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bluewater3232

nach cortison nochmals andere symptome?

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Guten Abend, 

 

ich bin neu hier, bin die Sarah, 32,und mir wurde ( mit grosser Wahrscheinlichkeit) die Diagnose MS diagnostiziert. Ich weiss noch gar nicht so richtig, was ich mit dieser Diagnose "anfangen" sol, wie damit umgehen, was sich in meinem Leben ändert, etc. 

Ich war vor 10 Tagen im KH, da ich ein unerklärliches pelziges Gefühl im Arm hatte, das sich innerhalb von 10 Tagen bis in den Hals, an den Ohrbereich und den Kopf ausbreitete, linken Bereich. Schon da stand der Verdacht MS im Raum, da ich unter anderem hin und wieder ein positives Lhermittezeichen habe, und vor 3 Jahren mit meinen Beinen/Füssen Probleme hatte. Das ging so etwa 2 Wochen, und ich hatte ständig ein schwammiges Gefühl in den Beinen, sowie ein leichtes Kribbeln. Das ist allerdings 3 Jahre her, seitdem kann ich mich nicht wieder an so ein Ereignis erinnern , ausser aktuell. Doch: alle paar Wochen spannten verschiedene Hautarreale bei mir für minuten, weiss bis heute nicht ob das damit zusammenhängen könnte.

Jedenfalls erfolgte aufgrund den aktuellen Beschwerden eine Cortisontherapie täglich 1g Urbason, über 5 Tage hinweg. Die Taubheitsgefühle sind dann nach und verschwunden, nur am Daumen habe ich das Gefühl noch vereinzelt, besonders wenn ich ihn zb mehr benutze ( Garten, kochen etc). Ein Tag nach der Cortisontherapie spürte ich das meine Füsse /Beine komisch kribbelten, aber eher wie Brausetablette.  Und zuvor ein Gefühl als ob sie sich schwer anfühlen würden. Bis heute hält dieses Gefühl an, mal mehr , mal weniger, aber mehr dieses Brausetablettengefühl. Könnte dies womöglich an dem Cortison noch liegen ??  Oder ist es sogar ein neuer Schub ?? Und hiesse das im Umkeherschluss das es bei mir dann eher doch kein milder Verlauf wäre, sondern ein eher kontinuierlich verschlechteter Verlauf, wenn sich nach so kurzer Zeit wieder Symptome entwickeln?

Überhaupt, verstehe ich noch nicht so ganz, weshalb die Ärzte von einer Wahrscheinlichkeit für MS sprechen. Es wurde ein MRT vom Kopf erstellt, mit dem Ergebnis: einzelne Läsionen,ohne Nachweis einer entzündlichen Aktivität. Liquordiagnostik:  Oliogoklonale Banden positiv. 

Mir wurde nun nahegelegt, ein MRT von der Wirbelsäule anfertigen zu lassen, um zu sehen ob dort Läsionen zu sehen sind. Mir wurde bislang keine Therapie nahegelegt, bzw ich sollte Im November zu einer MS Sprechstunde, wo dies alles noch besprochen wird.

Bin nun schon etwas ratlos, ob ich nun wirklich MS habe, ob ich Medikamente brauche, wovon dies abhängt etc. Seit ich aus dem Krankenhaus draussen bin, sind wie gesagt die Probleme mit den Füssen/Beinen dazugekommen, dieses Kribbelgefühl, und mir ist manchmal etwas schwindlig. Könnte es wie gesagt an den Nachwirkungen des Cortisons liegen? Oder habe ich womöglich doch etwas ganz anderes..?? Aus den Arztbriefen wird man ja auch nicht richtig schlau. 

Was mir am meisten Angst bereitet: Jetzt wo ich das mit den Füssen/Beinen spüre, habe ich Angst das ich morgens aufwache und komplett gelähmt bin, einfach so . Diese Angst habe ich schon irgendwie. Obwohl ich eigentlich versuche nicht daran zu denken, bzw einfach so weiterzuleben wie bisher. schwierig. 

 

Vielleicht mag mir ja jemand antworten, 

 

Liebe Grüsse

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Liebe Sarah,

Herzlich willkommen hier im Forum!

Leider kann dir niemand hier eine konkrete Antwort auf deine Fragen geben und ich weiß wie unbefriedigend das für dich sein muss! Leider kann dir auch niemand deine Ängste nehmen aber viele haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Grade wenn man so in der Luft hängt und noch keine konkrete Diagnose gestellt wurde...

Meine Diagnose liegt nun schon ein paar Jahre zurück und ich wackle noch immer mit den Zehen wenn ich morgens die Augen öffne und mein Herz pocht bei jeder MRT Besprechung...

Das Leben ist Veränderung mit MS oder ohne... Es ist mit MS nur irgendwie anders, was nicht schlecht sein muss!

Die Unsicherheit die du grade verspürst muss nicht schlecht sein, da du alles genau hinterfragen wirst! Die Entscheidungen die du triffst, wirst du überlegt tun aber für dich allein... Nichts desto trotz, ist nichts in Stein gemeisselt und du kannst jede Entscheidung nochmals überdenken und ändern.

Vielleicht wird dich die Sprechstunde im November weiterbringen und auch die Gespräche mit deinem Neurologen!

Drücke dir die Daumen

Viele Grüße

Biene

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