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sportsfreundin

Corona-Impfung

14 posts in this topic

Hallo.

Ich habe vor Jahren nach einer Tetanus-Impfung einen schwere Schub bekommen und benötigte damals innerhalb kürzester Zeit 9.000 mg Cortison.  Ich habe lange Zeit gebraucht um wieder einigermaßen laufen zu können. Aus dieses Grunde möchte ich mich nicht impfen lassen da ich befürchte, auch bei der Impfung wieder einen Schub zu bekommen.  Es wird zur Zeit von Cortison abgeraten, was dann helfen könnte.  Mein Neurologe ist der Meinung, dass ich mich auf jeden Fall impfen lassen soll, meine Hausärztin rät mir nicht dazu. Ich nehme jetzt mittlerweile seit 5 Jahren  Aubagio und mache seit 25 Jahren zweimal wöchentlich KG. Mir geht es soweit gut und ich befürchte, dass sich mein Gesundheitszustand dann ändern könnte.

Was meint Ihr dazu? Lasst Ihr Euch impfen?

Über Eure Antworten würde ich mich freuen.

Liebe Grüße

sportsfreundin

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Hallo Sportsfreundin,

niemand zwingt einen eine Impfung zu machen, auch nicht bei der Coronaimpfung.  Wenn Du nicht möchtest oder willst, kann lass es mit der Impfung. Ich lasse mich auch nicht impfen. Diesen Impfstoff traue ich nicht. Wie weit verträgt er sich mit den MS-Medi`s und anderen Medi`s, die für uns wichtiger sind.

LG Longracer

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Hallo,

ich stimme Longracer zu.  Zumal du befürchtest, einen Schub zu bekommen.

Auch ich werde mich nicht impfen lassen. Ist mir alles noch zu unausgereift. Außerdem - bis wir dran sind, gibt es schon X Varianten des Virus´, sodass der jetzige Impfstoff  meiner Meinung nach  veraltet sein wird.

LG Tina

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Hallo,

vielen Dank für Eure  Antworten.  Ich werde mich nicht impfen lassen. Ich bin auch der Meinung, dass der Impfstoff nicht ausgereift ist bzw. in der kurzen Zeit nicht sein kann. Außerdem kommt hinzu, dass keiner weiß, ob die Impfung bei dem neuen Virus überhaupt wirksam ist. Ich halte mich an alle Vorgaben um eine Ansteckung zu vermeiden. Ich verlasse das Haus nur noch um zur KG und einkaufen zu gehen. Ich habe nur die Befürchtung, dass irgendwelche "Schlaumeier"  auf die Idee kommen, nach der zweiten Impfung keine Masken mehr zu benutzen. 

 

LG sportsfreundin

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Ach du meine Güte.. was schwirrt hier denn für Halbwissen rum?? 

 

Solange es ein Coronavirus ist, wird die Impfung auch funktionieren. Das ist ausgiebig getestet worden. Bei der Impfung werden lediglich die Spike Proteine, mit denen der Virus an unsere Zellen "andockt", nachgebaut, damit das Immunsystem eine Abwehr aufbauen kann.  Wegen dieser Spikes heißen die Coronaviren überhaupt so.  Was genau soll da nicht ausgereift sein? Er wurde an zehntausenden Menschen getestet, die größte Gruppe, die jemals für eine Impfstudie gewonnen werden konnte. 

 

Selbst die MS Gesellschaften sehen darin kein erhöhtes Risiko eines Schubes, selbst bei immunsuppressiver Therapie:

https://www.msges.at/2020/12/die-erste-impfung-gegen-das-neuartige-corona-virus/

 

Impfen ist aktuell das EINZIGE, das uns gegen den Virus hilft und ich habe lieber ein paar kleinere Nebenwirkungen als 1x Covid-19. nuff said..

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Das hättest du auch ohne diese Überheblichkeit rüberbringen können.

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@Karsten.Henow

vor 3 Stunden, Karsten.Henow hat geschrieben:

Solange es ein Coronavirus ist, wird die Impfung auch funktionieren

Also ich bin keine Medizinerin, kannst mich auch gerne korrigieren wenn  ich falsch liege,  aber gibt es nicht schon mehrere bekannte Corona Viren die bei uns im allgemeinen als "virale grippale Infekte" diagnostiziert werden ? Soweit ich gelesen habe existieren bereits 6/7 bekannte harmlose Corona Viren und gegen diese wird die Impfung nichts ausrichten, des weiteren haben selbst renommierte Virologen schon bedenken geäußert,  ob der Impfstoff wirklich bei der mutierten Variante funktionieren wird und ein studierter Virologen genießt da schon ein gewisses Ansehen in meiner Meinungsbildung.

 

Weiterhin absolut nicht gesichert, es ist nicht klar das der Impfstoff vor einer Ansteckung schützen wird, das einzige was klar ist, es verhindert schwere Verlaufsformen.

 

vor 3 Stunden, Karsten.Henow hat geschrieben:

damit das Immunsystem eine Abwehr aufbauen kann

 

Ja, richtig den Prozess beschrieben, aber das setzt voraus das die Person überhaupt ein funktionierendes Immunsystem hat, also unter Immunsuppresiva ist aktuell nicht klar, ob diese Impfung überhaupt anschlägt. Selbst die Grippeimpfung ist nicht bei allen immunsuppresiven Medikamente von Erfolg gekrönt und schlägt z.B.bei Influenza A garnicht an bei Influenza B nur zu 50%, nachzulesen auf der Homepage des RKI

 

vor 3 Stunden, Karsten.Henow hat geschrieben:

Was genau soll da nicht ausgereift sein? Er wurde an zehntausenden Menschen getestet, die größte Gruppe, die jemals für eine Impfstudie gewonnen werden konnte. 

Auch gewagt, es gibt definitiv Impfstoffe die Impfschäden ausgelöst haben in der Vergangenheit und nach nur kurzer Zeit vom Markt genommen wurden, diese Impfstoffe haben zumindest einen jahrelangen Zulassungsprozess durchlaufen und auch im Jahr 2020 kam ein roter Hand Brief zu einem Impfstoff raus, der nach Medienangaben sehr lange entwickelt und getestet wurde, dumm nur das nun bei Massenimpfung (wirklich jeder Arzt hier im Umkreis hat diese Impfung ganz dringend empfohlen und die Wartezeiten auf den Impfstoff betrug Monate) raus kam das der Impfstoff genau das auslösen kann, was es eigentlich verhindern soll.

Zwar kein Impfstoff, aber nehmen wir mal nur das Beispiel Zinbryta,  ja, wurde zugelassen und wir hören ja immer, man geht bei der Zulassung sehr gewissenhaft vor, trotzdem kam es zu etlichen Todesfällen und das Medikament wurde nach kurzem wieder vom Markt genommen.

 

Ich persönlich lasse mich nicht impfen, was mir persönlich auch viele Ärzte und auch MS Professoren so geraten haben, ja, der Impfstoff wurde getestet,  aber nicht wirklich bei Autoimmunerkrankungen mit immunsuppresiven Medikamenten und aufgrund der fehlenden Daten kann man diese Impfung aktuell nicht empfehlen,  aber auch nicht zwangsläufig davon abraten , so im übrigen auch die Stellungsnahme der DMSG.

 

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P.S. : ich wollte mit meinem Beitrag niemanden davon abhalten sich impfen zu lassen oder die Impfung verteufeln oder ähnliches, jeder muss das für sich entscheiden und es kann auch meiner Meinung nach keine "Grundempfehlung " für alle MS Kranke geben, jeder befindet sich in einer anderen Situation, von Medikamenten (immunmodulierend oder immunsuppresiv) , jeder hat einen anderen Grad an Einschränkungen  ( Leute im Rollstuhl sind z.B.deutlich anfälliger für Corona) , jeder hat andere weitere Erkrankungen die eine Rolle spielen können (ich bin z.B.starker Allergiker und würde aktuell in Großbritannien die Impfung garnicht erhalten) und zu guter Letzt haben alle in der Vergangenheit unterschiedliche Erfahrungen mit Impfungen gemacht ( bei mir ein Impfschaden und zwei verschiedene Impfungen die unter Immunsupressiva nachweislich mittels Titterbestimmung nicht angeschlagen haben). 

So verschieden wie wir alle in diesen Dingen sind, so unterschiedlich sind die Reaktionen auf die Frage impfen ja oder nein.

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Hallo, wie ich schon Mal unter Snstiges geschrieben habe werde ich mich( so mein Neurologe denn zustimmt) so schnell es  geht impfen lassen.

Ich denke  oder hoffe das ein evtl Schub durch die Impfung( was ich nicht glaube) weniger schlimm ist als mit Covid- 19 auf der Intensivstation oder auf dem Friedhof zu landen.

Ich will mein  Leben zurück und halte es mit den Virologen das nur eine ausreichende Herdenimmunität durch Impfung helfen wird.

Kann sein das der Impfstoff nicht an MS- Kranken getestet wurde...

Trotzdem glaube ich daran...

Gruß, 

Steffi

 

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Man munkelt, dass der Impfstoff bei der Brasilien-Mutation nicht wirken könnte. Man darf gespannt sein.

Geimpfte haben meines Wissens jedoch ein um 95 Prozent geringeres Risiko zu erkranken. Ob ich mich impfen lasse, keine Ahnung. Dazu brauch ich noch Infos, speziell in Bezug auf die MS!

LG

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Hallo.

ich habe im Internet folgendes gefunden:

 

"Wenn eine Impfung unter laufender DMT erfolgt,  dann sind folgende Überlegungen/Vorgehensweise zu beachten:

...  b) Anhand bisheriger Erfahrungen mit anderen Impfungen kann angenommen werden, dass unter Therapie mit                                    Dimethylfumarat, Glatiramerazetat, Interferon-ß-Präparaten, Natalizumab und Teriflunomid grundsätzlich ein

            ausreichender Impfschutz bestehen dürfte."   ...

Quelle: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, 8. Jänner 2021

Der gesamte Artikel steht im Internet unter  ÖGN-Empfehlungen  MS und Corona-Impfung

 

Da ich Aubagio (Teriflunomid)  nehme heißt das für mich, eine Impfung ist nicht nötig. Wie seht Ihr das?

LG sportsfreundin

 

 

 

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Hallo sportsfreundin,

ich habe nach den von dir angegebenen ÖGN-Empfehlungen zur Corona-Impfung für MS-Betroffene gegoogelt und habe dabei die Webseite MS Gesellschaft Wien gefunden. Hier wird deine Frage gut erklärt und vor allem deine Schlussfolgerung, dass bei bestimmten DMT eine Corona-Impfung „nicht nötig“ sei, widerlegt. So sind deine im Internet gefundenen Zeilen nicht zu verstehen.

Dein Zitat oben besagt nämlich nur, dass eine laufende DMT mit den genannten Therapieformen den Impfschutz einer SARS-CoV2 Impfung nicht beeinträchtigt.

 Hier ein erklärender Auszug aus der o.g. Webseite im Abschnitt „SARS-COV2-Impfung für Menschen mit MS

„... Die beiden in Europa aktuell zugelassenen SARS-CoV2 Impfungen sind sogenannte mRNA-Impfstoffe (konzeptuell also Totimpfstoffe), die in großen Studien eine jeweils nahezu 95%-ige Wirksamkeit (inklusive älterer Menschen bzw. jenen mit bekannten Risikofaktoren) zur Verhinderung einer SARS-CoV2-Infektion gezeigt haben.

Die Diagnose MS stellt prinzipiell keine Kontraindikation gegen Impfungen dar.

Impfungen mit Totimpfstoffen können uneingeschränkt bei MS-Betroffenen durchgeführt werden. Somit ist eine mRNA-Impfung gegen SARS-CoV2 auch bei Menschen mit MS möglich und empfohlen. ... (im nächsten Absatz folgen weitere Angaben zu möglichen Impfreaktionen, etc.)

Grundsätzlich ist die SARS-CoV2 Impfung, so wie jede andere Impfung (mit einem Tot- oder Lebendimpfstoff), zumindest 6 Wochen vor Beginn einer verlaufsmodifizierenden Therapie empfohlen. ...“ (Zitat Ende)

 

Ich hoffe, der Artikel bringt dir etwas Licht ins Dunkle und hilft,  die Misinterpretation aufzuklären.

Es grüßt
Jasper

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Hallo  Jasper,

vielen Dank für Deine Antwort,

ich habe "MS Gesellschaft Wien" gegoogelt.  Der Artikel hat mir leider nicht viel weitergeholfen. Mein großes Problem ist nach wie vor meine Impfunverträglichkeit.  Da  davon ausgegangen wird, dass die Impfreaktion für jeden Menschen so ist wie bei seinen anderen Impfungen ist die Wahrscheinlichkeit groß wieder einen Schub zu bekommen. 

Da es ja noch ein paar Monate dauern wird bis ich in der 3. Gruppe dran bin, werde ich erst einmal abwarten wie sich alles entwickelt.

Gruß

sportsfreundin

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Also ich halte diesen ganzen Hype um Masken, Lock down und Impfung für unangemessen.  2019 hieß es aus China, es gäbe dort eine neue mysteriöse lungenkrankheit.... Also mysteriös ist gar nichts daran und nur weil wir das Gesundheitswesen 30 Jahre lang kaputtgespart haben, muss nun alles andere an Wirtschaft auch noch dran glauben. So unerforscht ist die imfung nicht, ist ja schließlich eine vielversprechende Einnahmequelle, da kann man schonmal schnell machen, um den Wettlauf zu gewinnen.  Nachweislich ist das schubrusiko soweit ich weiß nur bei der gelbfieberimpfung statistisch erhöht.  Bei mir hat die twindrix dafür gesorgt, dass es so aussieht, als habe ich eine akute Hepatitis, tatsächlich wird mein titer aber wohl eine ewige Immunität garantieren.  Menschen, die im sozialen Bereich arbeiten und Kinder, die die Kita besuchen wollen, müssen gegen Masern geimpft sein. Aber eine impfpflicht? Iwo, der Sozialarbeiter kann ja auch er eine kloppen gehen, zwingt ihn ja niemand zu diesem Beruf. Und so wird es auch mit der corona Impfung sein.  Es wird zwei Klassen von Menschen geben, die unterschiedliche Freiheiten haben. "Impfgegner an die Wand "😐 

Mein Hausarzt gehört zum mobilen impfteam und rät mir auf jeden fall zur Impfung und noch schlimmer ist mein Arbeitgeber, da könnte man schon einen werbevertrag vermuten. Dabei hatten wir dort im Klinikum 2020 wesentlich weniger Fälle,/Todesfälle  dieser mysteriösen Krankheit, als an den meisten anderen Aufnahmegründen. Durchschnittsalter bei den Infizierten war 82!

Letztendlich muss jeder entscheiden, ob er schnell und freiwillig nachgibt oder nicht.  Jedenfalls würde ich nichts unterschreiben, über die gewissenhafte Aufklärung und die haftungsrelevante Freiwilligkeit einer Impfung. Und ich würde weder dazu raten, noch abraten, weil selbst mit viel Aufwand eine seriöse ingormationsbeschafging sehr schwer ist.

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