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maluen

Hey ich bin neu hier

5 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich würde mich gerne einmal kurz vorstellen. Ich bin 20 Jahre alt und habe im Oktober 2020 meine Diagnose bekommen nach dem ich plötzlich auf meinem rechten Auge nur noch schlecht sehen konnte, weil ich durch die MS eine Sehnervenentzündung bekommen habe.

Nach dem ich aus dem Krankenhaus gekommen bin sind meine Symptome zum Glück wieder ziemlich schnell verschwunden.

Jetzt habe ich mich für ein Medikament entschieden und habe bald meinen Termin mit der MS Nurse.

Momentan bin ich mir unsicher, wie ich mit der ganzen Situation umgehen soll da ich das alles bis jetzt wegschieben konnte und mich auf die Arbeit konzentriert habe. Natürlich ist mir aber auch bewusste das ich das nicht immer so weiter machen kann. 

Aber ich weiß einfach nicht, wie man lernt es zu akzeptieren und damit klarkommt.

Ich meine vor 4 Monaten habe ich noch ein normales Leben einer 20-Jährigen geführt und plötzlich sagt dir jemand du hast eine Krankheit und eigentlich kann alles passieren und man weiß nie was als Nächstes kommt und bald muss ich mich alle drei Tage spritzen. Das ist alles noch ziemlich viel.

Durch Zufall bin ich auf diese Seite gekommen und dachte es wäre vielleicht eine gute Idee sich anzumelden, um in Kontakt mit anderen treten zu können die wissen, wie man sich fühlt vor allem wenn alles noch so ``frisch´´ ist und man noch recht viele Fragen hat.

 

Ganze liebe Grüße 😊

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Hey Maluen,

willkommen hier im Forum. Die Diagnose ist ein Schock, ja. Ich habe diese 1/2020 erhalten. Ich versuche einfach nicht daran zu denken.Ich weiß, leichter gesagt als getan. Durch die Spritzen wird man zwar daran erinnert, aber das spielt auch auch ein und dauert dann nicht wirklich lang. Wann fängst du an?  Nimmst du Copaxone? Einfach so weitermachen wie bisher und nicht unterkriegen lassen! Woher kommst du denn?

LG

Flo

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Hey Flo,

erstmal danke für deine Antwort 😊, Wann genau ich mit dem Spritzen anfange weiß ich noch nicht, weil ich noch auf den Termin warte, aber das wird bestimmt in den kommenden 1-2 Wochen sein.

Ich habe mich für Rebif 44 entschieden und hoffe wirklich das ich mich so schnell dran gewöhne wie du sagt 😊 Ach und zu deiner letzten Frage ... ich komme aus Berlin 😊

LG Maluen

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Hey hey,

 

na dann "viel Erfolg", wenn man das so sagen kann. Kommt da jmd. zu dir oder musst du in die Praxis?

Kannst ja dann mal berichten...

 

LG

Flo

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Hi Maluen :)

Ich bin 23 Jahre alt und habe meine Diagnose mit 18 bekommen. Bei mir sind die Ärzte auch genauso wie bei dir wegen einer Sehnerventzündung auf die MS gekommen. Seitdem spritze ich mich ebenfalls 3x in der Woche.

Ich kann mich noch gut erinnern, ich hatte genau dieselben Gedanken! Ich habe mich damals beraten lassen, wodurch sich die Krankheit verschlechtert, also was man eher meiden sollte. Der erste Punkt von dem Arzt im Krankenhaus war, in stressigen Zeiten, wie zum Beispiel die Prüfungszeit, nicht allzu viel Alkohol zu trinken :D 18 Jahre und kurz vor dem Studiumbeginn ;) Der wichtigste Punkt aber von dem Arzt war und ist er meiner Meinung nach immer noch, nicht zu denken, dass das Leben jetzt vorbei ist und man eine 180 Grad Wendung im Alltag machen muss, weil genau damit macht man sich nur Stress und wie du bestimmt schon weißt, ist das genau nicht so gut.

Er meinte, tue alles was du kannst und dir und deinen Körper gut tut mit gesundem Menschenverstand weiterhin! Keinen tut es gut 168 Stunden in der Woche zu arbeiten egal ob MS oder nicht. Und wenn du gerne in die Sauna gehst und dir das gut tut, dann sollst du das auch machen und mit Sachen aufhören/ Situationen beenden, wo dir dein Körper sagt, dass ihm das nicht gefällt. Mir hat mein erster Neurologe damals Therme und Sauna verboten, darum das Beispiel. Er meinte, dass das nicht gut wäre mit der MS.

Meine aktuelle Neurologin meinte dazu, dass ich es ausprobieren soll und wenn ich merke, dass mir schwindlig wird oder... aufhören soll, wie jeder Mensch auf sein Körper reagieren sollte (ich hatte bis jetzt nie Probleme in der Therme oder Sauna :) ). So konnte ich für mich die Diagnose ziemlich gut verarbeiten. Ich tue alles weiterhin was ich kann und mir und meinen Körper guttut, wie es jeder Mensch machen sollte. Und was in der Zukunft kommt, weiß keiner (ich weiß das sind immer diese bestimmten Aussagen :/ ) aber schlimme Verkehrsunfälle passieren leider so oft. Probiere das Leben trotzdem zu genießen und das Beste daraus zu machen. Du hast die Chance dank der Wissenschaft und deren entwickelten Medikamente trotzdem dein Leben weiterhin zu leben.

Vielleicht hilft dir der Gedankengang etwas. Ich hoffe du findest deinen Weg, um gut mit der Diagnose umzugehen. Das waren/ sind immer so meine Gedanken dazu. Vielleicht ist es ja deiner, sich mit Menschen auszutauschen, die ebenfalls die Diagnose MS haben, wie du ja schon die ersten Schritte getan hast.

Viel Erfolg weiterhin und alles Liebe

Luna

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