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SaHi

Extavia Basistherapie, Angst vor Nebenwirkungen

3 posts in this topic

Hallo.. Ich habe meine Diagnose nun gesichert seit ein paar Wochen und habe heute das erste Rezept für Extavia bekommen. 

Ich habe keine Bedenken was das Spritzen angeht, nur hab ich mega schiss vor den möglichen Nebenwirkungen. Alle zwei Tage ne Grippe?! 🤔 und wie soll ich da arbeiten und leben? Ich möchte nicht auch noch alle Tage ibu dazu schlucken. Ich hab leider auch schon häufiger was von Depressionen als Nebenwirkungen gehört. Der eine Arzt in der Uniklinik meinte allerdings, dass dies nur kommt bei vorbelasteten Patienten. Ich hatte und habe keine Depressionen, nur die bekannten weiblichen Stimmungsschwankungen. Mehr möchte ich meiner Umwelt und vor allem meinem Partner und mir aber auch nicht zutrauen.. Wie denkt ihr darüber? Kann sich eine Depression bei einem eigentlich glücklichen Menschen nur durch ein Medikament entwickeln oder mach ich mir nur schon wieder zu viele Gedanken? 

Fragen über Fragen in der Hoffnung von Betroffenen ehrliche Antworten zu bekommen.. Man liest ja immer nur das schlechte im Internet. Vielleicht gibt es ja auch genau so viele positive Berichte. Ich versuch das Köpfchen oben zu halten, momentan fällt mir das allerdings recht schwer bei der ganzen Ungewissheit. 

 

Ich danke euch vielmals vorab für eure Antworten. 

Vg

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Hallo,

Ich habe 2015 betaferon genommen. Dies ist ja fast das selbe.

Nun habe ich das leider abgesetzt weil es nicht ausreichend gewirkt hat aber über die Nebenwirkungen kann ich dir was erzählen. ;)

Man spritzt ja Abends um die Grippesymptome zu verschlafen und die Ibu führt ja dazu das es abgeschwächt wird. 

Ich würde sagen das ich die ersten 3 Monate übelsten Schüttelfrost Nacht hatte und das schon ordentlich geschlaucht hat aber am nächsten Tag ging es wieder. Im Laufe der Zeit nahmen die Nebenwirkungen ab und es würde erträglicher.

Ein echtes Problem waren die riesigen Flecken um die Einstichstellen.  Die würden bei mir immer richtig dick und schmerzhaft und dann entstand ein ca 5 blauer Fleck der locker 6 Monate sichtbar war. So wurde es immer schwerer freie Stellen zu finden in die ich noch stechen konnte.

Im Rückblick, und weil ich jetzt schon Medikamente aus der Eskalationstherapie genommen habe, empfinde ich die Nebenwirkungen als leicht und erträglich. Ist halt nichts tödliches bei. ;) 

Du könntest dir auch Avonex oder Plegridy ansehen. Die werden seltener gespritzt. 

LG 

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Hallo SaHi,

Erst einmal herzlich Willkommen  hier im Forum.

Es ist so, das wir alle Menschen sind und jeder anders reagiert. Ich leite seit über 15 Jahren einen Stammtisch "MopS"

So extrem wie es vorher beschrieben wurde, ist es garantiert nicht immer. Natürlich sollte man die Stelle am besten vorher

Kühlen. Danach ist es gut mit Ibu vorsichtshalber abzusichern. Als ich z.B. mit Avonex (Samstagstags abends) vor

fast 2oJahren mit Avonex anfing, hatte ich eine Nacht mit Problemen und Schüttelfrost, danach war es okay.

Wichtig ist die Frage was am besten wirkt. Nach meinem Wissensstand ist zur Zeit Fumarsäure etwas, mit dem

ich anfangen würde. Dies hat momentan die beste Schubreduktion. Nachdem ich momentan recht wenig 

Chancen auf eine Therapie habe, werde ich im Frühjahr mit Hochdosiertem Vitamin D 3 beginnen. Diese Therapie-Art

kommt aus Brasilien und es gibt im Netz schon viele Berichte zur Therapie nach dem Coimbraprotokol.

Wenn du noch fragen hast nur zu ansonsten viele Grüße

Moni

 

 

 

 

 

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