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Fenix1982

ich bin so glücklich und stolz so ein Schatz zu haben wie ich es habe

183 posts in this topic

ich bin 28 und habe seit dem 14.12.08 mein Schatz gefunden (meine erste und einzige große Liebe)

Im Februar 2009 habe ich einen Schub gehabt und nachdem ich beim Neurologen & im Krankenhaus war und MS festgestellt worden ist, dachte ich schon "toll, jetzt geht sie mit Sicherheit".........aber es lief wie bei Dir: Sie hilft mir immer, ist immer für mich da und sie bleibt, bis wir im hohen alter zusammen einschlafen....(diesen Satz hat sie damals gesagt)

...ich möchte mich hier bei meiner zukünftigen (Ehe)frau Katharina bedanken, dass Sie mir (trotz dem allen) mich immer unterstützt. VIELEN DANK

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Hallo Fenix,

herzlichen Glückwunsch und toll, dass Du sie hier öffentlich lobst.

Weiterhin alles Gute für Euch Beide und eine wunderschöne Hochzeit (wann?).

LG Bambus

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noch ist nichts geplant :-) aber was noch nicht ist, kann noch werden....

.....gibt´s noch mehr Personen, die auch so eine schöne Erfahrung gemacht haben?

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Jau.. ich war wegen was ganz anderem in Krankenhaus.. kriege per charmanter Eiskalt-Dusche mal eben diese Diagnose.. verbringe den ganzen Tag alleine in der Klinik, keiner zum Reden (sowieso und weil fern von Daheim).. abends kommt mein herzallerliebster und ich hoffe noch, ihm das ruhig sagen zu können, aber ich hab nur den einen SAtz rausgebracht und das heulen angefangen. Da nimmt er mich (14 Jahre Distanzbeziehung bis dahin) in die Arme und sagt "Ach M*- das kriegen wir auch noch hin, bis wir alt und grau sind"

mein Gott, tat das gut :-)

Und es ist auch immer noch so, nach etwas über 2 Jahre inkl. sofortigem Gekündigtwerden, Freunde-abgesprungen usw., dass er absolut zu mir steht.

Bedeutet mir unglaublich viel.. und mir gruselts vor dem Tag, an dem wir nicht mehr zusammensein werden (ich fänd dann die Variante meiner Tante klasse, ich gebs zu- 2 Tage, nachdem mein Onkel starb, ist sie auch gegangen und freute sich "jetzt seh ich Willi schon wieder". Das einzige, was sie länger hate trennen können, waren 5 Jahre Kriegsgefangenschaft)

Ja, also es gibt sie, die Menschen die innen drin ein guter Engel sind.. wünschen wir uns alle gegenseitig solch liebe Menschen- oder auch die Kraft, solch einen Ruhepol in sich selber zu finden.

:-)

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das hast du sehr schön gesagt und es freut mich sehr für Dich. Die "wahrhaftige" Liebe kann nichts und niemand trennen!!!

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Guest

Schön, diese Geschichten zu lesen - hoffe es gibt noch mehr davon....

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Ja ich bin jetzt seit 27 Jahren verheiratet und bei mir ist vor 2,5 Jahren MS entdeckt wurden.

Mein Mann steht wie eh und jeh zu mir, er sollte von mir aus schon gehen damit er sich nochmal was Neues aufbauen kann er wollte nicht so sind wir trotz dieser KH immer noch zusammen.Er hats mit mir nicht einfach bin linkseitig teiweise gelähmt und ich bin oft ungerecht zu ihm weil ich selbst nicht mehr zufrieden bin, er erträgt alles geduldig. Hab so einen Mann überhaupt nicht verdient aber ich bin nun mal seine große Liebe und er meine. Dank all den Männern u Frauen,die so ihre Partner unterstützen und bei ihnen bleiben, ich hab da schon ganz viele andere Sachen gehört. lg Bärbel

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Wir sind bereits 34 Jahre zusammen. Verheiratet seit 31. Meine Diagnose hab ich seit einem Jahr. Hab auch gedacht, dass nun das Ende meiner Ehe gekommen ist. Kann doch keinen Mann an mich binden, wenn ich mir 3mal überlegen muß, ob ich zu einer Feier mitgehe, kein Kino mehr vertrage (kann Lärm absolut nicht vertragen und es gibt ja heute auch noch die tollen 3 D-Filme. Ne, nicht für mich). Schöne, laaaange Radtouren, Spaziergänge. Alles Vergangenheit. Aber es ist so, dass wir jetzt ein ANDERES Leben haben. Wochenende war z. B. "Sport" angesagt. Ich bin gegangen, er hat seine Joggingrunde gemacht. Haben uns dann völlig ausgepowert wieder vor der Haustür getroffen. Er begleitet mich auf dem Rad wenn ich mit meinem Gokart fahre. Wenn ich gut drauf bin, fahren wir auch mal gemeinsam ins Städtchen. Zur Not setz ich mich in ein Cafe, wenn er noch was gucken will. Dafür ist er aber auch da, wenn Arzttermine anstehen. Dann sitzt er auch dabei und hört geduldig zu und diskutiert z. B. die Frage, auf welches Medikament ich umsteige (bin jetzt ein Rebif-Junkie wg. häufigen Schüben). Ich hab auch Phasen, wo ich mecker und ungerecht bin. Dann sag ich aber auch: Ich WILL jetzt meckern. Dann ist es gut. Bin also auch froh, meinen GöGa (Göttergatten) zu haben.

Herzliche Grüße

Rennmaus

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Hallo an alle,

schließ mich den Beiträgen gerne an, bin jetzt seit 1 1/2 Jahren verheiratet, hab im April 08 meinen ersten Schub gehabt, im Juni 08 haben wir beschlossen zu heiraten. Mein Schatz ist immer da für mich und hat während meiner Avonex-Zeit sogar das Spritzen übernommen, hilft mir auch jetzt wenn ich in den Arm spritzen muss. Für ihn gabs nie die Überlegung ob wir uns trennen nach der Diagnose.

Kennen uns jetzt seit 8 Jahren, davon 2 1/2 als beste Freunde (war da noch in einer anderen Beziehung, er hat brav auf mich gewartet bis ich wieder solo war - seine Worte) und 5 1/2 Jahre Beziehung.

Wünsch jedem so tolle Partner wie wir sie haben *gg*

Lg Sabi

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Ich kann mich auch nur anschließen. Wir sind seit etwas mehr als 7 Jahren zusammen. Im April habe ich die Diagnose bekommen und am Sonntag hat er mir einen Antrag gemacht...:)

Er ist mir für mich da und hilft mir mit dem Spritzen und macht mir Mut. Auch seine Familie steht voll hinter mir und uns. Genauso meine Familie. Auch mit allen Freunden habe ich nur positive ERfahrungen gemacht.

Ich habe mir mich entschieden offen damit umzugehen. Und auch auf der Arbeit habe ich allen die gefragt haben, wieso ich so lange krank war die Wahrheit gesagt und es hat sich gelohnt.

Niemand behandelt mich anders als vorher, aber wenn ich Cortison bekomme oder einen Schub habe, haben alle Verständnis.

Ich bin meinem Umfeld sehr dankbar und weiß es zu schätzen!!

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doch, ich hab noch eine Geschichte

War 22 Jahre mit meinem Ex-Mann zusammen. Diagnose 2006 und der Satz "ich weiß nicht ob ich damit leben kann" Trennung eigentlich im Februar 2010, nachdem er mir 2008 einen Mann vorgestellt hat, in den ich mich dann verliebt hab. Dieser Mann ist immer für mich da, hilft mir wo er kann. Plötzlich ist mein "anders sein" nicht mehr wichtig. Plötzlich hab ich wieder Kraft in mir, mehr Elan, mehr Mut. Er hört mir zu, hält meine Hand, kümmert sich ohne Worte um das, was ich nicht mehr tun kann. Auch jetzt ist er bei mir, ich hab mir beide Kniescheiben gebrochen weil mein Gleichgewichtssinn nicht mehr so ist, wie´s sein sollte. Er legt mir die Schienen an, kühlt mir die schmerzenden Knochen, nimmt mich in die Arme und ist mir ein echter Freund.

Ich bin so dankbar das es ihn gibt. DANKE RALF

Ich wünsch jeden von Euch so einen Partner.

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okay, fenix ich habe auch noch eine.

Habe meinen jetzigen Mann am 21.01.2001 kennengelernt, war da in meiner schubfreien Phase (7 Jahre) - also gab es keinen Unterschied man merkte mir meine MS nicht an, trotzdem hab ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Habe dann in 2007 - 2008 drei mehr oder weniger heftige Schübe bekommen und habe mich im 8/2008 entschlossen weniger zu arbeiten. Kommentar:"wenn das so ist, dann heiraten wir und dann reichts auch für beide". Ich habe aber dann aufgrund eines Gesprächs mit der DMSG erstmal Rente eingereicht und prombt Teilerwerbsminderungsrente erhalten. Kommentar:"Heiratest mich jetzt nicht?" ich "Doch, klar, wenn du mich willst!" - Jetzt sind wir seit 7/2009 verheiratet, ich arbeite halbtags und alles ist sehr, sehr gut.

Gruß

Moni

P.S. Nur Mut ich habe die MS schon seit über 18 Jahren und verlieben und heiraten ist was tolles und schadet uns nicht

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das klngt alles sehr schön. ich werde höchstwahrscheinlich auch im Jahr 2011 einen Heiratsantrag stellen. Es ist unwahrschein, dass sie "nein" sagt (ich hab sie schon so halb darauf angesprochen :-)

ich werde euch alle dabei auf dem laufenden halten

Flo alias Fenix

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Guest Sweetbetty

Ich kann mich da auch nur anschliessen. Hatte vor vier Jahren meinen ersten Schub gehabt, da es mir nach 7 Wochen wieder besser ging und ich wieder arbeiten gehen konnte, hat ja auch niemand mit MS gerechnet. Letztes Jahr im August musste ich von der Arbeit zuhause bleiben, weil mir so sschwindlig war. ging dann nach 2 Wochen wieder auf Arbeit und da ich mich soviel bücken musste, bin ich am nächsten Tag wieder zum Arzt, der mich dann gleich ins Krankenhaus überwies. Die hatten dann die üblichen Untersuchungen gemacht, MRT, unktiert usw. Als dann die Diagnose kam, dachte ich nur oh Gott und hatte echt Angst auch wegen meinem Freund.(seit nov. 2009 zusammen)ihn zu verlieren usw, da schiesst einem halt alles durch den Kopf. Er sagte, dann nur, wenn wir zusammen sind, dann mit allen konsequensen und er unterstützt und hilft mir auch wo er nur kann und ich bin echt sehr froh dadrüber. Wir werden auch dieses Jahr noch heiraten. Er bremst mich auch oft aus, wenn ich dann mal wieder meine, ich müsste alles gleich erledigen und er sagt dann immer mach langsam. Ich untersütze ihn natürlich auch, wo ich nur kann und bin sehr froh dadrüber, dass icch ihn habe.

GLG Bettina

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Ich bin mit meinem Mann seit 24 Jahren zusammen, 22 J. verheiratet. Als ich die Diagnose im Juni 2010 erhielt, war er einfach nur für mich da. Er sagte: "Zusammen schaffen wir alles, wir haben gesagt, in guten wie in schlechten Zeiten." Er ist mein Ruhepol, fängt mich auf und bremst mich auch mal, wenn ich denke, das muss noch gehen..... obwohl ich eigentlich sehr erschöpft bin. Er ist auch beim wöchentlichen Spritzen als moralische Stütze da, würde mir, wenn nötig, auch die Spritze geben. Wir haben unsere Freizeitaktivitäten auf meine Verfassung umgestellt und das klappt sehr gut.

Ich bin unendlich dankbar dafür, meinen Mann zu haben und versuche auch , immer zurück zugeben. Denn nur so funktioniert eine glückliche Beziehung.

Unsere Beziehung war vorher schon sehr gut, aber durch die MS hat sie eine ganz andere Wertigkeit bekommen, wir gehen noch mal anders miteinander um und genießen alles viel bewusster, es hat also trotz des anfänglichen Schocks auch viel Gutes in sich. Genauso ging es mir mit Freunden und Bekannten.Ich habe von sovielen Menschen Zuwendung erfahren, auch von denen, wo ich es nie erwartet hätte. Genauso toll verhalten sich mein Chef und Chefin und meine Mitarbeiter, bei denen ich gleich mit offenen Karten gespielt habe und die mir immer Mut zusprechen und da sind. Das alles tut sehr gut!

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@BILI echt schön geschrieben :-)

Wie ich schon geschrieben hatte..... habe ich am 14.2.11 meinem Schatz einen Heiratsantrag gemacht => nun sind wir verlobt :-)

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Guest

@Fenix1982

Herzlichen Glückwunsch und die allerbesten Wünsche für eure nächsten 394.485.493 gemeinsamen Jahre!

Gruß,

Judith

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Vielleicht gibt´s auch neue Mitglieder, die ebenfalls so schöne Geschichten erzählen (können)

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Hach was ist das schön. Ich frage mich ja, ob mich überhaupt noch jemand "haben" will, wo doch die Leute sich wegen jedem quersitzenden Pups trennen...nun ja...die zweisamen Zeiten werden auch wieder kommen, hoffe ich jedenfalls.

LG

Raquel

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Hallo Raquel,

ich habe meine Diagnose seit 1992 und habe dann bis 2001 ein fast männerloses Leben geführt und plötzlich bin ich gefunden worden und seit fast 2 Jahren verheiratet und ich habe das in der rubik schon beschrieben. .....einfach glücklich .... sei offen und lass dich finden, jeder Topf findet einen Deckel

Gruß

Moni

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Hallo Raquel,

ich finde es gibt ganz tolle und ganz unterschiedliche Töpfe und mehr oder weniger passende Deckel dazu - ist es schlimm ein Topf zu sein?!

@Fenix - dann such doch den passenden Topf dazu, wenn du der Deckel bist - aber es kommt nicht nur auf das Gewicht an!!!!

Gruß

Moni

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