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Yam097

Therapieumstellung nach Copaxone

3 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich habe folgendes Problem: Ich habe jetzt knapp ein Jahr Copaxone 40 mg gespritzt. Hatte die ersten 3 Monate zwar Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Schwindel und dass ich mich oft übergeben musste. Das hat sich dann alles gelegt und mit dem Spritzen an sich kam ich gut zurecht. Jedoch hatte ich jetzt seit Dezember 2019 eine Nasennebenhöhlenentzündung, eine Stirnhöhlenentzündung und 3 Lungenentzündungen... jedes Mal mit Antibiotika und allem drum und dran. Nach Absprache mit meinem Neuro habe ich jetzt Copaxone abgesetzt (obwohl er meinte, dass solche Nebenwirkungen bei diesem Medikament eher selten sind.. aber es schon sein kann da ich sowieso aufgrund meinen Allergien und Asthma extrem anfällig für Infektionen bin..) 

Jetzt meine Frage: gibt's jemanden mit ähnlichen Problemen? Ich bin jetzt ein wenig ratlos, da mein Neuro meinte dass ich auf jeden Fall wieder eine Therapie beginnen sollte... nach dem ich mich eingelesen hab, kämen Aubagio oder Tecfidera in Frage. Ich weiß aber nicht für was ich mich entscheiden soll, da ich ehrlich gesagt echt Angst habe, wieder solche Nebenwirkungen zu haben..

 

Vielleicht kann mir von euch jemand einen Rat oder Tipp geben :-)
Danke und alles Gute euch!!!! :-)
Kim

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vor 23 Stunden, Yam097 hat geschrieben:

... nach dem ich mich eingelesen hab, kämen Aubagio oder Tecfidera in Frage. Ich weiß aber nicht für was ich mich entscheiden soll, da ich ehrlich gesagt echt Angst habe, wieder solche Nebenwirkungen zu haben.

 

Hallo Kim, 

ich selbst habe nie Cop genommen, daher kann ich zu dieser Problematik weniger beisteuern, aber vielleicht den ein oder anderen Gedankengang bzgl.neues Medikament.

In der Regel befürworten die Neurologen eine Behandlung mit Medikamenten,  da man wohl so den Übergang in die progrediente Form hinauszögern kann, zumindest wurde mir das so erklärt. Copaxone ist eins der schwächsten Medikamente mit den Vorteilen lange auf dem Markt und daher keine unbekannten Spätfolgen und auch eines der  Medikamente mit den geringsten Nebenwirkungen  (zumindest ist unter diesem Medikament eine PML oder Organschäden nahezu ausgeschlossen).

Ich finde es wirklich toll, das du dich informiert hast, allerdings kann ich genau die zwei Medikamente die du als in Frage kommend siehst nicht ganz nachvollziehen....Tecfidera z.B.ist bekannt für seine Infektanfälligkeit da es die eigene Immunabwehr senkt, was in deinem Fall, da du ja schon generell eher anfällig für Infekte bist , natürlich die aktuelle Situation nicht verbessern würde. Auch die Möglichkeit an einer PML (schwere Nebenwirkung )zu erkranken sollte nicht ausser acht gelassen werden.

Aubagio :ich weiß nicht wie alt du bist und ob männlich oder weiblich ( Entschuldigung,  aber das lässt sich nicht klar entnehmen), aber wenn ich Kim in der weiblichen Form sehe und die 097 in deinem Nickname für deinen Jahrgang steht, dann gehe ich eventuell davon aus, das noch ein Kinderwunsch bestehen könnte und zumindest mein Neurologe hatte mir zu Beginn klar zu verstehen gegeben, das er dieses Medikament keiner Frau verschreiben würde wo ein Kinderwunsch o.ä.noch besteht, da das Medikament Fruchtschädigend ist...

Die klassischen Einsteiger/Basismedikamenten oder auch Medikamente bei milderen Verläufen sind Copaxone und Interferon  (Rebif,Plegridy....), vielleicht wäre es ja ein Versuch wert es mal mit Interferon zu versuchen, aber das solltest du mit deinem Arzt besprechen.  Wie gesagt, ich finde es gut wenn man sich selbst vorab informiert,  aber man darf auch nicht ausser acht lassen , das nicht alle MS Medikamente für alle Verkausformen/Aktivitäten zugelassen sind und da kann dir dein Arzt u.U.eher sagen, welches Medikament für dich in Frage kommt und welches er für sinnvoll hält, denn es muss ja bei einem sehr milden Verlauf nicht gerade das "stärkste" Medikament mit schweren Nebenwirkungen gewählt werden. 

 

Lg

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Hallo liebe Sarah, 

 

danke für deine Antwort! 
Ja, genau das habe ich mir eben auch gedacht - als ich das letzte Mal mit dem Neuro gesprochen hab, hat er mir eben diese zwei Broschüren mitgegeben und meinte ich soll mich mal einlesen. Deswegen hab ich mich eher auf die konzentriert. 
Bin normalerweise in einer MS Ambulanz, nur vorübergehend bei einem anderen Arzt weil meine Ärztin schwanger ist.. 

hätte dann eher zu Aubagio tendiert, da ich eben auch so „Horrorgeschichten“ von Tecfidera gehört habe bzgl Immunsystem,...

Ja, ich bin weiblich... passiert mir aber öfter ;-)

Der Neuro meinte wenn aktuell kwin Kinderwunsch besteht wäre es in Ordnung. Nur weiss ich nicht was in ein paar Jahren ist, aktuell hab ich keinen Kinderwunsch, möchte es aber nicht ganz ausschließen..

 

Danke auf jeden Fall für die Infos :) denke aber, ich komm eh ned drum rum da nochmal ganz klar mit dem Neurologen darüber zu sprechen.. 

 

ganz liebe Grüße, Kim 

 

 

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