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Sandraa

Wechsel zu Kesimpta

5 posts in this topic

Hallo ihr Lieben,

ich habe vor ein paar Tagen auf das neue Medikament "Kesimpta" (vorher Gilenya) gewechselt und wollte einfach mal fragen, ob es hier noch jemanden gibt, der das gleiche nimmt und sich vielleicht ein bisschen austauschen möchte.

Lg

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Hallo Sandraa

Vielleicht magst Du berichten , wie es Dir mit Kesimpta geht ?

Welche Voruntersuchungen hattest Du ?

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

Würde mich interessieren,  weil meine Neurologin auch einen Wechsel zu Kesimpta in Betracht zieht. 

Bisher spritze ich Copaxone 40mg.

Bin dankbar über alle Infos und Erfahrungen. 

Liebe Grüße Tanja 

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Hallo ihr Lieben,

ich schließe mich dem Thema mal als Dritter an - offenbar ist das grad recht verbreitet, einen Wechsel von Cop zu Kesimpta in Erwägung zu ziehen (aus ärztlicher Sicht).

Im MRT waren bei mir neue Läsionen zu sehen, insofern scheint Cop es nicht (komplett) zu verhindern, von daher liegt ein Wechsel nahe. Hab aber auch noch ein wenig Bauchschmerzen dabei, weil monoklonaler Antikörper halt schon ein massiver Eingriff ins Immunsystem ist. 

Insofern wären positive Erfahrungsberichte gern gesehen :-)

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um 20.10.2021 um 13:30, tanjahase hat geschrieben:

Hallo Sandraa

Vielleicht magst Du berichten , wie es Dir mit Kesimpta geht ?

Welche Voruntersuchungen hattest Du ?

Wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

Würde mich interessieren,  weil meine Neurologin auch einen Wechsel zu Kesimpta in Betracht zieht. 

Bisher spritze ich Copaxone 40mg.

Bin dankbar über alle Infos und Erfahrungen. 

Liebe Grüße Tanja 

Hallo Tanja,

ich muss mich erstmal für die späte Antwort entschuldigen und hoffe, dass dir mein Erfahrungsbericht trotzdem noch was bringt.

Ich habe Kesimpta jetzt vor 6 Wochen zum ersten Mal gespritzt. Von der Anwendung her komme ich total gut klar (das spritzen ist wirklich einfach und man kann eigentlich nichts falsch machen). Zur Wirkung selbst kann ich leider noch nicht so viel sagen, da das nächste MRT erst für Anfang Januar angesetzt ist und sich dabei zeigen soll, wie gut es tatsächlich wirkt.

Was die Nebenwirkungen betrifft hatte ich jedes Mal in der Nacht und in den nächsten 24h nach dem Spritzen Schüttelfrost, Muskelschmerzen und Übelkeit. Es ist zwar nicht angenehm, ist aber nach den 24h meist auch komplett weg. Das nehme ich dann gerne in Kauf.

Voruntersuchungen mussten außer der Bestimmung von Blutwerten gar keine gemacht werden. Ich musste allerdings mein altes Medikament (Gilenya) 4 Wochen vor der Einnahme von Kesimpta absetzen.

Die Umstellung war und ist definitiv ein Risiko, aber zum einen hatte ich nicht viele Alternativen und zum anderen war mein Wunsch endlich nicht mehr alle 3-4 Monate einen Schub zu bekommen so groß, dass ich mich relativ schnell auf dieses "Glücksspiel" eingelassen habe. Leider habe ich vor ein paar Tagen wieder eine starke Sehverschlechterung bemerkt (eines meiner Symptome bei jedem Schub), jedoch außer Abgeschlagenheit keine weiteren Symptome, d.h. es muss nicht zwingend ein neuer Schub sein. Insgesamt kann ich von Kesimpta bisher aber nur positives berichten.

Liebe Grüße, Sandra 

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um 26.10.2021 um 22:09, DontAskMe hat geschrieben:

Hallo ihr Lieben,

ich schließe mich dem Thema mal als Dritter an - offenbar ist das grad recht verbreitet, einen Wechsel von Cop zu Kesimpta in Erwägung zu ziehen (aus ärztlicher Sicht).

Im MRT waren bei mir neue Läsionen zu sehen, insofern scheint Cop es nicht (komplett) zu verhindern, von daher liegt ein Wechsel nahe. Hab aber auch noch ein wenig Bauchschmerzen dabei, weil monoklonaler Antikörper halt schon ein massiver Eingriff ins Immunsystem ist. 

Insofern wären positive Erfahrungsberichte gern gesehen :-)

Hey :)

Ich muss mich auch bei dir erstmal für die späte Antwort entschuldigen.

Da ich Kesimpta aber inzwischen vor 6 Wochen zum ersten Mal gespritzt habe, kann ich zumindest ein bisschen darüber berichten.

Vieles habe ich im Beitrag an Tanja schon erzählt (vielleicht magst du dir das einfach mal durchlesen). Bei mir war es jedenfalls auch so, dass neue Läsionen im MRT erkennbar waren und eine Umstellung auf jeden Fall nötig war. Die Entscheidung war definitiv ein absolutes "Glücksspiel", das auch hätte schief gehen können bzw. immernoch kann. Was mich letztlich überzeugt hat, war aber der Gedanke, dass sich die Medizin ständig weiterentwickelt und ich möglicherweise auf ein Medikament stoßen könnte, dass mich endlich wieder "normal" leben lässt. Natürlich ist das eine absolute Wunschvorstellung, aber aus irgendeinem Grund hat mich das überzeugt.

Mit dem Medikament ansich komme ich wirklich gut klar, aber zur tatsächlichen Wirkung/Effektivität kann ich leider noch nichts sagen. Das wird sich erst im Januar im MRT zeigen.

Liebe Grüße, Sandra 

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