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Guest

Wie geht Euer Partner mit der Krankheit um?

97 posts in this topic

Hallo allerseits!

Ich glaube für Partner und Betroffene gibt es zwei völlig verschiedene Szenarien: 1. du lernst jemanden kennen und wenn's ernster wird sagt der dir: mich gibt's nur mit MS. War nicht meine Situation, aber es macht es dem Anderen wahrscheinlich leichter, sich bewusst drauf einzulassen, oder wieder zu verschwinden, ohne dass für jemanden allzu schmerzhaft ist. Genauso wie wenn man feststellt, dass man aus anderem Grund nicht zusammenpasst.

Anders ist es, wenn man sich gemeinsam ein Bild von der gemeinsamen Zukunft gemacht hat und dann eine Diagnose scheinbar alles in Frage stellt.

Bei meiner Frau ist es ganz oft so, dass sie einfach ein Ventil braucht, um ihre Wut auf dieses Bedrohliche von Außen kommende loszuwerden. Wenn wir unter uns sind spricht sie bspw. nicht von MS, sondern von der blöden Kuh. Das gehört dann also für sie nicht zu mir dazu.

Das habe ich übrigens nie als Vorwurf an mich verstanden. Es ist einfach ihr Umgang mit einer Situation, die sie nicht, oder nur bedingt beeinflussen kann, und aus der sie, weil sie sich zu mir gehörend empfindet, nicht einfach ausbrechen kann.

Ich hoffe, der Unterschied ist einigermaßen klar. Geht's euch, bzw. den Partnern ähnlich?

Liebe Grüße

rS

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Hi rote Socke,

wir verstehen, was du meinst.

Wir sind allerdings beide "blöde Kühe" und haben daher einen ganz anderen Umgang und anderes Verständnis.

Aus unseren früheren Beziehungen können wir jedoch sagen, dass es Partner gibt, die Verständnis und Akzeptanz zeigen oder auch nicht.

Wenn ihr beide klar kommt, das ist doch das Wichtigste

LG susa und seadancer

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Hallo frosch

ich bin mit meinem Partner seit 9 Monaten zusammen und er wuste es von Anfang an,ich habe gleich mit offenen Karten gespielt und fragte ihn ob er damit umgehen kann,er sagte zu mir das schaffen wir schon er hatte sich gleich darüber informiert,er geht zu jedem Arztbesuch mit.er ist sogar mit zur Schulung gegeangen,er fragt mich jeden Tag wie es mir geht und er holt Sogar die Spritzen aus dem Kühlschrank

und da wo ich nicht hinkomme spritzt er mich.

ich bin froh das ich ihn habe,ich bin ihm sehr dankbar und mache ihm manchmal auch eine Überraschung um meine dankbarkeit zu zeigen.es ist klar das der Partner sich nicht in uns hinein setzen kann wie es uns geht,aber sie lernen es besser zu verstehen wenn man sie zu Arztbesuchen oder auch mal zu treffen mit nimmt,auch ich spreche ganz offen darüber auch in der Öffentlichkeit und auch auf der Arbeit sprechen wir darüber,denn ich habe viele Patienten die es auch haben.

Wenn Du reden willst,würde es mich sehr freuen

wünsche dir noch einen schönen Tag

Lg.Kerstin

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Hallo allerseits!

Susa und Seadancer, ihr habt natürlich recht, diese dritte Konstellation "beide Betroffen" hatte ich vergessen. Ist vermutlich einfacher, oder?

Meine Frau nennt übrigens nicht mich "blöde Kuh" (naja, manchmal schon... Hat dann aber nichts mit MS zu tun...), sondern beschimpft die MS. Für sie ist das kein Teil von mir, sondern eine Bedrohung von Außen. Ich denke, wenn sie mich mit Diagnose kennengelernt hätte, wäre das vermutlich anders.

Und natürlich habt ihr auch recht: Hauptsache die Beteiligten finden für sich den richtigen Umgang.

Rote Grüße

Socke ;)

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Hallo allerseits!

Die Variante "beide Partner haben MS" ist nicht unbedingt eine Garantie dafür, dass eine Partnerschaft (Ich hasse das Wort "Beziehung"!) funktioniert, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

Wenn das vorhanden ist, was m.E. zu einer Partnerschaft gehört (Vertrauen, miteinander lachen und weinen können, gemeinsame Interessen haben, aber dem anderen auch Freiheiten lassen, Toleranz, auch die Ecken und Kanten lieben...), dann ist das schon mal eine gute Voraussetzung, auch die Partnerschaft mit MS zu schaffen. Aber das Fundament muss eben stimmen.

Liebe Grüße

Monika

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Hallo zusammen.

Es ist bestimmt viel zu früh und vermutlich mache ich mir einfach zu viele Gedanken, aber ich wollte einfach mal mit ein paar Leuten reden, die was von MS verstehen.

Durch Zufall habe ich einen Mann kennengelernt und dieser sagte mir, dass er MS hat.

Ich habe nicht wirklich Angst vor der Krankheit. Da ich selbst ein klein wenig aus dem medizinischen Bereich komme, wusste ich einiges darüber. Vieles habe ich mir nun noch angelesen. Ich habe grobe Vorstellungen wie es verlaufen kann und was auf mich zukommen kann.

Ich bin aber auch erst Anfang 20 und er schon 40. Auch das ist eigentlich nicht das Problem.

Ich bin einfach so unsicher. Kann man schon mit Anfang 20 bereit sein, auf das was dann evtl. alles auf einen zukommen könnte? Überschätze ich mich?

Er hat eine Gehschwäche. Wie genau sich die MS bei ihm äußert weis ich auch nicht. Ich trau mich nicht ihn auszufragen, da ich nur schwer abschätzen kann wie gut er selbst damit klarkommt und ob ich da evtl. einen wunden Punkt bei ihm treffe.

Er meinte mal (ich glaub es war spaßhaft gemeint), dass er einfach ne Frau braucht die ihn umsorgt, verständnis hat, immermal sein Bein massiert usw.

Was wäre realistisch? Auf was müsste ich mich einstellen? Kann ich mit Einschränkungen eine "normale" Beziehung mit ihm führen und Kinder bekommen?

Tut mir Leid für die vielen Fragen. Wenn das unangebracht an dieser Stelle ist oder aber viel zu viel, dann sagt mir das bitte einfach.

Danke schon mal im Vorraus, dass ihr euch die Zeit nehmt das alles zu lesen.

Liebe Grüße Orithil

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Hallo Orithil,

konkrete Tipps kann dir da wohl keiner geben, wir wissen ja selbst nicht, auf was wir uns einstellen müssen. Das Beste: man nimmt es so wie es kommt, macht das Beste draus und verliert die Freude am Leben nicht.

Ich z.B. bin 45, habe 2 Kinder und bin laut meinem Partner (auch MS) toppfit.

Vielleicht solltest du diesen Mann erst mal noch besser kennen lernen um deine Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück

susa

übrigens gehört dieses Thema sehr wohl hierher

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Danke für die liebe Antwort susa.

Ist irgendwie ungewohnt für mich, nicht zu wissen was passiert. Ich bin jemand, der viel nachdenkt (ein Kopfmensch). Ich plane viel und gerne um Sicherheit und Gewissheit zu haben.

Also klassisch Augen zu und durch. Abwarten wie es sich entwickelt und dann schaun was man draus machen kann.

Dann hoffen wir mal das Beste. ^^

LG und danke für die lieben Wünsche!

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Hallo Orithil,

ja, planen lässt sich die MS nicht. Das ist für uns MS-ler nicht immer so leicht. Mein Mann macht z.B. jetzt schon Pläne für den Sommerurlaub 2010 - aber was weiß ich, was dann ist.

Ich würde dir nicht raten, die Augen zu zu machen. Lieber Augen auf und durch! Ihr werdet das schon gemeinsam meistern.

Und zu deiner Frage: Ja, man kann mit MS auch Kinder kriegen. Ich selbst habe die MS seit Anfang der 90er Jahre .Damals hatte das "Kind" aber noch keinen Namen, Diagnose erst 2005. In der Zeit habe ich zwei Kinder bekommen. Natürlich ist es nicht immer leicht, in Phasen, in denen es mir schlecht geht, mich so um die Kinder zu kümmern, wie ich es gerne möchte - zeitweise habe ich sie auch als Belastung empfunden -, aber ich möchte sie auf keine Fall missen.

Ich wünsche euch eine wunderschöne Beziehung!

Liebe Grüße

Astrid

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Guest Mel

Bei mir? Ein Scherbenmeer. Bin Frau zweiter Klasse geworden.

Hab gerade mal wieder enttäuschung mit meinen Partner erlebt, heule ein wenig vor mich her und bin vielleicht gerade ein wenig melodramatisch.

Aber ist jetzt halt so.

sorry.

mel

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Guest Turtle

Autsch, shit. Frau zweiter Klasse bist Du damit aber wirklich nicht geworden.

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Hey,

ist ja mal interessant zu lesen, wie das bei anderen so mit dem Partner ist.. aha, und das mit dem Stimmungsschwankungen ist also auch so ein nicht nur auf mich bezogenes Thema! Wobei ich sagen muss, ich werd nur manchmal kiebig, wenn´s grad mal wieder mit dem Spritzen schlecht klappt (hallo hallo.. es gibt Leute, die haben da leider ne Phobie..) und dann will er nur nach mir gucken und ich mach ihn statt mir selber böse an.. ganz super!

Im Endeffekt, wie immer im Leben, ist Reden ne gute Lösung- auch mal sagen "es tut m ir leid, ich war nur grad so von mir selber angek* und Du warst ungewollt der Blitzableiter"

Ansonsten muss man das wohl bisserl für sich entscheiden- ich jedenfalls bin froh, dass mein Freund sich von sich aus auch mit meiner MS beschäftigt: ALs ich im November die Diagnose kriegte, war er echt mein Rettungsring!

Dazu sei gesagt, dass er als Zivi 15 Monate in der Einzelbetreuung eines MS-Kranke war, der im Rolli sass. Ich denke, diese Erfahrung hatte einfach den Vorteil, dass er schon etliches wußte, als ich ihm heulend von meiner (erst noch Verdachts-) Diagnose erzählte.

Mal doof gefragt: Wenn man wem, der grad ins Zimmer kommt, sagt " Ich hab nen akuten Verdacht auf MS" und losheult.. und der nimmt einen in den Arm und sagt "ach Mone- das stehen wir auch durch bis wir alt, grau und buckelig sind!" .. tröstet einem das nicht die verängstigte Seele?

Und jetzt versucht der gute Mensch, meine Spritzenangst zu verstehen (jaha, natürlich ist so was irreal, ist aber trotzdem da!).. achtet drauf, dass ich ´s nicht vergesse.. legt mir die Spritze raus, wenn ich mal spät dran bin.. achtet drauf, dass wir beide uns gesund ernähren.. bringt mir Yoga und Feldenkrais näher.. oder sagt auch mal, hey, die Person/ die Situation zapft an deinem Akku, meinst du, die/ das tut dir wirklich gut (nein, er ist kein Kontroll-Fascho-Macho)

Wichtig finde ich, auch aus der Erfahrung mit anderen chronisch kranken Leuten (ua. Epilepsie)- dass der Partner einerseits nicht überbehütet.. aber dass man selber dem Partner auch zugesteht, mal belastet zu sein mit einem selbst. Und dass man ihm/ ihr auch zugesteht, sich Sorgen zu machen, Anteil zu nehmen..

Ich seh´s grad bei einer Freundin mit Epilepsie, die ihren Mann gar nicht erlaubt, zu verstehen.. die es als Megakontrollwahn versteht, wenn er nur anruft und fragt, ob er sie abholen soll nachdem sie auf dem Bahnhof einen großen Anfall hatte.. und ich glaube, es ist falsch, sich da so von dem anderen abzugrenzen. Der/ die ist ja nicht umsonst der Partner in guten und in schlechten Zeiten, egal welchen Status die Beziehung hat.

Verständnis (und die Bereitschaft, verstehen zu wollen) ist da wohl auf beiden Seiten ein ganz großes Thema..

Auf dass Ihr versteht und Verständnis findet!

Das wünscht sich doch jeder Mensch:-)

PS: Selbst meinen Eltern( ich in 37) fällt die Akzeptanz meiner MS leichter, seitdem ich einfach mal nen offenes Wort mit ihnen geredet hab.. und sie wissen, umgekehrt funktioniert´s genauso.

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Hallo!

Also ich muss rotesocke recht geben. es ist was anderes, wenn man jemanden kennenlernt und von anfang an sagen kan: ich hab MS.komm damit klar, oder wenn man mit jemandem zusammen ist, glücklich ist und dann kommt "die böse Krankheit" dazu. Mein Freund sieht das ähnlich. Da gibt es auch die "blöde Kuh". Das Problem ist nur, dass mein Freund ein rechter planer ist und dass er dadurch vielleicht noch schlechter damit klar kommt. Ich war schon immer ein sehr spontaner Mensch, mein Freund hasst es, wenn etwas ungewiss ist. Erst recht, wenn ich es abbekomme. Ist ja klar dass er da mitleidet.

Wobei es schon so ist, dass angehörige leider manchmal diese versteckten Symptome nicht verstehen. Deswegen gibts bei uns oft Zoff. Das ist ja auch schwer nachzuvollziehen. Aber alles in allem glaube ich, dass es deutlich schlimmere Krankheiten gibt und dass man sich mit dieser auch relativ gut arrangieren kann. Naja ich kann das jetzt so sagen, weil ich noch keine bleibenden Schäden habe... ich habd die Diagnose ja auch erst seit 2 Monaten aber irgendwie habe ich immer noch die große Hoffnung, dass es mich hoffentlich nicht ganz so schlimm erwischen wird.

Liebe Grüße an alle

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Hallo alle zusammen,

nun werde ich doch mal dazu meinen ,,Senf" abgeben.

Mein Partner und ich sind seit nunmehr 8 Jahren zusammen, Diagnose bekam ich im Mai`06, er hält soweit eigentlich zu mir, ich habe ihn zur Neuro und allem anderen mitgenommen, schon alleine wegen der Entfernung. (Trau mich nicht oft selbst das Auto zu fahren, bzw die Termine liegen auf seinen freien Tagen).

Außerdem wollte ich ihm von Anfang an die Möglichkeit geben sich auch damit zu beschäftigen und ggf bei Ärzten selbst Fragen zu stellen.

Mit ihm alleine darüber reden ist nicht allzu oft drin da bin ich so ziemlich mit mir und meinen Probs, die das ganze ja doch mit sich bringt, alleine.

Allerdings weiß ich das er sich mit seinem Kollegen, der das auch hat, öfter mal unterhält.

Vieleicht ist das ja für ihn einfacher, weil da ja ein anderer Abstand zu der Krankheit vorhanden ist.

Nachdem wir uns dieses Jahr mehrfach in die Haare bekommen haben, wo ich gemerkt habe das er anscheinend nicht wirklich damit klarzukommen scheint, habe ich für mich beschlossen bis auf die Arzttermine garnicht mehr über das Thema zu reden.

Sein Verhalten ist sehr widersprüchlich, einerseits nimmt er mir alles ab so das ich fast meine Selbstständigkeit verliere, andererseits traut er mir alles mögliche zu, zu dem ich fähig sein könnte.

Das ist mir alles zu stressig, deshalb mache ich den ganzen Kram einfach mit mir alleine aus und lebe ruhiger weil wir uns nicht mehr so oft streiten.

Und nun seid alle lieb gegruselt von

Angie!

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Klingt gut. Selbstsicherheit gibt auch dem Partner Stabilität. So ist es. Punkt.

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Hallo Frosch,

bei mir wurde im August diesen Jahre MS festgestellt mein Partner war bei als ich die Diagnose bekam, als wir zu Hause waren habe ich ihm erklärt was passieren kann im schlimmsten fall, da ich Altenpflegerin war kennte ich die schwersten Fälle alsö wie es ausgehen kann, wir redeten fast jeden Tag drüber und letztendlich stellte ich ihn vor die wahl bei mir zu bleiben oder nicht, er blieb und sagte wir schaffen das. Rede mit deinem Mann gib ihm Bücher zu lesen damit er weiß was los ist. Ich bin sehr stolz auf meinen Partner soviel Glück hatte ich noch nicht wie mit ihm.

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Hallo an Alle.

Meine Frau hat seit ca. 20 Jahren die Diagnose MS. Zum Glück war die Entwicklung bisher sehr schleichend. Erst in den letzten Jahren nahm die Häufigkeit der Schübe und damit verbunden körperliche Defizite zu.

Was das Zusammenleben betrifft, so glaube ich nicht, dass das etwas mit der Krankheit zu tun hat. Reden, sich gegenseitig verstehen, achten, beachten und aufeinander eingehen müssen oder sollten auch "gesunde" Paare.

Sicherlich erfordert die Krankheit ein zusaätzlichen medizinischen Wissen und eventuell etwas mehr Achtsamkeit im Umgang miteinander. Da meine Frau sich weniger mit Technik ( PC ) und solchen Dingen beschäftigt habe ich eben mehr Information usw. über die Krankheit zusammengesucht. Auch waren wir all die Jahre grundsätzlich zu zweit bei Ärzten und alternativen Medizinern, denn 2 Augen sehen mehr und 2 Ohren hören auch besser.

Die bekannten Stimmungsschwankungen sind nur dann ein Problem, wenn man diese als Problem ansieht. Wenn es jedoch in der Partnerschaft üblich, also normal ist, dass man seinem Partner die momentanen Gefühle offen zeigt, dann kann daraus kein Problem werden.

Morgen kann ich meine Frau wieder aus der Klinik abholen. Wir freuen uns schon sehr darauf. Ich war zwar jeden Tag bei ihr für ein paar Stunden in der Klinik, aber wenn sie wieder zuhause ist geht es uns beiden wieder richtig gut.

Ich kann nur jeden empfehlen mit seinem Partner zu reden. Und dann lieber mehr als zu weniger. Nicht reden ist der Anfang von Schweigen. Und Schweigen ist der Anfang von .....

LG Froni

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Hi Froni!

Ich kann nur sagen saugut geschrieben. So gut wie Du hätte ich es nicht schreiben können, aber ich bin mit Dir zu 1 000% einer Meinung.

ich bin jetzt fast 25 jahre verheiratet und meine Frau hat mit der MS (seit 2 Jahren) von mir auch keine Probleme. Aber so muss doch sein, oder?

LG Longracer

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Hallo Longracer,

freut mich, dass ich einen Gesinnungsgenossen gefunden habe.

Sicher leben wir auch in einer Zeit der Oberflächkeit. Aber niemand zwingt uns daran teilzunehmen.

Wenn wir mit unserem Partner oder mit einem anderen Menschen reden, dann sollten wir das mit voller Energie machen oder garnicht.

Worte können berühren.....wenn man das begriffen hat, dann klappt es auch mit der Kommunikation.

LG Froni

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Hallo Froni, ja es ist völlig richtig was Du scheibst, mein Partner steht auch zu mir, auch wenn es für ihn mit Sicherheit nicht immer leicht mit mir ist.Durch meine Stimmungsschwankungen u. auch Ängste

versucht er mich aufzubauen. Ich kann mit ihm über alles reden, nur zu meiner Neurologin bin ich bis jetzt immer alleine gegangen. Ich wollte es so. Ich finde es toll wie Du Deine Frau unterstützt, ich hoffe Du hast Freunde denen Du auch mal Deine Sorgen erzählen kannst.

Liebe Grüsse

Jurina

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Hallo Jurina,

mein bester Freund ist meine Frau. Wenn ich auch mal niedergeschlagen bin, weil wir mal wieder gegen ihre Krankheit verloren haben, dann sage ich ihr auch, danit sie weiß warum ich gerade mal einen Durchhänger habe. Kommunikation ist keine einbahnstraße denke ich.

LG Froni

PS: Auch Männer dürfen mal weinen :-)))

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Hallo Frosch,

meinen Partner interessiert es auch nicht, ob ich meine Spritzen nehme. Aber ich weiss, das er es beobachtet. Wir haben uns kennen gelernt und ich habe ihn am ersten Abende aufgeklärt. Er hat es so hin genommen, unterstützt mich und passt auf mich auf. Wir hatten auch schon eine Krise als mir nicht gut ging und ich nicht mehr die ganze Nacht mit unterwegs sein wollte. Wir haben uns jetzt darauf geeingt, das ich dann früher nach Hause fahre oder gleich zu Hause bleibe. Was ich immer wieder toll finde, wenn ich alleine zu Hause bleibe und mir würde es plötzlich ganz schlecht gehen, er kommt sofort nach Hause. Er spricht nicht sehr viel, aber bei dem Besuch der Schwester war er ganz Ohr. Ich dränge ihn nicht mehr dazu, mehr zu wissen. Wenn ich der Meinung, das sich was geändert hat, sage ich es ihm. Und dann wird geredet.

LG Bessie

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