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in flagranti

Seit 7 Jahren MS, doch nun möchte ich mich auch mal zu Wort melden

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Hallo allerseits! :neuhier:

Ich bekam meine MS Diagnose als ich 15 Jahre alt war. Dabei war mein ganzer Körper halbseitig gelähmt. In den folgenden Jahren sollte ich noch weitere Schübe bekommen und es dauerte einige Zeit bis ich die Diagnose voll und ganz akzeptieren konnte.  Heute bin ich 22 Jahre alt, studiere und nebenbei arbeite ich in einem großen Unternehmen. Meine letzte Problematik hatte ich vor zwei Monaten, als ich leichte Parästhesien bekam, die vermutlich von einer Inteferongabe-unterbrechung (in Kombination mit über 12 Impfungen) im Zuge einer Vorbereitung auf eine Therapieumstellung rührten. Zuvor hatte ich zwei Jahre lang keine Aktivitäten im Gehirn (denken konnte ich natürlich trotzdem :laugh:), weswegen meine Neurologin meinte, mir einen milden Verlauf vorhersagen zu können.

Glücklicherweise hat sich bei mir bis dato immer alles zurückgebildet und ich lebe bis auf das ich drei mal in der Woche spritzen muss, ein normales Studentenleben (aber mit einer viel gesünderen Ernährung :laugh:). Ab und zu habe ich natürlich auch kleine Krisen, jedoch sehe ich keinen Grund nicht jeden Tag meine Spitzenleistung abzurufen und einen glücklichen Alltag zu führen. Das Leben ist zwar in jeder Hinsicht ungerecht (sei es das Geburtsland, die familiären Verhältnisse, die Intelligenz mit der man gesegnet wurde oder auch die MS),  doch muss man das beste aus jeder Situation machen. Das ist man sich selbst, seiner Familie und allen Personen die einem wichtig sind, schlicht und ergreifend schuldig.

Deswegen appelliere ich an jeden der das hier liest, immer positiv zu bleiben. Gerade in der jetzigen Situation ist das sehr wichtig!

Wie man in Österreich so schön sagt: Irgendwie ist noch immer alles gangen! :allesgut:

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg, Gesundheit und Lebensglück

Liebe Grüße euer in flagranti :biggrin:

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Hallo in Flagranti,

 

herzlich willkommen in der Runde.

Auch ich habe seit beinahe 7 Jahren MS.

Die ersten Jahre meinten die behandelnden Ärzte sicher sei es erst bei einem erneuten Schub. Auf den warte ich zum Glück bis heute.

Dann wurde mir vor einigen Jahren mitgeteilt, dass es nun aufgrund einer geänderten Untersuchungsmethode doch sicher MS sei.

Ich lebe ein Leben weiter trotz gewisser Einschränkungen.

Mein Radiologe meinte, dass er bei Zuckerkranken teilweise wesentlich schwerere Einschränkungen habe.

Bei mir ist es zum Glück nur bei Einschränkungen im Gleichgewicht, wenn ich auf einem Bein stehen muss und Missempfindungen in dern Fußsohlen bisher geblieben.

Das sind geringe Einschränkungen im Gegensatz zu Zuckerkrankheit, die bis zur Erblindung, schlechten Heilprozessen oder Amputation von Gliedmaßen führen kann.

Mit meinen Einschränkungen kann ich noch gut leben, da ich in den letzten Jahren keinen weiteren Schub hatte.

 

Viele Grüße

aho

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