alternative. Ich habe jetzt auch schon die 2.Infusion hinter mir und die 3. soll im Juni folgen.

Nebenwirkungen hatte ich keine. Und das Tumorrisiko gehe ich ein, da es ja wie gesagt sonst keine Alternative gibt. Man kann ja auch als gesunder Mensch an Krebs erkranken.

Auf eine Wirkung warte ich allerdings noch.

LG Uschi

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hi,

ich stehe auch vor der Wahl zwischen Ocrevus und Tysabri und kann mich absolut nicht entscheiden, da mein Titer bei 3.4 liegt. Die Neuros allerdings argumentieren, dass die Wahrscheinlichkeit einer PML in den ersten 24 Monaten gleich 0 sei. Bin total durch den Wind jetzt so eine Entscheidung treffen zu müssen. :/

lg

juri

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um ‎13‎.‎11‎.‎2017 um 16:39, Lena81 hat geschrieben:

Ich hatte mich jetzt an die Nebenwirkungen von Rituximab gehalten. Dort gab es ja auch Fälle von PML. Daher denke ich das diese sicher bei Ocrevus auch möglich sind. Die Frage ist nur wie häufig? 

 

Unter dem Motto "Versuch macht klug" werden wir in ein paar Jahren sehen, wie das mit den Wirkungen und Nebenwirkungen ist. Schon jetzt aber ist klar, dass Ocrevus dem Hersteller gut das Fünffache des Vorgängers einbringen wird. Wenigstens einer hat also was davon und wen das Thema 'MS-Thearapie und Kosten' interessiert, findet hier noch ein paar Infos: https://patientensicht.ch/artikel/multiple-sklerose-medikamentenuebersicht-preisen

Gruß und ein sonniges Wochenende!

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Lieber Markus,

Ocrevus ist das einzige und erste Mittel das für die PPMS zugelassen ist. Es ist nicht gleichzusetzen mit Rituximab, welches nur für die schubförmige MS zugelassen ist. Natürlich sind die  beiden Medikamente nicht zu vergleichen.  Auch für den Wirkstoff Ocrelizumab  wurden aufwendige Studien betrieben und Deutschland mit seinen strengen Richtlinien bildete das Schlusslich bei der Zulassung. Wir wissen alle daß MS Medikament unverschämt teuer sind.Ab er ich bin froh daß dieses bisher einzige Medikament, welches die PPPS  etwas verlangsamen kann gibt. Ich bin sicher, daß das erst der Anfang ist und weitere  Medikamente folgen werden 

Von der Sendung  KONTRASTE mit ihrer einseitigen  Berichterstattung  habe ich mich schon lange verabschiedet. 

LG Amöbe

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Liebe Amöbe,
ich wünsche Dir wirklich, dass das Zeug hilft und Du von Nebenwirkungen verschont bleibst. Und wenn das so ist, dann kann Dir alles andere ja auch herzlich wurscht sein. Nur sollte man nicht so naiv sein und annehmen, dass jedes Medikament, das in unserem tollen Gesundheitssystem eine Zulassung erhält automatisch auch wirksam, gut und hilfreich ist. Ich gehöre keineswegs zu denen, die die Schulmedizin und die Pharmaindustrie rundweg verteufeln. Es ist aber schon auffällig, das bei den MS-Medikamenten eine ganze Reihe neuer Präparate in dem Moment auf den Markt kommt, in dem die Patente der eingeführten Produkte auslaufen und dass es sich dabei manchmal um Wirkstoffe handelt, die bereits seit Langem bei anderen Krankheitsbilder eingesetzt werden. Mag ja sein, dass sie auch gegen MS helfen, warum sie dann jedoch ein Vielfaches kosten, kann man zumindest kritisch hinterfragen. Als Patient sollte man sich jedenfalls immer wieder mal vergegenwärtigen, wer die Player in diesem Milliarden schweren System sind und wer es steuert. Leider sind das nicht immer wir Patienten und unsere Bedürfnisse.

Markus

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Lieber Markus 

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.  Vielen Dank  auch für Deine Wünsche. Bei dem was Du schreibst gebe ich Dir vollkommen recht,

Es bleibt nur die Hoffnung und eine Portion  Optimismus,  daß sich alles zum Guten wendet.

LG Amöbe

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