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Marlies66

Neu hier und Frage wg. Blasenstörungen

2 posts in this topic

Hallo,

erstmal möchte ich alle herzlich grüßen.:rolleyes:

Ich bin 66 Jahre alt, seit 2 Jahren steht meine Diagnose endgültig fest, obwohl schon vor 20 Jahren davon die Rede war, damals war ich zum MRT wg. meines chron. Drehschwindels. Es wurde Läsionen entdeckt, der Radiologie meinte, ich sollte das abklären lassen. Mein damaliger Neurologe fand das nicht für notwendig, da andere Parameter wohl dem nicht entsprachen.

Vor 2 Jahren wurde ebenfalls der Schädel tomographiert (aus einem anderen Grund), dabei traten diese Läsionen dann vermehrt auf. Gleichzeitig bestand seit einiger Zeit ein Kribbeln in der Hand, zusätzlich bekam ich einige Wochen später das Lhermit-Zeichen.  Jetzt ließ ich es dann bei einer Neurologin prüfen, es wurde eine Lumbalpunktion gemacht, die die Diagnose bestätigte.

Inzwischen habe ich keine Symptome mehr, höchstens gelegentliche Mißempfindungen wie Vibrieren der Oberschenkel. Auch das Lhermit-Zeichen ist weg.

Was ich aber schon seit 20 Jahren habe ist eine Blasenstörung und zwar inform von einer überaktiven Blase, aber auch normaler Toilettengang mit Harnunterbrechungen, das aber nur gelegentlich. Ich benutze handelsübliche Vorlagen für Blasenschwäche und komme damit auch gut hin.

Was mich jetzt hier zum Schreiben veranlasst, ist, dass sich die überaktive Blase nur in der Entspannung zu Hause oder in gewohnter Umgebung bemerkbar macht, nicht aber bei Ablenkung und Konzentration auf andere Dinge, z.B. auf Reisen. Da kann ich dann den Urin auch 2 Stunden halten, obwohl ich anfangs bemerke, das sie sich füllt und ich eigentlich eine Toilette bräuchte. Wenn ich dann gehe, ist es ein total normaler Toilettengang, ohne das vorher schon Urin abgeht.

Ich möchte gerne wissen ob es hier Betroffene gibt, die die Blasenstörung auch in dieser Art empfinden.

Für ein paar Antworten wäre ich dankbar.

Schönen Abend

Marlies

 

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Hallo ChuChu,

ich freu mich, dass du geantwortet und über deine eigenen Probleme berichtet hast.

Dann ist es offensichtlich doch bei mehreren Patienten so, dass sich die Blasenschwäche so bemerkbar macht.

Du bist ja noch sehr jung, ich hoffe für dich, dass sich die Schübe in Grenzen halten und die Läsionen vernarben.

Ich hatte schon mit 33 Jahren eine jahrelange Odyssee mit Drehschwindel und Nystagmus, keiner wusste (ich war bei etlichen Fachärzten) woher es kam und es hielt 3 Jahre an. Dann gab es eine zehnjährige Pause mit nur gelegentlich leichterem Schwindel und im Jahre 2000 ging es wieder los, aber diesmal stellte sich der Schwindel etwas anders dar, mehr mit Augenzittern und Gangunsicherheit.  Meiner Meinung nach war 1985 der Beginn der MS, damals gab es aber noch kein MRT, zumindest weiß ich nichts davon und auf dem CT sah man die Läsionen nicht.

Es würde mich freuen, wenn du berichten würdest, was der Neurologe zu deiner Blasenschwäche sagt und ob er die Symptome kennt, dass die überaktive Blase unterschiedlich reagiert.

Übrigens wurde mir von einer Betroffenen mitgeteilt, dass ich meinen Restharn bestimmen lassen sollte, weil bei mir manchmal der Urinstrahl unterbrochen wird. Allerdings hatte ich bisher auch noch keine Blasenentzündung, diese liegen 15 Jahre zurück.

Liebe Grüße

Marlies

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