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Joschka

Sozialverband, Zweck und Sinn

13 posts in this topic

Hallo Miteinander,

Broschüren und extra Bücher zum Sozialverband studieren um vom Zweck und Sinn überzeugt zu sein, habe ich keine Lust.
Bevor der VdK aussortiert und rausgeschmissen wird, schreibt doch hier, warum ihr vom Sozialverband überzeugt und treu bleibt.
Geht ihr auch zum jährlichen Treff mit Kuchen und Kaffee? Seid ihr dort gar ein ehrenamtlicher Mitarbeiter?

Was haltet ihr von solchen Treffeinladungen?:

------Seniorentreff 
Hier gibt es die Möglichkeit einer Rechtsberatung.
Diese wird erteilt durch den Berater des VdK-Kreisverbands 

Kurzfristige Terminänderungen werden in der Tageszeitung bekannt gegeben.
Fällt der 2. Montag auf einen Feiertag, verschiebt sich die Rechtsberatung auf den folgenden Monat.
Der Vorstand des Ortsverbands steht am Tag der Rechtberatung für Gespräche zur Verfügung.--------

Hattet ihr von solchen Treffs schon mal einen messbaren Nutzen?

Schreibt was dazu bevor ich mich vom Verband trenne. Danke.

Freundliche Grüße von
Joschka


 

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Hallo Joscka,

mit dem 2 Montag im Monat stimmt nur zum Teil. An den Hauptbüros ist immer Beratung, ausser in den anderen Orten die zum Hauptbüro gehören. Es kommt immer darauf an, was Du vom VDK erwartest. MIr haben sie prima geholfen, bei meinen Antrag für Erwerbsminderungsrente. Auch beim SBA.

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Hallo Longracer,

danke für Deinen Bericht. Die Beratung zu einer Erwerbminderungsrente ist, glaube ich, wichtig. Der Sozialverband VdK kann hier helfen und unterstützen und hat Sinn und Zweck. o.k

Hat damals die VdK für die Beratung extra Geld für die Unterlagen von Dir verlangt? Und denk daran, daß Kliniken und Reha's mit Sozialberatung das bestens auch können.

Freundliche Grüße von
Joschka

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Wieviele Foren beglückst du noch mit diesem Thema....

 

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Hallo Joschka, 

also zu der Frage ob der vdk extra Geld verlangt kann ich sagen, nein, der vdk arbeitet komplett kostenlos sofern man eine gewisse Zeit Mitglied ist. 

Ich selbst habe den Vdk in Anspruch genommen bei der Teilerwerbsminderungsrente und dem GdB. Das ganze läuft so das man einen Beratungstermin vereinbart , alle notwendigen Unterlagen mitbringt (in meinem Fall das Gutachten aus der Reha ) , man klärt was gemacht werden soll, unterschreibt eine Vollmacht und dann kümmern die sich darum.

In meiner Reha , eine Klinik empfohlen durch die dmsg , kümmert sich der Sozialdienst /Sozialberatung um nichts dergleichen, dort wurde immer gesagt man bekommt alle nötigen Gutachten zugeschickt,  aber um die Anträge und co.soll man sich bite selbst kümmern oder Hilfe durch RentenBeratung oder vdk suchen.

Im großen und ganzen bin ich nicht unbedingt zufrieden mit "meinem"vdk, Erreichbarkeit sehr schlecht wodurch schon Widerspruchsfristen  verstrichen sind, bei der Rentenangelegenheit hat die Rentenversicherung einfach die Vollmacht ignoriert und das ohne den Vdk durchgezogen, allerdings gab es einen Fehler in der Berechnung,  darum kümmert sich der vdk jetzt seit Monaten ohne das ich eine Info bekomme wie es aktuell aussieht, der GdB wurde auch abgelehnt, einen Widerspruch hielt eine Mitarbeiterin für aussichtslos,  als ich auf einen Widerspruch bestand unterstützte die Rechtsabteilung wiederum und meinte das ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen sollte, aber auch da bekomme ich seit Monaten keinerlei Rückmeldung wie der Sachspenden nun ist. Natürlich kann ich nur Infos bekommen wenn die Ämter sich melden, aber manchmal bin ich doch sehr verunsichert ob das nun alles seinen Gang geht,  da man in die ganzen Vorgänge /SchriftVerkehr nicht involviert ist, aber das war bei mir auch der Punkt weshalb ich in den Vdk eingetreten bin....vor drei Jahren habe ich mich selbst mit dem Versorgungsamt rum geschlagen, was viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet hat, daher meine Entscheidung für den Vdk und auch wenn ich nicht so überzeugt bin, bzw.nicht weiß ob alles so seinen Gang geht,  ich bin zumindest froh das ich mich mit alledem nicht rumärgern muss....

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Hallo Sarah1280,

Dein langer wichtiger Bericht hat mich beeindruckt.

Der VdK ist für Dich unentbehrlich gewesen. Der Rentenantrag-Dschungel war ohne Beistand nicht zubestehen. Wieso die Sozialberatung während Deiner Reha versagt hat, ist ärgerlich. 

Den DMSG Empfehlungen für Kliniken und Rehas mißtraue ich sowieso. In einem der Trierer Arbeitsgruppe Ausgabe ZIMS oder TIMS habe ich mal gelesen, dass die Zertifikate DMSG an Kliniken oder Rehas recht verdächtig verteilt werden und eher nichts wert sind. 

Vielleicht hat das auch mit der schlechten Bearbeitung des Sozialdienstes Deiner Reha mit dem GdB-/Reha-Antrag  zutun? Anderswo geht das einfacher. Einen solchen Sozialdienst benutzte ich aber nur für den GdB. Das war sehr einfach und erfolgreich.

Den VdK kenne ich nun seit vier Jahren. Er ist gut erreichbar. Auch mit Email. Aber für was ich diesen Dienst nutzen könnte, versuche ich jetzt herauszufinden. Für den nicht so wichtigen GdB brauchte ich nicht. Für die Rente auch nicht, weil ich den normalen Rentenantritt abwarten kann.

Als ich VdK bat, mich für das Recht ein Gehäuse für den Rollstuhl vor dem Haus aufstellen zudürfen,  zu unterstützen, wurde ich abgewiesen: nicht zuständig.

Aber vielleicht könnte ich die VdK mal gebrauchen, falls ich ins Pflegeheim muß? Oder wird es auch bei Verhandlungen mit dem Pflegeheim melden: nicht zuständig?

Schlußfrage. Ist Dein Rentenantrag jetzt abgeschloßen? Weisst Du jetzt wann Deine Rente beginnt, oder bist Du schon dabei?

Freundliche Grüße von
Joschka

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Hallo Joschka, 

zu deiner Frage bzgl.meiner Rente muss ich etwas ausholen,ich war im September 2017 in Reha und wurde AU entlassen und zu einer Teilerwerbsminderungsrente geraten. Im November hatte ich einen Beratungstermin,  zum einen wg. GdB , aber auch wg. Rente, da in der Reha mir mitgeteilt wurde das mein Abschlussbericht der DRV übermittelt wird und sie mich dann schriftlich kontaktieren , bzw.auffordern werden einen Antrag zu stellen und dies etwa drei bis vier Wochen nach Rehaende passieren sollte. Zum Termin mit dem vdk war noch nichts da, aber wir hatten das Thema und meine Wünsche  (nur Teil EU und auf keinen Fall volle ) besprochen und ich eine Vollmacht unterschrieben,  den Antrag muss man ja selbst bei der Rentenstelle oder nächster Verwaltung stellen und wenn ich dies getan hätte sollte ich dem vdk die Nummer mitteilen damit sie sich in das Verfahren einschalten können. Im Januar kam dann das Schreiben der DRV und die Empfehlung einen Antrag auf EU zu stellen was ich auch direkt tat. Ab da ging es erstmal sehr schnell und keine vier Wochen später war alles durch und die Teil EU bewilligt. Im Bescheid stand das mein Rehaantrag von Februar 2017 in eine  Rentenantrag umgewandelt wurde, Rentenbeginn aber erst Oktober 2017 ( Rehaende ). Mich hat das etwas verwundert , da ja Reha in Rente umgewandelt wurde und ich dachte dann wird auch ab Februar gezahlt und ausserdem hatte ich lange mit der DRV damals rum diskutiert warum ich 6 Monate auf einen Reha Platz warten muss, denn ich kann ja nicht voll arbeiten und es geht um meine finanzielle Situation,  dachte aber auch wg.der Vollmacht das der vdk das ganze wusste....nach einem Anruf kam raus das der vdk davon nichts wusste und ich habe den Bescheid und co.alles per Mail weitergeleitet, allerdings wurden meine Mails erst Wochen später zur Kenntnis genommen und so die Widerspruchsfrist abgelaufen.....nun wurde im Mai vom vdk ein Prüfverfahren oder sowas ähnliches eingeleitet, bisher habe ich aber nichts mehr gehört. ...

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Hallo Sarah1280,

Du hast mich jetzt sehr angestrengt. Danke sehr für sowas. Aber wie es Dir jetzt gut gehen soll, ist mir ein Rätsel. Wie kommst Du denn jetzt zu Deinem Lohnersatz oder Rente? Deine zeitliche Angaben habe ich unten sortiert. Aber wo ist der Lohnersatz oder Rente?

Reha Antrag.                                        02 / 2017
Rentenbeginn ab Rehaantrag.     02 / 2017
AU Rentenantrag                               02 / 2017
Reha                                                  09-10 / 2017
AU Rentenbeginn.                              10 / 2017
Prüfungsverfahren VdK.                 05 / 2018

Es stand mal gelesen, stets mit der DRV vorher zu telefonieren und über Status und Plan abzustimmen. Falls es Widersprüche mit Plan und DRV gibt, VdK einschalten und helfen lassen. Aber wenn DRV verschusselt und die VdK auch verschusselt, gibts kein Ende.
Die Tabelle oben sagt, dass Du seit 10 / 2017 Rente erhält. Ist das Teilrente? Aber Du hast erwartet, bereits mit dem Reha Antrag 02 / 2017 Rente zu erhalten. Wieso das anders funktioniert hat und Dir jetzt viel Geld fehlt, weiss ich nicht.

Außerdem weiss ich auch nicht wie mit der Teil AU und Rente ausgehen wird. Alles ist spannend bei Dir. Kann es sein, dass die DRV will, dass Du gar nicht arbeitest? Du aber möchtest noch teilarbeiten?
Und die VdK prüft seit 05 /2018, ob Du nachträglich doch noch ab 02 / 2017 teilberentet werden kannst?

Ich halte mich jetzt lieber raus, sonst wird mir schwummrig.

Freundliche Grüße von
Joschka

 

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Auch ich bin Mitglied im VdK seit 2013 als die Sache mit meiner EMR losging. Allerdings habe ich feststellen müssen, das in den Ortsverbänden nur Ahnungslose sitzen. Bis zu meinem 1. Termin dort als es mit meiner EMR losging hatte ich mich schon selbst etwas schlau gemacht. Beim 1. Termin zur Sprechstnde konnte man mir selbst bei grundlegenden Fragen keine Antwort geben sondern nur mit den Schultern zucken und mich an den Bezirksverband verweisen. Für mich sind diese Ortsverbände nur Kaffeekränzchen ohne Kompetenz.

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Hallo zusammen, da möchte ich mich auch gerne zu äussern.

Ich bin auch im vdk. Es stimmt, das die erreichbarkeit nicht so gut ist, aber ich habe jetzt mit Hilfe des vdks vor dem Sozialgericht das "ag" und damit den blauen Parkausweis bekommen. Ich wurde immer über den Stand der Dinge auf dem Laufenden gehalten. Ich bin jedenfalls froh, das ich mich mit dem Gericht nicht rumschlagen mußte, da der vdk das alles gemacht hat. Also: immer wieder gerne!

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um 7/9/2018 um 17:29, Sarah1280 hat geschrieben:

Hallo Joschka, 

also zu der Frage ob der vdk extra Geld verlangt kann ich sagen, nein, der vdk arbeitet komplett kostenlos sofern man eine gewisse Zeit Mitglied ist. 

Ich selbst habe den Vdk in Anspruch genommen bei der Teilerwerbsminderungsrente und dem GdB. Das ganze läuft so das man einen Beratungstermin vereinbart , alle notwendigen Unterlagen mitbringt (in meinem Fall das Gutachten aus der Reha ) , man klärt was gemacht werden soll, unterschreibt eine Vollmacht und dann kümmern die sich darum.

In meiner Reha , eine Klinik empfohlen durch die dmsg , kümmert sich der Sozialdienst /Sozialberatung um nichts dergleichen, dort wurde immer gesagt man bekommt alle nötigen Gutachten zugeschickt,  aber um die Anträge und co.soll man sich bite selbst kümmern oder Hilfe durch RentenBeratung oder vdk suchen.

Im großen und ganzen bin ich nicht unbedingt zufrieden mit "meinem"vdk, Erreichbarkeit sehr schlecht wodurch schon Widerspruchsfristen  verstrichen sind, bei der Rentenangelegenheit hat die Rentenversicherung einfach die Vollmacht ignoriert und das ohne den Vdk durchgezogen, allerdings gab es einen Fehler in der Berechnung,  darum kümmert sich der vdk jetzt seit Monaten ohne das ich eine Info bekomme wie es aktuell aussieht, der GdB wurde auch abgelehnt, einen Widerspruch hielt eine Mitarbeiterin für aussichtslos,  als ich auf einen Widerspruch bestand unterstützte die Rechtsabteilung wiederum und meinte das ich auf jeden Fall Widerspruch einlegen sollte, aber auch da bekomme ich seit Monaten keinerlei Rückmeldung wie der Sachspenden nun ist. Natürlich kann ich nur Infos bekommen wenn die Ämter sich melden, aber manchmal bin ich doch sehr verunsichert ob das nun alles seinen Gang geht,  da man in die ganzen Vorgänge /SchriftVerkehr nicht involviert ist, aber das war bei mir auch der Punkt weshalb ich in den Vdk eingetreten bin....vor drei Jahren habe ich mich selbst mit dem Versorgungsamt rum geschlagen, was viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet hat, daher meine Entscheidung für den Vdk und auch wenn ich nicht so überzeugt bin, bzw.nicht weiß ob alles so seinen Gang geht,  ich bin zumindest froh das ich mich mit alledem nicht rumärgern muss....

Doch, bei mir hat der VdK 2x Geld verlangt, um tätig zu werden! Einmal 25 euro, die ich aber zurückbekommen hab, weil es nicht zum Gericht ging und das Versorgungsamt eingeknickt ist.

 

Das zweite Mal waren es 15 euro, die weg sind. Man hat bei der DRV Einspruch gegen die Abgabe des Rehaantrages an die im eingelegt, obwohl da gar kein Einspruch möglich ist!

 

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Hallo Joschka,

ich grüße dich. Wie schon öfters beschrieben, leite ich schon über 15 Jahre einen Stammtisch "MopS",

der auch zu der dmsg gehört. Ich muss sagen, das ich sehr gut mit der dmsg und dem vdk zusammen arbeite.

Wir haben schon vielen betroffenen geholfen zu ihrem Recht zu kommen. Es wird vermutlich von Ort zu Ort

verschieden sein und auf die einzelnen Bearbeiter ankommen. Ich konnte bisher meine eigenen Sachen durchbringen,

war aber immer froh, den Vdk oder die dmsg im Hintergrund zu wissen.

Soweit meine Erfahrungen.

Viele Grüße

Moni

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