Bea-s

Wie gehts weiter ??!? Rente oder Umschulung??

4 posts in this topic

Hallo Ihr Lieben,

War schon länger nicht mehr hier... Erst mal zu mir, ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder, die fünf und zehn Jahre alt sind. Bin verheiratet. Und arbeite als Arzthelferin 27 Jahren beim gleichen Arzt.

Leider hört er auf, und ein neuer Chef ist im Haus. Nachdem wir unsere Kündigung vom alten bekommen haben, erfuhren wir jetzt, dass uns der neue Arzt alle langfristig übernimmt. Das macht mir natürlich auch große Sorgen. Er will vieles erneuern umstrukturieren und so weiter.

Fühle mich für dieses einfach nicht mehr stark und belastbar genug. Habe Angst etwas nicht zu können, zu vergessen, falsch zu machen einfach nicht so funktionieren wie es soll.

Ich arbeite einen ganzen Tag und einen Vormittag. Das reicht mir auch. Eigentlich gehe ich nur in die Arbeit damit ich auch krankenversichert bin, da Mein Mann privat versichert ist, und mich ja keine Privatversicherung aufnehmen.

 

Hallo Ihr Lieben,

Mir geht es genauso wie euch.

ihr macht das alles sehr toll. Aber erst mal zu mir, ich bin 42 Jahre alt, habe zwei Kinder die fünf und zehn Jahre alt sind. Bin verheiratet. Und arbeite als Arzthelferin 25 Jahren beim gleichen Arzt.

Ich arbeite einen ganzen Tag und einen Vormittag. Das reicht mir auch. Eigentlich gehe ich nur in die Arbeit damit ich auch krankenversichert bin, da Mein Mann privat versichert ist, Und mich ja keine Privat Versicherung aufnehmen.

Im Moment geht es mir nicht gut,

Habe Schmerzen an den Füßen die bekannten Restless legs Syndrom. Müdigkeit, konzentrieren kann ich mich kaum.

Habe vom Versorgungsamt 40 %. Aufgrund der MS und eines Hals Wirbelsäulenbandscheibenvorfall.

Bei mir ist das so...

Ich merke, dass alles was ich lese einfach nicht in meinem Kopf bleiben will, ich mir nichts mehr merken kann, einfach alles zu viel wird. Habe einen akut progredienten Verlauf. Mit mehreren Schüben. Der letzte war circa vor 4 Monaten. Nehme Aubagio...

Werde schnell Müde, habe keinen Antrieb, alles bleibt liegen. So kenne ich mich eigentlich gar nicht, da ich ein sehr lustiger und fröhlicher Mensch bin. Mein Mann steht auch nicht zu 100 % auf meine Seite, ich glaube er ist damit auch überfordert. Es ist halt doof, wenn man keinen 100-prozentigen Rückhalt hat. Man sieht mir halt nix an, mache gute Miene zum „bösen“ spiel... Innerlich bin ich kaputt und nach außen zeige ich den Clown.

Wenn ich jetzt eine Rente beantrage, heißt es wohl möglich du bist du zu faul zu arbeiten, gefühlt doch nichts. Bin auch am überlegen ob ich auf Reha gehe, dann eine Teil-Rente beantrage.

Wie geht man da eigentlich vor, ist so etwas schwer?

Aber mit 42? Fühle mich nicht so „alt“

Ganz ganz liebe Grüße und haltet alle die Ohren steif

Ben

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hallo, da keiner geantwortet hat, hier mein Senf: eine teilrente kannst du nicht beantragen, das wird dann von der drv entschieden, ob voll, teil, oder gar nicht. bei mir hat der entlassungsbericht der ersten Reha ausgereicht, um die teilrente zu bekommen. viele andere, die keine Reha machen, müssen zu Gutachtern und ich denke da immer, es ist viel schwieriger, eine Erwerbsfähigkeit in einem einstündigen Gespräch zu beurteilen, als wenn man den betreffenden - wie in einer Reha - über ein paar Wochen beobachten kann.

ich bin im Moment auch am überlegen, ob ich jetzt eine volle beantrage, ich merke immer mehr, dass es einfach nicht mehr geht. die teilrente habe ich bis Altersrente und die bleibt mir auf jeden fall, selbst wenn der vereinfachte antrag auf Vollrente abgeleht werden würde.

mach erstmal eine Reha, ist mein tip!#

 

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Auch ich würde dir zu einer Reha raten, denn zum einen ist es mit einem entsprechenden Entlassungsbericht deutlich leichter, bzw.läuft im Fall falls es wirklich auf eine Rente, egal ob voll oder halb , oder Umschulung hinaus läuft deutlich schneller und einfacherer. Zum anderen wird in der Reha auch geklärt in wie weit eine Umschulung noch zu bewältigen ist von der kognitiven Seite her, denn eine Umschulung ist laut meiner Reha Klinik letztes Jahr die teuerste Variante und da sollte dann im Vorfeld geklärt werden ob man das vom lernen u.s.w.gut hinkommt.  Ich beabsichtigte letztes Jahr eine Umschulung und war daher auch zur Reha, allerdings wurde da eine ausgeprägte Fatigue diagnostiziert und mir von einer Umschulung abgeraten, mangels Konzentrationfähigkeit, daher wurde zur Teilrente geraten und diese ging quasi Ruck zuck wie von selbst durch.

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