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stehen eure partner hinter euch?

46 posts in this topic

Hi,

Mein Ehemann steht auch voll hinter mir.Wenn ich mal hinfalle,was öfter vorkommt,sammelt er mich wieder auf.

Er hat mich trotz MS geheiratet und wir sind in die diesem Jahr 14 Jahre verheiratet.Er hilft mir sehr viel.Das wünsche ich jedem von euch.Das eure Partner immer für euch dasind.Das ist sehr wichtig,weil es Sicherheit gibt.

LG blondefee 47

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Hallo zusammen,

im Febr. 2009 habe ich meine Diagnose bekommen und bin erst 1 Monat vorher mit meinem Freund zusammen gezogen. Ich hatte auch zweifel ob er das mit mir durchsteht, aber wenn man richtig liebt und der Patner zeigt das er zu einem steht gibt es einem Kraft. Mein Freund hat mir im Okt. 2009 ein Heiratsantrag gemacht und dieses Jahr im Mai 2010 heiraten wir. Er informiert sich im Netz über die Krankheit und unterstützt mich beim spritzen,das zeigt mir das er zu mir steht.Ich bin so stolz auf ihn und froh das ich ihn habe, er ist der beste Mann der Welt :-)

Redet offen mit euren Partner, dann verstehen die auch auch eure Ängste und Sorgen. In einer Partnerschaft ist reden das A und O.

Lg meg67

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@meg67

Finde ich echt toll das dein Freund so hinter dir steht. Ich war mit meiner Frau 6 Monate verh. Dann bekam ich die diagnose MS. Meine Frau sagte damals das schaffen wir schon. In diesem Jahr sind wir 25 Jahre verh. Wir haben sogar zwei Kinder und einen Enkel. Für deine Zukunft wünsche ich dir alles Gute.

Lg Rollo

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Hallo zusammen,

mein Mann und ich sind dieses Jahr 30 Jahre zusammen, im November werden wir 19 Jahre verheiratet sein. Als er letztes Jahr mit mir wegen Doppelsehen in der Augenklinik war, und wir vor dem CT-Raum gesessen sind, da haben wir beide auf dem Schein fürs CT gelesen: "Verdacht auf MS".

Es war unleserlich, er hat mir gegenüber behauptet, das heißt 115.....

In der gleichen Nacht hat er sich über MS erkundigt, und schon Mal überlegt, wo er einen Aufzug hinbauen könnte. 2 Tage später kam ich dann noch ins MRT, wonach dann die Diagnose MS auch vom Augenarzt geäussert wurde. Mit Lumbalpunktion wurde erst 1 Woche später die Diagnose bestätigt. Bin jetzt 46, jeder sagt, gut so, dann sind evtl. die Ausfälle nicht so groß....

Mein Mann und auch unsere Familien stehen ganz fest hinter mir.

Das tut richtig gut. Noch arbeite ich Vollzeit, werde das aber sicher nicht mehr lange durchhalten können. Auch hier steht mein Mann hinter mir.

Unser Haus ist bald abbezahlt, dann können wir genau auf den Betrag, den wir an die Bank zahlen müssen, von meiner Seite aus auch verzichten.

Dann kann ich mich auch wieder mehr meinen Hobbies widmen (vor allem Teddybären basteln). Das entspannt mich immer sehr.

Es tut richtig gut, wenn man vom Partner unterstüzt wird.

Reden ist das A und O in jeder Beziehung, nicht jeder kann das.

Trotzdem versuchen!

Wünsche allen viel Durchhaltevermögen, und Partner, die einen vertehen und lieben....., auch wenn diese selbst Mal schlechte Tage haben. Denn dann kann man da leichter aufeinander eingehen.

LG Tina

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@Rollo

Ich finde echt toll das Deine Frau auch zu Dir steht.25 Jahre verheiratet zu sein ist schon eine sehr lange Zeit. Ich war 15 Jahre verheiratet und habe schon mehrere Schicksalsschläge hinter mir, nur mein Exmann stand nicht wirklich hinter mir, nur mein jetztiger Freund steht voll hinter mir, was man auch erstmal versuchen muss anzunehemen. Ich habe es angenommen und geniesse sein vertrauen.

Mein Freund sagt auch immer das wir das zusammmen schaffen und da galube ich fest dran!

Ich wünsche Dir auch für die Zukunft alles Gute.

LG meg67

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Hallo,

ich hab auch das Glück, dass mein mann fest hinter mir steht. Man kann sogar sagen, dass die MS vielleicht unsere Ehe gerettet hat- kurz bevor ich die Diagnose (2002) bekam, stand es bei uns Spitz auf Knopf- aber durch den Schub mir der Diagnose haben wir uns irgendwie auf die wichtigen Dinge besonnen mit der Zeit und verstehen uns wirklich. Letztes Jahr waren wir 25Jahre verheiratet. Und mein mann versucht mir abzunehmen, was geht und hilft mir beim Spritzen. Und dabei habe ich eine ausgesprochen gutartigen Verlauf, was sicher ein Stück weit aber auch sein Verdienst ist. Aber wenn ich sehe, wie er teilweise auch seiner (mittlerweile leider verstorbenen) Mutter geholfen hat (was ich früher nie für möglich gehalten hätte), denke ich, muss ich mir keine Sorgen machen muss, wenn es bei mir mal schlimmer kommt.

Vielleicht steckt ja auch bei Euch anderen in den Partnern mehr als man denkt, wenn sie sich mal damit auseinandergesetzt haben- das hat bei meinem Mann auch sein müssen. Ich wünsche es allen.

In diesem Sinne

Liebe Grüße

Gaby

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an schnecke 1988

hi anke,

wie ich gelesen habe bist du in der altenpflege tätig...

klappt das mit deiner ms und arbeiten ?

bei mir hat es leider nicht geklappt,hatte in kurzem abstand 2 schübe. diagnose hab ich erst seit einem knappen monat und kann jetzt schon meinen erlernten beruf nicht mehr ausführen.

lg steffi

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Hallo Taucherkatze, würde gerne mit dir Kontakt aufnehmen. Schreibe bitte an kraempfle.Danke

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Hallo Kraempfle,

sorry, dass ich erst so spät antworte, aber ich war länger nicht im Forum unterwegs.

Wir können gern kontakten- über Email oder so.

Wie schicke ich denn eine private nachricht hier und registriere dich als Freund?

Gruß

Gaby

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Hallo zusammen!

Also ich bekomme die nötige Unterstüzung von meinem Freund und bin ihm auch sehr dankbar dafür. Sowas ist nämlich nicht selbstverständlich. Meine Freunde und Familie stehen voll und ganz hinter mir. Ich weiss, dass ich dadurch auch nicht immer einfach bin. Man macht sich ja auch seine Gedanken, wie alles weitergehen soll, vor allem beruflich. Aber es geht immer irgendwie weiter. Man muss halt immer viel reden über alles, dass ist nämlich auch sehr wichtig in einer Beziehzung, was leider nicht jeder kann. Aber ein Versuch ist es wert :-)

Was viel noch begreifen mussten ist, dass ich kein Mitleid will, nur etwas Verständnis :-)

Wünsche Euch Allen, die notwendige Unterstützung und Kraft, die Ihr braucht...

GLG Primel

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Hallo

Bei mir ist es auch so. Mein Mann und meine Tochter (26 Krankenschwester) stehen voll hinter mir, mein Sohn (24) habe ich manchmal das Gefühl er versteht es garnicht oder will es nicht verstehen.

Wir sind nun seit fast 28 Jahren glücklich verheiratet und haben schon sehr sehr viele schlimme Dinge durchgestanden.

Daran kann die MS auch nichts ändern. Ich weiß das ich mich zu jeder Zeit voll und ganz auf ihn verlassen kann. Hier bin eher ich das größere Problem, denn ich brauch ewig mit der sprache rauszurücken wenn es mir nicht gut geht oder mir was nicht passt.

Auch unsere wirklichen Freunde haben bis jetzt gut reagiet,ich hoffe daß das so bleibt.

GLG Jutta-Sternchen

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Hi zusammen !

Ich bin da ja neu im Forum, aber seit 11 Jahren verheiratet. Meine Frau steht zu mir, aber auf Abstand. Ich selbst komme nicht damit klar, wenn Sie so einen Blödsinn von sich gibt, wie : Ich könnte ja mal Krafttraining machen, das könnte helfen. Ich liebe Sie und weiss, dass Sie nur helfen will, aber ich habe noch nie so einen Quatsch gemacht.

Sie glaubt, warum auch immer, alles sei heilbar und sie hat von Sportlern gelesen, die die Auswirkungen kaum spüren. Klasse, wenn ich gerade anfange zu hinken, da hilft mir auch kein muskulöses Bein :)

Sie hat das noch nicht begriffen, und ich hasse die Effekte, aber das ist ein gegenseitiger Lernprozess, dem wir uns quasi über Nacht aussetzen mussten.

Ja, sie steht hinter mir. Aber es liegt an mir ihr den Frust und die teilweise Unfähigkeit der Bewegung zu erklären.

Mein 9jähriger Sohn versteht mich da schneller, wahrscheinlich, weil er nicht so drüber nachdenkt.

Das Problem ist nicht die MS, sondern wie wir mit Ihr in einer Partnerschaft umgehen,

denn die MS wird definitiv Teil der Partnerschaft.

Gruß Wotan

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Hallo!

Mein Partner steht auch zu 100% hinter mir. Ich hatte die MS schon, bevor wir uns kennen gelernt haben und er wusste von Anfang an auf was er sich da einlässt!

Er unterstützt mich wo er kann und ist immer für mich da wenn es mir schlecht geht. Mit den klugen Tipps das macht er zum Glück nicht!Aber ich bin da selber ein Typ, der sich viel informiert und schaut wie man die Situation verbessern kann und was ich in dem Zusammenhang überhaupt noch schaffe!

@Wotan: ich denke das deine Frau, wie mein Freund auch, sich nicht in unsere Lage versetzen kann. Es ist schwer für außenstehende zu begreifen, was in uns vorgeht, weil es zum größten teil unsichtbar ist!Ich habe ihm schon oft versucht, Sachen zu erklären, aber er sagt mir auch, das es ihm schwer fällt das zu verstehen!

LG, Dani

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Hallo zusammen,

meine Familie steht auch voll hinter mir. Wobei ich sagen muss, dass wir schon über 20 Jahre mit der MS *leben*; denn 2 meiner Geschwister sind schon lange vor mir an MS erkrankt.

Als ich vor etwa 25 Jahren mit der MS meiner Schwester konfrontiert wurde, hab ich mich schon mit der Krankheit auseinandergesetzt und wir Geschwister haben viel darüber geredet. Vor gut 10 Jahren erkrankte unser Bruder auch an MS. Als bei mir dann Ende 2007 (im zarten Alter von fast 55 Jahren) auch MS diagnostiziert wurde, war es ein sehr großer Schock für mich, und ich habe sehr sehr lange gebraucht, die MS zu akzeptieren. Ich sah mich gleich im Rollstuhl sitzen und nichts mehr tun können. Sehr geholfen hat mir letztendlich eine Psychotherapie, und viele stundenlange Gespräche in der Familie und im Freundeskreis. ALLE ohne Ausnahme haben sehr positiv reagiert und mich in der Anfangsphase immer wieder aufgebaut. Heute kann ich gut über meine Krankheit sprechen, es fällt mir jedoch sehr schwer, mit meinen betroffenen Geschwistern über ihre MS zu sprechen. Wir reden lieber über andere Themen.

Liebe Grüße

Madeso

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Hallo @ alle,

mein Mann steht auch voll hinter mir, nicht erst seit Beginn der MS, nein schon viel früher.

Wir haben bei der 1ten Schwangerschaft schon probleme gehabt. Ich mußte von der 6.Woche bis Ende der Schwangerschaft liegen. Obwohl wir die Eltern in der Nähe hatten, kochte, waschen, bügeln, Haushalt, alles machte mein Mann.

Er sagte mir damals schon:" Bei der Hochzeit hieß es, in guten wie in schlechten Zeiten."

Es ist auch jetzt so. In den letzten 13 Jahren habe ich schon so manche schlechte Zeit gehabt, mit Depressionen, Unfällen und Krankenhausaufenthalten. Immer war er für mich da. Auch die Gespräche sind bei uns sehr wichtig gewesen, denn bei den Depr. hat man Engelchen und Teufelchen in sich und man produziert nur unterschiedliche Launen. Gespräche um ihm die Symptome zu erklären und meine Gefühle war auch für ihn sehr wichtig, damit er mich verstehen konnte. Er hat es auf jeden fall versucht. Beim Heulen, hat er nicht gesagt, warum heulst Du?" Er wußte, dass es nicht anders ging.

Seit der Verdacht und Diagnose der MS ist er von anfang an an meiner Seite gewesen. Er hat sich auch über die weiteren Schritte inormiert, was da noch kommen kann. Wir reden schon öfter darüber.

Ich bin froh, so einen Partner an meiner Seite zu haben.

Schade, dass es nicht bei allen so ist!!

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Ein liebes Moin an alle!

Es ist für unsere Partner ganz bestimmt nicht einfach mit unserer MS klar zu kommen und ihnen gebürt mein ganzer Respekt. Meine Frau versucht natürlich immer mir zur Seite zu stehen. Sie macht sich wesendlich mehr Sorgen als ich! Ich bin ebenso sehr froh, wie viele andere hier, das sie an meiner Seite ist.

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Ich kann nur sagen: ihr habt alle GROSSES Glück. Ich bin seit zwei Jahren allein, mich hat mein damaliger Partner verlassen, bevor ich wußte, was los ist. Ich hatte Symptome, die von den Ärzten als psychosomatisch eingeordntet wurden. Angstattacken und ich konnte nachher nicht mal alleine sein. Seit ich weiß, was ich habe, ist alles weg in der Sparte ;-) Ich hatte Kribbeln in den Füßen, keine Kraft in den Händen und mußte ständig aufs Klo. Konnte (aufgrund einer nicht erkannten SNE) unscharf sehen und also auch nicht Auto fahren. Mir wurde dann von meinem Freund schon gesagt, ich solle mir mal nicht zu viele Sorgen machen und nicht immer sooo genau hinhorchen. Das sag mal jemandem, der um sein Augenlicht bangt, und das tat ich da. Inzwischen bin ich froh, dass ich hingehorcht habe. Nun bin ich alleine und bin gespannt, ob sich da noch mal jemand findet, der es mit mir und meiner "Begleiterin" aufnimmt...hab da ja so meine Zweifel, obwohl alle immer sagen, ich sei ein toller Mensch und wenn man sich liebt bla bla...ich weiß umgekehrt ganz ehrlich nicht, ob ich mich drauf einlassen würde oder könnte. Das klingt hart, ist aber die Wahrheit...

Schönen 1. Mai!

LG

Raquel

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Mein Mann steht auch voll hinter mir! Wir waren 2 Jahre zusammen als ich die Diagnose bekam. Ich habe ihm damals die Wahl gelassen zu gehen oder zu bleiben! Doch das war nie ein Thema für ihn! Ich hätte es auch verstanden wenn er gegangen wäre, denn es gibt schon sehr viele Vorurteile!! Unsere Beziehung ist an der MS gewachsen: Ich bin sehr froh das ich ihn habe!! Denn er + meine Tochter sind für mich die Felsen in der Brandung...

Glg

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