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Anni1979

Sexualität

43 posts in this topic

Hi! Ich mache hier mal eine neues Thema auf, da es mich tierisch beschäftigt. Bin 28 Jahre alt und in den letzten 2 Jahren, nimmt meine "Lust" immer mehr ab. Ich habe voll die Empfindungsstörungen. Entweder ich merke nichts oder alles tut weh. Ich weiß, dass das vielen peinlich ist (mir übrigens auch), aber ich hätte gern mal einen Tip oder einen Rat. Vielen Dank!!!

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hallo anni

ist in der tat ein etwas heikles Thema -wo mann eigendlich ungerne in der " öffentlichkeit " ungerne drüber redet !

ich persönlich habe auch nicht mehr die " lust" wie früher - ob es nun aber nur an meiner Krankheit liegt oder auch mit meiner Beziehung zusammenhängt kann ich aber nicht genau sagen. "gesude 2 menschen verstehen leider nicht immer das was in uns vorgeht - egal in welchen bereichen . ausserdem hat " mann " auch häufig die " Angst " nicht die erwarungen zu erfüllen die der Partner hat ! Meine freundin versteht meine Sorgen was meine Krankheit und damit im zusammenhang stehende Zukunft glaube ich nicht so richtig und das nagt auch an unserer Beziehung - ader ich denke das wird vielen so gehen ! leider kann ich dir auch keinen Tip oder Rat geben was dein " kleines " problem angeht aber vieleicht moteviert mein beitrag zu diesem Thema ja jemand anderen auch etwas dazu zu schreiben !

LG seadancer

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Hallo Anni,

jaaa - ein ganz heikles, weil intimes Thema. Ich finde es auch super kompliziert, zu unterscheiden, was nun wirklich MS-Symptome sind (weshalb es nicht immer so im Bett klappt) und was auf das Psychokarussel zurückzuführen ist. Ich hatte mir kürzlich die Broschüre MS und L(i)ebeslust hier bei Copaktiv bestellt, die ich sehr hilfreich finde. Just heute sprach ich denn auch mit meinem Mann darüber (oh, was für ein Schritt). Und das war total klasse! Ganz viel Verständnis und wir arbeiten dran. Ich glaube darüber mit dem Partner reden ist das einzig Wahre.

Dagmar

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Hi! Erstmal vielen Dank für Eure Antworten! Denke nicht, dass es mit meiner Partnerschaft zusammenhängt - bin sehr glücklich und kann eigentlich auch gut mit ihm reden. Manchmal hab ich allerdings das gleiche Problem wie du Seadancer, dass er meine Sorgen nicht ganz nachvollziehen kann und sich oft selbst die Schuld gibt. Fühl mich bloß oft im wahrsten Sinne wie betäubt. Hmmm.....

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Hallo, mein Freund hat seit Jahren MS, allerdings in den letzten Jahren relativ stark verschlechtert und ich muss sagen, dass er damit bewunderungsvoll und vorallem offen umgeht.

Natürlich schränkt die Fatigue einige körperliche Aktivitäten ein -eben auch im gewissen Maße die Sexualität- aber das war mir klar als ich mich mit ihm "eingelassen" habe und für mich war und ist die Krankheit nie ein Hemmnis oder gar Hindernis...verliebt ist eben verliebt :-)

Natürlich gibt es auch Situationen in denen ich einfach nicht genau wie ich reagieren oder ihn unterstützen soll, aber mit der Zeit hat sich das eingespielt.

@seadancer: Natürlich kann dir der Partner/in die Angst (die Erwartungen im Bett nicht zu erfüllen) nicht direkt nehmen,aber auch sie kann besser damit umgehen wenn sie weiss was los ist...ich denke, deine Partnerin weiss worauf sie sich mit dir eingelassen hat und mit Sicherheit hat Vertändis dafür, dass es vielleicht nicht immer so läuft (ob psychisch oder physisch bedingt) und somit ist deine Angst echt unbegründet...das Wichtigste ist einfach über eure jeweiligen Sorgen und Ängste offen zu reden, damit es dir besser geht und auch damit man es als Beteiligte/r besser nachvollziehen kann und somit mehr Verständnis dafür aufbringen kann- denn nicht nur der "erkrankte" Partner macht sich Gedanken...

Mein Tip: auch wenn schwer ist und so blöd es auch klingt- nehmt es doch manchmal einfach mit Humor- dann läuft es wenigstens auf ne "gemeinsame Lachnummer im Bett" und auch das verbindet und schafft meiner Meinung nach auch irgendwie ne Vertautheit...

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hallo juli, hallo an alle anderen ,

@juli : ich glaube teilweise hast du meine worte falsch verstanden . - aber auch egal - deine ausführungen helfen bestimmt auch anderen!

meine beziehung war auch vor der diagnose nicht die beste - meine freundin lebt für morgen und ich für heute ( sie sagt wenn sie mal in rente geht möchte sie viel reisen und sie spart auch viel für ihre alterssicherung )

ich habe eigendlich immer schon für " jetzt und heute" gelebt und nach der diagnose MS noch mehr .

wer weiß was in 10 jahren ist - ich lebe jetzt und gönne mir das was ich kann und was mir gut tut auch jetzt !

meine freundin kann das nicht verstehen oder will es vieleicht nicht verstehen, auch das ich einige dinge einfach nicht mehr kann oder will !

viele mögen vieleicht jetzt denken ich sei sehr egoistisch - das mag auch sein ! aber es hilft mir den kopf oben zu behalten und nicht in selbstmitleid oder dergleichen zu versinken .

Ich habe inzwischen gelernt mit meiner diagnose zu leben - nur wenn meine freundin das nicht auch lernt und akzeptiert, das unser gemeinsames leben nun etwas anders verläuft als sie das vieleicht plant sehe ich was unsere beziehung angeht keine rosige zukunft !

LG seadancer

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Hallo Seadancer,

ich kann Dich nur zu gut verstehen! Auch ich sage mir, dass ich im Jetzt lebe und was morgen ist interessiert mich überhaupt nicht! Seit meiner MS-Diagnose 1998 habe ich mein Leben vollkommen umgestellt. Ich umgebe mich nur noch mit Leuten die mir guttun, die mich akzeptieren auch mit MS, ich habe MS-Bekannte und auch Bekannte ohne MS, ich mache Unternehmungen, die mir persönlich was bringen und nicht Anderen zuliebe. Ich setze meine eigenen Grenzen, dazu gehört auch, dass ich lieber bei abendlichen Unternehmungen, die ich alleine mit Freundinnen verbringe, lieber mit meinem eigenen Auto fahre, um jederzeit gehen zu können, wenn ich zu müde bin. Ich finde das ganz und gar nicht egoistisch von Dir, denn "Du" musst mit dieser MS leben und "Du" weisst am Besten, was Dir gut tut oder nicht! Und so bitter es klingt aber dafür sollte eine Freundin schon Verständnis haben, denn sonst ist Sie leider nicht die Richtige für Dich! Mein Freund, mit dem ich 2 Jahre zusammen bin, kann meine Einstellung im Jetzt zu Leben vollkommen verstehen und unterstützt mich dabei, wo er nur kann! Er geht mit mir zu Vorträgen, informiert sich im Internet und liest auch Berichte über MS und Partnerschaft!

LG zuckerlilly

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hallo zuckerlilly

das was du schreibst am ende deines Beitrages würde ich mir über alles auch von meiner partnerin wünschen . sie hat nochnicht einmal in den büchern geblättert gescheigeden gelesen die ich über MS habe ! na ja vieleicht ändert sie ja ihre einstellung zu mir und versucht zu verstehen das sich halt einige dinge geändert haben seit ich die diagnose MS bekommen habe 1 Wenn nicht werde ich halt irgendwann mal einen Schlusstrich unter die Beziehung machen müssen - besser alleine glücklich als zu zweit unglücklich !

LG Sea

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Hallo an alle!

Mein Freund war damals der Erste dem ich gesagt habe, dass ich MS habe und das 1 Std. nach der Diagnose. Er hat sich zwar bis heute nicht einmal darüber informiert, was das genau heißt (da blockt er ab), aber da wir (noch) nicht zusammen wohnen, bekommt er zum Glück auch nicht soviel von meinen Beschwerden mit. Worin ich den einzigen "Vorteil" in meiner Krankheit sehe, ist, dass ich seit der Diagnose extrem ruhiger geworden bin,es regt mich nicht im geringsten auf dass mein Schatz dann alleine unterwegs ist mit seinem Verein auf Festen etc. wenn ich keine Lust habe oder mich nicht gut fühle (er ist im Spielmannszug). Er kann machen, was er möchte. Keinesfalls soll er irgendwelche Nachteile durch meine Krankheit haben geschweige denn, auf irgendwas verzichten müssen. Damit könnte ich nicht leben.

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Hallo Tati,

tolle Einstellung. Hoffe nur das wenn Du richtig Hilfe brauchst er auch für Dich da ist, und sich dann auch mit der MS auseinander setzt. Schließlich geht mit der Diagnose ja nicht die Welt unter. Auch wenn es meine zeitweilig schon einmal aus der Umlaufbahn wirft.

LG Kasmodia

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Wie in jeder Beziehung ist gegenseitiges Interesse an einander, Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Offenheit und Vertändnis wichtig...und gerade in einer Partnerschaft, wo einer MS hat, spielt das eine noch größere Rolle...

Mein Freund hat seit Jahren MS, allerdings sieht man ihm das als Leihe nicht an, denn ist er noch "super fit"- klar ist er oft abends müde und geschafft, dem entsprechend ist es wichtig, dass der Partner weiss, welche krankheitsbedingten Einschränkungen auf einen zukommen können - eben auch beim Sex. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich über die Krankheit und deren Auswirkungen erkundige auch wenn mir manche Infos manchmal n bißchen "Angst" machen... einiges sind zwar Gründe aber eben keine Hindernisse eine glückliche Partnerschaft zu führen...

Ich kann glücklicherweise sagen, dass es bei uns trotz Fatigue etc gut läuft...obwohl n bißchen öfter hätte ich nichts gegen *meine Wangen röten sich-schäm*

@seadancer: hoffe es ränkt sich bei dir ein und deine Freundin merkt bald,dass sie dich verliert, wenn sie ihre Einstellung und ihr Verhalten nicht ändert...

viel glück

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hallo ike , hallo an alle anderen,

nee meine freundin sieht das nicht ein , sie hat gesagt mit den einschränkungen die meine Krankheit für sie bedeutet wolle sie nicht leben - ich denke sie wird früh oder später wohl ausziehen ! - aber ich sage mir was solls - ich bin dann lieber glücklich allein als unglücklich zu zweit ! vieleicht gibts ja auch igrendwann mal jemand der mich so mit der Krankheit und den damit zusammenhängeden beeinträchtigungen akzeptiert oder was super wäre mich sogar liebt . Wie heißt es so schön :

DIE HOFFUNG STRIBT ZULETZT !

LG Seadancer

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moin seadancer,

wenn das schon so ist bei euch dann ist sie es nicht wert darüber nach zu denken ob sie dich liebt.Na klar habe ich glück mit der Ike gehabt keine frage aber ich habe auch nur bedinkt meine kleinen probleme.Ich bin zum glück locker eingestellt was das leben mit ms angeht wir lachen sehr viel darüber was zb gleichgewicht, ect angeht man solle auch viel nicht so ernst nehmen denk ich.

ir ist aber auch klar das es viele viel schlechter geht ich habe es seit 86 und glaube mir hätte ich vieles nicht so locker gesehen wie heute dann wäre ich nicht so weit wie heute....

lg lchen

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Hallo Allerseits,

wir sind nicht KRANK!!Höchstens ein bisschen, oder etwas mehr behindert.Lasst uns doch sehen was wir noch alles auf die Reihe bringen und nicht, was nicht mehr geht.Das gilt auch für den den Bereich Sex.Wer vorher schon denkt , hat schon verloren und der Rohrkrepierer ist sicher.Eine Beziehung in welcher Form auch immer (Ehe etc)ist ein täglicher Kampf mit den Elementen und kein Beamtenverhältnis mit Dienstvorschriften.Auch ein Dildo etc. ( Huch) beißt nicht und kann den Weg zu neuen Ufern ebenen.Mut zum Blick über den Zaun,einfach einmal in ein Land gehen vor dem uns unsere Eltern immer gewarnt haben.Wenn der Partner nicht mitwandern kann oder will, auch den Mut haben ein Stück alleine zu gehen.Aber nach einer nicht zu langen Zeitspanne wieder unter die Leute um nicht komisch zu werden.Als Einstieg ist eventl. Veranstaltung von Selbsthilfegruppe ideal.Tag der offenen Tür ....(Ideal hier treffen Betroffene und Nicht betroffene zusammen.Jeder weiß was Sache ist und man kann sich um das wahre Leben kümmern ohne ständig mit eingekniffenem Spargel um das Thema MS herum eiern zu müssen.

So long

Pete

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Ich bin neui hier und habe die ganzen beiträge und anliegen gelesen und sie waren sehr intressant und musste zum teil auch schmunzeln !

Ich habe die diagnose erst seit kurzem Januar 2008 bekommen das ich erkrankt daran bin und ich bin auch sehr offen was das Thema MS angeht aber was schon für erfahrungen gemacht habe finde ich nicht gut !! vorallem wenn andere laeute dir aus dem wege gehen und sie dich so anschauen als wärst du ( Betrunken ) weil die kraft nach lies in den beinen und ich nicht mehr so richtig gehen konnte !! mein mann sieht esauch relativ locker er fragt mich auch ob es denn noch gehe und meine Kinder 7 und 5 Verstehen es noch nicht so richtig wiso ich nicht mehr so spielen und renne kann wie letztes jahr !! ich nehms so wie es kommt und die MS hatt mir gezeigt wo meine grenzen sind und das ich das leben und das gehen nicht so als selbstverständlich ansehen kann wie kich es gemacht habe !!

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Ach ja was die sexuallität angeht habe ich mom keine probleme ausser das ich mehr lust darauf habe !!!

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Hallo Mado!

Zu deinem zweiten Beitrag stimme ich dir vollkommen zu... ;-)))

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Hallo tati

ja da bin ich froh das das mir nicht alleine so geht mein mann mag einfach nicht immer so ich hab ihn auch vorher schon immer so gefordert !! was das angeht !!!

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Hallo alle zusammen! Da ich seit etwa 5 Monaten auch kaum noch Lust auf Sex habe,weil das Fatiquesyndrom bei mir sehr stark ausgeprägt ist und seit der Zeit meine körperlichen Kräfte abgebaut haben dachte mein Mann schon das es an ihm liegt oder ich einen Anderen habe.Mit langen offenen Gesprächen habe ich meien Mann aber überzeugen können das er nicht das Problem für die Unlust ist.Haben uns sehr viel darüber informiert und haben Lösungen für das Problem gefunden.Mein Mann steht Gott sei Dank voll hinter mir und gibt mir viel Kraft und Halt auch wenn es mir mal wieder beschissen geht.Wir Zwei haben schon so viel durchgemacht das wir auch das noch schaffen werden.Offen und ehrlich über alles zu reden hilft uns sehr viel.Caro

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Hallo allerseits,

nachdem ich mich von der Altmännerphilosophie

"Ach Herr Du hast mir das Können genommen,

warum hast Du mir nur das Wollen gelassen??

nicht anstecken lassen wollte, habe ich es wie im dem schönen Kinderbuch von R. Poortvliet einfach mit dem Kuschelkreis versucht. Nachdem ich den Sex einfach mal bewusst vor die Türe gestellt habe,viel mit meiner Holden gequatscht habe ( Meine Fresse die hat wenn ich ehrlich bin viel mehr Angst vor dem was mich noch so streifen wird als ich Copa Junkie)wurde vieles besser.

Als wir dann gemeinsam beschlossen haben einfach noch einmal zurück auf Start zu gehen,die große Packung Erfahrung nutzend aber doch alles Bewährte in Frage stellend, ausprobieren zu wollen was bisher ungefragt einfach nicht passiert ist, war die Kehrtwende erreicht.

Der Sex war plötzlich wieder im Spiel ( Anscheinend hatte ich vergessen die Türe zu zu sperren )

Sicherlich kein Patentrezept aber wie sagt der weise Asiate ( Warum sind die eigentlich immer so schlau?)

""Jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt"

oder treu deutsch doof

Es ist nie zu früh und nur selten zu spät.

Also Leute

Mut zu Kuss und Wort

die MS haben wir schon

die Depri brauchen wir nicht

und für die täglich Portion Zufriedenheit

gibt es keinen Autoinject

da müssen wir schon selber ran.

So long

Pete

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Hi Seadancer,

tut mir total leid, daß Du so eine Xantippe zu Hause hast ;-) - ich fühle wissend mit Dir und ich wünsche Dir sehr, daß Du einen Weg für Dich findest, der nicht mehr so frustet. Der Partner von zuckerlilly ist, glaube ich, aber in puncto Informationssuche schon eine Ausnahme, ich würde mir auch wünschen, daß mein Partner von selbst noch Infos sucht, tut er nicht, es soll möglichst alles normal sein und nicht den normalen Tages- und Planungsablauf "stören." Ich erzähle oft Dinge über meine MS-Symptome, verbunden mit der Info, was ich deshalb bräuchte, daß er anders macht, oder regelmäßig macht, aber es kommt irgendwie nicht richtig durch die Nebelwand: Ich muß ihn z. B. jedesmal neu bitten, daß er mir die fünf 10 l-Gießkannen die Treppe hoch trägt, obwohl dies regelmäßig erforderlich ist (nicht daß er nichts helfen würde, im Gegenteil; aber diese immer wiederkehrenden Dinge die klappen einfach nicht). - Auch sonst sind meine Bekannten (sofern es eben nicht Behandlungspersonen in irgendeiner Form sind) nicht sehr interessiert oder kapieren einfach nicht, daß manche Dinge immer gelten und nicht nur das eine Mal, wenn ich es erkläre - das ist dann sehr ermüdend und frustig. Ich erzähle, wenn ich es vermeiden kann, lieber nichts von der Diagnose, weil ich festgestellt habe, daß schlimmer noch als bei Krebs, die Leute völlig unrealistische Vorstellungen haben, was MS sei und wie sie sich äußere...

Ich muß wieder versuchen, dahin zu kommen, das zu tun, was mir guttut und nicht das, was andere wollen...

Ich denke an Dich, obwohl ich Dich nicht kenne - wenn Deine Partnerin Dich wieder frustet, denk auch Du daran, es gibt auch andere Menschen, die etwas einfühlsamer sind...

Viele Grüße von Magnolie

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hallo magnolie & alle anderen

du hast mehr als nur recht und vieles was du schreibst ist bei mir genauso oder fast so !

Ich schalte jetzt noch viel mehr auf Durchzug wenn es wieder ein gemeckerte gibt - klappt hervorragend , auch wenns für die zukunft sicher andere möglichkeiten gibt !

ja - wenn mann anderen leuten sagt mann hat Ms - sagen viel das ist aber schlimm ,- da sitz mann ja bald im Rollstuhl oder ähnliches .

ich sage es auch nur leuten die ich gut kenne und kläre sie umgehend darüber auf das es nichts mit Muskelschwund oder sonstigen Krankheiten zu tun hat !

aber ich denke gerade der Partner einer an MS erkrankten Person sollte sich schon um gewisse Infos bemühen und ihn auch unterstützen und das in jeglicher Form ohne jedesmal ausdrücklich darum gebeten zu werden .

Ich lebe mein Leben so das es gut für MICH ist und mache das was MIR Spaß macht - Punkt und Aus entweder sie zieht mit aber sie lässt es - dann mach ich es halt allein oder es findet sich jemand anders ;-)

LG Seadancer

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Hallo Ihr Lieben.

Ja auch mich hat es wie Caro so dolle getroffen,bei mir wurde MS im Februar 2008 festgestellt,was für mich ein schwerer Schlag war,da ich es schon einige Monate vorher geahnt hatte,denn die Syntome waren da aber es hat keiner reagiert,ich wurde im Juni 2007 von heut auf morgen Krank,war linksseitig gelähmt und konnte nur noch auf dem rechten Auge schauen,lag dann im Krankenhaus,wo man sagte ich hätte einen Schlaganfall gehabt,die Ärzte haben mich nicht weiter behandelt nur Pillen verschrieben und nach sechs Tagen haben die mich entlassen.Da ging es dann los das ich absolut keine Lust mehr auf Sex hatte,mein Männe dachte da schon,ich hätte jemanden anders,aber hatte ich nicht,sondern ich war ständig Müde,war Kraftlos,konnte nicht mehr richtig laufen.Im November hatte es mich dann so erwischt das ich nicht mal mehr aufstehen konnte,als man mich dann ins Krankenhaus brachte,gab man mir vier tagelang Schmerzmittel,ich konnte nicht essen nicht laufen einfach nichts,nach vier tagen bin ich dann wieder nach Hause.Ich bin dann zu einen neuen Neurologen gegangen der mich dann Untersuchte mich zum Kernspint schickte und dann veranlasste das ich nach Hannover ins Krankenhaus kam dort haben die dann Nervenwasser gezogen und mir einen tag später die Diagnose gesagt.Dort lag ich dann eine Woche.Zu Hause war nur noch stress deshalb,weil mein Männe immer noch dachte ich hätte einen anderen weil ich immer noch keine Lust auf Sex hatte,er sagte,auch wenn du MS hast,müsstest du doch Lust verspüren,ich habe schon gedacht unsere Beziehung geht zu ende,obwohl wir uns im Februar verlobt hatten.Im März bekam ich dann meinen nächsten Schub,der ja dann wohl nicht der erste war,ich lag vor Ostern wieder im KKH und bekam Cortison,drei tage lang,als ich nach Hause kam lag von der Rentenversicherung ein Bescheid für eine Reha in Damp vor,die auch Spezialisiert auf MS ist.Dort bin ich dann im April hingefahren,mein Männe hatte mich hingebracht,dort wurde ich dann Gründlich untersucht,wo man bei mir das Fatiqu-Syndrom feststellte,ich habe wohl sämtliche Nebenerscheinungen von der MS mitbekommen die es gibt,mein Immunsystem baute dann voll ab,ich konnte nicht mehr laufen,bekam die Grippe und mir ging es von Tag zu Tag schlechter.Mein Männe kam dann für ein paar Tage nach Damp,da er dann Urlaub hatte,und begleitete mich zu allen Behandlungen.Als man ihm dann sagte das es sein könnte das ich zur Zeit keine Lust auf Sex hatte das es bei MS normal sei war er beruhigter,er holte sich dann mehrere Informationen um mit mir und mit der Krankheit leben zu können.Dann wurde ich Krank entlassen,bekam danach meinen nächsten Schub und habe große Gedächnis Probleme und immer noch keine Lust auf Sex,was aber nu nicht weiter schlimm ist weil wir uns zu helfen wissen und wir damit nu anders umgehen können.Endschuldigt wenn ich soviel geschrieben habe.

Für mich war es wichtig das mein Männe den ich in gut 5 Wochen Heiraten werde nu mir vertrauen kann und das er mir beisteht so wie er es kann.Er ist für mich mein Baum an den ich mich anlehnen kann wann und wo ich will wenn es mir schlecht geht.

Wir reden sehr viel miteinander seid der Diagnose und es ist wichtig das man alles sagt und nichts in sich rein frisst.

So nu ist genug.

Viele liebe grüße an euch alle Yvonne

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Hallo Hippochen!Ich wünsche Dir schon mal jetzt Alles Gute und eine glückliche Zukunft!Bei mir hat sich seit meiner letzten Kortisontherapie im Juni einiges geändert.Spüre meinen Körper mal wieder nach 2 Jahren und genieße es so lange dieses Gefühl hält.Hatte schon ganz vergessen wie schön es sein kann gestreichelt zu werden.hatte seit meinem 1.Schub 2006 Taubheitsgefühl im ganzen Körper.Aber super das Dein Zukünftiger so zu Dir steht.Liebe Grüße Caro!

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