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Anni100

Depression oder kognitive Störung

18 posts in this topic

Hallo,

gestern war ich bei meinem Psychologen und habe ihm von meinen Beschwerden berichtet. Ich habe Fatique und kämpfe seit längerem damit das ich mir nichts merken kann. Ausserdem habe ich sehr oft Probleme längeren Gesprächen zu folgen. Ich kann dann zwar hören was gesagt wird, jedoch nichts davon umsetzen. Irgendwas blockiert dann. Erst wenn ich dann eine längere Pause habe kann ich nochmal nachfragen und versuchen es zu verstehen. Ich kann auch längere Texte nur mit Pausen lesen und verstehen, das ist etwas, was mich nervt, denn ich habe immer sehr gerne gelesen. Filme kann ich auch nicht gucken, weil sie zu lang sind. Ich bin nun kein Mensch, der sich zu Hause hinsetzt und sich nichts vornimmt, aber wenn ich unterwegs bin, schlafe ich kurzzeitig ein. Das fühlt sich folgendermaßen an: Erst geht es mir gut, ich unterhalte mich, dann merke ich ein kribbeln auf der Kopfhaut und schlagartige Müdigkeit. Mein Körper wird ganz schwer und ich bin kurze Zeit am schlafen, das ganze dauert nur ein paar Sekunden, aber ich muss mich danach erst mal wieder zurecht finden. Es ist komisch und oft sehr schwer. Mein Mann meinte am Anfang immer ich soll mich zusammen reißen, aber ich kann es noch so versuchen, ich kann da nicht gegenan kämpfen. Ich gönne meinem Körper schon sehr viele Pausen, lege mich oft für kurze Zeit hin, schlafe oder lasse den Körper einfach nur ruhen und dann geht es weiter, aber trotzdem habe ich immer wieder solche Situationen. Nun meinte mein Psychologe, das psychische und neurologische erkrankungen oft zusammen hängen und auch oft gleich zu deuten sind. Ich soll nun mit meinem Neurologen darüber reden, weil der auch gleich Psychiater ist. Er könnte Tests mit mir machen. Ausserdem wusste mein Psychologe nicht, ob es bei MS solche kognitiven Störungen gibt. Es könne auch mit der Fatique zu tun haben.

Hat das vielleicht einer von Euch auch und kann mir vorab schon mal eine Auskunft geben, ich habe erst nächste Woche einen Termin bei meinem Neurologen.

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Anja,

ich hatte nach meinem ersten heftigen Schub auch Phasen, da bin ich mit dem Brot in der Hand eingeschlafen (obwohl ich gerne esse). Oder ich wollte mich unterhalten und jeder zweite Satz bei mir war: Wo war ich jetzt stehen geblieben. Mal wieder den Faden verloren. Ein Buch?! Unmöglich. Ein paar Seiten, dann hab ich nicht mehr verstanden, wer wer ist und was überhaupt los ist. Wenn ich es dann später nochmal zur Hand genommen habe, konnte ich mich auch nicht wieder reinfinden. Hab in der Reha ganz viel "Gehirnjogging" gemacht, spiele viel Memory etc. Und ich nehm auch was gegen die Fatique, das kann einen ja wirklich auch bekloppt machen. Bei mir war es wohl das Zusammentreffen von Fatique und Konzentrationsstörungen.

Sprich deinen Arzt auf jeden Fall an. Da kann man etwas unternehmen. Was gibt es Schöneres, als ein Buch.

Herzliche Grüße und alles Gute

Rennmaus

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Hallo Rennmaus,

ich habe etwas wegen der Fatique bekommen, hilft aber nicht. Mein Neuro sagte, wenn das nicht hilft, werde ich damit leben müssen, so schwer es ist. Ich mache selbst viel Gehirnjogging, habe mir dafür schon Spiele für den Nintendo besorgt, mache Sodoku, spiele memory, aber alles ohne Erfolg, leider habe ich auch nicht das durchhaltevermögen. Es ist wirklich schrecklich. Die Müdigkeit bringt mich bei solchen Dingen auch total aus dem Konzept. Ich werde mit meinem Neuro nächste Woche darüber reden, vielleicht weiß er ja noch was. Mein Psychologe sagte, er muss mit mir Tests machen um genau beurteilen zu können ob das von der MS, der Fatique oder von einer eventuellen Depression kommt. Das letztere glaubt er weniger. Aber ohne diese Tests, kann mir auch der Psychologe nicht helfen, weil es eben verschieden Behandlungswege sind. Du hast Recht, das kann einen bekloppt machen.

Liebe Grüße

Anja

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hallo Anja

ich habe die gleichen Probleme außer das mit dem einschlafen.hab schon gedacht ich bin verrückt.mein Neurologe sagt das kommt von der MS aber das wars auch habe bisher nichts dagegen bekommen.Hoffe in der Reha auf gute tipps.

Gruß Ped

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Hallo Anja,

wenn ich deinen Bericht les, könnt ich meinen ich hab das Geschrieben, na ja auf jeden Fall sehr sehr ähnlich!

Mit dem einschlafen ist es nicht ganz so schlimm bei mir, aber wenn ich richtig müde werd und das kommt oft sehr plötzlich muss ich mich hinlegen und kurz schlafen, keine Ahnung was sonst passieren würde, aber wahrscheinlich würd ich einfach umfallen und schlafen, dass ist so was von nervig. In der Reha hat der Neuro auch gesagt, dass ist die MS und eben die Fatigue.

Medikament hab ich einige gegen die Fatigue versucht, aber keins hat geholfen, das einzige was war, dass ich noch schlechter geschlafen hab und es irgendwie nicht eingesehen hab morgens was zum Aufwachen und abends was zum Schlafen nehmen zu müssen, das zerreißt ja den Körper auf dauer.

Jetzt versuch ich damit klar zu kommen, ich seh leider keine andere Lösung, ausruhen so öft wie möglich und versuchen im "Kopf" damit klar zu kommen, wenn Du verstehst was Du meinst.

Ich wünsch Dir alles Gute und wenn Du noch ein paar gute Tipps bekommst würde ich sie gerne erfahren.

Grüßle

Honey

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Guest Turtle

Hallo Anja,

mit den Problemen bist Du sicher nicht alleine, tatsächlich kämpfen fast alle damit. Auch ich, dem die MS sonst sehr wenig Probleme bereitet, bilde mir ein, vergesslicher, fahriger zu werden und mich nicht mehr so lange konzentrieren zu können.

Aus dem Satz "mein Mann meinte am Anfang immer ich soll mich zusammen reißen" schließe ich, dass er das inzwischen nicht mehr tut? Mir wäre es an Deiner Stelle nämlich wichtig, dass mein Partner nicht meint, ich ließe mich nur so gehen.

> ich habe etwas wegen der Fatique bekommen, hilft aber nicht. Mein Neuro sagte, wenn das nicht hilft, werde ich

> damit leben müssen

Es gibt eine ganze Menge Medikamente gegen Fatigue, nicht nur Amantadin, was Du wahrscheinlich bekommen hast. Nur werden diese auf Privatrezept ausgestellt, Du müsstest sie also selbst bezahlen, wobei sich die Preise im erträglichen Rahmen bewegen. Ich meine gelesen zu haben, dass auch Amantadin inzwischen bei MS-Kranken nur noch auf Privatrezept ausgestellt werden.

Vielleicht wirst Du auch einen Blick in ein paar der kostenlosen PDF-Broschüren auf der verlinkten Seite; insbesondere in die Ausgaben Ausgabe 1 und 4. Neben Hintergründe stellen sie auch Behandlungsmethoden und Bewältigungsstrategien vor.

http://www.msif.org/de/publications/ms_in_focus/index.html

Cheers,

Norbert

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Hallo Anja,

wie schon alle sagen,Du stehst nicht alleine da mit Deiner Müdigkeit. Das Wetter kommt auch noch hinzu. Gesunde Menschen kämpfen schon mit der Müdigkeit. Die Leute die sagen Du sollst Dich zusammen reißen die sollen sich doch mal bitte mit der Fatique auseinander setzen.

Also mir hilft Yoga und Progressive Muskelentspannung ganz gut, in jeder hinsicht. Psychisch sowie mit der Fatique. Es ist zwar nicht alles weg aber ist etwas besser geworden. Wir müssen halt damit leben und lernen umzugehen. Ich hatte eine Freundin( so wollte sie sich nennen), die sagte mir immer, wovon bist du müde oder um diese Uhrzeit bist du müde? Kann man doch ganz gut drauf verzichten. Verständnis gleich null.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Ganz liebe Grüße Kerstin

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Hallo Ihr lieben,

danke, wenn ich das hier lese, merke ich das ich nicht allein bin. Das Amantadin habe ich bekommen, das hilft nicht. Gibt es aber noch auf Rezept.;-) Habe Tee ausprobiert, habe Entspannungsübungen getestet, die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen bei meinem Psychologen mitgemacht, wobei ich manches mal eingeschlafen bin. Peinlich, weil die anderen Patienten mich mit großen Augen anguckten, da sie sich mit Fatique nicht auskannten.

Es gibt da noch einige Medikamente, die dagegen vielleicht noch helfen würden, jedoch darf ich die nicht einfach nehmen. Die Apotheke händigt mir die nicht aus, auch wenn die nicht unbedingt Rezeptpflichtig sind und mein Neuro verschreibt sie mir auch nicht. Liegt an meiner Hypertonie. Ich habe große Probleme mit meinem Blutdruck, den man zwar eingestellt hat dank so netten Tabletten, aber trotzdem nicht ganz zu packen bekommt. Er schießt von allein hoch, knallt rum......:-( und senkt sich wieder. Habe auch vor einiger Zeit mal andere Medikamente im Krankenhaus ausprobiert, Psychopharmaka, die haben mir auch nicht geholfen. Schade.

Das einzige was mir ein klein wenig hilft, aber das leider auch nur sehr kurz, ist wenn ich meinen Kopf unter eiskaltes Wasser halte. Aber ich kann nicht den ganzen Tag mit nassen Haaren durch die Weltgeschichte laufen......;-)

Diese Freunde, die nichts verstehen, die kenne ich auch. Ich habe sie zum größten Teil aussortiert. Ich habe da noch eine, die Freundschaft ist gut, aber sie kann es einfach nicht sein lassen, mich als deppen zu behandeln. Sie macht es auf eine ganz liebe Art und Weise, schreckt auch zurück wenn ich was sage, aber ich muss sie immer wieder daran erinnern. Das ist, seit dem ich bei längeren Strecken auf einen Rolli angewiesen bin und sonst mit dem Rollator umher wanke. Dieses Teil muss wohl irgendwie was an sich haben, das man meint, das mein Verstand total hin ist. Klar, ich kann mich manchmal nicht gut ausdrücken, weil ich nicht auf die Wörter komme, die ich sagen will, aber ich bin nicht Geistig abgetreten. Ich hasse solche Momente, das weiß meine Freundin auch und sie entschuldigt sich jedesmal, aber sie sagt selbst, sie muss lernen damit zurecht zu kommen.

Mein Mann, klar es ist wichtig, das er mich versteht. Aber das tut er leider nur bedingt. Er hört mir selten zu, wobei ich ihn nicht zutexte, sondern einfach nur, wenn er fragt seine Fragen beantworte. Er sollte auch schon einige male mit zum Neuro um mich besser zu verstehen, aber er will nicht. Vieles versteht er dann nicht und wertet es ab, sagt dann einfach nichts mehr dazu. Aber es ist ärgerlich, denn wenn man dann mit Freunden zusammensitzt und die Fragen stellen, meint er, er kann das auch so behandeln. Meine Freundin sagt ihm jedesmal, das er sich selbst doch ein besseres Bild machen könnte, er aber einfach nur Stur ist. Manchmal habe ich einfach das Gefühl, er holt mich aus der Ecke, wenn er was zum Zeigen braucht, Leute guckt mal meine Frau ist krank ich kümmer mich um sie. Und wenn er damit durch ist, stellt er mich wieder ab. Dann wieder kommen die Tage, da merke ich wie wir trotzdem zusammen halten. Vielleicht müssen wir uns einfach noch daran gewöhnen. Ich habe eben noch nicht lange MS und es ging alles so schnell. Seit letztes Jahr im Februar Verdachtsdiagnose und im Juni fest.

Ganz liebe Grüße

Anja

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Hallo Anja,

ja das kenn ich gut mit der Müdigkeit.Kann wohl echt nur verstehen wer es selbst erlebt hat denn meist denken alle es ist ne faule ausrede...

Du schreibst auch von >sich manchmal nicht richtig ausdrücken können> .Habe ich auch oft aber auch beim schreiben kommen merkwürdige worte raus...Kennst du das auch?

nori47

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Ja, das kenne ich auch, schon allein, weil meine linke Hand nicht so schnell ist, wie mein Kopf denkt. So sind oft die Buchstaben total durcheinander. Ich lese jeden Text den ich geschrieben habe mehrmals durch. Es kann einen alles irgendwie wahnsinnig machen, vor allem wenn man es eigentlich eilig hat und dann passieren solche Dinge. Aber das ist ja eh meistens so....

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Anja,

das mit der Müdigkeit, schnelle Erschöpfbarkeit, auf Wörter nicht gleich drauf kommen... kenn ich auch sehr gut. Die Wörter sind im Kopf und wenn ich sie aufschreiben will, schwupps weg. Und eh ich dann wieder drauf komme, das dauert. Ist auch tagesabhängig.

Das andere nicht verstehen können oder wollen, wie es uns mit der Erschöpfbarkeit und der Müdigkeit geht, naja, kann man irgendwie nachvollziehen, aber blöde Sprüche müssen dann auch nicht sein. Meine Kollegin hat mal gesagt, wenn man Dich fragt, wie es Dir geht, sagst Du immer - bin total kaputt. Ja, bin ich ja auch. Aber verstehen tut sie es nicht. Das ist eben auch was, was viele von uns kennen. Man sieht uns zum Teil nichts an, also können wir nichts haben, sind doch eigentlich gesund. Das man aber ne volle Erwerbsminderung nicht wegen Schnupfen bekommt, müßte eigentlich auch vielen klar sein, müßte.

Wir müssen und werden damit leben!

LG Bambus

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hallo Bambus,

genau so geht es mir auch. Habe ja eine Reha beantragt und möchte diese Symptome dort so schildern,da man wie du ja schreibst die Symptome nicht sieht habe ich bedenken ob die einem das glauben.Möchte da auch das Thema Rente

ansprechen.Mal sehen wie die Ärzte dort das sehen.

LG Ped

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@Bambus, leider leiden wir alle darunter, es kann einfach keiner mit uns mitfühlen ausser welche die auch diese Erkrankung haben....

@Ped, ich denke, das einem die in der Reha am ehesten glauben sollten. Auch der eigene Neurologe. Mein ehemaliger Neuro hat mir nicht geglaubt und ich habe ihn deshalb gewechselt.

Leider wird es aber auch immer wieder unter den Ärzten welche geben, die einem nichts glauben. Hatte bei meinem Hausarzt das Gefühl, weil er zu mir sagte das ich das bitte meinem Neurologen sagen soll und nicht ihm. Das in einem merkwürdigen Ton. Ich war mir nicht sicher und habe ihn darauf angesprochen. Er sagte dann zu mir, das er mir glaubt, das er sich das auch notiert, er aber nichts machen kann und darf. Er sieht aber an den Medikamenten die ich bekomme, das es mir wirklich nicht gut geht. Er hat mir sogar den Rollator verschrieben. Also scheint er mir doch zu glauben und es war meine Wahrnehmung. Also einfach immer wieder drauf ansprechen und nicht aufgeben, habe ich gelernt.

Liebe Grüße

Anja

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Hallo Ped,

die Ärzte in der Reha, haben ein Auge für so was, da musst keine Angst haben, dass die nicht erkennen wie es um Dich gestellt ist! Mir sieht man die MS auch nicht an aber ich hatte überhaupt keine Probleme dass den Rehaärzten verständlich zu machen. WEnn Du offen und ehrlich Deine Probleme schilderst wird Dir dort auch geholfen. In der letzten Reha, gab es eine MS Patientin, von der man auch nicht geglaubt hät sie hat irgend ne Krankheit. Die war so voller Tatendrang.... der haben die Ärzte mit viel Nachdruck beigebracht, dass sie dringend ein paar STufen runterschalten muss, wenn sie so bleiben will wie sie ist. WAs ich damit sagen will ist, man muss nicht kriechend ankommen, damit die Ärzte erkennen was los ist.

Grüßle

Honey

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Hallo Ped,

die Ärzte zu meiner Reha waren auch sehr mitfühlend. Haben verstanden, was ich meinte. Haben auch im Rehabericht die Fatigue sehr erwähnt. Ich denke, war sicher auch ein Pluspunkt zur Rente.

Wenn Du zur Reha bist, ist dort auch jemand vom Versorgungsamt, die sich um Deine Fragen, wie Rente und so Auskunft geben können und Dich auch beraten.

Viel Erfolg.

LG Bambus

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das mit der fatigue hab ich ab und zu auch, vor allen dingen unter schüben. war teilweise schon so schlimm, dass ich keinen einzigen gelesenen satz mehr verstanden hab. das ist wieder besser geworden, gott sei dank. seitdem lese ich jedoch nicht mehr so gerne bücher, hab das gefühl ich bin dann zu unkonzentriert und manchmal muss ich die sätze mehrmals lesen. das strengt an und frustet. in letzter zeit konnte ich sogar wieder romane lesen. seitdem ich vorgestern beim hautarzt nen pricktest wegen allergien gemacht habe, gings mir wieder schlechter und das hab ich sofort beim lesen gemerkt. >.< so ein kack! ich habe auch oft fatigue, wenn ich spreche. dann bekomme ich kopfschmerzen wenn ich rede. sobald ich nicht mehr spreche wird es sofort besser. manchmal habe ich es auch wenn ich meine beine bewege, also beispielsweise beim spazieren gehen.

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Guest Little Rose

Hallo Anni,

also mir erging es fast genauso.

Dann wurde bei mit neben MS auch noch Hashimoto festgestellt (eine Autoimmunerkrankung kommt selten allein),

wurde dann sofort mir Medis eingestellt. Heute geht es mir wieder richtig gut.

LG Veronika

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Hallo Ihr Lieben,

erst einmal Danke für Eure Antworten. Ich war gestern bei meinem Neurologen. Erzählte ihm von meinen Störungen und von der schlimmer gewordenen Fatique. Er nahm sich Zeit für mich und sah sich nochmal meinen Verlauf an. In der Tat, sagte er, sind die Beschwerden wieder schlimmer geworden. Er sagte ich soll das Amantadin wieder absetzen und er verschrieb mir Vigil. Er sagte ein Versuch, ich würde nach der Einnahme bestimmt eine Besserung der Fatique merken, wenn es wirkt. Ja, wenn es denn wirkt! Denn ich merke nichts, im Gegenteil ich kann schlafen wie ein Murmeltier und bin Hundemüde. Na ja, dann sagte er mir, das ihm meine kognitiven Störungen große Sorgen machen. Ausserdem geht er davon aus, das ich immer noch mit dem Schub vom Mai kämpfe, denn der Kraftverlust auf meiner linken Seite wäre ja schlimmer geworden. Er fragte was mich am meisten stört. Die Fatique war meine Antwort, aber auch, das ich mich mit dem linken Arm nicht mehr auffangen kann, wenn mir das linke Bein wegknickt. Das konnte er gut nachvollziehen. Dann sagte er, das er meint, das ich vielleicht keinen Schubförmigen Verlauf habe, denn wenn er meinen Verlauf nachguckt, muss er feststellen, das ich alle acht bis neun Wochen zum Höchstpunkt meiner Beschwerden komme und ewig zu den Restsymptomen nach der Stoßtherapie neue Symptome mit aufbaue. Er will nun nächste Woche nochmal eine Stoßtherapie versuchen, sollte das auch nicht helfen oder wieder nur für acht bis neun Wochen, will er über meine Medikamente nachdenken. Mit der Fatique will er nun, das ich mich spätestens Freitag wieder melde, ob mir das Vigil hilft. Alles nicht so prickelnd und ich war gestern erst einmal total durcheinander. Habe mich aber wieder gefangen und hoffe nun auf das Kortison nächste Woche........

LG Anja

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