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Saalfelderin

meine Geschichte

185 posts in this topic

Hallo Saalfelderin,

ich schließe mich Locke an.Geniesst euer Glück ,dein Vater wird sich schon dran gewöhnen.Man muss seine Kinder auch gehen lassen.Ist zwar manchmal nicht ganz einfach,gehört aber zum Leben.

Wünsche noch einen schönen Tag und ein tolles Weekend.

Liebe Grüße an euch beiden

Vera

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hallo romy ,

wir beide haben schon wieder eine Gemeinsamkeit - ich möchte hier ja auch weg um zu susa zu ziehen und auch meine Familie hier ist davon sehr wenig begeistert - ok ich kann das wohl verstehen

aber mir ist eine gemeinsame Zukunft mit susa wichtiger als alles alles andere auf der Welt !

mann kann eben viel dinge im leben nicht so einrichten das man es allen recht machen kann .

Liebe Grüße

seadancer

P.S : Schöne grüße auch an stephan

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Hallo seadancer!

Zuerst einmal muß ich Dir schreiben, dass Du mit Susanne einen Goldtreffer gemacht hast (habe früher öfter mit ihr gemailt) und habe feststellen müssen, dass sie eine richtige Traumfrau ist. Die Geschichte mit den Eltern ist halt so eine Sache, die man zwar irgendwie einsieht, da sie dich ja auch lieben, aber eure zukunftsreiche Liebe werden sie nicht übertreffen können. Ich bin ja auch froh, dass ich meine Frau habe und teile ihr das auch täglich mit. Also macht weiter und hoffentlich zieht ihr bald zusammen, schickt halt eine kurze mail, damit ich euch beim übersiedeln helfen kann (meine Anreise dauert aber sicherlich 10 Stunden Minimum). Alles Gute ihr zwei Turteltauben.

Wolfgang

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Hallo wolfgang ,

Vielen Dank für deine Glückwünsche an susa und mich ! Du hast vollkommen recht es ist wirklich so das sie eine Traumfrau ist - sogar mehr als das :-)))

Für mich ist es viel schöner als 6 richtige mit Zusatzzahl zu haben , das ich sie kennengelernt habe und das daraus das geworden ist was es nun ist !

wir werden dich bestimmt informieren wenn es einen umzugstermin gibt oder auch einen anderen Termin ;-)

LG Seadancer ( Ralf )

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Fahren. Alles grau in grau und tief gefroren.

Nach fünf wurde es dunkel und neblig. Musste mich arg konzentrieren, der Scheibenwischer begann die aufwirbelnden Salzwassertropfen auf der Frontscheibe zu verschmieren.

Mein Magen signalisierte Appetit. Appetit auf Fastfood. Mc Donald-Schilder immer wieder an Raststätten zu sehen. Hätte nur anhalten brauchen, aber nein, ich fuhr tapfer weiter. Aus Appetit wurde schnell Hunger. Und inzwischen war es mir egal, was ich zu mir nehmen würde. Hauptsache Essen. Hauptsache Energie. Was völlig falsch war, in diesem Augenblick, waren die vielen großen Schlucke, die ich aus meiner Coca-Cola-light-Flasche nahm. Die sorgen für ein flaues Gefühl in der Magengegend, das viel zu schnell in Übelkeit über ging. Übelkeit, kalter Schweißausbruch, zittrige Hände und Beine. Gott, hatte ich plötzlich Hunger.

Er empfang mich. Mit Tränen in den Augen. Freudentränen. Was, Hunger habe ich? Ja, da wäre von gestern noch ein Stück Pizza übrig. Welches, so kalt es auch war, seinen Küssen erstmal vorzog. Ich brauchte was zwischen die Kiemen, und zwar sofort.

Mampf.

Aber jetzt bin ich da. Angekommen. Daheim.

Jetzt geht es mir schon schlagartig viel besser.

Ich grüße Euch da draußen ganz lieb und wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende.

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Wir saßen beim Kaffeetrinken. Nachdem wir unsere Wege erledigt haben. Ich nahm gerade einen großen Schluck von meiner heißen, frisch aufgeschäumten Honigmilch, als sich die Tür des Ladens öffnete und Kenny hineingerannt kam. „Hallo“, strahlte er uns begeistert an. „Hallo, komm setz dich“, luden wir ihn zu uns an den Tisch. „Papa kommt auch gleich“. Natürlich. Thorsten. Und ich freute mich darauf, ihn nach langer Zeit mal wieder zu sehen. Er nahm am Tisch Platz, bestellte sich einen Kaffee und seinem Sohnemann einen heißen Kakao und eröffnete das Gespräch mit der Frage: „Wohnst schon hier?“ „Nee, noch nicht. Aber die Woche bin ich hier. Da habe ich Zeit mich mal umzuschauen!“ Er selber sei gerade auf Kurzarbeit. Und nachdem wir allesamt ein bißchen geredet hatten, fragte er meinen Liebsten, ob er eine Rauchen gehen wollte. Draußen. Nö, ihm war nicht danach. Aber der Junge schnappte das Wort Rauchen auf. Er muss wohl irgendwann im Zusammenhang mit diesem Wort das Synonym KIFFEN aufgeschnappt haben. Und rief nun quer durch den ganzen Laden: „Ihr wollt KIFFEN?“ Die Leute um uns herum taten so, als hätten sie das nicht gehört. Aber das hatten sie, sie konnten sich gar nicht verhört haben. Sein Vater, derartige Vater-Sohn-Situationen offensichtlich gewöhnt, bemühte sich zuerst einmal, ihm den Unterschied zwischen Rauchen und Kiffen zu erklären. Da zeigte der lachende Junge mit dem ausgestreckten Finger auf seinen Vater und schrie freudestrahlend: „Freilich kiffst du. Hat dich doch neulich der Olli gefragt ...!“ Oh je. Wenn die Gäste um uns herum beim ersten Mal vielleicht noch glaubten, sich verhört zu haben, so war das jetzt eindeutig. Die ältere Dame schaute sich uns um. Ihr Blick traf den meinen. Ihr Gesicht verzog sich zu einer abfälligen Miene. „Die Leute“, flüsterte ich Thorsten ketzerisch zu. „Sind mir scheißegal.“ Mein Liebster stimmte zugleich in die Melodie des Liedes „Lass die Leute reden“ (die Ärzte) ein. Und ich kam aus dem Lachanfall nicht mehr heraus. Mein Lachen stachelte den Jungen weiter an. Er ahnte nicht, was er angerichtet hatte, bemerkte aber wohl, dass es das Wort KIFFEN gewesen sein muss, dass die Erwachsenen um ihn herum in diese Situation gebracht hatte. Und so nahm er das Wort noch einige Male in den Mund, bis sein Vater schließlich zu ihm durchdrang, und ihm seelenruhig und pädagogisch wertvoll erklärte, dass KIFFEN so was wie Drogennehmen ist. Und das würde er, sein Papa, ja ganz gewiss nicht machen. Autsch. Der Junge war sichtlich getroffen. „Ich wusste doch nicht!“ Nun begriff selbst er, warum alle um ihn so seltsam reagierten. Ich lachte noch immer. Ich lachte auch noch, als wir kurz darauf den Laden verließen.

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Hallo Saalfelderin,

hör bloß nicht auf zu schreiben,das wäre wirklich Schade.

Irgendwie bauen einem deine Geschichten aus dem Leben immer wieder auf,wenn man mal einen Hänger hat.

Es ist immer wieder zu schön von euch zu hören.

Wünsche eine schöne Woche

LG Vera

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Heute wieder zwei Bewerbungen geschrieben.

Mehr hat das Internet und die Zeitung nicht hergegeben.'

Mir geht es aber gut, sehr gut. Genieße die Ruhe.

Das Einzige, was mich wirklich leicht wahnsinnig macht,

ist die Tatsache, dass sich noch niemand gemeldet hat.

Und rundherum alle Firmen auf Kurzarbeit gehen.

Kein gutes Zeichen, oder?!

Aber ich bleib optimistisch!!!

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Ja, ja, ja, ja.

Vorstellungstermin am Montag. Um zehn Uhr. Klar, da bin ich mal so eine Woche hier, und den ersten Tag, an dem ich schaffen müßte, da kriege ich so ein Gespräch. Spitze. Nach anfänglicher Verzweiflung habe ich meinen Chef im Verlag angerufen und habe ihm gesagt, dass ich einen Vorstellungs-Termin habe und frei bräuchte. Den einen Tag. Er weiß ja Bescheid. Ich war von Anfang an offen zu ihm. Das zahlt sich aus. Denn zähneknirschend willigte er ein.

Ist eine Vermögensberatungsfirma. Büro. Mitarbeiterstamm aufbauen. Ich freue mich drauf.

Ich bin gespannt und neugierig und optimistisch.

Das bedeutet zudem, am Sonntag muss ich noch nicht Heim fahren.

Juchuuuu.

Adrenalien im Blut. Könnte gerade die Welt umarmen.

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Hallo Saalfeldenerin

ich hab Deine Geschichte gelesen und für mich bestätigt sich wieder : Frauen sind das stärkere Geschlecht , deshalb bekommen Männer auch keine Kinder . ich glaub dann gäb es keine Menschen mehr.

tiefen Diener und Hut ab !

Gruß Balu

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Hallo Saalfelderin,

ich drücke dir die Daumen, daß es klappt, habe um 10.00 h immer eine 1/2 Std. Pause und da denke ich ganz fest an dich.

Gruß

Moni

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Guest lucie

Hallo Saalfelderin,

ich drücke auch die Daumen!

Die müssen dich einfach nehmen, wenn jemand Menschen motivieren kann dann du.

Schönes verlängertes Wochenende- und am Mo. eine Erolgsmeldung:))

LG Luice

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Esbert – nennen wir ihn einfach Esbert. Er war gerufen, sollte ein Fenster reparieren und sich eine Jalousie im Haus anschauen. Ist sein Job, wenn das einer macht und kann, dann der! Das ist der Vorteil dieses Imbiss. Dort sammeln sich als Stammkundschaft weniger besagte Arbeitslose, als Geschäftsleute, die auf dem Weg von einem zum anderen Kunden schnell mal einen Kaffee und eine Hacksemmel verdrücken wollen. Also, er ist eine dieser Stammkundschaft. Und meine Liebster war ganz stolz und happy, mich ihm vorzustellen. Er, der in unserem Hause für Fenster, Türen und Co zuständig ist.

Ich kam die Treppen hinab. Da schnitt mir die Mutter bereits den Weg ab. Der Hund. Er habe nervös gewirkt. Um Schlimmeres zu vermeiden, habe sie ihn rausgelassen. Raus in den Garten. Hatte ja nicht geahnt, dass der Hund mal kacken wolle. Und Kacken, das macht Hund eigentlich nicht im Garten, sondern auf der großen Bauwiese hinter der alten Scheune. Aber um auf die Wiese zu gelangen, muss die Scheune geöffnet werden. Das hat Muttern verpasst. Dann hat Hund geschissen (sagen wir es einfach mal so, wie es war), in seiner Verzweiflung eben in den Garten. Die Mutter hat das Häufchen Elend weggeräumt. Um es mir nun zu erzählen. Lang und breit und eigentlich vollkommen informationsfrei. Doch informativ genug, dass sich Esbert in das Gespräch mischen konnte. Seine Hunde (aha, hat er also!) die würden ganz und gar und ganz sicher NIEMALS in den Garten machen. (Welch schlaue Tierchen!) Also auch neulich nicht, als es so bitterkalt war und der Herr den Weg abkürzen wollte, in dem er einfach die Tür öffnete und meinte: „Nun macht mal!“ Nee, haben sie nicht. Haben nämlich Anstand, die braven Tiere. Gut, mein Hund macht das eben, besser draußen im Garten als irgendwo im Flur. Dachte ich mir, arrangierte mich gerade mit dem Gedanken, als Esbert in Phase zwei seines „ich bin ein spiesiger Hundebesitzer“-Monolog einstieg. Also Hunde, diese Hunde, die einfach auf die Straße machen, also nein, das wäre ja nun mal das Letzte. Ganz meiner Meinung, dachte ich mir so für mich. Aber bevor ich ihm beipflichten und damit Symphatiepunkte hätte einfangen können, sprach er munter weiter. Erzählte, wie er das so macht. Also, wenn er mit seinen Hunden in der Stadt ist, unterwegs, und die müssen, dann hat er immer eine Tüte dabei. Mit der er den Hundehaufen greift und ihn dann bis zum nächsten Mülleimer mit schleppt. (Leckere Vorstellung!) Nicht irgendein Müllbeutel, wie ich in meiner grenzenlosen Naivität dachte. Nee, die von der Gemeinde. Die liegen dort aus. Zwanzig Cent das Stück. „Ja, das macht meine Schwester auch“, begann Muttern freudig das Gespräch aufzuschnappen. Yes. Stimmt. Macht sie. Weil der Hund widerrum ausschließlich und nur in den Garten scheißt, was die Hunde von Esbert ja gar nicht dürfen. Hätte ich sagen sollen? Für welche Verwirrung hätte ich dann nur gesorgt? Ich unterließ es und unterließ auch den Beweis, dass mein Hund letzendich doch soviel schlauer und „besser“ ist, als die von Esbert. Weil mein Hund nämlich nie auf den Asphalt kackt. NIE! Nämlich. Eher hält sie sich nämlich zurück. Und schwitzt es raus. Aber ich hielt mich raus. Und war gerade dabei, mich aus der Runde zu stehlen, als mein Liebster hinzukam. Freudestrahlend legte er mir seinen Hand über die Schulter und meinte zu Esbert: „Das ist meine Saalfelderin. Die ich Füssen kennengelernt habe. Den Stern, den ich eingefangen habe!“ Soviel Romantik zwischen all der Hundekacke. Wir reichten uns die Hand. Na hoffentlich klebt da nicht noch ein Brocken dran. Und weg war ich. Hundeleine. Hund. RAUS!

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Ein bißchen still bin ich geworden, nachdem ich diesen letzten, vielleicht zu bissigen Eintrag gesandt habe. Nun, Sonntag hieß Abschiednehmen. Hieß, zurück in „alte, abgetrampelte Pfade“, wie dies eine gute Brieffreundin bezeichnet hat. Es stimmt. Ich musste zurück Richtung Augsburg, musste mein altes Leben weiterführen und akzeptieren, dass ich zwar über zwanzig Bewerbungen in der Heimat von Stephan laufen habe, aber noch keine, verarbeitbare Antwort erhielt. Also, eigentlich kein Ergebnis – nach einer Woche BLAUMACHEN und Bewerbungen schreiben. Nicht jammern. Nein. Alle sagen, das kann dauern. Und ich lass es dauern.

Ich kehrte zurück zu meiner Arbeit. Die Frauen, dir mir unterstehen, fragten nicht mal, was ich hatte. Sie behandelten mich freundlich, aber distanziert. Als würden sie ahnen, was ich wirklich gemacht habe, in dieser einen, gestohlenen Woche. Mein Chef, den ich eingeweiht habe, fragt mich unverblümt, wann denn nun „mein Abgang sei“.

Nicht gerade motivierend. Unterstreicht mein Gefühl, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Oder sagen wir, meine Gegenwart in der Vergangenheit zu verbringen.

Stephan nahmen der Abschied und meine traurige Stimmung auch sehr mit. Das kann ich so sagen. Nahm ihn mit.

Gestern Abend dann. Bei ihm zu Hause. Er stürzte. Die Treppe hinab. Nur ein paar Stufen und – Gott sei Dank - ist nix Schlimmeres passiert. Aber ich weiß, das passierte, weil es ihm schlecht geht. Wenn es ihm schlecht geht, geht er schlecht. Und umso mehr schmerzte es mich, dass ich nicht bei ihm sein konnte.

Gott, lass die Zeit vergehen. Lass mich endlich für ganz zu ihm. Und gib uns die Kraft, die kommenden Monate – die uns für ganz zusammenbringen werden, aber auch Stress bedeuten – erfolgreich zu meistern. Bitte.

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hallo romy ,

irgendwie kommem sehr viele deiner worte mir so sehr bekannt vor - besonders was deinen letzten Satz angeht.

mir geht es sehr sehr häufig genauso wie es dir geht als du den Beitrag geschrieben hast !

LG Seadancer

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Ich habe mit der Hausarbeit begonnen, die lange und viel zu lange vor mir herschiebe.

Nach einer halben Stunde erste Pause. Ich hoffe, von der kriege ich meinen Arsch auch wieder hoch, um weiterzumachen. Es ist so herrlich kurz vorm Wochenende. Und allmählich realisiere ich auch, dass ich morgen nach Alzenau fahre. Denn morgen ist schon Freitag. Freitag. Freitag. Freitag. Und am Sonntag, wie herrlich, kommt er mit zu mir. Er hat sich eine Woche frei genommen. Werde ich nach Feierabend geschafft von meiner Arbeit nach Haue komme, ist er da und empfängt mich. Kindliche Freude wächst in mir.

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hallo romy,

du schreibst mir aus dem herzen, wir haben viele parallelen, aber das weißt du ja. die zeit wird alles regeln und irgendwann wird der tag x sein, an dem wir mehr als glücklich und zufrieden sein werden.

ganz liebe grüße von einer hoffnungsvollen

Susa

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Ganz im Groben.

Nur im Groben.

Grob.

Grob habe ich die Wohnung gereinigt.

Grob vom Müll befreit.

Grob durchgewischt.

Bis der Rücken zu zerbrechen drohte und mich die Lust verließ.

Abwasch steht.

Steht, wo er steht.

Stur.

Was heute dasteht, ist morgen auch noch da.

Der rennt mir gewiss nicht weg.

(Ach würde er doch nur, ich würde ihn nicht missen!)

Ein Glas Wein habe ich neben meinem Bildschirm gestellt.

Zuvor einen Schluck davon genommen.

Rot ist er.

Rot und schwer.

Schwer und herb.

Nicht mein Geschmack.

Aber heute Abend? – Egal.

Ich such Entspannung.

Bin verspannt.

Verkrampft.

Verhärtet.

Ein Glas Wein als Lösung?

Ein Glas Wein zur Entspannung, Entkrampfung, Erweichung?

Probieren wir`s

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Hi Romy,

genieße deinen Wein, ich habe mich soeben für ein Bier (Hefeweizen) entschieden :-)) Der Weißwein ist alle :-(

Entspanne und freue dich auf dein/euer Wochenende

Prost

Susa

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Heute Morgen – Mann war so nett – durfte ich ausschlafen.

Wer mich kennt weiß, dass mein Liebster des Nächtens selten mehr als drei Stunden zusammenhängend schlafen kann. Nicht selten ist er bereits drei Uhr morgends wach und geistert dann in seiner Wohnung umher. Setzt sich ausgiebig aufs Klo, liest dort wahrscheinlich seine abgegriffenen Mercedes-Heftchen, verspeist irgendwelche übriggebliebenen Pizzareste vom Vorabend und trinkt literweise Kaffee. Klar, nun könnte man sagen, ohne Kaffee würde Mann vielleicht auch schlafen können. Bevor ich also derartige Überlegungen bei meinen Lesern hervorrufe, möchte ich gleich sagen: „Das kann er nicht! Das ist eben eine Facette von MS!!!“

Heute Morgen dann, so nach neun Uhr, öffnete er vorsichtig die Tür zum Schlafzimmer, legte sich auf sein Bett, kuschelte sich sanft an mich, schenkte mir einen sanften Guten-Morgen-Kuss und eine Wärmflasche für meinen schmerzenden Bauch. Traummann, oder?!

ODER? ;-)

Ob ich denn nun mit Frühstücken gehen würde, fragte er. Das Wort Frühstücken setze in meinem Hirn sofort die Assoziation frei: Frühstücken = leckeren Kuchen essen, den Muttern ein Tag zuvor für UNS ALLE gebacken hat. Spontan darauf freuend antworte ich begeistert: „Ja, lass und frühstücken gehen.“ Aber, er erhob sich nicht. Er blieb liegen. Und berichtete mir von seiner Nacht. Wieder waren da böse Albträume, wie sie ihn immer wieder einholen und aus dem ohnehin nur schwachen Schlaf reißen. Nun ja, nicht länger als halb vier konnte er am Morgen schlafen. Und dann sei er aufgestanden.

Nun kommt ein Satz aus seinem Mund, den ich an dieser Stelle zitieren und ihn anschließend zu interpretieren vorhabe: „Der Hund ist die Treppen hinuntergestürzt und stand winselnd vor der Haustür. Eindeutig, sie musste mal. Also bin ich die Treppen hinab gestiegen, habe die Tür geöffnet." (An der Stelle möchte ich meine Leser daran erinnern, dass ihm das Laufen nicht unbedingt leicht fällt, Treppensteigen umso schwerer ist und eine derartig nächtliche Aktion, wegen MEINEM Hund, mir sofort ein schlechtes Gewissen bereitet!!!) "Sie war ganz schnell draußen, sicher hatte sie es eiig. Und war ganz lang weg."

Ich unterbrach ihn an der Stelle: „Sicher musste sie mal sch.., ist auf die Wiese hinter der Scheune gerannt.

„Na ja“, fuhr er unbeirrt fort und ich ahnte an dieser Stelle, dass es ihm nicht um den Hund gegangen war. „Na ja, ich habe die Zeit dazu genutzt, zwei Stücken Kuchen abzuschneiden.“ Seine Stimme wurde an dieser Stelle ganz leise, als wäre der Rest seiner kleinen Geschichte gar nicht mehr so wichtig.

„Später habe ich ihn dann ganz und gar gegessen“.

So. Und nun zu meiner Interpretation seiner Aussage.

Ich vermute, der Appetit hat ihn die Treppen hinab gequält. Der arme Hund, zu dieser Zeit sicher noch schlafend, wurde aus dem Schlaf gerissen. Und um nicht in den Weg zu liegen, ist er einfach die Treppen mit ihm hinunter gegangen. Braves Kerlchen. Im Flur die Haustür. Er öffnete sie. Der Hund schaute meinen Liebsten mit großen Augen an. Als wolle ser fragen „Was denn nun?“ „Raus,“ wird er ihr gehießen haben, um in aller Ruhe die Kuchen stipitzen zu können, ohne dabei in die Gefahr zu raten, ihren bettelnden Blick nachgeben zu müssen. SO wird es gewesen sein.

Ich erzählte ihm meine zugleich meine Vermutung.

Er wirkte ertappt, wir lachten und verloren uns in einem innigen Zungenkuss

Gott, wie sehr ich ihn liebe

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Nun bin ich den ersten großen Schritt gegangen. Den ersten großen. Ja Wahnsinn. Natürlich war es schon ein komisches Gefühl, dieses Stück Papier ausgedruckt in den Händen zu halten, es zu unterschreiben und meinem Chef vor die Nase zu halten. War ja letztendlich nur ein Satz. Nur ein Satz, der meine berufliche Zukunft im Unternehmen für immer und ewig beendet hat. Aufregend. Ja, als aufregend empfinde ich die Situation. Ich bin gespannt, ambitioniert, motiviert …, wenn dich daran denke, was nun kommt. Nicht mehr viel übrig, vom Erschlagensein der letzten Wochen.

Jetzt geht es voran.

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Hallo Saalfelderin,

habe ich richtig gelesen du hast gekündigt. Dein Stefan wohnt in Augsburg - oder? Ich wohne nur 70 km weg und arbeite ab 01.03.09 nur noch halbtags und mittwochs habe ich ganz frei? Wie wärs mal mit nem Treffen?

Gruß

Moni

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hallo moni,

nee, genau andersrum. nicht er wohnt in augsburg, bzw. bei augsburg, sondern ich.

er wohnt bei aschaffenburg. und dahin wird es mich nun auch bald verschlagen. ich habe gekündigt, für seine und meine zukunft. damit wir beisammen sein können. nun suche ich arbeit, kündige meine wohnung und dann ziehen wir zusammen und ich wage einen neuanfang.

wo kommst du her?

lg ***die saalfelderin

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Hallo Saalfelderin,

ich wohne in Nördlingen - kennst du das? Total schöne mittelalterliche Stadt - wäre doch mal einen Ausflug wert, oder?

Gruß

Moni

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Hi Saalfelderin !

Bin hier neu,und hab deinen Beitrag als Ersten gelesen.

Ich muß sagen dein Bricht hat mich beeindruckt, weil es mir als "altem MS-ler, (20 Jahre krank),Hoffnung macht, vieleicht auch mal wieder einen Partner zu finden. Wie ich aus einigen Berichten sehen konnte bin ich nicht der einzige der von seinem Ehepartner verlassen wurde, meine Frau verlies mich unter fadenscheinigem Grund, anschlisend mußte ich von Bekanten hören das ich wegen der MS verlassen wurde. Ich kann dir nur sagen das du in Richtung MS keine Angst haben mußt. Ich zum Beispiel habe seit 20 Jahren MS,seit 4 Jahren Diabetes, dazu kamen in den letzten Jahren noch Bandscheibenprobleme und ein defekter Lendenwirbel dazu, von den anderen kleineren Problemen möchte ich erst gar nicht schreiben. Was ich damit sagen möchte, es weis keiner wies kommt!

Ich wünsch ndir und deinem Freund alles Gute, ung machts wie ich, lasst euch nicht von irgend einer blöden Krankheit unterkriegen.

Vieleicht bis bald, lahmer Luchs

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