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"Sinniges"

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Kalenderspruch von heute:

"Fasse den Mut, das Schicksal am Kragen zu packen

und Leben aus ihm herauszuschütteln!"

(Luoisa May Alcott)

Gruß Monika

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Regen-Sommer

Nasser Staub auf allen Wegen!

Dorn und Distel hängt voll Regen

Und der Bach schreit wie ein Kind!

Nirgends blüht ein Regenbogen,

Ach, die Sonn' ist weggezogen

Und der Himmel taub und blind!

Traurig ruhn des Waldes Lieder,

Alle Saat liegt siech darnieder,

Frierend schläft der Wachtel Brut.

Jahreshoffnung, fahler Schimmer!

Mit den Menschen steht's noch schlimmer,

Kalt und träge schleicht ihr Blut!

Krankes Weib am Findelsteine

Mit dem Säugling, weine! weine

Trostlos oder hoffnungsvoll:

Nicht im Feld und auf den Bäumen -

In den Herzen muss es keimen,

Wenn es besser werden soll!

Fleh' zu Gott, der ja die Saaten

Und das Menschenherz beraten,

Bete heiß und immerdar,

Dass er, unsre Not zu wenden,

Wolle Licht und Wärme senden

Und ein gutes Menschenjahr!

Gottfried Keller (1819-1890)

Pete

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Pete. das Gedicht von Gottfried Keller hat mit Sicherheit einen politischen Hintergrund, trotzdem halte ich ganz einfach mit dem Wetter dagegen. ;-)

Der goldne Sonnenschein.

Das gibt der Erde erst den Glanz

Und Weihe der Natur,

Macht ihr zum schönsten Feierkleid

Die blütenärmste Flur,

Macht ihr den Bach zum Perlenband,

Zum Schmuck den schlecht’sten Stein –

Liegt leuchtend über aller Welt

Der goldne Sonnenschein!

O doppelt glücklich, wem dann auch

Des Lebens Sonne glüht!

Wer froh, mit freiem Wandersinn,

Durch Wald und Auen zieht!

Die Lerche schwingt sich jubelnd auf,

Und jauchzend stimmt er ein –

Liegt leuchtend über aller Welt

Der goldne Sonnenschein!

Doch sank auch deines Tags Gestirn,

Und ward es in dir Nacht –

Schau nur hinaus in Gottes Flur,

Wenn alles blitzt und lacht!

Es schleicht sich auch in’s ärmste Herz

Ein Strahl des Lichts hinein,

Liegt leuchtend über aller Welt

Der goldne Sonnenschein!

Ernst Scherenberg

Momoken

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Was es alles gibt

Da gibt es die, die schlagen

Da gibt es die, die rennen

Da gibt es die, die zündeln

Da gibt es die, die brennen

Da gibt es die, die wegsehn

Da gibt es die, die hinsehn

Da gibt es die, die mahnen:

Wer hinsieht, muss auch hingehn

Da gibt es die, die wissen

Da gibt es die, die fragen

Da gibt es die, die warnen:

Wer fragt, wird selbst geschlagen

Da gibt es die, die reden

Da gibt es die, die schweigen

Da gibt es die, die handeln:

Was wir sind, wird sich zeigen.

R.GERNHARDT 1999

Pete

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Die Welt um uns

ist so bunt und lebendig,

wie wir sie machen.

P.H. Stevens

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Guter Rat

An einem Sommermorgen

da nimm den Wanderstab,

es fallen deine Sorgen

wie Nebel von dir ab.

Des Himmels heitere Bläue

lacht dir ins Herz hinein,

und schließt, wie Gottes Treue,

mit seinem Dach dich ein.

Rings Blüten nur und Triebe

und Halme von Segen schwer,

dir ist, als zöge die Liebe

des Weges nebenher.

So heimisch alles klinget

als wie im Vaterhaus,

und über die Lerchen schwinget

die Seele sich hinaus.

(Fontane, Theodor 1819-1898)

Liebe Sonntagsgrüße

Monika

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Kalendersprüche

Die schwachen Momente des Kopfes sind oft die schönsten Stunden des Herzens.

(unbekannt)

Man muss nicht das Licht des anderen ausblasen, um das eigene leuchten zu lassen.

(aus Griechenland)

Die Planer planen und das Schicksal lacht darüber.

(Muhammad)

Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, dies mit leerem Kopf zu tun.

(Orson Welles)

Scheitern ist nur eine Gelegenheit, es noch einmal intelligenter anzupacken.

(Henry Ford)

Gruß Monika

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Wir Menschen sind Engel

mit einem Flügel

um fliegen zu können

müssen wir uns umarmen

LG Blondie

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Man weiß nie, was das Leben für einen bereithält,ich bin aber sicher,dass für jeden etwas dabei ist,durch das er durch muss.

Gloria Estefan

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Wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden.

(unbekannt - aber stimmt)

Moni

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Da es für die Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen Glücklich zu sein.

Voltaire

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"Gegen Angriffe kann man sich wehren - gegen Lob ist man machtlos."

(Sigmund Freud)

Gruß Monika

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Was wir wissen, ist ein Tropfen,

was wir nicht wissen, ein Ozean.

(Isaak Newton)

Oh ja! Gruß von Momoken

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Die Toten

Sie sterben - und die Toten kehren nimmer!

Der Schmerz, sie zählend, sitzt an offner Gruft,

Ein Jüngling-Greis, getrübt des Auges Schimmer -

Wes sind die Namen, die er klagend ruft?

Die Namen sind's der heimgegangnen Lieben;

Tot sind sie all, nur ihre Namen blieben.

Dies trauervolle Bild der Pein,

Die Gräber, bleiben dir allein.

O Schmerz, mein liebster Freund, nicht länger weine!

Du willst nicht Trost - ach, wundern kann's mich nicht!

Denn hier mit ihnen hast dem Abendscheine

Du zugeschaut, und alles war so licht

Und friedlich still wie jetzt, doch schnell entwichen -

Nun ist dein Hoffen tot, dein Haar erblichen;

Dies trauervolle Bild der Pein,

Die Gräber, bleiben dir allein.

Percy Bysshe Shelley (1792-1822)

(aus dem Englischen von Adolf Strodtmann)

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Bigamie bedeutet,eine Frau zuviel zu haben. Monogamie ist dasselbe

Wir irren allesamt,nur jeder irrt anders

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"Man muss lachen und weinen, lieben, arbeiten, genießen und leiden, so viel wie möglich nach dem Maße seiner Fähigkeit in Schwingung sein.

Das ist das wahrhaft Menschliche!"

(Gustave Flaubert)

Schönes Wochenende!

Monika

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Wilder Rosenbusch

Wie steht er da vor den Verdunkelungen

des Regenabends; jung und rein;

in seinen Ranken schenkend ausgeschwungen

und doch versunken in sein Rose-sein;

die flachen Blüten, da und dort schon offen,

jegliche ungewollt und ungepflegt:

so, von sich selbst unendlich übertroffen

und unbeschreiblich aus sich selbst erregt,

ruft er dem Wandrer, der in abendlicher

Nachdenklichkeit den Weg vorüberkommt:

Oh sieh mich stehn, sieh her, was bin ich sicher

und unbeschützt und habe was mir frommt.

Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Pete

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Verborgenheit

Laß,o Welt,o laß mich sein!

Locket nicht mit Liebesgaben!

Laß dies Herz alleine haben

Seine Wonne, seine Pein!

Was ich traure, weiß ich nicht:

Es ist unbekanntes Wehe;

Immerdar durch Tränen sehe

Ich der Sonne liebes Licht.

Oft bin ich mir kaum bewußt.

Und die helle Freude zücket

Durch die Schwere, die mich drücket,

Wonniglich in meiner Brust.

Laß,o Welt,o laß mich sein!

Locket nicht mit Liebesgaben!

Laßt dies Herz alleine haben

Seine Wonne, seine Pein!

(Eduard Mörike)

Gruß von Momoken

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Im Leben lernt der Mensch zuerst gehen und sprechen.

Später lernt er dann, still zu sitzen und den Mund

zu halten.

(Marcel Pagnol - frz.Dichter)

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Wenn man sehr jung ist und wenig wieß,

sind Berge Berge, Wasser ist Wasser

und Bäume sind Bäume.

Hat man studiert und ist aufgeklärt,

sind Berge nicht mehr Berge,

Wasser ist nicht mehr Wasser

und Bäume sind nicht länger Bäume.

Hat man wirkliches Verständnis gewonnen

sind Berge wieder Berge, Wasser ist Wasser

und Bäume sind Bäume.

(Zen-Weisheit)

Edited by momoken16

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Wenn du es eilig hast,geh langsam.

Wenn du geschätzt werden willst mach dich rar.

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Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.

Bertolt Brecht

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Wenn Du Freunde hast, brauchst Du Dich vor nichts zu fürchten.

Janosch

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Es hat keinen Sinn, mit Männern zu streiten, sie haben ja doch immer unrecht.

Zsa Zsa Gabor

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"Nicht was wir erleben, sondern wie wir es empfinden, macht unser Schicksal aus."

(Marie von Ebner-Eschenbach - gefunden als einleitenden Spruch zu persönlichen Lebenserinnerungen einer älteren Dame)

Gruß Monika

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