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MariaG

Verdacht auf MS

11 posts in this topic

Hallo alle zusammen. 

Ich hab lange überlegt ob ich in einem forum schreiben soll aber so langsam weiß ich einfach nicht mehr weiter. 

Angefangen hat alles im Oktober mit starken Kopfschmerzen. Die sind seitdem konstant. Zusätzlich habe ich Schmerzattacken hinter dem rechten Auge. Fühlt sich an wie gehirnfrost und dauert meistens bis zu 5 min. Während dieser Attacken kann ich auf dem linken Auge nicht sehen. Aufgrund dessen bin ich zur Hausärztin. Die hat mich zum Augenarzt und MRT geschickt. Beim Augenarzt war alles ok. Vor 2 Wochen war ich dann wieder bei der Hausärztin um das MRT zu besprechen. Während der ganzen Wartezeit kamen neue Symptome dazu. Ich stolpere sehr häufig, habe kribbeln und Schmerzen in den Beinen. Oft zittern meine Hände, ich bin immer müde und manche Tage fühlen sich meine Beine an wie Beton und ich kann keine Treppen steigen. Das habe ich ihr bei dem Termin alles geschildert. Auf dem MRT das ohne kontrastmittel gemacht wurde war eine chronische Schwellung der schleimhäute in der keilbeinhöhle zu sehen. Das Hirn war unauffällig. Nach meiner Schilderung gab sie mir eine Überweisung zum Neurologen und äußerte das erste Mal den Verdacht auf MS. Seitdem bin ich hin und her gerissen. Ich versuche meinen Alltag so gut ich kann zu meistern doch ich stoße immer öfter an meine Grenzen. Den Termin beim Neurologen habe ich erst Ende Mai. Ich weiß nicht wie ich so lange so leben soll... 

Was würdet ihr mir raten? 

LG Maria

 

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hallo,

die diagnose ms gibt es nur, wenn im schädel mrt herde gefunden werden.  auch bei einem mrt ohne konstrastmittel, hätte man herde bei dir gefunden, die für eine ms sprechen.

also, hättest du ms, hätte man die herde mit oder ohne konstrastmittel gesehen! da du keine läsionen im mrt hattest, ist eine ms diagnose nicht sehr wahrscheinlich.

es gibt  leitlienien für die diagnose ms,

https://www.dmsg.de/dokumentearchiv/behandlungsleitlinien_der_dgn_stand_2008.pdf

auf seite 4, ist dazu eine tabelle.

wichtiger wäre zu sehen wie dein vitamin spiegel ist, z.b vitamin b12, oder d und viele mehr.

leider könnnen deine beschriebenen symptome auch von der psyche kommen, gerade wen man im streß war oder ist.

ich kann dir nur den guten rat geben, nicht weiter zu googln, das tut dir sicher nicht gut.

alles gute!

 

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Hallo,

ich denke, zusätzlich sollte auch eine Lumbalpunktion gemacht werden, die ist wohl am meisten ausschlaggebend.

 

Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall zum Neurologen gehen, ist halt leider eine lange Wartezeit.

 

Alles Gute!

 

Marlies

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Hallo Maria,

könnte, könnte, könnte... eigentlich alles sein. Symptomatiken sind oft schwer zu bewerten, deswegen verlässt man sich als Arzt ja nicht umsonst auf objektive Diagnostik. MS ist eine Ausschlussdiagnose, daher müssen viele Dinge abgeklärt und getestet werden und selbst dann kann man nicht 100% sicher sein, ob etwas keine MS ist, weil ein Ergebnis nicht ins Bild passt. Aber deswegen ist halt auch nicht alles MS.

Wie du deine Symptome beschreibst, würde ich eher auf was Psychosomatisches tippen. " Während der ganzen Wartezeit kamen neue Symptome dazu." klingt für mich eher wie angelesene Symptome. Auch ein kommen und gehen von Symptomen, 5 Minütige Schmerzattacken etc. das klingt nicht so richtig passend für MS. Aber endgültig kann das nur ein Neuro bzw. ein Psychologe sagen.

Um die Wartezeit zu verkürzen empfehle ich dir eine Entspannungstechnik zu erlernen... es dürfen natürlich auch 2 oder 3 sein ;). Egal was für eine Diagnose du bekommst, helfen wird es dir auf jeden Fall!

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Hallo Maria,

"ms gibt es nur, wenn im schädel mrt herde gefunden werden" ist natürlich Unfug, denn die können auch im Rückenmark sitzen. Unabhängig davon, wirst Du hier im Forum keine gesicherte Diagnose, sondern bestenfalls ein Votum unter dem Motto: "Wer ist dafür, dass Maria MS hat?", finden. Das hilft Dir nicht weiter und macht Dich nur verrückt. Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber wenn dein niedergelassener Neuro keinen kurzfristigen Termin hat, kannst Du dich auch an eine Klinik mit MS-Ambulanz wenden. Die sind bei akuten Fällen manchmal leichter und schneller ansprechbar und diagnostisch auch oft fitter.

Gruß

Markus

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vor 5 Stunden, Markus hat geschrieben:

Hallo Maria,

"ms gibt es nur, wenn im schädel mrt herde gefunden werden" ist natürlich Unfug, denn die können auch im Rückenmark sitzen.

hallo markus,

ich bewundere deine fachkennisse!

noch nie was von den  McDonald  kriterien gehört (leitlinien ms).

für die diagnose ms sind herde im schädel notwendig.

auch wenn es in deinen augen unfug ist!

 

vor 5 Stunden, Markus hat geschrieben:

 

 

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vor 49 Minuten, aorta hat geschrieben:

hallo markus,

ich bewundere deine fachkennisse!

noch nie was von den  McDonald  kriterien gehört (leitlinien ms).

für die diagnose ms sind herde im schädel notwendig.

auch wenn es in deinen augen unfug ist!

 

 

 

Super aorta dann kannst du ja viele mit PPMS jetzt als geheilt erklären. 

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Prima, dann habe ich ja gar keine MS. Muss die Stümper von Neurologen mal fragen, woher die spinalen Herde kommen und weshalb ich im Rollstuhl sitze. Vielleicht wissen die bei McDonald's mehr? 😏

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Guest

Ich habe auch die Diagnose MS und Herde im Rückenmark. Im Gehirn selbst habe ich nur eine alte, unspezifische Läsion. Diese muss lt. den Ärzten nicht von der MS kommen. 

Nichts desto trotz, hilft das alles MariaG nicht weiter. Sollten deine Symptome zunehmen, wende dich ggf an eine Klinik. Psychosomatisch ist natürlich möglich, aber ohne Abklärung sollte man davon nicht ausgehen (um eben nichts zu übersehen).

Habe dies bei meinem ersten Schub, selbst gedacht. Ich froh, dass mein Hausarzt aber auf ein MRT gedrängt hat und den richtigen Verdacht hatte. 

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Hallo. 

Danke für die lieben Antworten. Natürlich habe ich auch an die psyche gedacht als es noch nur die Kopfschmerzen waren. Die anderen Symptome kamen während ich auf das mrt gewartet habe ohne das ich etwas gegoogelt hätte, da der anfangsverdacht auf Migräne lautete. Natürlich erwarte ich keine Abstimmung ob oder ob nicht. Ich wollte nur mal meine Gedanken los werden da ich das Gefühl habe mit niemandem so richtig darüber reden zu können. Meistens heißt es nur reiß dich zusammen. Das tu ich jeden tag doch fällt es mir immer schwerer. Ich überlege tatsächlich mich an eine Klinik zu wenden... 

Danke für den Tipp mit den Entspannungstechniken. Ich versuche das mal. 

Ich wünsche euch eine schöne Woche. 

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Hallo Maria,
ich verstehe deine Gedanken sehr gut, denn mir und vielen anderen ging es bis zur Diagnose ähnlich. Neurologische Symptome und Ausfälle sind nicht leicht zu diagnostizieren, aber extrem beängstigend und irgendwann will man einfach nur noch wissen, wie der Dämon im eigenen Körper heißt. Also bleib dran, lass das abklären und lass dich keinesfalls in psychosomatische Ecke abschieben.

Alles Gute und Grüße

Markus

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