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sindy

Ich brauche Rat!!!!!

8 posts in this topic

Hallo

Ich bräuchte von allen Eltern mal rat.( Mein Sohn ist 15 Jahre alt)

Das Problem ist das mein Sohn die ganzen 7 Jahre, die ms nicht akzeptiert hat. Er hat mich noch nicht mal im Krankenhaus besuchen können. ist ja auch in Ordnung.

Nun war ich im sep.im Krankenhaus und er gibt sich die schuld an meinen Schub, genauso das ich überhaupt krank geworden bin.

Ich rede viel mit ihm aber es scheint nicht bei ihm an zu kommen das er nicht schuld ist.

Kann mir vielleicht jemand ein tipp geben was ich da noch machen kann?

Bei einem Familien Berater war ich schon da macht er sofort dicht sobald er ms hört.

Ich hoffe das mir jemand einen rat geben kann was ich noch versuchen kann.

LG Kirsten

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Guest Turtle

Ich habe zwar neben Pädagogik auch Kommunikationspsychologie studiert, aber so übers Netz aus der Ferne kann ich Dir außer sehr generellem Rat nichts dazu sagen. Ich kenne Euch beide nicht, die Situation nicht - gar nichts, eigentlich.

Genereller Rat Nummer eins - und der mit Abstand wichtigste: Geht zu einem Familientherapeuten. Ernsthaft. Und zwar zu einem besseren als den zuvor.

Genereller Rat Nummer zwei (folgt mit großem Abstand): Sag ihm nicht, "Nein, Du hast nicht Schuld", sondern frage ihn, warum er glaubt, dass er Schuld hat. Stelle immer tiefer gehende Fragen.

Erwähne, dass "Schuld" ein großes Wort und zumeist mit Vorsatz veknüpft ist. Er war damals acht. Hat er sich vorgenommen: "Ich mache Mama unheilbar krank, und das stelle ich so und so an?"

Ziel ist: Sag ihm nicht die Wahrheit - lass ihn selbst auf die Wahrheit kommen.

Genereller Rat Nummer drei (nochmals mit Abstand): Eine Vertrauensperson (aber nicht Du oder der Daddy) könnte ihn fragen, woran er zuerst denkt, wenn er an seine bisherige Kindheit / Jugend zurückdenkt. Dieses Schlüsselereignis, das ihm zuerst einfällt, hat für Psychologen eine gewisse Aussagekraft. Wenn sich das Ereignis in Zusammenhang mit Eurer Situation bringen lässt und er erkennt, dass er das Ereignis falsch interpretiert, könnte das helfen. Als Nicht-Psychologe ist das vielleicht immer noch interessant, aber man kann da auch viel falsch machen.

Und, zum Teufel, gehe zu einem *guten* Therapeuten.

Greetings,

Norbert

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Hallo Norbert,

Ich möchte mich sehr Herzlich bei dir Bedanken.

Wir haben soweit ein Super Verhältnis bis auf das MS problem.

du hast mich gut zum nachdenken gebracht, die idee

das er selbst drauf kommen soll find ich sehr gut.

Der Mann wo wir waren ist Familientherapeut,aber mein Sohn hat komplet dicht gemacht.(ich habe keine Ahnung ob es ein guter Therapeut war, ich hatte es eigendlich gedacht)

Ich werde aber mir jetzt versuchen einen Guten zu suchen.

nochmals vielen Dank

LG Kirsten

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Guest Turtle

Ach so, ich Dummer dachte beim ersten Lesen, der Therapeut würde dicht machen. Bei einer Familientherapie geht es, sowei ich weiß, recht schnell um das zentrale Problem. Vielleicht braucht Dein Sohn einen Gesprächspartner, der ihn nicht gleich mit der Frage "überfällt", sondern zuerst Vertrauen aufbaut.

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Hallo Norbert!

Sorry das ich jetzt erst Schreibe aber war ein bischen hektisch bei mir.

Mit dem Vertrauen aufbauen hat er Probiert (Berater) er hat ihm mit der Schule geholfen aber die MS da ist nix zu machen.Ich versuche über deine Tipps weiter zu kommen.

LG Kirsten

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Hallo Sindy.

Ich kenne das Problem nicht aus Elternsicht, aber ich war 10 Jahre alt als mein Vater krank wurde und ich habe mir damals dafür die Schuld gegeben. Leider war meine Mutter mit der ganzen Situation überfordert, das ich aussen vor stand. Das hat mein Leben sehr geprägt.

Leider gab es damals noch nicht die Infos für Kinder wie heute.

www.kinder-und-ms.de vielleicht magst du und dein Sohn da mal reinschaun.

Ich bin dann selbst an MS erkrankt und habe vieles anders gemacht wie mein Vater.

Eine große hilfe war mein Beitrag warscheinlich nicht und ich hoffe das ich dir dadurch keine Angst gemacht habe.

Aber ich wünsche euch das ihr einen Weg findet damit besser umzugehen, vorallem für deinen Sohn.

Vielleicht hast du noch jemandem im Freundeskreis der nen guten Draht zu ihm hat, der vielleicht mal unter 4 Augen mit ihm spricht.

LG Steffi

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Hallo Steffi

tut mir echt Leid das du bei deinen Eltern nicht Wirklich hilfe bekommen hast.

Ich habe mir mal die Seite angeschaut finde ich echt gut.

Angst hast du mir keine gemacht;-)

Wir haben schon gute Freunde mit denen sich auch meine Kinder verstehen aber über MS wird da auch nicht gesprochen.

Vielen Dank für deine Wünsche

LG Kirsten

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@Tuffelchen:

Die Seite kenn ich auch und mein Sohn (10) fand sie auch gut und das mit 10 Jahren.

Er kommt bzw. beide Kinder kommen gut mit der Krankheit zurecht die ihre Mama hat.

LG Steffi

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