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Guest

Wie geht Euer Partner mit der Krankheit um?

97 posts in this topic

hallo Leute,

ich bin nicht die, die von der Krankheit betroffen ist.

mein mann hat seit 2006 die Diagnose,

nun er redet kaum über seine Krankheit, ich frage ihn ständig, weis aber nicht ob das das richtige ist was ich mache, wer kann mir da weiter helfen.

mein mann ist 29j. wir haben 2 Kinder Tochter 3j, Sohn 15mon. Freu mich auf eure antworten.

lieben Gruss

Amine

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Liebe Havin,

besorge Dir die Tel Nr der nächsten Geschäftsstelle der DMSG und lass Dir dort die Selbsthilfegruppe in deiner Nähe nennen.( SELBSTHILFEGRUPPE FÜR ANGEHÖRIGE !!) oder aber sag uns wo Du wohnst, damit die Teilnehmer in Deiner Nähe Dir weiterhelfen können mit Adressen etc.

Oder aber Du meldest Dich mit einer Chargennummer hier als Angehörige an.

Wir sind hier zwar nicht immer die feinfühligsten und betulichsten, aber wir beißen nicht.

" Jeder noch solange Weg beginnt mit dem ersten Schritt."

Viel Glück

Pete

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Mein "Freund" hat mich richtig sitzen lassen...

Anfangs ging alles gut, er stand zu mir. Ich hatte ja schon die Diagnose, bevor ich ihn kennen lernte.

Vor kurzem war ich weider im Krankenhaus und rief ihn an.

Ich erklärte ihm, dass ich ein anderes Medikament nun nehmen müse, neue Therapien und auch in die Reha gehen würde. Auch das wir am überlegen sind, einen schwerbehindertenusweis u beantragen.

Ab da an, verhielt er sich komisch.. Seit 1-2 Wochen ging er nicht an sein Handy oder seinem Telefon. Er hatte mir nur ne Mail geschickt, dass sein telefon seit 5 tagen nicht mehr funktionieren würde. komisch, dass ich es aber scon seit 7 bis 14 tagen probiere....

Naja, ich fand es zemlich enttäuschend das auch er mich so hängen ließ... dabei hat er sich sogar aufgeregt gehabt, dass meine "freunde" sich von mir verabschiedeten

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Hi Lennie

willkommen im Leben! Die Welt ist schmutzig und die Menschen stinken.

Ein Hoch auf die MS, die uns das Falsche schnell erkennen lässt. Nimm es als Glück: Gerade noch einmal gut gegangen.

Das Allein gelassen werden tut immer weh. Unabhängig von der MS.

Sei nicht böse auf deinen EX. Einfach weiter machen. Schritt für Schritt.

:) Markus

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Hallo Pete

geile Schlußworte , mit Humor wird die Birne frei nur man findet ihn nur , wenn man Ihn sucht und zuläst . Ich bin 27 Jahre mit meinem Werchen zusammen und finde toll wenn sie mal weg ist , weil Mann und Frau eigentlich nicht glich ticken .

Ich bin 43 und sage nur das was ich denke und erlebt hab ! Partnerschaft heiß für mich ; ein starkes Team und dient der Fortpflanzung und das mit Humor

Der Kanidat hat 100% erreicht , nur die gibt es im Leben nicht , glaub und weiß ich

Gruß Balu

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Hallo

Ich bin mit meinen mann 13 Jahre zusammen.Mit höhen und tiefen(mehr hoch),ich hatte schon mehre Krankheiten. für ihn war das nie ein thema.Er versucht es mir recht zumachen ,aber daß klapp zwar nicht immer aber immer öfter. Ich bin froh ihn zu haben.

Gruß bessy

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hi

mein Exmann hat sich aus dem Staub gemacht... ihm war das zuviel...und als ich nicht mehr arbeiten konnte war es dann ganz rum..... in guten wie in schlechten zeiten bla bla bla

lg gaby

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hey bin fast 19 und mein verlobter hat mich lieben gelernt als ich zwar noch krank von meiner vorerkrankung war und ist bei mir geblieben wo ich die diagnose bekommen hab und steht auch jetzt voll hinter mir und find das hat mir sehr viel mut gegeben nicht aufzugeben.

klar geht man durch höhen und tiefen.und jeder geht damit anders um wenn der partner so ne krankheit hat. gehört auch mut dazu das man dazu dann steht das man ein partner bzw partnerin hat der oder die nunmal krank ist. manchen sieht man ja auch nicht an. also ich bin glücklich und hab ein glückblick so zumindest. geht das euch auch so?

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Hallo!

Also ich bin seit über 7 Jahren mit meiner Freundin zusammen und vor 1 Jahr bekam ich die Diagnose.

Tja, damit fingen dann die Probleme an.

Sie kann einfach nicht damit umgehen, sie vergisst auch häufig, dass ich nicht mehr so leistungsfähig bin, wie früher.

Wir haben 2 Kinder, was die Sache nicht gerade einfacher macht und jetzt kommt noch dazu, dass ich ein neues Hüftgelenk bekomme.

Damit wird die Situation noch schwieriger.

Es ist leider sehr häufig, dass sich Paare aufgrund von MS trennen, weil der gesunde Part nicht damit zurecht kommt.

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Hallo Ihr!

Das tut mir immer so leid, wenn ich sowas lese :-(. Nur wegen der Diagnose verändern wir uns doch nicht komplett. Man wird vielleicht lockerer und sieht die Welt mit anderen Augen, aber im poitiven Sinne gemeint. Ist zumindest bei mir so.

Gut, als ich die Diagnose bekam, war mein Noch-Mann auch nicht für mich da, dafür ein guter Freund. Und aus guten Freunden wurde ein Paar. :-) Er war für mich da, wo andere ganz schnell weg waren! Wir kannten uns schon vor der Diagnose und sind dadurch sogar zusammen gekommen....!

Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Kraft!

LG,

Anja

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Hei, Maoli, meinen Glückwunsch! Schon scheint die Sonne. Wie schön.

:)

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@maoli,

es ist schön, solche Berichte zu lesen. Auch ich habe meinen Partner mit/Dank der MS kennengelernt (wie du ja weißt)

das Leben kann sooooooooooo schön sein

Susa

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Hallo ihr Lieben!

Mein Freund sagt zwar immer das er es verstehen würde und auch bei mir bleibt aber ich habe auch irgendwie das Gefühl das das nicht der Fall ist.

Wird sind drei Jahre zusammen und am Anfang war alles super. Nach der Diagnose war es eigentlich auch noch ok.

Jetzt haben wir eine eigene Wohnung und er hilft überhaupt nicht mehr. Durch die Fatigue hab ich leider Schwierigkeiten den ganzen Tag wach zu bleiben.

Ich muss mir die Hausarbeit also genau einteilen.

Wenn mein Freund dann nach Haus kommt, möchte er was essen Fernseh gucken und dann gehts ab vorm PC.

Ich schaff das nicht alleine. Ich brauche seine Unterstützung. Ich habe ihm das auch schon öfter gesagt aber nichts passiert.

Wisst ihr was man da noch machen kann?

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Na, Kitty

dein Freund kommt heim, will essen, fernsehen, und dann hihi machen mit dir? Ist das gut für dich?

:/

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Vielleicht entschärfe ich meine Worte ein wenig. Essen, Fernsehen und Comp ist doch fast unser aller Hobby.

Nach drei Jahren fährt der Alltag rein, auch ohne MS. Für die Liebe muss man kämpfen. Manche am Anfang, aber fast alle später. Geh mit ihm aus. Oder doch lieber gemütlich vor der Glotze? Ist doch schön.

:)

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Hallo allerseits!

Beim Einträge durchlesen wird doch klar, dass bei allen Krankheiten nie einer alleine betroffen ist. Dass gilt eben auch für MS.

Ich habe in meiner Frau eine riesen Unterstützung - obwohl ich im Grunde gar keine körperliche Einschränkung habe. Ihr Problem dabei ist, dass sie das Gefühl hat, irgendetwas "machen" zu müssen, um etwas zu verändern und sie ist durch die Unsicherheit, die zu MS ja wohl dazugehört, so irritiert, dass sie gar nicht merkt, wie viele Kleinigkeiten sie mir tagtäglich abnimmt und meinen Alltagsstress damit reduziert.

Wenn ich´s ihr sage meint sie immer, ich mache da doch gar nichts.

Ich glaube, die Hilflosigkeit, nichts machen zu können, ist für Partner, die nicht die Flucht antreten, ziemlich schwer zu ertragen. Das ist fürr mich tatsächlich einfacher, weil es für mich kein "äußerer Umstand" ist, sondern mein eigener Körper, der Unsinn macht. Und im Grunde finde ich den ganz okay...

Liebe Grüße

RS

P.S.: Gemeinsam gemütlich vor die Glotze ist klasse. Wir konnten uns nur noch nie auf´s Programm einigen. Die meisten Probleme haben schließlich mit MS nichts zu tun.

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hallo frosch

also ich habe noch nicht einmal 1 monat ms und ich war vorher und auch immer noch in einer beziehung.

mein freund setzt sich für mich ein,wir reden manchmal darüber und wenn die sonne scheint sagt er setz dein capi auf oder wenn es kälter ist sagt er zieh dich warm an er sorgt sich richig um mich und das beste

er spritzt mich in die arme weil ich da nicht so dran komme.

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Hallo Genialdaneben,

das würde mich schon interessieren, auch was du dazumeinst, was andere schon geschrieben haben - ich finde es gut wenn sich hier auch Angehörige von Betroffenen einbringen, wir als Betroffene wissen genauso wenig wie ihr tickt beim Schub, so wie ihr nicht nachvollziehen könnt wie wir ticken.

Wir können nur voneinander lernen.

Moni

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hallo locke und hallo all die anderen

also zunächst habe ich einige sachen hier durchgelesen,und stelle immer wieder fest,das man am liebsten nicht über diese krankeit redet.

das finde ich ist ein ganz großer fehler.

denke es ist alles schon schwer genug ,und durch nicht reden wird alles nur noch schlimmer.

auch wenn es viele vieleicht nicht können.

denke ich kann da ganz gut mitreden,weil ich in all der zeit sehr viel energie investiert habe.

nun vieleicht sollte ich ganz vorne anfangen.

also im jahr 2006 gabe es eine zeit,da wollte sich meine frau von mir trennen.

dies teilte sie sie mir von heute auf morgen mit.

damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.

ok,nach vielen eheberatungsgesprächen fingen wir ganz bei null wieder an.

und ich hatte im grunde den eindruck,das alles wieder ok ist.

na ja dann kam der 4.1.2008 ein tag der mein leben völlig auf den kopf stellte

meine frau klagte morgens,das sie kaum was sehen könnte.sie meinte sie sieht doppelte bilder und alles wackelt.

ok sagte ich wir fahren zum augenarzt notdienst.

der sagte nur,das es ein neurologisches problem sei.

verdacht auf schlaganfall.

rettungswagen kam sofort

beim mrt und wie sich das alles so schimpft

stellte man tatsächlich vernarbungen im gehirn fest.

also diagnose schlaganfall.

darauf wurde sie mit blutverdünner behandelt.

man fand aber keine ursache.

in dieser zeit war ich täglich bis zu 10 stunden in der klinik.

habe sie fast nie allein gelassen

nach anschliessender reha war sie auf einem gutem weg

in der reha habe ich fast jedes we dort geschlafen.

ich muß aber dazu sagen,das sie seit sie die trennunngsabsichten hatte nie mehr irgentwas von liebe geredet hatte.

ok zuhause machte sie gute fortschritte (wortfindungstörungen,rechter arm war gelähmt,und ihr bein hinkte etwas hinter her).

all dies war nach vielen therapeutischen maßnahmen den umständen ensprächend wieder ganz gut.

sie hatte sogar schon den termin der arbeits wiederaufnahme.

kurz bevor sie das arbeiten wieder beginnen sollte,habe ich sie zu einem 4 tage trip nach barcelona eingeladen.

dort angekommen fiel mir am nächsten tag auf,das sie dauernd beim essen oder auch so einschlief.

das kam mir im wahrsten sinne spanisch vor.

ich rief den adac an und bat um hilfe.

an dieser stelle ganz großes lob an den adac.

15 minuten später lag sie in einer privatklinik in barcelona.

gut das ich spanisch kann.

na ja wieder die ganze palette mrt usw

dort stellte man erst nix fest.

unter auficht von ärzten des adac wurde eine flugfähigkeit ausgestellt.

inzwischen hatte ich schon mit dem professor tel. der sie zuvor hier behandelt hatte

der bat mich sofort nach landung in die klinik zu kommen.

habe ihr zunächst davon nix gesagt

.wollte sie nicht noch mehr beunruhigen.

weil sie ja meinte ich würde ihr krankheiten einreden.

wenn ich nicht so hellwach wäre,wer weiß was dann passiert wäre.

na ja irgentwann mußte ich es ihr ja sagen.

also ab in die klinik

dort wartete man bereits.

und wieder die ganze palette von untersuchungen.

laut mrt waren dort wieder 2 schlaganfälle zu sehen.

und wieder keine ursache gefunden.

der prof. ein absolutes ass in sachen MS.

bat mich um ein gespräch.

er meinte um die ursche herauszubekommen müßete man eine biopsie im kopf machen.

dies ließen wir auch in der uni klinik köln durchführen.

tjaaaaaaa das ergebnis ergab das es nie schlaganfälle gewesen sind.

sondern MS

nun moni kann schon ein wenig nachvollziehen wie ihr tickt.

habe mich teilweise tag und nacht damit befasst

und glaube mir die kleinste kleinigkeit fällt mir auf.

es ist natürlich für den partner auch nicht immer einfach.

viel rücksichtnahme muß man entgegenbringen,streß fernhalten.

ich spreche sie aber auch direkt auf ihre krankheit an.

und begleite sie zu vielen arztbesuchen.

geht natürlich nicht immer.

ab und an muß ich aber rausssssssss.

das heißt ich gehe mir dann ein bier trinken und schalte einfach mal ab

das brauche ich aber auch.

weil mein akku ziehmlich leer war.

aber eins muß ich sagen,würde sie nie im stich lassen.

nächste woche fahre ich mit ihr 1 woche auf die aida

denke das kann ihr nur gut tun.

es gebe was partnerschaft anbelangt noch tausend sachen.

aber denke für heute reicht es erst mal.

iss ja auch schon einiges was man verarbeiten muß.

sage ich mal bis bald

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Hallo,

also meinen Partner habe ich seit 6 Monaten. Ich habe ihm sofort von meiner MS erzählt. Leider kannte er sich so gar nicht damit aus und hat mich sofort gefragt, ob das ansteckend ist. Aber nachdem er wusste, dass es nur was ist, was ich habe war es ok. Er hat mich auch schon mal gespritzt und erkundigt sich ständig über die Krankheit. Ich denke er geöhrt zu der Gattung, die super damit umgehen. Darüber bin ich super froh und hoffe euch geht es auch so.

LG

Bina

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Hallo Bina!

So muss es doch sein und ist auch richtig so. Ein guter Partner hat mit soetwas keine Probleme.

Meine Frau hat auch keine Probleme damit, sind allerdings schon 24 Jahre miteinander verheiratet.

LG Longracer

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Hallo,

muß doch auch mal dazu sagen:

Also ich denke das ich auch Glück gehabt habe mit meinem Partner (er spritzt mich auch an Stellen wo ich nicht so gut hinkomme) Am Anfang war er interessiert,was aber jetzt gar nicht mehr ist.Habe manchmal das Gefühl das er das nicht mehr hören kann und auch dem ganzen aus dem Weg geht.Auch ist er leider oft genervt wenn ich am Abend oft müde bin.

Es ist schwierig ich denke bin da auch sehr emfänglich ,launisch etc. aber ich fühle mich oft mißverstanden.Es ist einfach SCHWIERIG einen Mittelweg zu finden!!!

Antonia

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Hallo Leute!

MS hin oder her, nicht Ihr müsst mit der Ms leben, sondern die MS mit euch.

Seit doch froh, wenn euer Lebenspartner sich für die MS interesiert, aber irgendwann kommt die Routine und die Spritzerei gehört dazu. Wenn der Lebenspartner ständig frägt, wie geht es Dir mein Schatzilein, wird es nicht lange dauern und ein Bericht steht hier im Forum, mein Freund klammert. Dies wollt Ihr doch auch nicht.

Akseptiert doch den Mittelweg und arbeitet auch an diesen. Meine obigen Zeilen sind nicht böse gemeint, man ist ein Teil einer Gemeinschaft und nicht wegen der MS der Mittelpunkt.

Meine Frau und ich reden auch nicht ständig über die MS. Ist nur eine Sache die es halt gibt.

LG Longracer

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Hallo,

ich finde es auch wichtig, dass wir nicht ständig über MS reden. Er fragt mich manchmal wie es mir geht, wenn er merkt das ich extrem müde bin. Oder wie letzte Woche, wo ein Freund vom ihm mit dem Verdacht MS ins Krankenhaus kam. Da hat er sich noch mal alles erzählen lassen wie es bei mir war. Zum Glück hat er "nur eine Sehnerventzündung" sein Freund, aber der Arzt meinte es ist ein Vorbote zur MS. Aber wie gesagt, ich bin echt froh, dass es nicht so ein Thema bei uns in der Partnerschaft ist.

LG Bina

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