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Peter567

Cortison Stoßtherapie Kosten

21 posts in this topic

Hallo zusammen,

 

ich wollte einmal nachfragen wie es bei euch mit den Kosten für eine Stoßtherapie aussieht? Werden die von einer Privatversicherung getragen?, wie siehts mit gesetzlicher Versicherung aus?, was kostet sowas etwa pro Schubbehandlung?

PS. ich meine eine ambulate Therapie im Krankenhaus mit Infusionen. Frage nur mal nach, weil dies warscheinlich auch auf meine Freundin (bzw. uns) zukommen wird.

 

Danke und Schöne Grüße

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Hallo Peter,

solche Therapien werden,wenn ärztlich verordnet,  eigentlich immer von den Kassen übernommen.

Gruss

Markus

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Meine Freundin verträgt die normale Behandlung aber nicht und will auf eigenen Wunsch hin die Kortisontherapie weil sie diese besser verträgt. Da sagte man uns, dass wir die Kosten in diesem Fall zu tragen haben. Nur wie hoch die sind sagte noch niemand.

 

Gruß

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Hey Peter,

am einfachsten wäre es doch wenn ihr euch bei der Krankenkasse Deiner Freundin erkundigt. 

LG. Ute

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Hallo Peter,

wie Markus schon geschrieben hat, werden die kosten von der KK bezahlt, weil eigentlich

die Stoßtherapie (meines Wissens nach) nach der MC Donald die übliche Behandlung 

eines Schubes mit Kortison erfolgt. Ich kann mir nur Vorstellen, dass deine Freundin evtl.

eine 1/4 jährliche Behandlung mit Kortison möchte?!

Am einfachsten ist aber wirklich mit dem Neurologen abklären ob er/sie es verordnen würden 

und dann mit der KK abklären!

Viele Grüße

Moni

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Hallo Moni,

also meine Freundin lässt die Schübe ambulant behandeln. Je nach Intensität müssen wir zwischen 100€ und 180€ im Krankenhaus zuzahlen. Bei 2-10 Schüben im Monat kommt da schon eine gute Summe zusammen. Meiner Meinung nach sollte dies aber die Krankenkasse tragen. Da jetzt ja die Feiertage sind, bekommt man bei den Kassen leider auch niemanden der einem hilfreich seien kann.

Gruß

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Hallo Peter567,

leider ist das Ganze, wovon Du berichtest, mysteriös. Deine Freundin hat pro Monat 2-10 Schübe, will sich aber nicht nach ärztlichen Empfehlungen behandeln lassen, und nach jedem dieser „Schübe“ immer mit Kortisoninfusionen behandeln lassen?

Seid Ihr beide aber auch ein bisschen verrückt? Was sind denn das für Schübe mit 2-10 pro Monat? Mit dem vielen Kortison, das mit nur einem Schub verabreicht wird, sollte der Körper längere Zeit haben, um wieder damit belastet zu werden, aber doch nicht 2-10 mal jeden Monat. Wofür soll das viele Kortison jeden Monat denn gut sein? Es wird dafür eingesetzt, die derzeitige Nervenentzündung schneller abschwellen zulassen, und die Bluthirnschranke wieder abzudichten. Leider hilft es sonst nichts, heilt die MS nicht, und belastet den Körper enorm. Wenn sowas immer wieder gemacht wird, schadet es viel mehr, denn nutzt.

Hört auf mit Eurem Kortison und hört auf die Mediziner.

Freundliche Grüße von
Joschka

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Hallo Joschka,

zuerst war es so dass die Schübe etwa 1-2 Mal im Monat aufgetreten sind. Diese wurden dann eben mit Kortison behandelt, um sie schnell abklingen zu lassen. Nur dann traten die Schübe in immer kürzeren Abständen auf, so dass diese jetzt etwa alle 3 Tage auftreten und dementsprechend schwer verlaufen.

Genau, mit dem Kortison wird eben erreicht dass es schnell abklingt, aber mir kommt es so vor dass es damit nur schlimmer wird, obwohl sie diese Behandlung bevorzugt. Sie sagt dass sie es besser vertragen würde als die normale Behandlung, ich kann mich da leider auch nicht in ihre Lage versetzen.

 

Gruß

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Hallo Peter,

ich muss sagen, dass ich deine Beiträge auch nicht verstehe.

Was verstehst du denn unter der 'normalen Behandlung'? Es gibt verschiedene MS-Medikamente. Deine Freundin müsste  mit ihrem Neurologen besprechen, was für sie in Frage kommt. Wenn ein Medikament bei ihr starke Nebenwirkungen hat, kann sie in Absprache mit ihm etwas anderes versuchen. Man kann vorher nicht sagen, welches  Medikament beim Einzelnen wie gut wirkt und welche Nebenwirkungen es hat. Welche MS-Medikamente hat denn deine Freundin schon genommen und nicht vertragen?

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Hallo Peter567,

eben, mach Deiner Freundin klar, daß dauernd dieses viele Kortison sie eher zerstört denn hilft. Sie soll aufhören mit der Selbstbehandlung und sich auf die ärztliche Hilfe einlassen. Das ist außerdem billiger als Eure Selbstbehandlung mit je 180,- Eigenanteil je Behandlungstag.

Du schreibst ja selbst, daß es mit jedem Kortisontag immer schlimmer wird. Außerdem kenne ich keine Schübe, die alle paar Tage sind und schon Monate so sind.

Hört auf und hört auf die Ärzte.


Freundliche Grüße von
Joschka

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Hallo,

Ich glaube das ihr dringend auf den Arzt hören solltet!

Weil wie kommt ihr drauf das sie alle 3 Tage einen Schub hat? Das macht keinen Sinn! Ein Schub ist ja nichts was wenige Tage kommt und plötzlich wieder weg ist und per Definition muss ein neuer Schub klar abgrenzbar sein vom letzten und muss länger als 24 h anhalten.

Kann es sein das ihr verkennt wie lange es dauert bis sich ein Schub bessert? Vielleicht behandelt ihr immer den selben und nicht verschiedene?

Wieso hört deine Freundin nicht auf den Arzt?

Irgendwie seltsam bei euch.

LG

 

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Hallo,

ich denke deine Freundin sollte einmal in eine MS-Ambulanz gehen. Die Ärzte dort dringen evtl. besser

bei deiner Freundin durch. Ein Schub, der klar Abgegrenzt ist wird normal über 3-6 Tage mit Kortison 1 g 

behandelt. Die Basistherapie wäre mit momentan der Fumarsäure also Tecvidera gut in einer Behandlung.

Evtl sollte deine Freundin auch zu einem Psychologen, der am besten noch eine Neurologische Ausbildung 

hat, und mit ihm abklären, welche Probleme ihr noch zu schaffen machen.

Dies ist im großen und ganzen die Meinung hier im Forum und kann somit nicht verkehrt sein.

Ich wünsche euch noch alles gute und berichtet wie es weiter gegangen ist.

Moni

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Übrigens kann euch auch keiner sagen, welche Kosten auf euch zu kommen, weil deine Freundin sich

selbst mit dem Kortison schadet und keiner sagen kann, wie lange sie diese Behandlung übersteht.

Sorry, ich hoffe jetzt wird verständlich, was sich deine Freundin antut!

Alles gute trotzdem

Moni

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Hallo Moni,

genau! so ist es. Die beiden Irren ruinieren sich, wenn sie nicht sofort damit aufhören.

Freundliche Grüße von

Joschka

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Ich verstehe auch nicht, warum deine Freundin im Krankenhaus so oft Kortison bekommt, ohne dass es medizinisch angezeigt ist. Oder geht sie jedes Mal woanders hin?

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Hallo,

ich verstehe auch die KK warum die nicht bezahlen wollen Joschka!

Eine KK wird nicht zahlen, wenn sich jemand selbst zerstört oder!

AL Moni

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Hallo,

also ich rate euch dringend einen richtigen auf MS spezialisierten Neurologen aufzusuchen, weil alles, was du schreibst, ergibt keinen Sinn.

Als Schub definieren sich Symptome, welche länger als 24 Stunden anhalten und ind er Regel sogar im MRT sichtbar sind (Ausnahmen bestätigen die Regel). Dieser wir mit einer sogenannten Stoßetherapie behandelt. Das bedeutet man bekommt intravenös 3 bis 5 Tage pro Tag 500 bis 2000mg Cortison (oft Prednisolon). Diese Menge an Cortison arbeitet im Körper mindestens 2 Wochen auf Hochtouren, so dass die einschlägigen Ärzte nicht dazu raten, die Stoßtherapie in kleineren Abständen als 2 Wochen durchzuführen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass das Corti bei mir sogar noch 2 Monate Erfolge zeigt (zwar gering, aber erkennbar). Es scheint mir mehr als unwahrscheinlich, dass deine Freundin 2-10 tatsächliche Schübe im Monat hat. Vermutlich handelt es sich hierbei um aufflackernde Symptome und das ist bei der Menge an Corti, die deine Freundin bekommen haben müsste, garnicht unlogisch.

Sucht euch lieber einen guten Arzt, denkt auch über eine sogenannte Basistherapie nach, die man vorbeugend zusätzlich zu Cortison nehmen kann und sollte, wenn die MS sehr aktiv ist. Und bitte bitte bitte hört auf deine Freundin mit Cortison zu zu bomben. Auch wenn deine Freundin es gut verträgt, ist es Gift für den Körper und zerstört auch ziemlich viel, es macht die Bakterienkulturen kaputt, führt dadurch zu Zahnproblemen, es schwächt die Knochen und und und. Und bevor nicht alle möglichen Basistherapien ausgeschöpft sind, geht bitte nicht zu einer regelmäßigen Cortisonbehandlung (in Tablettenform oder in 1/4 jährlichen Behandlungen über).

Und da spielt das Geld keine Rolle, denke ich.

 

Zu deiner Frage mit der KK. Bei gesetzlichen Krankenkassen muss man eine reguläre Zuzahlung leisten. Das sind im Krankenhaus bei stationärem Aufenthalt 10 €, wenn ich mich recht erinner, pro Tag und bei ambulanter Medizingabe die üblichen 10 € pro Medi. Wenn man als MSler chronisch krank ist, muss man diese Zuzahlungen nur bis zu 1 % des Einkommens zahlen, danach lässt man sich zuzahlungsbefreien.

Bei den privaten Krankenversicherungen kommt es auf deinen Tarif an. Da kann alles möglich sein und ein Lesen der Bedingungen bleibt nicht aus.

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Hallo zusammen,

 

ich wollte euch nur eine Rückmeldung geben, weil bei vielen diese Frage villeicht komisch aufgefasst wurde...

Der Hintergrund ist folgender...vor ein paar Monaten habe ich erfahren, dass meine (Ex)Freundin ihre MS Erkrankung nur erfunden hat, um sich monatlich tausende Euro für angebliche Behandlungen zu erschleichen.

Ich hatte zwar die Vermutung dass da etwas nicht stimmt, aber man will ja keinen vorschnell Verurteilen...deswegen musste ich auch meine Fragen etwas komisch formulieren...man weiss ja nie wer mitliest...

Das Problem ist einfach, dass es fast unmöglich ist, über die Behandlung einer Krankheit Informationen zu bekommen (auch wenn sie nicht personenbezogen sind). Alles in allem hat ein Privatdetektiv da aber gute Arbeit geleistet und mich vor noch mehr Verlusten bewahrt...euch allen noch alles Gute...

 

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Hallo Peter,

danke das du uns nicht in Unklarheit gelassen hast. Kortison so oft und in solchen Dosen sind eher

Krankheitsfördernd als hilfreich. Es ist MIEß von deiner Ex, das sie sich ein Spaß mit so einer Erkrankung

wie der unseren macht. Ich wünsche niemand etwas schlechtes aber in diesem Fall würde ich gerne für

4 Wochen mit ihr tauschen - ich nehme die Krankheit auch wieder zurück aber damit macht man kein

Spaß. Ich denke, sie dürfte keinem vom Forum begegnen!

Du hast hoffentlich nicht zu Arg zahlen müssen und alles gute für dich. (Sei froh!!!!)

Alles liebe

Moni

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Auch diese Erklärung macht überhaupt keinen Sinn, aber spielt auch eigentlich keine Rolle!

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Hallo zusammen! Ich wollte euch noch eine weitere Rückmeldung geben - villeicht interessiert es ja den ein oder anderen.

Das Verfahren gegen meine Ex wurde nach §153 Abs. 1 eingestellt mit dem Hinweis auf mangelndes öffentliches Interesse - für mich als Opfer unfassbar, da bei einem gewerblichen Betrug 6 Monate-10 Jahre Strafe vorgesehen ist.

Die Frau hat mir einen Schaden von etwa 35.000€ angerichtet und hat bisher etwa 11.000€ zurück gezahlt. Als sie von der Einstellung erfahren hat, zahlte Sie nichtmehr. Weiterhin arbeitet Sie in einem Pflegeheim für MS-Patienten.

Sofern jemand bereit ist, bei der Staatsanwaltschaft seine öffentliches Interesse an der Wiederaufnahme des Verfahrens zu bekunden, lasse ich dem jenigen gerne alle nötigen Unterlagen zukommen. (Natürlich mit geschwärzten privaten Daten). Es benötigt nur ein formloses Schreiben von euch, wo ihr euer Interesse an dem Verfahren darstellt und die Einstellung für nicht richtig haltet. Keiner wird irgendwo vorgeladen oder muss sich um etwas kümmern.

 

Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass so ein Verfahren eingestellt wird, obwohl die jenige geständig war und der Sachverhalt unumstritten ist. Ich befinde mich momentan in psychologischer Behandlung welche mein Arbeitgeber bezahlt, da ich meinen Job nichtmehr ausführen kann und da ich im öffentlichen Dienst arbeite, zahlt das leider die Öffentlichkeit.

Ich hoffe dass sich der ein oder andere findet, der mir weiterhelfen möchte. Es geht mir nicht um Rache, aber sowas ist psychisch nicht zu verkraften und zeichnet einen sein Leben lang, sofern derjenige straffrei davon kommt.

Schöne Grüße und alles Gute euch

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