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Doofe Frage: Bewilligung von Medikamenten, Hilfsmitteln, Reha etc.

7 posts in this topic

Hallo zusammen,

ich habe mich mit dieser Thematik bislang nicht näher beschäftigt, darum entschuldigt bitte, wenn meine Frage etwas naiv ist. :)

Wie genau funktioniert die Bewilligung von Medikamenten, Hilfsmitteln, Reha etc. (bei gesetzlich Versicherten)?
Sprich, wer entscheidet wann was aufgrund welcher Grundlage?
Und wer hat wo finanziell etwas davon?

Ich habe hier im Forum beispielsweise ein paar Mal gelesen, dass es ein größerer Akt ist, einen geeigneten Rollstuhl verschrieben zu bekommen.
Der Neurologe stellt das Rezept aus (1. Instanz der Entscheidung), die Krankenkasse (2. Instanz) wird dies dann bewilligen oder auch nicht.

Meine Hausärztin ist etwas "knauserig", was das Verschreiben von Physiotherapie angeht, schon ohne dass die Krankenkasse da überhaupt involviert würde.

Mein Wissensstand ist, dass die Krankenkasse die Medikamente, Behandlungen oder Hilfsmittel zahlt.
Wie kommt da der Arzt ins Spiel?
Haben Ärzte ein Kontingent, wie viel sie in einem bestimmten Zeitraum oder von einer bestimmten "Sorte" verschreiben dürfen?
Vergütungen?
Woran liegt es, dass die ja doch recht teuren verlaufsmodifizierenden Therapien anscheinend problemlos genehmigt werden, verhältnismäßig preiswerte Hilfsmittel aber nicht unbedingt?

 

Liebe Grüße

 

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Die Frage ist nicht so pauschal zu beantworten, denn oftmals variiert es auch von Krankenkasse zu Krankenkasse....

Grundsätzlich haben Neurologen ein höheres Budget und daher verschreiben die Neurologen eigentlich ohne Probleme sofern erforderlich Krankengymnastik, nach dem dritten Rezept wird das Kreuz bei ausserhalb des Regelfall angekreuzt und eine kleine Begründung dazu geschrieben, das reicht meiner KK auch und es gab noch nie Probleme, eine andere KK hier in der Region hat allerdings genehmigungspflicht und da kann es schon mal vorkommen das es dann trotz Verordnung abgelehnt wird. 

 

Reha, da gibt es verschiedene Kostenträger, Krankenkasse, Rentenversicherung oder Arge, wer genau in deinem Fall dafür zuständig ist hängt von deiner beruflichen Situation, also arbeitslos, in Arbeit oder AU. Da ist es reine Glücksache, manche bekommen die Reha problemlos durch, andere nur mit Widerspruch....

 

Zu den TherapieKosten,  ja, die sind teuer, aber werden nicht gesondert genehmigt,  wenn die Diagnose steht verschreibt der Arzt ein Medikament auf das ihr euch einigt  (also was für dich und deine Lebensweise am besten paßt ) und dann MUSS die Kasse das zahlen, man muss ja schliesslich auch kein Antibiotika beantragen, Diagnose da=geeignetes und zugelassenes Medikament wird automatisch übernommen.

 

 

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Hallo Sarah,

danke für deine Antwort!

War tatsächlich mehr so eine allgemeine Frage aus purer Neugier. :)

Interessant, dass das Budget von Hausarzt, Neurologe usw. variiert.

Ich hab dazu gerade noch ein bisschen rumgesucht:

Zitat

Jeder Arzt erhält ein Regelleistungsvolumen (RLV), also ein Budget, das sich aus der Anzahl der Patienten eines Vorperiodenquartals multipliziert mit dem RLV pro Patient ergibt. Darüber hinaus hat der Arzt noch zusätzliche Volumina, die er für spezielle Leistungen, für die er seine Qualifikation gegenüber der KV nachgewiesen hat (sog. QVZ). [...] Aus der Summe von RLV und QZV ergibt sich ein Budget.

Quelle: https://www.focus.de/finanzen/experten/matusiewicz/krankenversicherung-blutabnahme-macht-5-74-euro-so-verdient-ihr-arzt-geld-mit-ihnen_id_6375848.html

 

Weißt du, warum Medikamente und Hilfsmittel anscheinend anders bewilligt werden?

 

 

Liebe Grüße

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Hallo Trotzdems

Hilfsmittel gehören nicht zum Budget beim Arzt egal welches ob rollator.

Rollstuhl, Urinkatheder usw.  Sie müssen immer bei der Krankenkasse

beantragt werden. Für jedes Hilfsmittel gibt es einen Festbetrag.

Ich hatte bisher nie ein Problem mit einer Bewilligung gehabt .Ich habe es auch über ein

Sanitätshaus beantragt.

Liebe Grüße Mimi Laurenza

 

 

ar

 

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Hallo Mimi laurenza,

Ich muss mich seit Mai letzten Jahres selbst katheterisieren und musste meine KK fragen, mit welchem Versorger die KK zusammenarbeitet. 

Mein Arzt verschreibt mir die Katheter, das Rezept schicke ich zum Versorger. Von dort bekomme ich die Katheter per post.die klären das auch mit der KK. Von der KK habe ich dann eine Bewilligung für ein Jahr bekommen. 

Es läuft alles unproblematisch. Aber eben nicht über Sanihaus.

LG von mir

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Guten Morgen Ilona

Das richtig was du schreibst den Weg kenne ich auch. Das geht bei mir nicht.

Ich kann wenn ich nicht zu Hause bin auch die Katheder bei der Post abholen.

Ich bekomme die katheder si direkt in die Wohnung geliefert.

lg Mimi Laurenza

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