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Klaraursula

ich glaub jetzt ist es soweit aus mit arbeiten....

15 posts in this topic

Hallo zusammen,

war ja schon megalange nicht mehr hier - aber es dümpelte alles so vor sich her. Schub hatte ich wohl keinen mehr somit gehe ich davon dass ich wohl die schleichende Form habe, denn so fühlt es sich auch an. Irgendwie wird alles schlechter - das gehen, das  Wohlbefinden im allgemeinen und ja die Müdigkeit ich bin sowas von fertig wenn ich vom Büro komme - arbeite ja schon länger Teilzeit täglich vier Stunden am Vormittag,  auch ja wegen der Kinder, die sind jetzt erwachsen wohnen aber noch zu Hause da noch in Ausbildung. 

Da ich Ü 50 bin -denke ich immer mehr daran Erwerbsunfähigkeit zu beantragen. Es ist alles so megaanstrengend und irgendwie komm ich in der schnellen BüroWelt nicht mehr so mit. Hab mich halt die letzten Monate so durchgequält irgendwie ging es schon aber letztendlich geh ich arbeiten und wenn ich mittags zu hause bin geht erst mal gar nix nur noch Sofa und irgendwann am Abend raff ich mich dann auf und mach das nötigste im Haushalt und Kochen. Den Rest mach Famioie Und meistens bin ich um spätestens 21.00 Uhr im Bett und schlafe bis morgens nachdem ich mindestens 3-4 mal in der Raus bin wegen Blase.

Über 35 Jahre hab ich gearbeitet und einbezahlt (fast 40 sogar) und REHA hab ich beantragt und ist auch genehmigt. Allerdings war ich nie so oft krankgeschrieben.... SB 50 % hab ich unbefristet.

ich bin wirklich nicht der jammertyp aber irgendwie es geht einfach nimmer so ...

Vielleicht hat ja der oder die eine oder andere einen Rat.

 

LG
Klaraursula

 

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Hallo Klaraursula,

schön das du wieder hier bist aber nicht schön, wie es dir geht!

Ich denke für dich wäre evtl. eine Empfehlung einmal in eine MS-Klinik

zu gehen. Am besten denke ich wäre eine Einweisung (nachdem du Telefonisch nach Platz erkundigt)

und dort mal überhaupt einmal richtig eine Einstellung zu Überprüfen. dort kannst du auch testen

lassen, in wie weit du noch Arbeitsfähig bist und die evtl. Rente und Verschlechterung des Schwerbehinderta.

von dort beantragen, da dies gewiss schneller und besser geht.

Für deine Müdigkeit (wird evtl. auch von Klinik gemacht) würde ich einmal Vitamin D3 ausprobieren.

Es gibt auch das Coimbraprotokoll, bei dem bei MS Hochdosiert Vitamin D3 (ca. 100000iE) genommen wird. 

Ich nehme jetzt 3000 iE. und mir geht es von der Müdigkeit her besser. Am besten auch HA oder Neuro abklären, 

weil Blutwerte  besonders Magnesium und Kalium einbezogen werden müssen.

Ich habe seit über 15 Jahren einen Stammtisch.

Alles gute für dich

Moni

 

 

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Hallo Klaraursula,

Ich habe gerade deinen Text gelesen.  Und kann gut mitfühlen da es mir im Moment genauso geht. Letzten Herbst hatte ich wieder einen Schub

Der mir ganz schön zu schaffen machte, seitdem bin ich nicht mehr so belastbar. Auch ich gehe jetzt nur noch 20 Stunden zur Arbeit.

Bin im Verkauf Einzelhandel Textil mit Schiverleih im Winter. Stress, Lärm, viele Menschen hektik pur jeder will auf die Piste.

Nachmittags bin ich groggy, meine Familie hilft im Haushalt mit.  Haben im Herbst einen Antrag gestellt für die Invaliditätspension:

Abgelehnt, zu selten Krankenstand usw... das gleiche wie bei dir. Und ich könnte zur Zeit den halben Tag schlafen. 😥😴 aber ich gebe nicht auf

Und werde es nochmals versuchen.

Mir liegt das jammern auch nicht und oft werde ich angesprochen"schaust gut aus" das mag schon sein aber ich fühle mich nicht so.

Bin bald 52 und arbeite seit meinem 16ten Lebensjahr. Zwei Erwachsene Töchter. Ich hoffe das es doch irgendwann genehmigt wird.

Wünsche dir ein schönes Wochenende

LG aus Tirol 😊🐇⛷

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Hallo panda50 - oh ja wie identisch....  ich arbeite auch schon ab 16 - ich werd es jetzt einfach versuchen wenn ich im Mai in Reha gehe.

Und ja nicht aufgeben.

 

Aber ganz ehrlich dieses ganze Kontrstukt um Rente, Flecirente, EU-Rente etc. überfordert mich.  Ist das in Ö auch so kompliziert....

Vitamin D3 nehm ich schon.

 

LG
Klaraursula

 

 

 

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um 12.1.2018 um 14:53, Klaraursula hat geschrieben:

Hallo zusammen,

war ja schon megalange nicht mehr hier - aber es dümpelte alles so vor sich her. Schub hatte ich wohl keinen mehr somit gehe ich davon dass ich wohl die schleichende Form habe, denn so fühlt es sich auch an. Irgendwie wird alles schlechter - das gehen, das  Wohlbefinden im allgemeinen und ja die Müdigkeit ich bin sowas von fertig wenn ich vom Büro komme - arbeite ja schon länger Teilzeit täglich vier Stunden am Vormittag,  auch ja wegen der Kinder, die sind jetzt erwachsen wohnen aber noch zu Hause da noch in Ausbildung. 

Da ich Ü 50 bin -denke ich immer mehr daran Erwerbsunfähigkeit zu beantragen. Es ist alles so megaanstrengend und irgendwie komm ich in der schnellen BüroWelt nicht mehr so mit. Hab mich halt die letzten Monate so durchgequält irgendwie ging es schon aber letztendlich geh ich arbeiten und wenn ich mittags zu hause bin geht erst mal gar nix nur noch Sofa und irgendwann am Abend raff ich mich dann auf und mach das nötigste im Haushalt und Kochen. Den Rest mach Famioie Und meistens bin ich um spätestens 21.00 Uhr im Bett und schlafe bis morgens nachdem ich mindestens 3-4 mal in der Raus bin wegen Blase.

Über 35 Jahre hab ich gearbeitet und einbezahlt (fast 40 sogar) und REHA hab ich beantragt und ist auch genehmigt. Allerdings war ich nie so oft krankgeschrieben.... SB 50 % hab ich unbefristet.

ich bin wirklich nicht der jammertyp aber irgendwie es geht einfach nimmer so ...

Vielleicht hat ja der oder die eine oder andere einen Rat.

 

LG
Klaraursula

 

Hallo Klaraursula,

 

Respekt!

Klasse, was du geschafft hast. Ich denke, du hast es dir zu 100% verdient, dich mal auszuruhen. Vielleicht hast du ein Hobby, dem du mehr Zeit widmen kannst. Wichtig ist, dass du im Leben nicht stehen bleibst.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, Arbeiten, mich beschäftigen, tut meinem Verlauf gut. Egal wofür du dich entscheidest, ich finde du hast sehr viel Erreicht. Und wie jammern klingt dein Beitrag nicht im geringsten.

Ich wünsche dir alles gute.

Schöne Grüße

Flos

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Also ich stand Ende letzten Jahres an der gleichen Stelle, nur mit dem Unterschied das ich gerade einmal 36 Jahre alt war,  meine Diagnose gerade erst zwei Jahre alt war und ich durch meine  Studium noch nicht so lange im Arbeitsleben stand, aber mein dritter Schub 3 Monate nach der Diagnose hat mir mein Arbeitsalltag schon sehr erschwert und ich habe mich fast zwei Jahre wirklich enorm gequält um meinen Arbeitsag zu überstehen. Ich habe mir dann aber eingestehen  müssen das es so definitiv nicht mehr weitergeht und mir Gedanken zu meiner Zukunft gemacht. Als Selbstständige ist das auch etwas beschwerliche an eine Umschulung zu kommen, zumal mir auch nicht klar war in welche Richtung es gehen sollte,  laut meinem Doc habe ich einen sehr aktiven Verlauf und ein Schub nach dem anderen , daher war mir nicht klar welcher Beruf auf längerer Sicht sinnvoll wäre. Ich hatte mich dann dazu entschlossen in Reha zu gehen, zum einen das mal alles für eine eventuelle Umschulung begutachtet wird, zum anderen aber auch um einfach mal zu wisse  wo ich stehe. Ich hatte schon das Gefühl das ich häufig unkonzentriert oder auch vergesslich bin und mich ständig übermüdet fühlte und das wurde in der Reha genauer beleuchtet um auch zu schauen ob eine Umschulung Sinn mache  würde. Das Ergebnis war  für mich sehr frustrierend,  denn ich bin jung und will arbeiten und nicht dem Staat auf der Tasche liegen, auch habe ich ja nur wenige Jahre eingezahlt und wie soll man damit alt werden, aber das Ergebnis war eindeutig und im Grunde auch absehbar, aber ich wollte es einfach nicht wahrhaben ...mir wurde von einer Umschulung deutlich abgeraten und die Teil EU empfohlen.

Jetzt, 5 Monate nach der Reha kam der Bescheid , meine Teil EU ist unbefristet durch und mittlerweile sehe ich das auch positiv , ich wollte es lange nicht wahrhaben und habe mich lieber gequält , vielleicht auch um die MS zu verdrängen oder einfach zu zeigen das ich mich davon nicht unterkriegen lasse, aber man darf auch die Augen nicht vor der Realität verschließen und muss sich eingestehen das es halt nicht mehr so geht wie es jahrelang zuvor ging.

Ich würde jedem der an diesem Punkt steht empfehlen in Reha zu gehen, zum einen werden dort viele Faktoren abgeklopft und geprüft (wie belastbar ist man, besteht eine Fatigue, welcher Arbeitsplatz wäre noch gut machbar ) und die Sozialberatung ist einem in vielem behilflich bei Anträgen oder auch einfach nur um Fragen zu klären. 

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Hallo Ihr Lieben!

 

Bei mir ist es auch so, dass ich jetzt (mit Anfang 40) nicht mehr arbeiten darf, der Amtsarzt hat mich im letzten Jahr vorübergehend berentet. Ich war total geschockt, weil ich zu dem Zeitpunkt unbedingt noch arbeiten wollte. Ich hatte gerade meinen dritten psychosomatischen Klinikaufenthalt hinter mir (2 x 12 Wochen stationär, 1 x 6 Wochen teilstationär). Nachdem der Schock sich gelegt hat, bin ich inzwischen dankbar, ich hätte es nicht mehr geschafft. Jetzt muss ich im Juni zur Nachuntersuchung und habe jetzt Angst, dass der Amtsarzt sagt, ich sei wieder fit, was nicht der Fall ist. Es sind auch eher leicht paranoide Gedankengänge, da alle meine Ärzte mich niemals arbeiten schicken würden, aber trotzdem bleibt die Unsicherheit.

 

Obwohl ich weiß, dass es anders nicht geht und ich nicht mehr die Kraft habe, zu arbeiten, ist meine Psyche seither trotzdem auf Talfahrt. Gefühlt ist „alles vorbei“, und das mit Anfang 40. Die Karriere, die ich mir aufgebaut hatte, einfach weg. Das tut noch immer weh. Und ich habe mich an mein „Rentnerleben“ auch noch immer nicht gewöhnt, ich komme gar nicht mehr klar. Die Tagesstruktur hat sich komplett aufgelöst, ich habe nicht die Kraft, dagegen anzukämpfen. Gefühlt bin ich jetzt schon endlos lange in Therapie, hatte 4 Klinikaufenthalte, nichts hilft. Bei mir sind die schweren Depressionen mit eines des Hauptsymptome meiner MS, zumindest hatte ich, seit ich nicht mehr arbeite, zum ersten Mal ein MRT ohne neue Herde gehabt, der Stress durch die Arbeit schien also doch enorm gewesen zu sein.

 

Ich weiß, der Weg zum Glück liegt in mir, ich muss „nur“ meine Einstellung verändern, aber das kriege ich nicht wirklich hin.

 

Euch allen ganz viel Kraft und, wie es so schön heißt“, radikale Akzeptanz, falls es nicht mehr geht!

 

Alles Liebe

Silver

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Mensch, du machst einiges durch. Den Vorschlag mit der Klinik finde ich gut, auch eine Kur könnte doch eine Möglichkeit sein, oder? 

 

Und wenn es wirklich nicht mehr geht, da möchte ich mich Silverleaf anschließen: radikale Akzeptanz. Arbeit ist wirklich nicht alles im Leben! 

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Hallöchen, tja das ist so eine Sache. Mir geht es ähnlich, mein letzter Schub war im letzten Herbst. So 100% habe ich mich davon noch nicht erholt.

Ich arbeite jetzt nur noch halbe Tage und das schaff ich schon kaum noch.

Habe jetzt einen Antrag zur Berufsunfähigkeit gestellt. Bei zwei Gutachter bin ich bereits gewesen, zwei stehen noch aus. 

Allerdings bin ich nicht sehr zuversichtlich, auch ich habe bedenken und Ängste wie es weitergeht. Werde immer so schnell müde

Gleichgewichtsstörungen, Schmerzen in den Beinen...usw. Sorry will hier nicht rumjammern aber es tut gut wenn man sich unter seinesgleichen

Austauschen kann. Wünsche allen alles Gute.

Liebe Grüße aus Tirol 🌞🐝🌸

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Hallo ihr lieben,

es ist schwer, einen neuen Weg einzuschlagen, aber die MS zwingt manche schon recht früh dazu.

Bei mir war die Diagnose im Feb. 1999 und im Nov. 1999 musste ich schon in Rente gehen. Da steht

man am Anfang und dann kommt schon das aus! Ihr habt zum großteil die Rente schon beantragt,

aber wenige Fehlzeiten! Hier gibt es noch eine Möglichkeit, in eine Reha zu gehen und eure

Arbeitsfähigkeit feststellen zu lassen. (nicht in  jeder Klinik soweit ich weiß!) Dies ist jedoch einfacher 

und besser zumal auch stressfreier als mit dem Mdk. Hier wird die Arbeitsfähigkeit auch nicht am

sogenannten grünen Tisch entschieden. Sprecht man mit eurem Neurologen.

Falls es noch Probleme in einer sonstigen Richtung gibt, geht evtl. in eine Selbsthilfegruppe (meine in

Rhl-Pf. besteht seit 2002) oder fragt bei den Sozialpädagogen in einer Klinik oder besser der dmsg nach.

Ich denke, das ist ein einfacherer Weg.

Allen viel Erfolg und ich drück euch die Daumen

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Hallo nwmoni,

Ja ich warte schon einige Zeit auf den Arztbrief von der Klinik in Innsbruck.

War vor 3Wochen dort zu meiner Halbjährlichen Kontrolle. Urologie und Neurologie. Mein Mann fährt mich immer, da ich nicht mehr gerne

Auf der Autobahn unterwegs bin. Tags zuvor bin ich die Treppe heruntergestürzt da plötzlich mein rechtes Bein, nicht das erste Mal, ausgelassen hat.

Weitere Strecken gehe ich auch nur noch mit Stöcke da ich mich sicherer damit fühle. Die fiel auch meiner Ärztin auf, da ich bis dahin noch ohne zurecht kam.

Wir berichteten auch  alles was sich in dem

halben Jahr ,sagen wir mal, nicht verbessert hat 😐. 

Meine Augen, Gleichgewicht, Beine... so und komischerweise habe ich bis heute noch keinen Arztbrief bekommen obwohl die Ärztin mir schon einen Rehaatrag ausgestellt hat und ich eben diesen besagten Arztbrief mitschicken soll.

Montags und Donnerstags ist die MS Ambulanz besetzt werde es morgen früh gleich wieder probieren.

Na dann .....wünsche noch einen schönen Abend.

LG aus Tirol 🐝🌸

 

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Hallo du Tiroler Mädl,

es wäre sicherlich gut, wenn du den Arztbrief hättest. Soweit mir bekannt ist, kannst du auch einen Termin

zumindest in Deutschland angeben, in dieser Zeit muss der Arztbrief bei dir sein. Eine weitere Möglichkeit ist,

den Antrag selbst ausfüllen und jeden Punkt, in dem Defizite sind genau ausführen. (Ruhig zusätzliche Blätter

nehmen, durchnummerieren und hinzu fügen). Bei uns gibt es den VDK und meiner Meinung nach - die bessere

Wahl-auch die DMSG. Die Sozialpädagogen sind sehr engagiert.

Du könntest aber auch in eine Akutklinik gehen (z.B. die haben manchmal eine Komplexbehandlung die fast einer 

Kur entspricht) Von dort ist der Ausweis und Hilfsmittel leichter zu erhalten. 

Wenn noch fragen sind nur zu aber auch an mich direkt möglich!

Dir nur das allerbeste

nwmoni

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Hallo nwmoni,

Also heute ist es mir geglückt, und zwar habe ich mit meiner lieben MS Schwester telefoniert. Eifrig und bemüht, wie sie immer ist, 

hat sie sich sofort befragt was da los ist. Der Arztbrief ist schon lange geschrieben, jedoch vom Chefarzt noch nicht unterzeichnet.......🤔

Aber die macht dem sicherlich Beine. Dann schaun wir mal wie es weitergeht. In dieser Rehaanstalt bin ich schon einmal gewesen hat mir sehr 

gut getan allerdings war ich da noch fitter. Heute hab ich wiedereinmal Nervenschmerzen an der Wirbelsäule, in der letzten Woche bekam ich Vitamin B Infusionen

dann habe ich wieder Tage in denen ich mich wieder ganz gut fühle. Jedoch dauert das nie so lange an...... habe auch schon Tabletten verschrieben bekommen die eigentlich bei Parkinson verschrieben werden. Irgendwie getraue ich mich sie nicht zu nehmen.,da ich mich nicht zu früh an solche Helferchen gewöhnen

möchte. Jetzt hab ich wieder genug gejammert. Wünsche allen einen schönen Abend.

LG aus Tirol 😊🐝🌸

 

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 Hallo Ihr Lieben,

Mir geht es genauso wie euch.

ihr macht das alles sehr toll. Aber erst mal zu mir, ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder die fünf und zehn Jahre alt sind. Bin verheiratet. Und arbeite als Arzthelferin 25 Jahren beim gleichen Arzt.

 Ich arbeite einen ganzen Tag und einen Vormittag. Das reicht mir auch. Eigentlich gehe ich nur in die Arbeit damit ich auch krankenversichert bin, da Mein Mann privat versichert ist, Und mich ja keine Privat Versicherung aufnehmen.

 

Im Moment geht es mir nicht gut,

Habe Schmerzen an den Füßen die bekannten Restless legs Syndrom. 

 Habe vom Versorgungsamt 40 %. Aufgrund der MS und eines Hals Wirbelsäulenbandscheibenvorfall.

Bei mir ist das so .... 

Ich merke die alles was ich lese einfach nicht in meinem Kopf bleiben will, ich will nichts mehr merken kann, einfach alles zu viel wird. Habe einen akut progredienten Verlauf. Mit mehreren Schüben. Der letzte war circa vor 4 Monaten.  Nehme aubagio... 

Werde schnell Müde, habe keinen Antrieb, alles bleibt liegen. So kenne ich mich eigentlich gar nicht, da ich ein sehr lustiger und fröhlicher Mensch bin. Mein Mann steht auch nicht zu 100 % auf meine Seite, ich glaube er ist damit auch überfordert. Es ist halt doof, wenn man keinen 100-prozentigen Rückhalt hat. 

 Bin auch am überlegen ob ich auf Reha gehe, dann eine   Teil -Rente beantrage. 

Wie geht man da eigentlich vor, ist so etwas schwer?

aber mit 42 ?? Fühle mich nicht so „alt“ 

 

 Ganz ganz liebe Grüße und haltet alle die Ohren steif 

Bea 

 

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ich "jammere" jetzt mal mit: bin 58, habe knapp 45 jahre an einzahlungs und berücksichtigungszeiten, sba mit gdb 50 unbefristet, teilrente bis Altersrente... und ich sitze eigentlich nur noch sinnlos im Büro rum. zu war richtigem bin ich nicht zu gebrauchen, wenn man nmir was sagt, hab ich es in der nächsten Minute vergessen und bei Tätigkeiten, die ich jahrzehntelang gemacht habe (bin seit 27 jahren im gleichen Job), muss ich jetzt ewig überlegen, was zu tun ist.

habe einmal (und bei dem einen mal wird es auch bleiben!) gesagt, dass mich gewisse Tätigkeiten komplett überfordern. meine Chefin hat nur die augen verdreht. das tu ich mit nicht mehr an.

bea, teilrente kannst du so nicht beantragen, die drv entscheidet nach Aktenlage, zu welcher rente es wird. lediglich für leute mit teilrente gibt es einen vereinfachten antrag auf Vollrente. da bin ich im Moment am überlegen, ob ich das mache.

aber: ich möchte schon noch was tun, und eigentlich wüeden für meinen bisherigen Job ja auch 10 std. die Woche reichen. den Arbeitgeber käme das auch günstiger, aber er ist halt nicht verpflichtet. und auf neues einzustellen, das klappt nicht mehr

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