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Hallo ich bin neu hier.

Ich bin 24, und habe die diagnose seit 4 Monaten, seit diesen 4 Monaten (aber die Krankheit war wohl schon viel länger da,immer starke Müdigkeit gehabt) habe ich auch eine sehnerventzündung. War blind auf dem Auge zwischendurch. Aber naja man muss immer positiv bleiben. Dann war ich zur reha und habe nun mit wiedereingliederung begonnen, die mir jedoch schwer fällt. Ich bin gelernte zahnarzthelferin und hätte nie gedacht das es mich gleich so einschränken würde... ansonsten habe ich mit meiner Müdigkeit zu kämpfen. Nun habe ich mit dem Spritzen begonnen und starke Nebenwirkungen,  fühle mich so schwach. Weiss auch nicht wie es arbeits mäßig weitergehen soll es waren 3h die fühlten sich an wie 10. :( meine Chefin möchte mich loswerden das merke ich natürlich.... ich weiss auch nicht weiter. Soll ich zur Arbeit gehen bzw mich quälen obwohl ich mich so schwach fühle? Mir ist so schwindlig..  ich hatte die diagnose erstmal gut verdrängt sich die Realität hat mich schnell eingeholt.

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Hi ich sag mal Stay, 

Puh da hat es dich ja gleich richtig gebeutelt, das tut mir leid. Ich habe am Anfang auch gedacht das bekomme ich hin und dachte weiter wird schon. Irgendwann habe ich dann gemerkt das ich wegen jeder Kleinigkeit anfing zu heulen, seid dem nehme ich citalopram und es geht mir besser. Bit du bei deiner Reha  beraten worden wegen Behinderungsgrad, Erwerbsminderung, und so weiter........ Schließlich bist du ja eingeschränkt. Wer auch gut berät ist die DMSG. 

 

Alles Gute und kopf hoch es ist nicht einfach aber es wird 

LG 

Sprengo 

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Danke schonmal für die antwort.. bin froh hier zu sein und mir alles von der Seele zu schreiben. Man gibt sein bestes jeden Tag aber es gibt eben auch diese schlechten Tage... das mit dem heulen mach ich auch grade durch. Konnte es noch verdrängen...aber es kommt ob man nun will oder  nicht. Der Antrag für Behinderung läuft schon,allerdings dauert das ja immer etwas.. die haben schon aufgeklärt aber .ein  Fehler war das ich gesagt hab ich will normal weiter machen wie davor auch.. ich denke eben ich bin so jung ich möchte alles machen wie davor... es fällt mir sehr schwer zu begreifen das es nicht mehr so geht. Lg 

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Huhu, hör auf deinem Körper und auch auf deine Seele.

Ich hab anfangs auch so getan als wäre das alles nicht so schlimm...

Bin jetzt auch schon 10 Wochen krank geschrieben. Möchte einfach nicht mehr so weiter machen wie bisher.  Ich tue gerade viel für mich Sport, Hund, Physio & Ergo. 

Versuche auch gerade meine BU durch zu kriegen, damit ich in Ruhe schauen kann was ich beruflich machen möchte.

Lg, ach und herzlich Willkommen!

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Ja das ist schwer und dauert auch seine Zeit. Ich bin jetzt 47 Jahre alt und hatte meine Diagnose 2013. Man will einfach nur weiter machen so als wäre nix. Hat bei mir nicht funktioniert. Wegen der scheiß Fatigue hat man mir gesagt hilft am besten ein geregelter Ablauf 22 Uhr ins Bett 8 Stunden Schlaf....... Hallo hab ich probiert aber ich lebe noch und bin nicht Schein Tod. Das ging mir voll zu wieder, ich will nicht auf alles mögliche verzichten nur um zu funktionieren. Ich habe leider nur 30% bekommen und das ist zu wenig da hast du keine Vorteile. Versuche dieses Jahr zu Reha zu kommen. Ich möchte nicht mehr voll Zeit arbeiten kostet zu viel Energie. Deine Diagnose ist noch recht frisch du wirst deinen Weg finden, nimm mit was du kriegen kannst hinter her wird es schwierig. 

LG 

Sprengo 

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Diese fatigue regt einen auch auf, man kann nichts tun. Ich bin immer so erschöpft ich kann tagelang schlafen manchmal. Dann hab ich wieder Probleme zur Ruhe zu kommen es nervt. Reha zu bekommen ist wohl so schwer? Bei mir wurde das direkt vom Krankenhaus beantragt und ging super schnell. Das glaube ich dir. Ich dachte ich kann normal.arbeiten aber aktuell kann ich mir das auch nicht so vorstellen. Wünsche dir viel Erfolg und das du die reha bewilligt bekommst aber das steht dir zu. LG 

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Hi,

 

ja ich denke das das mit der Reha schon klappt.

Möchte über die Reha versuchen weiter zu kommen, bezüglich Arbeitszeit usw.

Die Fatigue sieht halt keiner und kann auch niemand nachvollziehen.

 

Ich danke dir, dir auch alles Gute

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Hallo!

Mich macht seit eingen Jahren die Müdigkeit zunehmend fertig. Im besten Fall reichte ein Schlaf am Nachmittag,,,im Schlimmsten fall könnte ich nur schlafen und bin kaum zu Tätigkeiten abseits der Arbeit fähig :-(. An Sport ist leider fast garnicht mehr zu denken.

Die MS läuft bei seit der späten Jugend, die Diagnose erfolgte mit 22.

Ich habe noch kein Rezept dagegen gefunden...aber es hilft mir aber, mich zumindest ein wenig zur Bewegung zu zwingen, damit ich nicht vollkommen im Teufelskreis von Fatigue---Musekelabbau ende. 

Wie das später weitergehen soll, weiß ich noch nicht (bin 43).

lg...

Birkenblatt

 

 

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4 Monate sind natürlich noch keine lange Zeit, Du steckst sicherlich noch mitten in der Krankheitsbewältigung.

Ich kann Dir von meinen Erfahrungen berichten, vielleicht hilft es Dir weiter. Ich habe auch nach der Diagnose mit Plegredy begonnen. Ich hatte die bekannten Nebenwirkungen, war alle 2Wochen nach der Injektion krank, fühlte mich dazwischen müde, schlapp, war weinerlich und hatte das Gefühl, mein Leben nicht mehr in den Griff zu bekommen. Ich ging ganztägig arbeiten. Alle zwei Wochenden fielen aus, da ich freitags abends spritze. Die Hausarbeit, die ich immer am Wochende machte blieb liegen (und musste dann wochentags nach der Arbeit erledigt werden), Unternehmungen mit meinem Mann oder Freunden fielen aus etc. Ich dachte, das sei die Krankheit und das würde immer so weiter gehen. Ich war ziemlich fertig. Das alles passte gar nicht zu mir, da ich ein positiver, aktiver Mensch bin. Nach 6 Monaten der nächste Schub, Krankenhaus, Kortison. Dort ging man jedoch auf meine Beschwerden ein und wir haben Plegredy abgesetzt. Und wenige Wochen später ging es mir viel besser. Ich hatte das Gefühl, mein Leben wieder zurück zu haben. Versteh mich nicht falsch, ich habe Einschränkungen (GdB 50 und G), habe auch mit Fatigue zu schaffen, aber ich habe mein Leben wieder im Griff und fühle mich nicht mehr so fremdbestimmt. Plegredy kann Depressionen auslösen. Ich habe kurz vor knapp die Kurve bekommen. Deine Beschreibungen hören sich ähnlich an, wie ich mich damals gefühlt habe. Sprich doch mal mit Deinem Arzt. Ich wünsche Dir alles Gute.

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