MMchen

"Sinniges"

2219 posts in this topic

"Fortuna lächelt, doch sie mag

nur ungern voll beglücken;

schenkt sie uns einen Sommertag,

so schenkt sie uns auch Mücken."

(Wilhelm Busch)

Trotzdem: Noch einen schönen Tag!

Monika

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Das LEBEN ist eine Chance, nutze sie.

Das LEBEN ist Schönheit, bewundere sie.

Das LEBEN ist Seligkeit, genieße sie.

Das LEBEN ist ein Traum, mach daraus Wirklichkeit.

Das LEBEN ist eine Herausforderung, stelle Dich ihr.

Das LEBEN ist eine Pflicht, erfülle sie.

Das LEBEN ist ein Spiel, spiele es.

Das LEBEN ist kostbar, geh sorgfältig damit um.

Das LEBEN ist ein Reichtum, bewahre ihn.

Das LEBEN ist Liebe, erfreue Dich an ihr.

Das LEBEN ist ein Rätsel, durchdringe es.

Das LEBEN ist ein Versprechen, erfülle es.

Das LEBEN ist eine Hymne, singe sie.

Das LEBEN ist Traurigkeit, überwinde sie.

Das LEBEN ist eine Tragödie, ringe mit ihr.

Das LEBEN ist ein Abenteuer, wage es.

Das LEBEN ist Glück, verdiene es.

Das LEBEN ist LEBEN, verteidige es.

(Mutter Theresa)

Liebe Grüße, Monika

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Hab Sonne im Herzen und Zwiebeln im Bauch,

dann kannst Du gur scherzen und Luft hast Du auch.

Gruß von Momoken

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Einfach so...

das Weite suchen und

die Arbeit hinter Dir lassen,

Termine absagen und den Tag feiern.

Einfach so barfuß durch das Gras

spazieren und den Moment genießen.

Jemanden in den Arm nehmen - einfach so.

Die Füße hochlegen, den Augenblick erleben,

ohne einen Sinn oder Zweck zu verfolgen,

ganz unbefangen, wie Kinder - einfach so.

"Einfach so" ist viel zu selten!

Einen schönen Sommerabend für Euch alle!

Monika

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Einfach so...

das Weite suchen und

die Arbeit hinter Dir lassen,

Termine absagen und den Tag feiern.

Einfach so barfuß durch das Gras

spazieren und den Moment genießen.

Jemanden in den Arm nehmen - einfach so.

Die Füße hochlegen, den Augenblick erleben,

ohne einen Sinn oder Zweck zu verfolgen,

ganz unbefangen, wie Kinder - einfach so.

"Einfach so" ist viel zu selten!

Einen schönen Sommerabend für Euch alle!

Monika

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MONDNACHT

Es war, als hätt der Himmel

die Erde still geküsst.

Dass sie im Blütenschimmer

von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,

die Ähren wogten sacht,

es rauschten leis die Wälder,

so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte

weit ihre Flügel aus,

flog durch die stillen Lande

als flöge sie nach Haus.

(Joseph von Eichendorff; Dichter der Romantik)

Übermorgen ist Vollmond in lauer Sommernacht!

Liebe Grüße

Monika

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Schöön.

Und zum Mond weiß ich auch noch was. Ein Gegenstück gewissermaßen.

"Oh!"rief ein Glas Burgunder,

"Oh, Mond du göttliches Wunder! Du gießt aus silberner Schale

das liebestaumelnde, fahle,

Trunkende Licht wie sengende Glut

Hin über das nachtigallige Land-"

Da rief der Mond, in dem er verschwand:

"Ich weiß! Ich Weiß! Schon gut! Schon gut!"

(Joachim Ringelnatz)

Ob sich Eichendorff und Ringelnatz wohl verstanden hätten?

Schöne Mondnächte wünscht Euch

Momoken

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MONDLICHT

Wie liegt im Mondenlichte

begraben nun die Welt;

wie selig ist der Friede,

der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen,

so sanft ist dieser Schein;

sie säuseln nur und weben

und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten

zur Blüte nicht erwacht,

es öffnet seine Kelche

und duftet in die Nacht.

Wie bin ich solchen Friedens

seit lange nicht gewohnt!

Sei du in meinem Leben

Der liebevolle Mond!

(Theodor Storm, 1817 - 1888)

Und noch eine schöne Mondnacht!

Monika

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Dieses Gedicht verschenke ich auch schon mal. Vorausgesetzt, es handelt sich um einen besonders lieben Menschen.

DER MANN IM MOND

Der Mann im Mond hängt bunte Träume,

die seine Mondfrau spinnt aus Licht,

allnächtlich in die Abendbäume,

mit einem Lächeln im Gesicht.

Da gibt es gelbe, rote, grüne

und Träume ganz in Himmelblau.

Mit Gold durchwirkte, zarte, kühne,

für Bub und Mädel, Mann und Frau.

Auch Träume, die auf Reisen führen

in Fernen, abenteuerlich.

Da hängen sie an Silberschnüren!

Und einer davon ist für dich.

(Mascha Kaléko)

Mondhelle Grüße

Monika

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Glücklich sein ist einfach.

Schwer ist es nur einfach zu sein.

(E.v.Hirschhausen)

Lebt einfach!

LG Astrid

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Zitat des Tages in der WAZ:

"Ein Anfang ist kein Meisterstück,

doch guter Anfang halbes Glück."

(Anastasius Grün; österr. Dichter, 1808 - 1876)

Einen Guten Start in die Woche!

Monika

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Zwei Menschen können für viele Jahre unter ein- und demselben Dach miteinander reden, treffen sich aber nie und zwei andere sind bei den ersten Sätzen gleich alte Freunde.

Mary Hartwell Catherwood, (1847 - 1902), US-amerikanische Schriftstellerin

Euch allen einen schönen Tag!

Monika

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Für alle Gartenfreunde und -freundinnen!

Auf der Rückseite des Kalenderblattes von gestern gefunden:

Gärtners Traum

Was hast du Traumfee in der Wunderbüchse?

Vor allem ein Gebirg von bestem Mist!

Dann einen Weg, auf dem kein Unkraut wüchse,

ein Katzenpaar, das keinen Vogel frißt.

O Fee, und mache, dass uns Wasser flösse,

in jedem Ort, den wir bepflanzt, besät;

Spinat, der niemals frech in Blühten schösse!

Und einen Schubkarren, der von selber geht.

Ein Pulver auch, mit dem bestäubt alsbald

Blattläuse sich in Rosenflor verwandeln,

Robinien jedoch zu Palmenwald,

mit dessen Ernte wir gewinnreich handeln.

Und eins noch: ein sicheres Mäusegift.

Den Wetterzauber gegen Hageltücken.

Vom "Stall" zum Hause einen kleinen Lift,

und jeden Abend einen neuen Rücken.

(Hermann Hesse, 1877 - 1962)

Einen schönen Sonntag!

Monika

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Aus meiner Postkartensammlung:

EINEN BRAUCHST DU

Einen brauchst Du auf dieser Welt,

der mit Dir weint und lacht,

einen, der unbeirrt zu Dir hält,

der Deine Probleme zu seinen macht.

Einen, der Deine Träume kennt,

Dir Deine Schwächen vergibt,

einen, der Dich beim Namen nennt

und froh ist, dass es Dich gibt.

Einen, der Dich in die Arme nimmt,

wenn eine Hoffnung zerbricht,

einen, der Deine Saiten stimmt.

Einen brauchst Du als Licht

(Emmy Grund)

Mit lieben Grüßen

Monika

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Für alle echten Freunde

Freundschaftsbund

Im Hut der Freiheit stimmet an

Voll Ernst der Freundschaft Lied!

Der ist, bei Gott! kein Ehrenmann,

Dem hier sein Herz nicht glüht!

Die Freundschaft stärkt in Freud' und Not,

Und folgt durch Leben und durch Tod!

Erbarmend sah des Lebens Müh

Der Menschen Vater, schwieg,

Erschuf die Freundschaft, wog; und sieh,

Des Elends Schale stieg.

Da sprach der Vater: Es ist gut!

Und alles Leben hauchte Mut.

Wohltun und Wohl empfangen, lehrt

Ein allgemeiner Bund.

Im Kerker ist die Spinn' uns wert,

Auf öder Flur ein Hund,

Ein Hühnchen, das gerufen kam,

Und Brot aus unsern Händen nahm.

Doch selig, teilt ein Menschenherz,

Verständig, gut und treu,

Voll Mitgefühls in Freud' und Schmerz,

Des Lebens Mancherlei:

Ein Freund, der sanft mit Rate nützt,

Und abends traulich bei uns sitzt!

Ach ohne Freund ist öd' und stumm

Das schönste Vaterland!

Doch blühen heißt Elysium

Ein Freund aus dürrem Sand!

Er schmaust mit uns auf grobem Zwilch,

Und würzt durch Liebe Frucht und Milch.

Einmütig hält auf Recht und Pflicht,

Und handelt, Freund und Freund;

Doch trägt man gern, und quält sich nicht,

Was jeder glaubt und meint.

Der zieht den Duft der Rose vor,

Der andre liebt den Nelkenflor.

Gedank' und Tat, und Ehr' und Glück

Vertraut man ohne Hehl;

Auch Schwachheit schaut des Freundes Blick:

Ihn irrt kein leichter Fehl.

Selbst herber Gram an Freundesbrust

Verweint sich bald in süße Lust.

Ein Herz und eine Seele sei

Mit seinem Freund der Freund:

Liebreich und wahrhaft, mild und frei,

In Fern' und Tod vereint!

Einst bringt, wer früher starb, in Glanz

Dem Brudergeist den Palmenkranz!

Entblößt das Haupt, ihr Freund', und weiht

Der Freundschaft diesen Trank!

Ihr toten Freunde, hört den Eid,

Einstimmend zum Gesang;

Und tröstet armer Fürsten Los,

Die nie des Freundes Arm umschloss!

Wir schütteln herzlich uns die Hand,

Und teilen Freud' und Not!

Sei dieser Kuss der Freundschaft Pfand

Durch Leben und durch Tod!

Wie David seinen Jonathan,

Und Voß dich, Stolberg, liebgewann!

Johann Heinrich Voß (1751-1826),

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Blumen

Blumen sind uns nah befreundet,

Pflanzen unserm Blut verwandt,

Und sie werden angefeindet,

Und wir tun so unbekannt.

Unser Kopf lenkt sich zum Denken

Und die Blume nach dem Licht,

Und wenn Nacht und Tau einbricht

Sieht man sich die Blätter senken.

Wie der Mensch zum Schlaf' einnickt,

Schlummert sie in sich gebückt.

Schmetterlinge fahren nieder,

Summen hier und summen dort,

Summen ihre trägen Lieder,

Kommen her und schwirren fort.

Und wenn Morgenrot den Himmel säumt,

Wacht die Blum' und sagt, sie hat geträumt,

Weiß es nicht, dass voll von Schmetterlingen

Alle Blätter ihres Kopfes hingen.

Ludwig Tieck (1773-1853)

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Aus den "STUFEN" von Hermann Hesse:

"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben."

Einen schönen Sonntag Euch allen!

Monika

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Herzfrieden

Blau sinkt der Abend herab, blau sinkt der Abend, überall, wohin ich blicke; die seidenen Maisfäden tanzen.

Der Frieden hält Einzug in die Herzen der Wissenden,

alle anderen möge der Schlaf der Verloren gewidmet sein..

J.H.

Pete

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An die Entfernte

Diese Rose pflück' ich hier,

In der fremden Ferne;

Liebes Mädchen, dir, ach dir

Brächt ich sie so gerne!

Doch bis ich zu dir mag ziehn

Viele weite Meilen,

Ist die Rose längst dahin,

Denn die Rosen eilen.

Nie soll weiter sich ins Land

Lieb von Liebe wagen,

Als sich blühend in der Hand

Lässt die Rose tragen;

Oder als die Nachtigall

Halme bringt zum Neste,

Oder als ihr süßer Schall

Wandert mit dem Weste.

II.

Rosen fliehen nicht allein,

Und die Lenzgesänge,

Auch dein Wangenrosenschein,

Deine süßen Klänge.

O, dass ich, ein Tor, ein Tor,

Meinen Himmel räumte!

Dass ich einen Blick verlor,

Einen Hauch versäumte!

Rosen wecken Sehnsucht hier,

Dort die Nachtigallen

Mädchen, und ich möchte dir

In die Arme fallen!

Nikolaus Lenau (1802-1850)

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Das Leben

liest dir nicht

jeden Wunsch

von den Lippen ab,

aber vielleicht

doch so manchen Stoßseufzer

aus deinen Tagen

und schickt dir auch

seine Antwort -

ein Lächeln,

ein Lied in dunklen Straßen,

eine Blume,

die zwischen den Worten blüht,

oft anders,

als du es gedacht.

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Hallo Astrid!

Da hast Du aber heute etwas besonders schönes "Sinniges" eingestellt. Da musste ich mir glatt ein Tränchen verdrücken und denken: "Wie wahr!"

Danke!

Monika

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Das Glück des Lebens besteht nicht darin,

(¯`´â€¢.¸(¯`´â€¢.¸ ____

☆•*´Â¨`*•☆•*´Â¨`*•☆

wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben,

(¯`´â€¢.¸(¯`´â€¢.¸ ____

☆•*´Â¨`*•☆•*´Â¨`*•☆

sondern sie alle siegreich und glorreich zu

überwinden!!

•*´Â¨`*•☆☆•*´Â¨`*☆•

•*´Â¨`*•☆

Erwin

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Glückseligkeit ist

wenn sich zwei verwandte Seelen

in einem Tautropfen des Morgens

auf der Waldlichtung erkennen

und gemeinsam aufsteigen

um Sonne und Mond zu küssen

( Frater Castellano Phrarus)

Pete

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Heute in der WAZ:

GOLDENE WORTE

Drei bis vier Leben gelebt,

schönes, das meins war,

und alle simultan -

heut ist mir eins klar.

Biographie meint nicht

'Bleibe du selber'.

Ochswerden, Ochsesein

ist was für Kälber.

Ist dir dein Leben lieb,

leb aus dem Vollen.

Wer dich nur einmal will,

hat nichts zu wollen:

Halte dich querfeldein.

Meide die Herden.

Pfeif auf dein eignes Ich,

und du wirst gleichzeitig

Dachs bleiben, Windhund sein

und Löwe werden.

(Robert Gernhardt; 1937 - 2006)

Liebe Grüße

Monika

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