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Nadine1986

Chef´s :-(

20 posts in this topic

Seid Februar 2010 habe ich nun meine Diagnose MS. Nun stehen (standen) für mich noch Arzttermine an um schnell mit einer Therapie zu beginnen. Demnach habe ich auch die Arzttermine die ich schnellstmöglich bekommen konnte. Mein Chef weiß über die MS bescheid, findet es aber garnicht in Ordnung von mir, das ich mir die Termine in meine Arbeitszeit lege. Manchmal frage ich mich echt warum ich nach 2 Wochen Krankenhaus und frischer Diagnose sofort wieder arbeiten gegangen bin. Jedesmal rege ich mich aufs neue auf :-(... Ich merke selber das, dass nicht gut für mich ist, aber ist es so schlimm das es da jetzt was gibt was vorang hat (meine Arbeit mache ich wie immer)???

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Tja, leider sind Chef´s da nicht immer sehr einfühlsam.... Sie sehen dann nur: derjenige ist jetzt evtl. öfter krank, oder kann nur noch eingeschränkt arbeiten etc. - auch wenn das natürlich nicht immer der Regelfall sein muß.

Zur Zeit meiner Diagnosestellung war bei mir alles paletti bei der Arbeit - Chef super verständnissvoll, Arzttermine nie ein Problem, ,oder wenn ich mal nen Tag nich so fit war, weil ich mir nachts wiedermal nen Kopf gemacht habe, konnt ich auch immer mal ne Stunde eher gehen etc.

Und jetzt wo es um meine Vertragsverlängerung/Festeinstellung geht hab ich so gar nicht mehr das Gefühl, daß er hinter mir steht! Ich soll dies machen und jene Aufgabe übernehmen, aber mhh naja - höheres Gehalt?/Festvertrag? mhhh naja das geht im Augenblick nicht - aber die Zusatzaufgaben/Belastung soll ich trotzdem machen....

Muß jetzt erst mal schauen was das so gibt. Aber ich seh nicht ein, mich wegen der MS unterbuttern zu lassen, wenn ich meine Leistung im Job voll erbringe.

Drück Dir auf alle Fälle die Daumen, daß es sich in Deinem Sinne regelt und es vielleicht ja nur ne Kurzschluß/Panik (die is jetzt dauerhaft krank etc.) Reaktion war.

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Hallo,

ich würde meinem Chef erst von MS erzählen wenn man was sieht. D.h. einen Stock würde ich noch auf ein SkiUnfall schieben.

Warum? Gehaltserhöhungen und eine Karierre könnte ich sofort vergessen. Selbst bei einem Firmenwechsel würde sich das rumsprechen.

Es ist leider so das es ums Geld geht. Wäre ich Selbstständig würde ich nie jemand mit MS einstellen.

Aus Erfahrung weiß ich das es für kleine Firmen das Personal(Personalkosten und Personalqualität) der Todesstoß sein kann. MS bedeutet Kosten steigen + Zuverlässigkeit ist nicht garantiert.

Also von dem her verstehe ich Chefs.

Allerdings wenn es sich um ein Firma mit 500+ MA handelt, dann ist es moralisch fragwürdig.

Wenn 1986 dein Geb.jahr ist, war das meiner Meinung ein riesen Fehler!

Stell Dir vor Deine MS verläuft gutartig, davon musst Du auch ausgehen, dann wirst Du trotzdem Probleme haben in Deinem Berruf. Dein Chef muss leider immer damit rechnen das Du ausfällst.

An deiner Stelle erst mal cool bleiben! Die Gesundheit ist das wichtigste. Deshalb lasse Dich nicht von deinem Chef stressen. Dann würde ich vom verhalten deines Chefes Konsequenzen ziehen und in aller Ruhe einen neuen Job suchen.

Gruß

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Mein total netter Berater bei der AMSEL hat mir mal zu dem Thema gesagt: "Frau X. rechnen SIE NICHT mit Rücksicht." - DAS kann ich nur allen immer wieder auch empfehlen. Es ist äußerst selten, daß AG so rücksichtsvoll sind, daß sie einen unterstützen, die Regel ist das, daß bei der nächsten möglichen Gelegenheit Verträge entweder nicht verlängert, Absprachen plötzlich nicht mehr gelten oder Dinge, die vorher eigentlich galten, plötzlich nicht mehr gelten. SEHR wenige Ausnahmen bestätigen die Regel.

Besonders warne ich davor, bei einem BEFRISTETEN Arbeitsverhältnis irgendwas von der MS zu sagen, wenn es nicht aufgrund der Tätigkeit (Dachdecker) und Gefahren unbedingt SEIN MUSS. Das scheint fast die Garantie zu sein, daß man wenn möglich, auf der Straße steht, egal wie gut man "trotzdem" arbeitet.

Auch der SB-Ausweis ist mit so vielen Vorurteilen behaftet, daß er einem nur bei Bewerbungen im öff. Dienst dahingehend nützt, daß man zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden MUSS, aber eine Einstellungsgarantie ist das nicht, von wegen "bei gleicher Eignung ist schwerbehinderten Bewerbern der Vorzug zu geben". Vergeßt es: die "gleiche Eignung" ist sooo dehnbar, daß IMMER etwas gefunden wird, was die gleiche Eignung negiert... und sei es nur, daß plötzlich festgestellt wird, daß die Teamparität jetzt doch die Einstellung eines Mannes/einer Frau (jeweils das andere Geschlecht als das eigene) erfordert oder daß nun doch dieses FH Verwaltungsstudium gewünscht wird, das vorher nicht nötig war. Da sind auch "große Arbeitgeber mit sozialem Hintergrund" KEINE AUSNAHME. Manchen AG stinken auch die zusätzlichen 5 Tage Urlaub. Deshalb, am besten man hat schon eine unbefristete Stelle und wird dann "behindert." Da das bei Gott nicht immer der Fall ist, muß man sehr gut auf sich aufpassen und mit Infos über die Krankheit sehr sparsam umgehen. Falls im Gespräch danach gefragt wird, kann man sagen, "nun, eine fünfstündige Alpenwanderung wäre jetzt nicht das Wahre, aber das geht ja auch anderen so und darum geht es ja in dieser Stelle nicht..."

Direkt nach der Diagnose darf sowieso NICHT gefragt werden!

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Warum steigen bei MS die kosten??? Mir geht es gut, habe zum Glück nichts zurück gelassen. So verstehe ich mich mit meinem Chef nur wenn es sich um Arzttermine handelt oder mal frei. Mal gut das ich einen Festvertrag habe wenn man das hier so ließt.

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@Nadine: ZUM GLÜCK HAST DU EINEN FESTVERTRAG! Ich habe leider nur 25 % unbefristet und 25 % befristet, mein direkter AG weiß nichts von der MS, der SB-Vertreter schon, bin inzwischen nicht mehr überzeugt davon, daß es gut war, daß er Bescheid weiß, aber jetzt ist es zu spät. Auch wenn es mir gut geht, denkt er offensichtlich MS = kann nicht so viel arbeiten... Ich weiß zwar, daß er meine Diagnose nicht weitergeben darf, aber auch ein so großer Arbeitgeber hat Klatsch und Tratsch und "informelle" Gespräche an sich... Ich bin jedenfalls mega-genervt über die bisher erfolglosen Versuche mich auf 50-70 % unbefristet INTERN zu bewerben, es reicht schon die Erwähnung des SB-Ausweises, um Vorurteile zu aktivieren, andererseits ist das die Garantie zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Reaktionen sind sehr abhängig davon, was für einen HIntergrund die betreffende Abteilung hat UND auch, wie man im Gespräch mit der angegebenen Tatsache des Ausweises umgeht (am besten so locker wie möglich, evtl. Fragen vorgreifen, indem man selbst Bezug darauf nimmt und erwähnt, daß keine Einschr. der Leistungsfähigkeit bestehen und man auch auf keinerlei HILFSMITTEL angewiesen sei, dann der Satz mit der Alpentageswanderung oder so was ähnliches...)

Die Leute wissen, daß sie nicht direkt nach der Diagnose fragen dürfen, da eiern die dann mit komischen Fragen drumrum, sobald man das wahrnimmt, kann man denen mit "Offensivtaktik" versuchen, den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Ich würde Dir DRINGEND EMPFEHLEN , besorge Dir so schnell wie möglich einen Schwerbehindertenausweis. Es zählt das Datum des Eingangs. DANN hast Du besonderen Kündigungsschutz, d. h. bevor Du aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen gekündigt werden kannst, muß das Integrationsamt hinzugezogen werden, DAS ist ein großer Schutz.

Hopfie meint wahrscheinlich, daß die "potentiellen" Kosten steigen, für den Chef sind das im Kopf "schon real existierende" Kosten, er ist ja auch kein Hellseher, wie Du auch nicht, und kann ja befürchten können, daß es irgendwann bei Dir doch schlimmer wird. Dazu kommt noch, daß die Wenigsten wirklich Ahnung vom Krankheitsbild MS haben, sondern eher die Vorurteilsschiene auf Stammtischniveau greift, jawohl (!). ACHTUNG: DAS AUCH AN STELLEN, WO MAN DENKEN KÖNNTE SIE WISSEN ES BESSER UND KÖNNEN RELATIVIEREN (wie z. B. Reha/Psychologie, soziale Institutionen oder sonst was mit medizinischem Hintergrund, vielleicht bei letzterem grad erst recht, viele Ärzte, wenn sie nicht im Neurobereich sind, wissen auch nicht so richtig Bescheid (!) über MS, in dem Ausmaß, wie ich das erlebt habe, hätte ich das nicht gedacht, aber nun...

Ich weiß nicht, zu wieviel % Du arbeitest, wenn es irgendwie geht, würde ich versuchen, BIS DU DEN AUSWEIS hast, etwas mit den Arztterminen während der Arbeitszeit zurückzufahren, so daß der Chef vorerst den Eindruck bekommen kann, es habe sich stabilisiert. ER nimmt vor allem wahr, daß sich folgendes geändert hat: Du bist nicht mehr so zur Verfügung wie vorher, zeitlich gesehen. Du bist auf Arztbesuchen. Dann denkt er, um Himmels willen, wenn das noch mehr wird? Er schaut zunächst nicht darauf, ob Du noch "genauso gut wie zuvor" arbeitest. Ich verstehe gut, daß Du Dich gerade sozusagen "vom Leben betrogen" fühlen kannst und von daher denken könntest, wenigstens möchte ich jetzt meine Termine beim Arzt einfach so wahrnehmen können, aber es geht auch, sich Abends- oder ganz frühe Termine zu besorgen, wenn Du in der Praxis sagst, Du hast schon Probleme am Arbeitsplatz sowieso. Wenn Du den Ausweis hast, kannst Du ja wieder anders verfahren.

Ich wünsch Dir viel Glück und LG von Magnolia

Also die möglichen KOsten, die entstehen könnten: Du wirst ständig AU - bis zu sechs Wochen mit der gleichen Diagnose für die AU muß der AG Lohnfortzahlung leisten, DANACH kommt dann das Krankengeld der Krankenkasse. Je nach finanzieller Lage und Größe der Firma kann das einem AG schon Angst machen.

Durch die häufigen Arztbesuche während der Arbeitszeit könnte er "Auftragsstau" und sinkende Qualität befürchten, oder Streß dadurch, daß Du vertreten werden müßtest. Schlecht bezifferbare Kosten, aber für Befürchtungen ist beim Chef viel Platz...

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P. S. SB-Vertreter = Schwerbehindertenvertreter, bei großem Arbeitgeber vorhanden

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Ich weiß, dass es schwer ist mit MS und Arbeitgeber, aber es gibt auch positive Erlebnis und hoffe, ich kann euch ein wenig Mut damit machen. Ich habe nach meiner Diagnose endlich einen Festvertrag bekommen und dazu noch eine Lohnerhöhung. Ein weiteres Stellenangebot einer anderen Firma habe ich gerade abgelehnt. Die hätten mich genommen trotz MS. Ich bin vermutlich ein Glückspilz. Aber es zeigt zumindest, dass es noch Hoffnung auf menschliche Chefs für uns gibt auch wenn das nicht viele sind.

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@ Magnolia:

Danke erstmal für deinen Beitrag. Ich arbeite Vollzeit (40 Std.). Aber mit dem Schwerbehinderten Ausweis, bekomme ich den denn schon? Damit habe ich mich noch garnicht beschäftigt.

Und vorallem, was ist wenn ich wirklich mal gekündigt werde oder ich es bei dieser Firma nicht mehr aushalte und mir was anderes suche?? Ich bin ja noch jung.

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hallo Ihr,

Es gibt positive Einstellung von Chefs. Ich arbeite als Steuerfachangestellte und wurde zum 01.01.1993 mit der Diagnose MS eingestellt und hatte sogar in der Probezeit einen Schub - wir waren damals 15 Kolleginnen und mein Chef (bzw. damals waren es noch 3 - eine Sozietät) - wenn wir so etwas nicht leisten können wer dann. Ich hatte nie Probleme mit Arztbesuchen, ich kann auch mal früher heimgehen, wenns nicht mehr geht. Ich habe 50 % und G und jetzt auch noch halbtags-Rente, war alles kein Problem, ich bin von Anfang an offen damit umgegangen, da verstecken nur mit Stress verbunden ist. Also einen Stock auf einen Skiunfall zu schieben würde mir nicht einfallen.

Aber ich hatte natürlich auch Glück. Ich bin jetzt seit über 17 Jahren in dem Unternehmen und habe immer noch bei Chef (mittlerweile nur noch einer) und Kolleginnen absolutes Verständnis.

Gruß

MOni

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Hallo NoName,

ja,Du bist wirklich ein Glückspilz! Ich freue mich SEHR, daß es sowas noch gibt. Genau DAS bräuchte ich gerade. Bin sehr gefrustet, daß meine internen Bewerbungen bisher keinen Erfolg hatten (großer Arbeitgeber, öffentlicher Dienst), mein Arbeitsplatz ist unvorstellbar, hat mit MS gar nichts zu tun, Chef neutral ausgedrückt grenzwertig, in einer anderen Position hätte er nichts zu lachen, Lärmbelastung, gegen die keiner was unternimmt, alle Möglichkeiten, die man normalerweise geht, um sich zu wehren, funktionieren nicht. Ich möchte da weg und es klappt nicht...

Also baut mich auf jeden Fall auf, daß es sowas wie bei Dir gibt!

LG von Magnolia

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Es ist eben immer eine zwiespältige Sache..

nen arbeitsrechtler der DMSG hat mich definitiv davor gewarnt, was von meiner Diagnose zu erzählen- ich war wegen was anderem akut im Krankenhaus und dabei wurde die MS durch Zufall entdeckt.

Eigentlich hab ich gedacht "najaa.. aber wenn ich denen das ordentlich erkläre.." und ich bin ja sonst fit wie´n Turnschuh, was hat die verschleppte Mandelentzündung damit schon zu tun"

Tja.. dummerweise erzählte ich Freitagabends einer Kollegin am telefon davon.. und Montag war klar, das war´s. Bei einem gemeinnützigen Arbeitgeber hatte ich das nach langjähriger erfolgreicher Mitarbeit echt nicht erwartet, zumal ich auch grad befördert worden war..

Im Nachhinein ist mir klar: Das wär so oder so gekommen, egal ob ich´s erzähl hätte oder die Kollegin sich halt einfach nur verplappert (ich weiss dass sie es nicht böse meinte- sie hat nur nicht damit gerechnet, dass sie belauscht wird.. tja, dumm gelaufen.

Klar ist mir auch: Die meisten Mneschen haben beim Stichwort MS nen absolutes Horrorszenario im Kopf. Und nen Arbeitgeber denkt halt sofort: Arbeitsausfall, nicht mehr belastbar, Lohnfortzahlung, mehr Urlaub.. teuerteuerteuer.

Ist mir auch klar, so läuft die Kostenrechnung halt und da kriegen die meisten ein nervöses Zucken.. und erinnern sich nicht mehr an Verdienste und das soziale Leitbild.

Das Gemeine ist: man weiss nicht, welcher AG vernünftig bleibt.. und wer nur denkt "oh nein".

Ich rate also wie Amsel und DMSG und Magnolia erstmal zur Vorsicht bzw. besonnenem Vorgehen.

ich muss mir ja nur anschauen, wie ich in meiner Fortbildung behandelt werde, nachdem ich mal erzählte, dass ich wegen der MS 3 "taube" Finger und 20% hab: Nen Lehrer sagtm ir, diese Mitleidsmasche zöge nicht (hallooo? Ich hab nix von Mitleid gesagt; danke, brauch ich nicht und hab ich nie haben wollen).. und KOnsens bei 70 der teilnehmer ist, dass ich als "Behindi" mit verminderter Geistesleistung doch nicht den "Normalen" auch noch Arbeitsplätze wegnehmen soll.

(Ähem..mein Gedanke: ich benutz mit MS an einem Tag wohl immer noch 90% mehr meines Hirnes als diese Flachpfeifen in 10 Jahren? Ups.. böse..)

Ausnahmen gibt´s auch, aber bleibt realistisch. Das mit dem Stammtischwissen ist leider noch in vielen Kreisen so: MS? "Nicht leistungsfähig, dauerkrank, Rolli, blind, Muskelschwund, tot, Blümelein von unten gucken"

Ein Hoch auf jeden vernünftigen, der einem da begegnet!!

(jaa, und die gibbet schon! MAn muss sie nur suchen/ finden)

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Nachher ist man immer schlauer :-). Aber da ich von anfang an in einem Neurologischen Krankenhaus war, hätte ich auch garnicht gewusst was ich hätte sagen sollen als er mich gefragt hat. Der Stempel war ja nunmal auf dem Krankenschein.

Leider ist es mit der Arbeitslage zur zeit nicht so einfach etwas neues zu finden, aber umhöhren und so werde ich auf jeden Fall machen.

danke für eure netten antworten ;-)

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Hallo Schnickschnack,

mir kommt gerade wieder die kalte Wut hoch, wie im "Horrorbilderbuch", was Du da erzählst. Hattest Du noch keinen Behindertenausweis? oder/und evtl. eine befristete Stelle?

Eine echte Sauerei.

Wundert mich leider nicht. Was ich inzwischen mitbekommen habe.

Mein Chef, dieser jetzige Ignorant, hat im Zush. mit Behinderten, über irgendeine Kollegin, die anscheinend aufgrund Gehbehinderung einen bevorzugten Parkplatz vor einem bestimmten Gebäude nutzen kann, z. B. gesagt "ja, die beansprucht da so einen Parkplatz, die springt aber sonst ganz munter rum", wollte damit sagen, "die tun ja alle nur so"... Daß ich einen Ausweis habe, hat er scheinbar wieder völlig vergessen. Macht nix. Ich würde mir eher die Zunge abbeißen, als irgendwas über meine "Behinderung" dem zu erzählen.

Was war das für eine Fortbildung? Konntest Du dem wenigstens Contra geben, oder war das eine Fortbildung, wo es eine Bewertung gab und Du aufgrunddessen den Mund halten mußtest?

Ich freue mich auch immer über Menschen, die gesunden Menschenverstand sowie Alltagsvernunft zeigen. Ich glaube Dir aufs Wort, daß die von Dir zitierten Teilnehmer/innen schon jetzt unter deutlichen HLS leiden, soll sich ja auf Vieles auswirken...

LG von Magnolia und LASS DICH NICHT UNTERKRIEGEN!

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@Nadine: Stempel mit Neuro.

Ja, das Problem kenne ich. Krankmeldung hat ja auch Arztstempel. Also am besten normalen Hausarzt nehmen für so was.

Ansonsten, wenn neurologisch: Stichwort "Nervenentzündung" , es sollte abgeklärt werden, ob nur Nerv eingeklemmt oder entzündet, oder was Ähnliches, was dazu passen könnte...

Ich meine jetzt für die Zukunft.

Tut mir total leid, daß es Dir so ergangen ist, Nadine!

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guten morgen ihr lieben ,

also meine chefin ist echt der liebevollste mensch sie stellte mich ein trotz der ms sie unterstützt mich auch sehr z.zt bin ich zwar nur stundenweise dort jedoch hat sie schon einen antrag gestellt auf einen weiteren ausbildungsplatz für 2011!!sie behandelt mich wie jemanden der nichts hätte und dafür danke ich ihr,also nicht alle chefs sind so...

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Guest

Hallo zusammen,

ich hab im Büro auch nicht gesagt, dass ich ms hab und werd´s auch nicht tun, solang es sich vermeiden lässt. Mach meine Arbeit wie immer, und hab den Kollegen wegen den gelegentlichen Krankenhausaufenthalten erst immer erzählt, dass die Ärzte noch nicht recht wissen was mir fehlt (hat ja am Anfang auch gestimmt), und mittlerweile bin ich auf Entzündungen im Nevernsysthem umgestiegen. Haben die alle ohne größeres Nachfragen gefressen.

Die Ärzte in der neurologischen Klinik in der ich immer bin, haben mir auch dringend davon abgeraten die Diagnose am Arbeitsplatz zu erwähnen. Man solle das erst dann machen, wenn die Krankheit tatsächlich die Arbeitsleistung beeinträchtigt.

Ich arbeite zwar in ner großen Firma, aber ich hätte vor allem wenn es um die nächste Stufe auf der Karriereleiter geht ernsthaft bedenken, dass die ms da ne Stolperfalle sein könnte...

Soweit von mir.

Liebe Grüße,

Judith

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Hallo Ihr alle zusammen,

Ich hatte von anfang an eine Festeinstellung, worüber ich auch ganz froh bin und war, aber da ich 2000 in die Firma gekommen bin und die MS zwar schon 1996 als verdacht gelegt wurde habe ich dies meinem Chef natürlich nicht auf die Nase gebunden, könnt ja sein das sich die Ärzte irrten. Aber als ich 2001 wegen eines Schubes mal ins Krankenhaus mußte, fragte er mich mal ob er erfahren dürfte warum ich im Krankenhaus war, weil man sah mir nichts an.

Ich sagte ihm die Diagnose und er nahm es erst mal ganz gelassen, weil wie gesagt ich war ja noch voll Einsatzfähig.

Die Arzttermine lege ich von mir aus schon so das sie zum größten Teil nach Feierabend sind, weil sonst würde er auch spirenzien machen.

Dies Jahr war ich zur Reha und bekam in der Zwischenzeit den Bescheid über 50% Schwerbehinderung und das mußte ich hm ja nun sagen, ich muß sagen da wurde er auch zum Tier. Von wegen weil ich Schwerbehindert bin behandelt er mich aber nicht als solcher, meine Antwort: solle er auch nicht wurde er noch bissiger aber punkto Entlassung hat er jetzt dann den Gesäßjoker gezogen, weil da sprechen andere Behörden mit Ihm.

Und dadurch daß ich nun schon 10 Jahre auf der Firma bin geht das auch nicht mehr so einfach, wenn ich mir nichts zu schulden kommen lasse und diesen gefallen werde ich ihm nicht tun. Wäre ja schön blöd.

LG Diana

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