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LottiSpaghetti

Wieder jemand neues...

9 posts in this topic

Hallo zusammen, 

Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und im Moment in Elternzeit. Meine Diagnose eines radiologisch isolierten Syndroms wurde schon vor 3 Jahren gestellt. Herausgekommen ist es zufällig bei einem MRT, das ich wegen meines Kinderwunsches durchführen ließ. Seitdem hatte ich keinerlei Symptome, die auf eine MS schließen lassen - bis vor ein paar Wochen, wo ich nun leider doch meinen ersten Schub hatte (noch nichts großes, nur Kribbeln im linken Bein, wenn ich meinen Kopf senkte).

Zumindest mit den Kindern hat es geklappt, mittlerweile ist mein zweiter Prachtbursche seit 5 Monaten auf der Welt. Und Anfang des Jahres habe ich mit dickem Bauch nun auch geheiratet. 

Seit der Diagnose MS (Juni 2018) versuche ich, vegan zu leben (zu Hause ist das sehr leicht machbar, wenn man jedoch eingeladen wird etc. ist es schon schwieriger...). Ich habe Vielversprechendes darüber gehört. Was mich also vor allem interessiert, ist, ob jemand damit gute Erfahrungen gemacht hat, oder ob das bei manchen vielleicht gar nichts bringt. 

Ich freue mich auf interessante Diskussionen und/oder Anregungen. 

Viele Grüße 

Lotte 

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Hallo Lotte,

das kribbeln wird sicherlich noch besser werden, vielleicht nicht ganz verschwinden, dass würde ich dir wünschen!

Wie kommst du zurecht, mit 2 Kindern und der frischen Diagnose? Sicherlich schwirrt dir viel im Kopf herum...

Zu Veganer Ernährung kann ich dir nichts sagen, da ich auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Huhn/Pute, Fisch, gelegentlich Rind, einwenig Kohlenhydrate und viel Gemüse und Salate setze. Genauso stehen Eier und Milchprodukte (selbst gemachter Joghurt mit sesoinalem Obst // Nüssen // Honig // Leinsaat) auf dem Speiseplan.

Ich wünsche Dir viel Kraft!

Liebe Grüße

Biene

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Hallo!

 

Ich möchte Dir nicht in Deine Versuche  dreinreden...aber allzu eniseitige Ernährung ist meiner Meinung nach keine gute Idee, ich hätte auch nie gehört daß  dies bei MS günstig sein soll.

Versuch es einfach und achte auf die Rückmeldungen Deines Körpers...wenn es Dir gut tut, dann ist es ok....ich persönlich würde es nicht forcieren.

Alles Gute,

mfg

K. 

 

 

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Hallo   LottiSpaghetti,           

Willkommen hier im Forum. Es ist wie überall, man hört viel und ließt viel.  Es gibt MS-ler, die Erfolg mit

der Evers-Diät  haben, man muss nur dafür sorgen, das wirklich alle Mineralien vorhanden sind. 

Es gibt auch sonst noch sehr viel  andere Möglichkeiten gegen die MS an zugehen.

Momentan ist auch das Vitamin D 3 in aller Munde. Nähere Infos findest du unter dem Stichwort:

Coimbra-Protokoll und ich finde es sehr interessant, da man mit Vitamin D 3 nicht viel verkehrt machen 

kann. Wichtig ist, nicht nur hochdosiert Vitamin D 3 zu nehmen sondern auch Kalium und Magnesium über-

prüfen zu lassen sondern auch die Harnsäure. Vitamin D 3 kann man 10000mg täglich nehmen was noch in 

einem Rahmen ist.

Jetzt alles gute

Moni 

                                               

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Vielen Dank für eure Antworten!

@Biene2404: Das Kribbeln ist tatsächlich noch mal wiedergekommen, aber anders. Und nur nachts komischerweise. Nachdem ihc dachte, es wäre vollständig wieder verschwunden... Das wäre nämlich jetzt meine nächste Frage gewesen. Kann das sein, dass so ein Kribbeln gar nicht mehr verschwindet? Bzw. immer, wenn man den Kopf senkt zB. auftaucht? Das würde mich jetzt glaub ich gar nicht ganz so stören. Ich hoffe nur, dass es dabei bleibt... :/

Und mit den beiden Kindern geht es. Man hat natürlich nicht viel Zeit, mal runterzukommen, man schläft meistens schlecht (der kleine ist gerade mal 5 Monate alt). Aber andererseits denkt man durch das Gewusel im Alltag auch nicht so viel über die Krankheit nach.

Ich bin fast ein bisschen erstaunt, wie wenig ich mich selbst fertig mache wegen der nun feststehenden Diagnose. Ich glaube, es kommt mir auf jeden Fall zu gute, dass ich vor 3 Jahren bereits die Herde festgestellt wurden und ich mich schon mal mit möglichen Folgen "anfreunden" konnte. Damals (mit gerade mal 22, mitten im Studium) hat es mich schon sehr runtergezogen... Aber ich hatte meinen Freund damals schon (jetzt Vater meiner zwei KinderM), der mich immer aufbauen kann.

Mir geht es also den Umständen entsprechend sehr gut im Moment. Ich habe mit den Kindern mehr zu tun als mit der Krankheit - was ja eigentlich gar nicht schlecht ist ;)

 

Ich habe eben sehr oft schon gehört, dass eine vegane Lebensweise helfen soll. Nicht nur bei MS, sondern bei vielen Krankheiten. Sehr interessant finde ich zum Beispiel, dass es in den Teilen der Welt, wo der Großteil der Bevölkerung laktoseintolerant ist, weniger MS-Betroffene gibt.

Und @Birkenblatt: Vegane Ernährung lässt sich ja nicht gleichsetzen mit unausgewogener oder einseitiger Ernährung. Alle Vitamine und Mineralien, die man aus Fleisch und Milch bekommt, bekommt man genausogut auch aus pflanzlichen Produkten. Bis auf Vitamin B12. Das kann man dann aber auch einfach als Präparat nehmen. Auf meinen Körper versuche ich aber auf jeden Fall zu hören. ;) 

 

@nwmoni: Ja, da hast du Recht, man liest sehr viel und weiß gar nicht, wo man anfangen und aufhören, wem man glauben oder woran man zweifeln soll... Manche Artikel klingen so logisch und dann liest man wieder die der Gegenseite und die klingen genauso gut. Man hat ja als Ottonormalverbraucher keine Ahnung vom Aufbau des Nervensystems und irgendwelchen Molekülen, man kann sich eben nur auf die Aussagen anderer verlassen, was echt schwierig ist.

Dass Vitamin D neuerdings stark mit Autoimmunerkrankungen in Verbindung gesetzt wird, habe ich auch schon gehört. Ich denke allerdings, du meinst 1000mg pro Tag, 10.000 wäre dohc etwas viel ;) Ich nehme im Moment 20.000er alle zwei Wochen.

 

Euch allen eine schöne Woche!

Lotte

 

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Hallo Lottispagetti,

nein, ich meinte wirklich 10000 mg Vitamin D 3. Beim Coimbraprotokoll hat Dr. Coimbra wirklich sehr

viel erfolge mit wirklich hochdosiertem V D 3 (z.B. 100000 mg täglich sind auch möglich) aber er muss genau 

die Werte kennen die Vorliegen.

Da er in Brasilien sitzt, hat er verschiedene Ärzte schon Unterrichtet, wovon 1 Arzt Dr. Reichert in unserer

Gruppe war. Genaues findest du unter Coimbraprotokoll.deutschland.

Ich denke speziell bei der Fatique (extreme Müdigkeit) hat man Erfolge. Bei mir und einigen in meiner Gruppe

ist es jedenfalls so. Mein Stammtisch "MopS" seit über 15 Jahren.

Falls du einmal Probleme haben solltest, kannst du auch zum Jugendamt gehen. Da bekommt man auch Hilfe

für die Kinder im Haushalt.

Man muss auch sagen, bei MS gibt es nichts was es nicht gibt. Somit ist es schwer überhaupt zu sagen, was 

an Problemen bleibt, oder zurück kommt oder so.

Mit dem Thema vegan hatte ich auch schon Mitpatienten, die mit der Eversdiät Erfolg hatten zumindest für 

bestimmte Zeiten.

Das du zur Zeit kein Problem mit der Diagnose hast ist vermutlich, jetzt hast du eine Diagnose und bist auch 

für dich kein Simulant.

Es ist leider etwas länger, aber hoffentlich mit Infos für dich.

Wenn du noch in Arbeit bist, wäre es sinnvoll, vorher sich evtl. auszutauschen wenn du aufhören willst (musst)

Jetzt erst mal alles gute

Moni

 

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Hallo Lotte,

manchmal flacker ‚alte Symptome‘ wieder auf, grade bei hoher Anstrengung oder bei diesem heißen Wetter (Uhthoff Phänomen). Viele MSler reagieren auf Hitze sehr empfindlich. Vielleicht ist es ein Zusammenspiel aus beidem, was deine alten Symptome wieder auftauchen lässt (so ist es bei mir).

Du solltest auf jeden Fall deinen Neuro fragen! Manchmal reicht auch nur ein Anruf und zur Not nimm dir die Zeit und konzentriere ihn.

Ich glaube, dass was Birkenblatt meint ist, dass es schwierig ist sich mit dem Veganen zu beschäftigen und auch noch alle nötigen Vitamine zu sich zu nehmen. Du musst dich mit sovielen rumschlagen und nun auch endliche Kontrolltermine wahrnehmen, da geht einfach viel Zeit drauf.

Ich bekomme hochdosiertes Vitamin B12 gespritzt und ich esse Fleisch. Wie wäre es, wenn ich andere Diäten machen würde...?

Du hast zwei kleine Kids, die dir sicherlich auch viel abverlangen und dich viel Energie kosten. Darum achte gut auf dich und horche in dich hinein!

Auch bei dem Thema ‚Hochdosiertes Vitamin D‘ wäre ich vorsichtig und man sollte nicht einfach drauf loslegen, da zuviel Vitamin D auch Nebenwirkungen haben kann! Hier wäre auch ein Vorgespräch mit deinem Neuro ratsam.

Das dich die Diagnose nicht in ein tiefes Loch reißt ist doch fantastisch! Wundere dich nicht, sonder freu dich darüber! Du hast Aufgaben und bist eine Mutter, die nun noch mehr auf sich achten muss.

Herzliche Grüße 

Biene

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Hallo und herzlich willkommen ,

bei mir fing es mit Taubheit an den Beinen an es wurde immer schlimmer bei mir.

Das Kribbeln kenne ich leider zu gut das habe ich seit letzten Jahr konstant durch es geht leider nicht weg.

ständig wenn ich mein Kopf senke bekomme ich wie Stromschläge in den Händen und im unteren Rückenbereich hinzu kommt das ich kaum noch Gefühl in den Füßen habe, 

ich wünsche dir aufjedenfall weiterhin alles gute 

liebe Grüße 

jenny

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Hallo LottiS.!

 

Noch ein paar Wort zur Ernährung: ja und nein...viele Stoffe, die man in pflanzlicher Form zu sich nimmt, werden vom Körper in sehr geringerem Maße aufgenommen, als in der tierischen Form. Der Mensch ist nicht gut auf rein pflanzliche Ernährung  vorbereitet.

 

Die Nebenwirkungen von zu hohen Vitamin D Dosen sind noch nicht ausreichend bekannt, weil es  scheinbar harmlos ist. Die Zielspiegel im Blut werden auch laufend (nach unten!) anpasst, weil hier noch die Erfahrung fehlt. Es ist auch fraglich, ob bei sehr großen Dosen der "Überschuß" nicht einfach ausgeschieden wird.

Wenn Du Dich informierst, ist Vidamin D derzeit oft ein Allheimlittel für viele Dinge...einfach weil wir die Zusammenhänge noch nicht verstehen und solche Phänomene Zufälle sein können.

Ich würde es hier, so wie bei der Ernährung, mit reiner Vernunft und ohne Übertreibungen in eine Richtung halten...wenn jemand gute Erfahrungen damit macht...dann weiter so.

 

mfg,

K.

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